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de:lib:authors:nanavara:uposatha

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Uposatha Sila

<docinfo_head>

Title: Uposatha Sila: Die Einhaltung der Acht Tugendregeln

Summary:

Uposatha Sila

Die Einhaltung der Acht Tugendregeln

zusammengestellt und geschrieben von

Somdet Phra Buddhaghosacariya (Ñanavara Thera)

übersetzt aus dem Thailändischen by

Bhikkhu Kantasilo

Übersetzung ins Deutsche von:

Laien für ZzE (Nachbearbeitung Samana Johann)

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

<docinfo_head_end>

Vorwort

Ich stellte das Uposatha Sila zusammen, als ich noch den Rang des Mahas hielt. Zu dieser Zeit hatte das Manuskript einige Fehler. Diese sind nun behoben. Dieser Text wird im Studienplan für „Nak Dhamm Tri“(1) von Männern und Frauen benutzt, die das Examen machen, doch ist für die Laienschaft der Gegenstand der klösterlicher Disziplin im Examen, durch den der Disziplin der Laien ersetzt. Diese Prüfung wird jedes Jahr abgehalten und beginnt mit BE 2472 (1929).

(Handeln im Auftrag von H.H. Somdet Phra Sangharajchao)
Somdet Phra Buddhaghosacaraya (Ñanavara Thera)
Wat Thepsirintaravas
2. September, 2472 (1929)

Vorwort des Übersetzers

Ich hoffe, daß die Übersetzung des Uposatha-Suttas, zusammen mit den Kommentaren, den englisch sprechenden Buddhisten, die eine Ausübung beabsichtigen, von Nutzen sein wird.

Der Originaltext, in thailändischer Sprache, würde von Seiner Eminenz Somdet Phra Buddhaghosacaraya von Wat Thepsirintaravas im Jahre BE 2472 (1929) zusammengestellt, und aufgrund der Tiefe und des Umfangs des Verständnisses von H.E., darin wiedergegeben, erwies sich dieser Text bis in heutige Zeit als nützlich.

Dieser Text beinhaltet zahlreiche technische Pali-Ausdrücke, von welchen manche schwierig zu übersetzen sind. Zum Beispiel werden gewisse Pali-Ausdrücke, die um Vinaya Verwendung finden, auch heute noch gebraucht, doch die wahre Bedeutung derer ist schon seit langem verloren gegangen oder anders im Gebrauch.

Es ist glücksverheißend, daß diese Übersetzung zur Zeit der Wiedererinnerung an Ihrer Majestät der Königin Sirikits fünfter Runde oder sechzigstem Geburtstagsjubiläum, welche am 12. August 2535 (1992) gefeiert wird, zur Fertigstellung kommt.

Möge Ihre Majestät die Königin Sirikit, die Früchte und den Nutzen aus dem Druck des Uposatha Sila ernten. Mit der Kraft der Drei Juwelen, möge Sie die vier Dhammas, Langes Lebens, Ansehens, Wohl und Kraft, für alle kommenden Zeiten entwickeln.

Bhikkhu Kantasilo
Wat Bovoranives Vihara
17. Juli, 2535 (1992)

Vorwort zur zweiten Ausgabe

In den vergangenen zehn Jahren, hat der Computer einen steigend wichtigen Anteil am Verbreiten des Buddhismus im Westen angenommen. Neue Computerprogramme haben das „Dhammaveröffentlichen“ zunehmend erleichtert, das Drucken von schwer zu reproduzierenden Sonderzeichen unterstützt, welches notwendig ist, um die technischen Pali-Ausdrücke passend zu gestalten.

Die Englische Sprache wurde ebenfalls berührt, indem Sie zunehmend Wörter aus dem Pali-Original übernommen hat. Dies bereitet für Autoren und Übersetzer, die damit konfrontiert sind zu entscheiden, in welcher Weise sie ihre Ausdrücke für den englischsprachigen Leser präsentieren sollen, manchmal Probleme.

Diese Übersetzung wurde zum ersten Mal zur Wiedererinnerung an Ihrer Majestät der Königin Sirikits fünfter Runde oder sechzigstem Geburtstagsjubiläum gedruckt, welche am 12. August 2535 (1992) statt fand.

Nun wurde eine zweite Ausgabe hergestellt und es ist glücksverheißend, daß diese zu der Zeit der Wiedererinnerung an Seiner Heiligkeit Somdet Phra Nyanasamvara dem höchsten Patriarchs achtzigstem Geburtstagsjubiläums, am 3. Oktober 2536 (1993), gedruckt wird. Ich möchte Bhikkhu Nirodho für seine Hinweise und Korrekturen, die das Wiederdrucken dieser Texte ermöglichte, danken.

Bhikkhu Kantasilo
Wat Bovoranives Vihara
September 2536 (1993)

Uposatha Sutta

Evamme sutam ekam samayam bhagava savatthiyam viharati jetavane anathapindikassa arame tatra kho bhagava bhikkhu amantesi bhikkhavoti bhadanteti te bhikkhu bhagavato paccassosum bhagava etadavoca atthamggasamaññagato bhikkhave uposatho upavuttho mahapphalo hoti mahanisamso mahajutiko mahavippharoti…

Dies habe ich gehört:

Zu einer Zeit verweilte der Befreite in Jetavana, dem Kloster Anathapindika, nahe Savatthi. Zu dieser Zeit, alle Bhikkhus zusammen gerufen, wartete der Befreite jene in dieser Weise auf: „Bhikkhus!“ Die Bhikkhus antworteten zustimmend: „Herr!“ (Die Bhikkhus richten sich für die folgende Lehrrede.) Der Befreite gab dann die folgende Lehre über Uposatha.

„Bhikkhus, Uposatha ist umfaßt von acht Faktoren, welche der Noble Schüler einhält, die Einhaltung welche glorreiche und strahlende Früchte und Nutzen bringt. „Bhikkhus. Was ist der Uposatha, welcher, von den Noblen Schülern eingehalten, glorreiche und strahlende Früchte bringt?“

1. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, haben das beabsichtigte Nehmen von Leben (panatipata) aufgegeben. Der Knüppel und das Schwert wurden niedergelegt. Sie haben Scham (Schlechtes zu tun) und sind mitfühlend gegenüber allen Lebewesen.’'

„Ihr alle habt das beabsichtigte Nehmen von Leben aufgegeben, habt alle Waffen niedergelegt, seid besessen von Scham (Schlechtes zu tun) und seid mitfühlend gegenüber allen Lebewesen. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der erste Faktor des Uposathas.“

2. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, haben aufgegeben zu nehmen, was nicht gegeben ist (adinnadana). Sie nehmen ausschließlich was gegeben, sind bestrebt nur zu nehmen, was gegeben ist. Sie sind keine Diebe. Ihr Verhalten ist ohne Makel.'

„Ihr alle habt das Nehmen was nicht gegeben ist aufgegeben, seid solche, die nicht nehmen was nicht gegeben ist, seid bestrebt, nur das zu nehmen, was gegeben ist, seid keine Diebe. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der zweite Faktor des Uposathas.“

3. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, haben was ein Hindernis für das Brahma-Schreiten (abrahma-cariya) darstellt, aufgegeben. Ihre Ausübung ist wie jene Brahmas. Sie sind weit weg von Geschlechtsverkehr, welches die Ausübung der Laienpersonen ist.'

„Ihr alle habt aufgegeben, was ein Hindernis für das Brahma-Schreiten darstellt und verhaltet Euch wie Brahma. Euer Verhalten ist weit weg von Geschlechtsverkehr. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der dritte Faktor des Uposathas.“

4. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, haben aufgegeben Unwahrheiten (musavada) zu erzählen. Sie wiedergeben nur was der Wahrheit entspricht und sind zur Wahrheit bestrebt. Ihre Worte sind gefestigt und aus Begründung zusammengesetzt. Ihre Worte schweifen nicht von jenem ab, was eine Hauptstütze der Welt darstellt.'

