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de:lib:authors:bodhi:bps-essay_06

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de:lib:authors:bodhi:bps-essay_06 [2019/08/14 08:59]
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 Unser innerer Antrieb erlangt seine notwendige Reife durch den Ausbau der rechten Sichtweise, des ersten Faktors des Edlen Achtfachen Wegs, und wie der Buddha erklärt hat, beinhaltet das, dass man das Prinzip von Kamma und Wiedergeburt als grundlegend für den Aufbau unseres Daseins begreift. Zwar ist die Betrachtung des Augenblicks der Schlüssel zur Entwicklung der Einsichtsmeditation,​ aber es hieße in ein irriges Extrem verfallen, wollte man behaupten, dass die Ausübung des Dhamma sich vollständig darin erschöpfe, die Achtsamkeit auf die Gegenwart aufrechtzuerhalten. Der buddhistische Weg betont die besondere Rolle der Weisheit als desjenigen Werkzeugs, mittels dessen die Befreiung zu verwirklichen ist, und Weisheit kann nicht allein aus der Durchdringung des Augenblicks in seiner vertikalen Tiefe bestehen, sondern muss auch ein Verständnis für die vergangenen und zukünftigen Horizonte beinhalten, innerhalb derer sich unser gegenwärtiges Dasein entfaltet. Erst die volle Kenntnisnahme des Prinzips der Wiedergeburt wird uns mit jener rundum lückenlosen Perspektive ausstatten, die es uns erlaubt, unser jeweiliges Leben in seinem übergeordneten Zusammenhang und seinem gesamten Beziehungsgeflecht zu überblicken. Diese Sicht wird uns den Ansporn für unser eigenes Weiterverfolgen des Weges liefern und wird uns die tiefe innere Bedeutung des Ziels enthüllen, auf das unsere Übung gerichtet ist, nämlich das Ende des Kreislaufs der Wiedergeburten als endgültige Befreiung des Geistes vom Leiden. Unser innerer Antrieb erlangt seine notwendige Reife durch den Ausbau der rechten Sichtweise, des ersten Faktors des Edlen Achtfachen Wegs, und wie der Buddha erklärt hat, beinhaltet das, dass man das Prinzip von Kamma und Wiedergeburt als grundlegend für den Aufbau unseres Daseins begreift. Zwar ist die Betrachtung des Augenblicks der Schlüssel zur Entwicklung der Einsichtsmeditation,​ aber es hieße in ein irriges Extrem verfallen, wollte man behaupten, dass die Ausübung des Dhamma sich vollständig darin erschöpfe, die Achtsamkeit auf die Gegenwart aufrechtzuerhalten. Der buddhistische Weg betont die besondere Rolle der Weisheit als desjenigen Werkzeugs, mittels dessen die Befreiung zu verwirklichen ist, und Weisheit kann nicht allein aus der Durchdringung des Augenblicks in seiner vertikalen Tiefe bestehen, sondern muss auch ein Verständnis für die vergangenen und zukünftigen Horizonte beinhalten, innerhalb derer sich unser gegenwärtiges Dasein entfaltet. Erst die volle Kenntnisnahme des Prinzips der Wiedergeburt wird uns mit jener rundum lückenlosen Perspektive ausstatten, die es uns erlaubt, unser jeweiliges Leben in seinem übergeordneten Zusammenhang und seinem gesamten Beziehungsgeflecht zu überblicken. Diese Sicht wird uns den Ansporn für unser eigenes Weiterverfolgen des Weges liefern und wird uns die tiefe innere Bedeutung des Ziels enthüllen, auf das unsere Übung gerichtet ist, nämlich das Ende des Kreislaufs der Wiedergeburten als endgültige Befreiung des Geistes vom Leiden.
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de/lib/authors/bodhi/bps-essay_06.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/14 09:11 von Johann