„Ihr alle habt das Erzählen von Unwahrheiten aufgegeben. Ihr sprecht nur was der Wahrheit entspricht und seid zur Wahrheit bestrebt. Eure Worte sind gefestigt und aus Begründung zusammen gesetzt. Eure Worte schweifen nicht von jenem ab, was eine Hauptstütze der Welt darstellt. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der vierte Faktor des Uposathas.“

5. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, haben aufgegeben, Alkohol und Rauschmitteln (sura-meraya-majja-pamadatthana) einzunehmen, etwas das berauscht, Gewissenlosigkeit erzeugt. Sie sind von Rauschmittel weit entfernt.'

„Ihr alle habt das Einnehmen von Alkohol und Rauschmitteln aufgegeben. Ihr steht davon ab jenes, das Gewissenlosigkeit erzeugt, zu trinken. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der fünfte Faktor des Uposathas.“

6. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, essen nur zu einer Zeit und nehmen nicht am Abendmahl teil. Sie stehen vom Mahl zur ‚falschen Zeit’ (vikala bhojana) ab.'

„Ihr alle eßt nur zu einer Zeit und nehmt nicht am Abendmahl teil. Ihr steht vom Mahl zur ‚falschen Zeit’ ab. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der sechste Faktor des Uposathas.“

7. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, haben das Singen und Tanzen, das Spielen von Musikinstrumenten und das teilnehmen an Unterhaltungen, welches Stolpersteine, zu dem was heilsam ist, sind, aufgegeben. Auch bedecken sie sich nicht mit Schmuck, Blumen oder Duftstoffen.'

„Ihr alle habt das Singen und Tanzen, das Spielen von Musikinstrumenten und das Teilnehmen an Unterhaltungen, welche Stolpersteine, zu dem was heilsam ist, sind, aufgegeben. Ihr bedeckt Euch nicht mit Schmuck, Blumen oder Durfstoffen. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der siebente Faktor des Uposathas.“

8. „Bhikkhus. Noble Schüler in dieser Lehrhaltung, wiederbesinnen dies:

“'Alle Arahants, solange Leben besteht, haben das Weilen auf großen und hohen Liegen aufgegeben. Sie sind zufrieden mit niedrigen Liegen oder Lager aus Gras.'

„Ich alle habt das Weilen auf großen und hohen Liegen aufgegeben. Ihr seid zufrieden mit niedrigen Liegen oder Lagern aus Gras. Für alle dieser Tage und Nächte, in dieser Weise, werdet Ihr bekannt sein, den Arahants zu folgen und der Uposatha wird von Euch eingehalten worden sein. Dies ist der achte Faktor des Uposathas.“

„Bhikkhus. Der Uposatha ist umfaßt von diesen acht Faktoren, welche der Noble Schüler einhält, und dies ist von glorreichen und strahlenden Früchte und Nutzen.“

Dies Sprach der Befreite am Uposatha. Die Bhikkhus waren entzückt und erfreuten sich an diesen Worten.

Erklärung des Uposatha Sutta: Fragen und Antworten

<dl class='faq'>

Was bedeutet das Wort Uposatha?

Es bezeichnet den Tag der Einhaltung (durch Fasten).

Welche sind die acht Tugendregeln des Uposatha in Kürze?
  1. Nicht zu töten.

  2. Nicht zu stehlen.

  3. Nicht in Geschlechtsverkehr betätigen.

  4. Keine Unwahrheiten sprechen.

  5. Keine Rauschmittel einnehmen.

  6. Keine Nahrung zwischen Mittag und dem folgenden Sonnenaufgang essen.

  7. Nicht singen, tanzen oder an Unterhaltungen teilnehmen und keinen Schmuck, Kosmetik oder Duftstoffe verwenden.

  8. Nicht auf großen und hohen Sitzen oder Liegen sitzen oder liegen.

Ist dieses Sutta ähnlich dem paccavekkhana, welches die Laienschaft jeden dhammassavana-Tag am Nachmittag rezitiert?

Ja.

Wenn jemand die Bedeutung von dem was er/sie rezitiert kennt, und sich zum Zeitpunkt des Rezitierens auf die Bedeutung konzentriert, wird dies den eigenen Geist gestillt und heilsam machen und von großem Nutzen sein. Vielleicht führt diese Ausübung den Ausübenden zu einer momentanen Befreiung von den Hindernissen (tadangapahana). Kann es als silanussatiAusübung angesehen werden, das Wiederbesinnen auf Sittlichkeit?

Ja.

Kurz zusammengefaßt, wie viele Art und Weisen sind da, um die acht Uposatha-Tugendregeln zu brechen?

Da sind zwei Art und Weisen: mittels des Körpers und mittels der Sprache.

In allen der acht, wenn jemand eine Tugendregeln bricht, dann ist dies körperlich. Wenn jemand einem anderen anordnet, etwas zu tun, dann ist die Tugendregel durch Worte gebrochen. Diese (Worte) müssen mit einer Absicht einhergehen, daß eine Tugendregel als gebrochen gilt. Dies gilt für nur für die erste und zweite Tugendregel, was die dritte bis achte betrifft, so gilt sie, selbst wenn man jemanden bittet so zu tun, bricht man damit die Tugendregel nicht.(0)

Das Brechen einer Tugendregel durch persönliche Handlung wird sahatthikapayoga genannt. Jemanden anzuordnen, in bestimmter Weise zu handeln, daß es zum Brechen einer Tugendregel führt, wird anattikapayoga genannt.

So (an)kennt man jemand der nicht von den Tugendregeln abweicht, als eine tugendhafte Person. Die Weisen sagen, daß Sila , oder das Einhalten von Tugendregeln ein Instrument ist, mit dem man Körper und Sprache reinigen kann. Es ist ein Weg um die groben Trübungen zu bereinigen, die durch Körper und Sprache aufkommen.</p>

Alle Uposatha-Tugendregeln in Betracht ziehend (sie zu übergehen), wieviele Vergehen sind da? Welcher Art sind sie?

Das erste wird lokavajja(2), oder weltliches Vergehen genannt, welches der Laie vermeiden sollte. Das zweite wird paññativajja genannt

Ob Leute nun Tugendregeln einhalten oder nicht, wenn etwas gegen eine der ersten fünf Tugendregeln verstößt, wird es lokavajja genannt. Es wäre ein persönlicher Verlust und etwas, daß die Welt missbilligt (lokavajja). Was die letzten drei Tugendregeln betrifft, so wird es paññativajja genannt, wenn sie gebrochen werden. Dies kommt auf, wenn jemand beabsichtigt diese Regel zu brechen. Wenn da keine Absicht ist, die Regel zu brechen, dann resultiert daraus kein Vergehen.</p>

Wieviele Arten der Gefährdungen (durch Brechen von Tugendregeln) gibt es und das sind diese?

Da sind zwei Arten:

  1. Gefährdung verursachen (vera).

  2. keine Gefährdung verursachen.

Das Brechen jeder der ersten fünf Tugendregeln bringt Gefährdung über den Brecher. Das bedeutet sozusagen, daß die Frucht einer solchen Handlung, einem folgen wird, z.B. Beispiel als ein kurzes Leben resultiert. Im Brechen einer der letzten drei Tugendregeln, besteht keine Gefährdung.</p>

In der ersten Tugendregel wird angeführt, daß man Knüppel und Waffen niedergelegt hat. Was bedeutet das?

Dies bedeutet einfach, daß man aufgegeben hat, Leben zu Nehmen, und daß man kein Mörder ist. Wenn, als Beispiel, eine Tötung mit einem Instrument (Waffe) getan wird und wenn die Person diese Waffe ablegt oder weg wirft, findet die Tötung nicht statt.

Entsprechend der Kommentare zu dem Sutta, sind Waffen von zweierlei Art: stumpf und scharf. Wenn ein Instrument stumpf ist, dann wurde es unter die Kategorie ‚Knüppel’ fallen. Wenn ein Instrument scharf ist, kommt es unter die Kategorie ‚Schwert’. Da ist so eine große Bandbreite an Instrumenten, die zum Töten benutzt werden, aber zusammengefaßt, sind da diese zwei Arten: scharf oder stumpf.

Die fünfte Tugendregel behandelt Rauschmittel (sura und meraya). Wieviele Arten von Rauschmittel sind da? Welche sind diese?

Da sind diese zehn Arten von Rauschmittel, fünf sura und fünf meraya.

Alkohol (sura)…

  1. aus Mehl gemacht,

  2. aus Süßem gemacht,

  3. aus Reis gemacht,

  4. aus Hefe gemacht,

  5. aus der Kombination von Zugaben gemacht.

Gegärte (meraya)…

  1. aus Blüten gemacht,

  2. aus Früchten gemacht,

  3. aus Honig gemacht,

  4. aus Zuckerrohr gemacht,

  5. aus seiner Kombination von Zutaten gemacht.

In der fünften Tugendregel, wird nichts über Dinge wie etwa Opium oder Marihuana angeführt. Wenn jemand den Uposatha oder nicca sila Sila (die fünf Tugendregeln als ständige Ausübung) einhält, und der Einnahme von solchen Substanzen frönt, bricht man damit die Tugendregel?

Die Tugendregel ist mit dem Gebrauch von Opium und Marihuana gebrochen. Branntwein, Champagner und andere Spirituosen (auch wenn nicht speziell angeführt) sind alle in sura und meraya inkludiert, wenn für medizinische Zwecke in kleinen Mengen verwendet, einem keine Berauschtheit verursachend, dann ist diese Tugendregel nicht gebrochen.

In der sechsten Tugendregel, wird von Essen nur zu einer Zeit gesprochen. Ist es falsch mehr als einmal zu essen?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, muß man zuerst die ‘Zeit’ kennen. Die Zeit für ein Mahl sind zwei an der Zahl:

  1. purebhatta-kala — die Zeit vor dem Mahl.

  2. pacchabhatta-kala — die Zeit nach dem Mahl.

Die Zeit vom Sonnenaufgang bis Mittag, wird Purebhatta-Kala genannt. Von Mittag bis Sonnenuntergang Pacchabhatta-Kala. Einer mag so oft wie nötig in der ersten Periode essen. Vom Sonnenuntergang, bis zum nächsten Sonnenaufgang wird ratti (Nacht) genannt und ein Mahl sollte nicht zu dieser Zeit eingenommen werden. Das ist der Grund für die Passage mit dem Wörtern, daß man davon absteht in der Nacht zu essen.</p>

Im Pali der sechsten Tugendregel, wir angemerkt, daß man vom Mal zur Vikala absteht. Welche Zeit ist kala und welche Zeit ist Vikala?

Vom Sonnenaufgang bis Mittag wird Kala (passende Zeit) oder die Zeit in der Buddhas und Noble ihr Mal nehmen, genannt. Von Mittag bis zum Sonnenuntergang ist Vikala oder die unpassende Zeit für ein Mahl.

Die siebente Tugendregel, spricht vom Abstehen von Tanzen, Singen und dem Spielen von Musikinstrumenten. Wäre es unpassend, jemand anderen zu bitten dieses zu veranstalten, sodaß man zusehen kann?

Dies ist nicht passend.

Wenn das der Fall ist: die Tugendregeln drei bis acht, nur durch eigene Willenshandlung gebrochen sind, und nicht wenn man jemand anderen dazu anhält. Steht das nicht im Konflikt zu einanderer?

Wenn A B dazu anhält zu tanzen und/oder zu singen, dann sollten man nicht zusehen oder zuhören. Unter diesem Umstand wird das Sila nicht gebrochen. Doch das Sila würde von jenen gebrochen werden, die dem zusehen oder zuhören, doch nicht auf der Basis, daß man andere dazu anhält zu singen oder zu tanzen. Selbst wenn man jemanden dazu anhält den besagten Aktivitäten zu zusehen, wurde jener, der die Anordnung gegeben hat, nicht die Tugendregel verletzen.

In diesem Sutta wird nur das Zusehen erwähnt. In diesem Fall, ist das Zuhören an Musik nicht passend für einen der die Uposatha-Silas einhält?

Musik zu hören ist nicht passend, da die Atthakatha Acariyas (die Schreiber der Kommentare) Zuhören im Ansehen inkludieren.

Auf welche Weise inkludieren Acariyas Zuhören in Zusehen?

Entsprechend der Acariyas liegt das Brechen der Tugendregel darin, eine Anstrengung ausgerichtet dem Vorgehen Veranstaltungen zu sehen, zu tun. Wenn wir auf unserem Platz stehen, sitzen oder liegen, und so eine Veranstaltung oder Unterhaltung zu uns kommt, oder an uns vorüber zieht, ist das kein Brechen der Tugendregel für uns, auch wenn das Sila damit betroffen werden würde. Aber in solch einem Fall wäre nicht zuhören oder zusehen, das Beste. Das Anhören oder das Singen von Liedern, ist ein Bruch der Tugendregel, ausgenommen davon sind solche Balladen, die Dhamma enthalten, welches das Aufkommen von Vertrauen erzeugt, sowie das Aufkommen von Überdruß mit dem Leiden der Welt. Zum Beispiel hörte ein Thera (Senior Mönch) eine Sklavin über die Sorgen des Lebens singen. Als der Thera dies hörte, sah er die Langwierigkeit des Leidens und erreichte die Erlangung des Pfades. Diese Art von Lieder können angehört werden und sind nicht schädlich.

Ist die (siebente) Tugendregel gebrochen, wenn man Kosmetikpulver, nicht für den Zweck der Verschönerung, jedoch um Krankheiten zu vermeiden, benutzt?

Die Tugendregel würde nicht gebrochen werden. Der Punkt dieser Tugendregel ist, Kosmetik und Verschönerung des Körpers zu vermeiden, nicht das was medizinisch ist.

Die achte Tugendregel erlaubt es nicht hohe oder große Liegen zu verwenden. Es ist nicht ganz klar, was hier gemeint ist. Vielleicht versteht sogar jemand, der diese Regel einhält, dessen Bedeutung nicht. Was ist mit großen Liegen gemeint und was sind die Abmessungen, die eine große Liege erlaubt machen?

Betten und Stühle, gemacht aus Latten, Rattan oder Stoff, haben viele gekrümmte oder gerade Beine. Die Liege sollte eine Höhe von 8 sugata Maßen (etwas 20 in modernen Zollmaß(3)), gemessen von der Oberfläche hinunter, nicht überschreiten. Diese Höhe überschreitend, würde das Bett nicht erlaubt machen. Im Falle eines rechteckigen Stuhls, ist dieser selbst, wenn die Beine eine Länge von 8 Sugatas übersteigen, erlaubt. Wenn das Bett eine Rück- und eine Seitenwand hat, so ist es selbst wenn etwas über diesen Ausmaßen liegt, erlaubt. Ein Bett oder ein Stuhl, die längere Beine haben, als das erlaubte Maß, jedoch fixiert an einem Platz sind, sind erlaubt. Ein Bett, daß eine Kopfwand hat, darf, indem man Holz unter die Beine legt, bis zu 8 Sugata Maßen angehoben werden, aber nicht darüber. Hohe Betten und Sitze neigen dazu zur Prahlsucht und Aufgeregtheit zu verleiten. So ist der Zweck hinter dem nicht sitzen und liegen auf hohen Sitzen und Liegen, die Möglichkeit zu solch Dingen wie jene, die zu Lust führen, zu vermeiden.

Was ist die Charakteristik von Liegen und Stühlen?

Die Liege ist lang und zum darauf lehnen gedacht. Der Stuhl ist zum Sitzen und ist entweder rund oder vierseitig.

Wieviele Armlängen oder Handflächenlängen bezeichnen, daß eine Liege zu groß zum benutzen ist?

Liegen werden nicht in dieser Weise gemessen. Der Ausdruck ‚groß’ bezieht sich hier auf die Bezüge und die Dekorationen, die nicht genutzt werden sollten. Die Atthakatha Acariyas haben eine Liste von neunzehn zusammengestellt.

<ul>

  • Ein Sitz verziert mit Abbildungen von wilden Tieren, wie etwas Tiger oder Krokodile usw.
  • Fellen mit langem Haar (Die Haare überschreiten eine Länge von vier Zoll)
  • Decken aus Wolle, die ausgeschmückt bestickt sind.
  • Decken aus Wolle, die aufwendig gestaltet sind.
  • Decken aus Wolle, mit Abbildungen von Blumen.
  • Decken aus Wolle mit aufwendigen Bildern von verschiedenen Tieren.
  • Decken aus Wolle, mit Haaren auf beiden Seiten.
  • Decken aus Wolle, mit Haaren auf einer Seite.
  • Decken, gemacht aus Tigerhäuten.
  • Rote Thronhimmeleinrichtungen.
  • Elefantenteppiche.
  • Pferdeteppiche.
  • Streitwagenteppiche.
  • Decken aus Gold und Seide gewebt und mit Gold bestückt.
  • Decken aus Seide gewebt und mit Gold bestückt.
  • Eine wollene Decke, groß genug für sechzehn Tänzer um darauf zu tanzen.
  • Decken, gemacht aus Zibertkatzenfell.
  • Liegen mit rotten Polstern an beiden Enden.
  • Eine Matratze mit nichts als Kapok gestopft.

Eine andere Erklärung für den Ausdruck ‘großes’ oder ‘üppiges’ Bett hier ist, daß es sich auf Bett, groß genug, für zwei oder mehr Personen, bezieht. Jene, die Uposatha-Tugendregeln einhalten, halten sich von Betten, die für Paare gedacht sind, fern.

Welche Matratzen (Füllung) sind erlaubt?

<ul>

  • Matratzen, gestopft mit Wolle oder Federn oder mit Pelz von Zweibeinern, oder Vierbeinern, nicht aber mit menschlichem Haar.
  • Matratzen, gestopft mit Stoffen.
  • Matratzen, gestopft mit Rinde.
  • Matratzen, gestopft mit Gras.
  • Matratzen gestopft mit Blättern, ausgenommen den Blättern des Borneo Kämpferbaums. Die Blätter des Borneo Kämpferbaums sind erlaubt, wenn vermischt mit Blättern von anderen Bäumen.

Matratzen in der oberen Liste wurden von dem Buddha erlaubt.

Entsprechend den Suttas, ist es nicht erlaubt, auf großen oder hohen Liegen zu liegen. Wurde es als ein Bruch der Tugendregeln angesehen werden, wenn man auf einem großen oder hohen Bett sitzt?

Auch wenn die Suttas nur das Liegen anführen, inkludieren die Atthakatha Acariyas hier ebenfalls das sitzen. Es ist ähnlich wie in der siebenten Tugendregeln, wo die Atthakatha Acariyas, das Hören in dem Verbot des Zusehens am tanzen, singen, usw. Inkludierten. Das Stehen oder Gehen auf einem Sitz oder einem Bett ist nicht verboten.

Wenn jemand die Feinheiten (des Einhaltens von Silas), wie hier erklärt, nicht versteht, ist es dann immer noch für jemanden möglich (von unerlaubtem Verhalten) abzustehen und gut-beherrscht in Bezug auf die Sila zu sein?

Dies ist wie der Fall eines Geldwechselers, der den Unterschied zwischen Echtem und Falschgeldscheinen nicht kennt. Es ist möglich, daß solch einer die guten Noten weg wirft und die gefälschten Scheine behält, oder aus Zufall die guten Noten behält und die schlechten weg wirft. In jedem Fall, sollte ein anderer nicht in die Echtheit des Geldes solch einer Person vertrauen. Oder wie eines Goldschmieds Werkzeug. Wenn er nicht weiß, wieviele Hämmer, Feilen und anderes Werkzeug er, von diese oder jener Größe, hat, dann, wenn diese verloren gehen, gestohlen oder mit minderwertigen Instrumenten ausgetauscht, wie wurde er dieses wissen? Zu dem Zeitpunkt an dem er es herausfindet, wurden die meisten seiner Instrumente bereits verloren sein. Wenn die Werkzeuge eines Goldschmieds hochwertig sind, wird eine Arbeit hochwertig sein. Das Selbe gilt für den Uposatha.

Wenn es einem möglich ist zu einem Tempel zu gehen, dann sollte man die Tugendregeln von einem Bhikkhu erbitten. Wenn es einem nicht möglich ist, wer sollte dann um die Tugendregeln gebeten werden?

Man kann einen Bhikkhu einladen. Aber entsprechend den Kommentaren, wurde uns mitgeteilt, daß wenn es der Morgen eines Uposatha-Tages ist, man die Tugendregeln von einem Bhikkhu oder einer Bhikkhuni erbitten sollte. Wenn das nicht möglich ist, sollte man die Tugendregeln von einem Laienmann oder einer Laienfrau, welche die zehn Tugendregeln gut kennt, erbitten. Wenn da wirklich keiner zur Verfügung steht, sollte man sich selbst der Tugendregeln annehmen. In diesem Fall sollte man die Tugendregeln zur selben Zeit vorsagen, wie man die mentale Absicht zum Abstehen im Einklang mit der einzelnen Tugendregel einrichtet. Dies wird in den folgenden zwei möglichen Methoden getan.

Was sind die zwei Methoden des Annehmens von Tugendregeln?

Diese sind: pacceka-samadana und ekajjha-samadana.

Das Annehmen der Tugendregeln, eine nach der anderen, wird Pacceka-Samadana genannt. Zum Beispiel wird das Beginnen des Annehmens jeder einzelnen Tugendregel mit panatipata veramani sikkhapadam samadiyami und enden mit uccasayana mahasayana veramani sikkhapadam samadiyami, Pacceka-Samadana genannt.

Das Annehmen aller acht Tugendregeln mit einer Aufsagung (ohne jede einzeln zu nennen) wird Ekajjha-Samadana genannt. Dies wird mittels (geistiger) Festlegung aller Tugendregeln zur gleichen Zeit, und mit dem Aufsagen von folgendem getan: Buddhapaññattam Uposatham adhitthami — Ich lege den Uposatha, dargelegt von dem Buddha, fest. Diese Methode wird Ekajjha-Samadana genannt.

Jene, die keine dieser oben angemerkten Methoden verwenden, sollten mit der Ehrerweisung an die Drei Juwelen, mit dem rezitieren von namo tassa bhagavato arahato samma-sambuddhassa (drei mal) beginnen. Dann nehmen diese die Drei Zufluchten (buddham saranam gacchami, dhammam saranam gacchami, sangham saranam gacchami, usw.) bevor sie die Tugendregeln annehmen. Jene, die kein Pali sprechen, mögen die Tugendregeln in ihrer Sprache eigenen Sprache annehmen.</p>

Die Vertrauensvollen, können die Tugendregeln im Einklang mit den oben genannten Methoden korrekt einhalten. Doch wenn der Fall aufkommt, mag es sein, daß jemand absieht eine Tugendregeln zu brechen. Wie kann man dann herausfinden, ob die Tugendregeln wirklich gebrochen ist?

Die Atthakatha Acariyas haben die Schlüsselfaktoren herausgezeichnet, mit denen man für jede Tugendregel erkennen kann, ob sie gebrochen wurde, oder nicht.

Wenn der Ausübende diese Faktoren kennt, wäre es ihn/ihr möglich, für sich selbst festzustellen, ob die Tugendregel gebrochen wurde oder nicht. Was sind die Schlüsselfaktoren und wieviele dieser sind da?

Die fünf Faktoren für die ersten Tugendregeln sind:

<ul>

  • pano — Anwesenheit eines Lebewesens.
  • panasaññita — einer weiß, daß es ein Lebewesen ist.
  • vadhacittam — die Absicht zu töten.
  • upakkamo — die Anstrengung zu töten.
  • tena maranam — der resultierende Tod dieses Tieres.

Die fünf Faktoren der zweiten Tugendregel sind:

<ul>

  • para-parigga-hitam — Gegenstand (-stände) mit einem beteiligten Besitzer.
  • para-parigga-hita-saññita — einer weiß, daß da (ein) beteiligte® Besitzer sind/ist.
  • theyya-cittam — die Absicht zu stehlen.
  • upakkamo — die Anstrengung zu stehlen.
  • tena haranam — der/die Artikel ist/sind durch diese Anstrengung gestohlen.

Die Kommentare zu dem Bramajala-Sutta und dem Kangkha-Vitarani zitieren zwei Faktoren, für die dritte Tugendregel:

<ul>

  • sevanacittam — die Absicht einen Geschlechtsverkehr zu haben.
  • maggena maggap-pati-padanam — sexueller Kontakt durch irgend eines der ‘Teile’ (d.h. Genitalien, After oder Mund).

Die Kommentare zu dem Khuddakapatha, geben vier Faktoren für die dritte Tugendregel:

<ul>

  • ajjha-caraniya-vatthu — die Basis oder den Pfad für falsches Verhalten.
  • tattha sevanacittam — die Absicht sexuellen Kontakt durch irgend eines der oben genannten ajjha-caraniya-vatthu zu haben.
  • sevanap-payogo — die Anstrengung zu einem Geschlechtsverkehr.
  • sadiyanam — zufrieden gestellt zu sein.

Die vierte Tugendregel hat vier Faktoren:

<ul>

  • atatham-vatthu — eine Unwahrheit.
  • visam-vadana-cittam — die Absicht eine Unwahrheit zu sprechen.
  • tajjo vayamo — die Anstrengung ist getan.
  • parassa ta-dattha-vijananam — andere verstehen was gesagt wurde.

Die fünfte Tugendregel hat vier Faktoren:

<ul>

  • mada-niyam — Rauschmittel.
  • patu-kamyata-cittam — das Begehren es zu trinken.
  • tajjo vayamo — die Anstrengung ist getan.
  • pitappa-vesanam — das Rauschmittel getrunken, gelangt in den Hals.

Die vier Faktoren der sechsten Tugendregel sind:

<ul>

  • vikalo — die Zeit zwischen Mittag und dem Sonnenaufgang des nächsten Tages.
  • yava-kalikam — Nahrungsstoffe oder was als Nahrung verstanden wird.
  • ajjho-haranap-payogo — die Anstrengung zu essen.
  • tena ajjho-haranam — das Schlucken dieses Nahrung durch diese Anstrengung.

Die siebende Tugendregel muß in zwei Teile getrennt untersucht werden. <ul> <li>Erster Teil: Abstehen vom Tanzen, Singen, Spielen von Musikinstrumenten und dem Zusehen an Unterhaltungen, welche Hindernisse für heilsame Geisteszustände sind. Da sind drei Faktoren:

<ul>

  • nacca-dini — Unterhaltung wie etwas Singen, Tanzen, usw.
  • dassanat-thaya gamanam — ein Anstrengung diese zu sehen oder zu hören.
  • dassanam — ansehen oder zuhören.

</li> <li>Zweiter Teil: von Beschmückung abstehen. Da sind drei Faktoren:

<ul>

  • maladinam añña-tarata — Beschmückung um den Körper zu bedecken, bestehend aus Blumen, Duftstoffen, usw.
  • anuñña-takarana bhavo — Ausgenommen in einer Zeit von Krankheit, erlaubt Buddha die Verwendung solcher Substanzen nicht.
  • alankata bhavo — Beschmückung, mit der Absicht den Körper zu verschönern, benutzen.

</li> </ul>Die drei Faktoren der achten Tugendregel sind:

<ul>

  • ucca-sayana maha-sayanam — eine hohe oder große Liege.
  • ucca-sayana maha-sayana-saññita — einer ist sich bewußt, das es eine hohe oder große Liege ist.
  • abhi-nisidanam va abhi-nipajjanam va — sich auf diese Liege zu setzen oder zu legen.
Die Faktoren werden geteilt in zwei und vier. Nach welche Faktoren sollten wir gehen, die ersten zwei, oder die letzten vier?

Man mag dem einen oder anderen folgen, denn wenn Sie genau nachsehen, werden Sie merken, daß der Sinn der Selbe ist, nur die Buchstaben sind andere.

Was ist mit der siebenten Tugendregel? Warum sind nicht alle sechs Faktoren zusammengefaßt, sondern in zwei Teile getrennt?

Die Faktoren können nicht kombiniert werden, da sich die Ausübung in seinem Inhalt unterscheidet. Diese Tugendregel befaßt sich nicht nur mit einer Sache, wie das andere Tugendregeln tun. Der erste Teil setzt sich mit dem Tanzen, Singen, Zuhören und Zusehen auseinander. Der zweite Teil befaßt sich mit dem Verschönern des Körpers. Daher können diese zwei Teile nicht in eine Tugendregelfasette zusammengefaßt werden. Diese zwei Teile sind in zwei Tugendregeln unterteilt, wenn sie im Zusammenhang mit den zehn Tugendregeln aufkommen. Wenn diese zwei Teile in sechs Faktoren geeint wären und eine Ausübender tanzen, singen oder Unterhaltungen ansehen würde, aber sich nicht Kosmetik bedienen würde, wäre dieser dann nicht im Einklang mit den sechs Faktoren und der Uposatha wäre gebrochen.

Einer, der die Tugendregeln verletzt hat, sollte an den oben angeführten Faktoren beurteilen, ob die Tugendregeln gebrochen sind. Wenn irgend einer der Faktoren unberührt ist, dann ist der Uposatha nicht gebrochen. Alle Faktoren müssen angegriffen sein, bevor eine Tugendregel gebrochen ist. Ist das korrekt?

Die ist korrekt.

Wenn, im Zuge des Einhaltens der Tugendregeln, eine oder mehre gebrochen wurden, was sollte man dann tun?

Wenn jemand gewillt ist, die Ausübung fortzusetzen, sollte er/sie die Tugendregeln erneut erbitten. Dies ist besser, als die Tugendregeln in einem gebrochenen Zustand zu belassen.

Dieses Sutta setzt sich mit den Uposatha Silas (den Acht Tugendregeln) auseinander, aber was ist mit der dritten Tugendregeln in den pañca sila (den Fünf Tugendregeln)? Wie viele und welche sind die Faktoren dieser Tugendregeln?

Da sind vier Faktoren in der dritten Tugendregel (kamesu micchacara):

<ul>

  • agamaniya vatthu — jenes was nicht besucht werden sollte (die zwanzig Gruppen von Frauen).
  • tasmim sevana-cittam — die Absicht einen Geschlechtsverkehr mit jemanden aus einer der oben angeführten Gruppe zu haben.
  • sevanap-payogo — die Anstrengung zu einem Geschlechtsverkehr.
  • maggena maggappatipatti — sexueller Kontakt durch diese adhivasanam Anstrengung.
Was sind die zwanzig Arten von Frauen?

In Gruppen genannt sind diese:

<ul>

  • matu-rakkhita — Eine Frau die unter der Obhut ihrer Mutter steht, wird matu-rakkhita genannt.
  • pitu-rakkhita — Eine Frau, die unter der Obhut ihres Vaters steht, wird pitu-rakkhita genannt.
  • mata-pitu-rakkhita — Eine Frau, die unter der Obhut von beiden, ihrer Mutter und Ihrem Vater steht, wird mata-pitu-rakkhita genannt.
  • bhatu-rakkhita — Eine Frau, die unter der Obhut ihres älteren oder jüngeren Bruders steht, wird bhatu-rakkhita genannt.
  • bhagini-rakkhita — Eine Frau, die in der Obhut ihrer älteren oder jüngeren Schwester steht, wird bhagini-rakkhita genannt.
  • nati-rakkhita — Eine Frau, die in der Obhut ihrer Verwandten steht, wird nati-rakkhita genannt.
  • gotta-rakkhita — Eine Frau, die in der Obhut ihrer Stammesmitglieder steht, wird gotta-rakkhita genannt.
  • dhamma-rakkhita — Eine Frau, die in der Obhut von Leuten, die das Dhamma unter dem selben Lehrer praktizieren steht, wird dhamma-rakkhita genannt.
  • sarakkha — Eine Frau, die in der Obhut ihres Ehegatten steht, wird sarakkha genannt.
  • sapari-danda — Eine Frau, mit diesem oder jenen Namen und Adresse, mit einem Fehlverhalten, für das ein König eine Strafverkündung erlassen würde, wird sapari-danda genannt.
  • dhanak-kita — Eine Frau deren Lehensknechtschaft durch einen Mann, der beabsichtigte sie zu seiner Ehefrau machen, wird dhanak-kita genannt.
  • chanda-vasini — Eine Frau die mit einem Mann aus eigenem freien Willen lebt, wird chanda-vasini genannt.
  • bhoga-vasini — Eine Frau, die aufgrund des Wohlstandes eines Mannes seine Ehefrau wurde, wird bhoga-vasini genannt.
  • pata-vasini — Eine bettelarme Frau, die zur Ehefrau eines Mannes wird, in der Hoffnung auf Dinge, wie etwas Kleider, wird pata- vasini genannt.
  • oda-patta-kini — Eine Frau, für die ein Mann, sie zu heiraten, gebeten hat, und durch eine feierliche Begegnung bei den Älteren der Braut und des Bräutigams Hände angenommen wurde, deren Hände in eine Schale Wasser getaucht wurden, und den Segen „Möget Ihr beide einander lieben und ein glückliches Leben miteinander führen; nicht auseinander brechen, so wie das Wasser in dieser Schale sich nicht trennt“, wird oda-patta-kini genannt.
  • obhata-cumbata — Eine Frau, die von einer schweren Mühsal, durch einen Mann, befreit wurde und dann seine Ehefrau wird, wird obhata-cumbata genannt.
  • dasi ca bhariya ca — Eine Sklavenfrau, die von einem Mann geheiratet wird, wird dasi-bhariya genannt.
  • kamma-karini ca bhariya ca — Eine Arbeiterin, die von einem Mann geheiratet wird, wird kamma-karini-bhariya genannt.
  • dhaja-hata — Eine Frau, für die ein Mann einen Kampf gewinnt und sie zu seiner Ehefrau macht, wird dhaja-hata genannt.
  • muhut-tika — Eine Frau, die mit einem Mann eine gewisse Zeit lebt und es versteht, daß sie seine Frau ist, wird muhut-tika genannt.

Jeder Mann, der sich an einer aus diesen zwanzig Gruppen angeführten Frauen vergreift, zusammen mit den oben genannten Faktoren, bricht die dritte Tugendregel, kamesu micchacara.(4)

Wie steht es um die Rolle der Frau hier und wie wird dieses in der dritten Tugendregel bedacht?

Wenn ein Mann und eine Frau Gefühle für einander haben, aber der Mann nicht für sie vorgesehen ist, dann wird er zu ihrem agamaniya vatthu.

Wie viele Arten von Uposatha, in einer Weise wie sie praktiziert werden, zusammengestellt, gibt es? Welche sind diese?

Da sind diese drei Arten des Uposathas, zusammengestellt in Reihenfolge einer niedrigen, mittleren und hohen Ausübung. Diese drei sind:

<ul>

  • niggantha-uposatha — Der Uposatha, eingehalten von Einsiedlern, wird niggantha-uposatha genannt.
  • copala-uposatha — Uposatha eingehalten von Männern und Frauen, die erscheinen, auch wenn diese angeheuerte Kuhhirten waren, ist als Copala-Uposatha bekannt.
  • ariya-uposatha — Der Uposatha, gehalten von Upasakas und Upasikas, speziellen angepasst an die Begriffe der Ausübung, wird Ariya-Uposatha genannt.
Diese Erklärung war sehr kurz und ist schwer zu verstehen. Was wäre eine umfassender Erklärung?

Der Niggantha-Uposatha ist eine teilweise oder unvollständige Einhaltung des Uposathas. Im Bezug auf die erste Tugendregel, mögen jene, die diesen Einhalten, abstehen Leben in Richtung Westen zu nehmen, aber nicht in die anderen Richtungen. Sie mögen davon abstehen nicht ihre eigene Mutter, Vater, Verwandten, Freunde und bestimmte Tiere zu töten, die ihnen lieb sind, aber stehen nicht davon ab, wenn es um andere Lebewesen geht. Die anderen Tugendregeln werden ebenfalls in dieser Weise ausgeübt. In Kürze, hält diese Gruppe die Tugendregeln wie sie möchte. Diese Einhaltung wird Niggantha-Uposatha genannt

Die Methode des Erbittens und Einhaltens des Copala-Uposatha ist korrekt entsprechend dem Dhamma-Vinaya, so wie es zum Beispiel an den heutigen Upasakas und Upasikas zu sehen ist. Aber nachdem sie den Uposatha ergeben haben, gehen Sie niedrigen Gesprächen nach. Da sind Gespräche über Dörfer, Städte, Berge, Bäume, Felder, Gärten, Kauf und Verkauf, Großenkel, von da und von dort, über diese und jene Person, usw. Solche Gespräche sind nicht nützlich für Heilsames (kusala) und führt einem nicht dazu den Nutzen von Glück und das Vertrauen in den Uposatha, den man einhält, zu ernten. Die Atthakatha Acariyas haben diese Leute daher mit gekauften Kuhhirten (nicht die Eigentümer von Kühen) verglichen. Am Morgen treiben die angeheuerten Hände das Vieh zum Weiden auf das Feld. Am Abend treiben diese das Vieh zurück zu ihrem Besitzer. Nachdem sie eine angemessene Summe von Geld bezahlt bekommen haben, denken diese: „Morgen werden wir das Vieh dort weiden lassen, und am nächsten Tag werden wir es dort weiden lassen. Gras und Wasser sind hier reichlich, dort aber nicht so.“ Wieder und Wieder, ist dieses was passiert. Die angeheuerten Hände nehmen niemals an dem Produkten der Kühe, wie etwas Milch oder Butter teil. So eine Einhaltung wird Copala-Uposatha genannt.

Beginnend mit der Zeit, an der man sich dem Ariya-Uposatha annimmt, und wenn es die richtige Zeit und der richtige Platz ist, sollte man samatha und Vipassana im Einklang mit den persönlichen Vorzügen praktizieren. Wenn jemandes Kammatthana (Meditation) zum Stillen von unheilsamen Zuständen, durch Ausübungen wie etwa Tadan-Gapahana (das Abstehen von Nährung von Gegensätzen) führt, dann sollte man mit dieser Anstrengung fortsetzen. Wenn der Geist unruhig wird, oder es nicht die Zeit oder der Platz für Meditationsausübung ist, und da vertrauensfördernde Dhammagespräche statt finden, dann sollte man sich an solchen Gesprächen beteiligen. Dies ist dazu nützlich, da es zu Wissen führt und Missverständnisse, die man haben man, korrigiert. Man sollte an solchen Gesprächen nicht mit einem Sinn von Wettstreits, Gewinnens und Verlierens, usw. Teilnehmen. Wenn solche Dhammagespräche nicht zu dem zuvor oben erwähnten Erfolg führen, und wenn da ein Dhammadasana ist, dann sollte man dort hin gehen, und dem zuhören, um das eigene Saddha (Vertrauen), hiri (Angst schlechte Taten zu tun), ottappa (Angst vor den Resultaten von schlechten Taten), Suta (das was lernen durch hören ist), Viriay (Energie), Sati (Achtsamkeit), und Pañña (Weisheit), zu fördern. Wenn, aus welchem Grund auch immer, Probleme aufkommen, sodaß das Hören von Dhamma nicht zu den erwähnten Erfolgen führt, dann ist die Ausübung von Kammatthana passend. Die Atthakatha Acariya, haben sechs Objekte für die Kammatthana Ausübung herausgezeichnet, welche passend für den Ariya-Uposatha sind. Diese sind:

  • Buddhanussati — Reflektieren über die Qualitäten Buddhas.
  • Dhammanussati — Reflektieren über die Qualitäten des Dhammas.
  • Sanghanussati — Reflektieren über die Qualitäten der Sangha.
  • silanussati — Reflektieren über die eigene Sterblichkeit.
  • caganussati — Reflektieren über die eigene Großzügigkeit und Gebefreude.
  • devatanussati — Reflektieren über die solche Qualitäten wie Geben, Sittlichkeit und Meditation, welche menschlichen Wesen verursachen, himmlische Wesen zu werden.

Eine der sechs Themen kann abhängig vom eigenen Vorzuges ausgeübt werden. Aber man ist sich generell darüber einig, daß nicht nur diese sechs ausgeübt werden sollten, den wenn diese der Fall wäre, könnten jene Leute, die geschickt in Vipassana sind, keine Einsichtsmeditation betreiben, da diese Themen der Meditation ausschließlich als Samatha-Meditation klassifiziert sind.

Daher sollte im Ariya-Uposatha ebenfalls Samatha und Vipassana praktiziert werden, um es damit für jene die samatha-Yanika (Praktizierende der Stillemeditation) und vipassana-Yanika (Praktizierende der Einsichtsmeditation) nicht schwierig zu gestalten. Zusammengefaßt bedeutet dies, daß man sich, in der Zeit des Einhaltens (Uposatha), damit nützlich ist, wenn man Kammatthana praktiziert. Dies wird der Ariya-Uposatha genannt.</p>

Niggantha-Uposatha, wird als der niedrigste, Copala-Uposatha, als der mittlere, und Ariya-Uposatha als der höchste angesehen. Ist das korrekt?

Ja, das ist korrekt. Doch Niggantha-Uposatha wird nicht als Uposatha innerhalb der Lehren des Erwachten angesehen. Die meisten Ausübenden sind nicht gewillt oder nicht fähig, den Ariya-Uposatha, welcher der höchste ist, einzuhalten. Viele halten nur den Copala-Uposatha. Wenn Ausübende ihre Einhaltung zu einem Ariya-Uposatha machen können, selbst wenn nur für einen Tag, ist es sehr wahrscheinlich, daß sie dieses als eine große Quelle von Verdiensten für sich erkennen können, nicht zu sprechen von den Entzücken und der Freude, die sie aus so einer Handlung erfahren werden. Sie werden wahrlich solch eine Möglichkeit, durch die Annahme einer menschlichen Geburt, nicht verschwendet haben, und mit den Lehren Buddhas in Kontakt kommen.

Warum ist es, das Uposatha nur am achten, vierzehnten und fünfzehnten des zunehmenden Mondes eingehalten werden kann? Sind da andere Tage, an denen der Uposatha gehalten werden kann?

Uposatha kann auch an anderen Tagen gehalten werden, nicht nur an den drei erwähnten Tagen. Ich werde kurz entsprechend der Weise der Ausübung antworten. Der Uposatha kann in drei Gruppen eingeteilt werden, die sich nur an den Tagen der Einhaltung unterscheiden. Die Methode des Erbittens des Uposatha ist die selbe wie zuvor.

Was sind die unterschiedlichen Kategorien der Einhaltung?

<ul>

  • pakati-uposatha
  • pati-jagara-uposatha
  • pati-harika-pakkha-uposatha

Die Zeiten um den Pakati-Uposatha zu halten sind der 5., 8., 14. und 15. des zunehmenden Mondes und der 5. 8. 14. und 15. des abnehmenden Mondes

Die Zeiten für das Einhalten des Pati-jagara-Uposatha, sind die fünf Tage des zunehmenden Mondes, d.h. der 4., 6., 7., 9. und 13. und die sechs Tage des abnehmenden Mondes: der 1., 4., 6. 7. 9. und 12. oder 13. Diese Art des Uposathas macht elf Tage der Einhaltung im Monat aus.

Die vier Monate der Regenzeit, oder Vasso, beginnen in der ersten Nacht des abnehmenden Monde siebenten Monat und enden in der Mitte des elften Monats. Dies ist die der Zeitraum für das Einhalten des Pati-harika-pakkha-Uposatha.

Die Kommentare zum Raya Sutta erklären, daß der Pati-harika-pakkha-Uposatha, jener ist, der kontinuierlich die drei Monate der Regenzeit eingehalten wird. Wenn jemand ihn nicht für die vollen drei Monate der Regenzeit einhalten kann, dann sollte er für ein Monat eingehalten werden, vom ersten Tag des abnehmenden Mondes des zehnten Monats bis zum elften Monat. Wenn es einem nicht möglich ist, die Einhaltung für ein ganzes Monat zu tun, dann sollte man es für ein halbes Monat tun, beginnend mit dem ersten Tag des abnehmenden Mondes des zehnten Monats, bis zum Ende des Monats. Jeder Periode dieses Uposathas wird Pati-harika-pakkha-Uposatha genannt.

Manche Texte definieren (die Zeit des Pati-harika-pakkha-Uposatha ) als fünf Monate, vom siebenden Monat bis zum elften Monat.

Manche Acariyas sagen, daß die drei Monate das die drei Monate das siebente, elfte und dritte Monat sind.

Nun beschreibt da eine andere Quelle, das die vier Tage, d.h. der 7., 9., 13. und 14. für den zunehmenden wie für den abnehmenden Mond, die einzigen Tage für die Einhaltung des Pati-harika-pakkha-Uposatha sind.

Für jene, die Verdienste begehren, sollte der Uposatha an den Tagen, wie hier gezeigt, eingehalten werden. Tage, andere als diese, sind für die Einhaltung der fünf Tugendregeln und nicht den Uposatha.</p>

Der Uposatha, der am 8. 14. und 15. Tag eingehalten wird, wie wird dieser üblicher Weise genannt?

Dieser wird Pakkha-Uposatha genannt.

Welches ist die Passage, die üblicher Weise heute für das Erbitten der Uposatha Silas verwendet wird?

Diese Passage ist folgende und wird gemeinsam drei mal rezitiert:

mayam bhante tisaranena saha attangasamaññagatam uposatham yacama.

Was wird da rezitiert, wenn man das Erbitten und Annehmen der Uposatha-Silas rezitiert?

<ul>

<li>Man beginnt den Ablauf mit einer Ehrerweisung an dem Buddha mit diesen Worten:

namo tassa bhagavato arahato samma-sambuddhassa.

Ehre dem Erhabenen, dem Arahant, dem Buddha vollkommen durch sich selbst (drei Mal)

</li> <li>Zum Zweiten wird die Dreifache Zuflucht wie folgt genommen:

buddham saranam gacchami — Zu Buddha nehme ich Zuflucht.
dhammam saranam gacchami — Zum Dhamma nehme ich Zuflucht.
sangham saranam gacchami — Zur Sangha nehme ich Zuflucht.
dutiyampi buddham saranam gacchami — Zum zweiten Mal…
dutiyampi dhammam saranam gacchami — Zum zweiten Mal…
dutiyampi sangham saranam gacchami — Zum zweiten Mal…
tatiyampi buddham saranam gacchami — Zum dritten Mal…
tatiyampi dhammam saranam gacchami — Zum dritten Mal…
tatiyampi sangham saranam gacchami — Zum dritten Mal…

(Die Bhikkhus werden dann sagen: „tisarana-gamanam nitthitam“ oder „tisarana-gamanam“ oder „sarana-gamanam“, was bedeutet: „Vollständig sind die Dreifache Zuflucht.“)</p> </li> <li>Nun, zusammen mit der Absicht des Abstehens, nimmt man die Tugendregel, einer nach der anderen: <ol> <li>panatipata veramani sikkhapadam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen wie auch anderen anzuordnen zu töten.</li>

<li>adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel des Abstehens vom Stehlen, wie auch anderen anzuordnen zu stehlen.</li>

<li>abrahmacariya veramani sikkhapadam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel des Abstehens von unkeuschem Benehmen, welches ein Hindernis auf den Brahma-Fährten darstellt.</li>

<li>musavada veramani sikkhapadam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel des Abstehens von unwahren Worten.</li>

<li>sura-meraya-majja-pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel des Abstehens destillierte und gebraute Berauschungsmittes zu nehmen, welche Gewissenlosigkeit verursachen.</li>

<li>vikala-bhojana veramani sikkhapadam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel des Abstehens zur falschen Zeit zu essen, zwischen Mittag und dem folgenden Sonnenaufgang.</li>

<li>nacca-gita-vadita-visuka-dassana mala-gandha-vilepana-dharana-mandana-vibhusanatthana veramani sikkha- padam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel des Abstehens vom Tanzen, Singen und Musik und Unterhaltungen zu sehen, welche Stolpersteine zum Heilsamen sind und das Abstehen vom Tragen von Schmuck, nutzen von Duftstoffen und Verschönerungen des Körpers mit Kosmetik.</li>

<li>uccasayana-mahasayana veramani sikkhapadam samadiyami.

                      Ich erbitte die Übungsregel für das Anstehen vom Sitzen und Niederlegen auf Sitzen und Liegen mit Beinen über der Einschränkung von großen Sitzen und Liegen und von Gebrauch von aufwendigen und detailreichen Bettabdeckungen.</li>

</ol> </li> </ul>

imam atthamgasamaññagatam buddhapaññattam uposatham imañca rattim imañca divasam sammadeva abhirakkhitum samadiyami.

Der Uposatha, welcher vom Buddha dargelegt wurde und aus den acht Silas besteht, wurde von mir bestimmt, ich werde ihn gut für einen Tag und eine Nacht halten.

(Die Bhikkhus sagen dann: „imani attha sikkhapadaniajjekam rattindivam uposathasilavasena tumhehi upasakupasikabhutehi sadhukam akhandam katva appamadena rakkhitabbani.“)

Die versammelte Laienschaft antwortet: „ama bhante.“

(Die Bhikkhus setzen fort: „silena sugatim yanti silena bhogasampada silena nibbutim yanti tasma silam visodhaye.“)

Dies ist das Ende des Erbittens der Tugendregeln. Die Laienschaft sollte mit dem Verneigen Respekt gegenüber den Bhikkhus zollen.</p>

Was ist die Nutzen von der Einhaltung des Uposatha?

In Kürze sind die Nutzen es exakt das Gegenteil vom Schlechten, daß wir damit umgehen. Das ist so zu sagen, wieviel ungeschickte oder bösartige Handlungen es uns möglich ist zu verzichten, wird jede ein zusätzlicher Nutzen für uns sein. Auch wird der Uposatha der Grundlage für einen höheren Grad an Konzentration und Weisheit dienen.</dd>

<dt>Um die Informationen seit dem Beginn zusammen zu fassen, waren da sieben Themen.</dt> </dl> <ol> <li>Eine Detailierung der Faktoren, die ausgeübt und nicht ausgeübt werden sollten./li> <li>Die Methode für das Erbitten des Uposathas.</li> <li>Eine Erklärung über die Faktoren, die es einem ermöglichen zu Entscheiden, ob der Uposatha gebrochen wurde oder nicht.</li> <li>Die Praxis in Begriffen von Striktheit und Laxheit. </li> <li>Die Methoden der Einhaltung des Uposathas.</li> <li>Die Worte für das Erbitten und Annehmens des Uposathas. </li> <li>Die Nutzen aus der Einhaltung des Uposathas.</li> </ol> <dl>

Diese machen die sieben Abschnitte aus. Ist das korrekt?

Ja.

</dl>

Worteverzeichnis

<dl class='Worteverzeichnis'>

Arahat; arahant

— Einer der Nibbana erlangt hat.

Ariya

— Jeder der vier Arten von Personen, welche Einsicht in Nibbana gefunden haben.

Atthakatha Acariya

— Die Schreiber des Kommentars.

Bhikkhu

— Ein vollordinierter buddhistischer Mönch.

Brahma-Schreiten

— Das entsagende Leben, auch als Brahmacariya bekannt.

Dhammadesana

— Eine Lehrrede über Dhamma, gegeben von dem Buddha oder von seinen buddhistischen Mönchen.

Dhammassavana

— Dhamma hören; das Predigen des Dhammas hören; einer Zeremonie zuhören; die guten Lehren hören.

Kammatthana

— Gegenstände der Meditation; Meditationsübungen.

Kusala

— Heilsam, verdienstvoll, moralisch, geschickt, karmisch heilsam.

Samata

— Meditation die zu Ruhe, Gelassenheit, Stille des Herzens führt.

Sila

— Moral; Ausübung von Moral; moralisches Verhalten; Kodex der Moral; buddhistische Ethik; eine Regel; Regeln der Moral.

Attha sila

— Die acht Tugendregeln.

Nicca sila

— Permanentes unternehmen; reguläre Tugendregeln; ununterbrocherne Einhaltung von Tugend; gutes Verhalten, daß ununterbrochen eingehalten wird, d.h. die fünf Tugendregeln.

Pañca sila

— Die fünf Tugenregeln.

Sugata inches

— Eine Maßeinheit, die zu Buddhas Zeiten benutz wurde.

Upasaka

— Lit. einer der kommt oder nahe sitzt; ein Laienanhänger; ein hingebungsvoller oder vertrauensvoller Laienmann; Laienbuddhist.

Upasika

— Ein weiblicher Anhänger; eine Laienfrau und Anhängerin.

Uposatha

— (1) Einhaltung; die Einhaltung der Acht Tugendregel. (2) Zweiwöchentliche rezitation der Vinaya-Regeln der Mönche; die Tage für spezielles Zusammentreffen des Ordens und Rezitation des Patimokkha. (3) die Uposatha-Halle; gesegnete Versammlungshalle.

Uposatha sila

— Die Acht Tugendregeln, eingehalten von Laienanhängern an den Uposatha-Tagen.

Vera

— Feindschaft; feindselige Handlungen; Haß; Vergeltung; unheilsame Konsequenzen.

Vipassana

— Meditation, die zur Erkenntnis führt; intuitive Vision; Einblick; Besinnung; Intuition; Einsichtsentwicklung..

</dl>

Anmerkungen

<dl>

0.

Anmerkung des Bearbeiter: Es ist nicht sicher, ob es sich hier um einen Übersetzungsfehler handelt, oder um einen falschen, oder leicht misszuverstehenden Umkehrschluß. Gemeint ist damit, daß man die anderen Regeln nur selber brechen kann. Man kann nur selbst zur falschen Zeit essen, oder nur sich selbst vergehen. Es bedeutet jedoch auf keinen Fall, daß kein Vergehen wäre, jemandem zu sagen, daß es z.B. gut wäre, wenn er Alkohol trinkt oder ihn dazu verleitet. In diesem Fall würde man die Regel des Sprechens von Wahrheit brechen. Auf der Ebene des Abhidhammas, ist reines Zustimmen, Anerkennen oder Erfreuen, an einer unheilsamen Tat von selber Bedeutung, als ob man es selbst tun würde. Der Umkehrschluß, daß man sagt, es würde keine Regel brechen, würde man jemanden anordnen eine unheilsame Tat zu tun, ist nicht richtig (AN 3.157.163). Siehe für mehr darüber die Diskussionen in Kodex für buddhistische Einsiedler I, Kapitel 4 (2. Ausgabe, 2007), Pārājika.

1.

Jedes Jahr gibt es in Thailand religiöse Prüfungen, gegeben durch Klöster, gekannt als „Nak Dhamm“ für den Klerus und „Dhamma Sueksa“ für Laien. Von der niedrigsten, bis zur höchsten Prüfung, sind diese Tri, To und Ek.

2.

„Abermals ist da apatti, bekannt als lokavajja (weltliche Fehler), so zu sagen, die gewöhnlichen Leute, die keine Bhikkhus sind, können solche Fehler begehen, und die Strafen werden von ihnen geahndet, als ob da ein Fall des Stehlens, Töten von menschlichen Wesen wären, und selbst leichteres Fehlverhalten von Schlagen, Beschimpfen, missbrauchen, und so weiter..“ — The Entrance to the Vinaya, Vol. I, S.15.

3.

Vielleicht meinte der Autor 20 cm? Thanissaro gibt 18 cm — etwa 7 Zoll an. Siehe "Umstrittene Punkte: Sugata Maßeinheit" (Anhang II in //Der Kodex für buddhistische Einsiedler: Die Patimokkha Übungsregeln übersetzt und erklärt//, von Thanissaro Bhikkhu). — ATI Ergänzung.

4.

Die dritte Tugendregel wird üblicher Weise als „von Abstehen Ehebruch zu begehen“ übersetzt, doch auch wenn die Übersetztung passend ist, beinhaltet die Regel viel mehr als dieses. Die dritte Regel behandelt soziale Stabilität, Krankheiten, anderer Leutes (der Verwandten, usw.) Rechte, usw. —Übersetzer.

</dl>

de/lib/authors/nanavara/uposatha.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/20 11:35 von Johann