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Freiheit von der Buddhanatur (alte ATI-Ausgabe)

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Title: Freiheit von der Buddhanatur (alte ATI-Ausgabe)

Summary:

Freiheit von der Buddhanatur

(alte ATI-Ausgabe)

von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

jb für ZzE

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

Alternative Version: Neuausgabe 2018

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Was ist der Geist? Der Geist ist nicht „ist“ irgendwas.“ Ajaan Chah

“Der Geist ist werde gut noch schlecht, aber er ist was gut kennt und schlecht kennt. Er ist was Gutes tut und Schlechtes tut. Und er ist was Gut losläßt und Schlecht losläßt.“ Ajaan Lee

Einst fragte ein Brahmane Buddha: “Wir die ganze Welt Befreiung (Erwachen) erlangen, oder nur die Hälfte oder ein Drittel?” Aber Buddha antwortete nicht. Der ehrwürdige Ananda, bedacht, daß der Brahmane das Schweigen Buddhas vielleicht missverstehen könnte, nahm den Mann zur Seite und gab ihm ein Gleichnis: Stell dir eine Burg mit einem einzigen Tor vor. Ein weiser Torwächter würde um die Burg gehen und keine Öffnung in den Mauern entdecken, die ausreichend groß währe, daß eine Katze hindurchschlüfpen könnte. Da er weise ist, würde er verstehen, daß sein Wissen ihm nicht verraten würde, wieviele in diese Burg kommen könnten, aber sein Wissen würde ihm zu verstehen geben, daß, wer immer in diese Burg möchte, durch das Tor kommen müßte. In selber Weise konzentrierte sich Buddha nicht darauf wieviele Leute das Erwachen erreichen würden, aber er wußte, daß jeder der Erwachen erreichen würde dem Pfad den er entdeckt hat folgen müsse: Aufgeben der fünf Hindernisse, etablieren der vier Grundlagen der Achtsamkeit und das Entwickeln der sieben Faktoren zum Erwachen.

Was bestechend an Buddhas Wissen ist, ist das besagte „wenn“: Wenn Leute das Erwachen erreichen wollen, werden sie diesem Pfad folgen müssen, aber die Wahl ob sie das Erwachen wollen, liegt bei ihnen. Buddhas Wissen über die Zukunft bedeutet nicht, daß die Zukunft vorherbestimmt ist, da Leute frei sind zu wählen. Sie können einem bestimmten Art und Weise für ihrer Taten annehmen und dabei bleiben, oder auch nicht, so wie es als möglich sehen.

Buddha gründete all seine Lehren auf die Freiheit der Entscheidung. So wie er sagte, wäre da keine Anlaß um einen Pfad zum Erwachen zu lehren, wenn alles durch die Vergangenheit vorbestimmt wäre. Die Anzahl der Personen, die das Erwachen erreichen würde, würde schon vor langer Zeit festgelegt worden sein und sie würden keinen Bedarf an einem Pfad oder einem Lehrer haben. Jene, die für ein Erwachen vorherbestimmt wären, würden unweigerlich als ein Resultat einer lang vorhergegangenen Tat oder einer essenzielen Natur die bereits im Geist enthalten ist, dort hingelangen. Jene, die zu keinem Erwachen vorherbestimmt sind, würden keine Möglichkeit dazu haben.

Aber diese Dinge sind nicht vorherbestimmt. Keiner ist dazu verdammt niemal zu erwachen, aber, bis man das erste Mal auf die Todlosigkeit mit dem Stromerlangen geblickt hat, ist auch das Erwachen nicht gesichert. Es hängt von den beabsichtigten Handlungen in jedem gegenwärtigen Moment ab. Und selbst nach dem du den Strom erreicht hast, bist du stets mit der Wahl, die Geschwindigkeit zum letztlichen Erwachen zu erhöhen oder zu drosseln, konfrontiert. Nibbana ist natürlich unabhängig und unbedingt, aber der Akt des Erwachens zu Nibbana hängt von einem Pfad der Praxis, der gewollt werden muß, ab. Es passiert nur, wenn du dich entscheidest die Uraschen dafür aufkommen zu lassen. Dieses, wie Buddha bemerkte, erfordert den Entschluß zu vier Dingen: Einsicht nicht zu vernachlässigen, Aufrichtigkeit zu wahren, Entsagung zu entwickeln und für den Frieden zu üben.

Ansichten über den Geist

Um an diesen vier Entschlüssen festzuhalten, muß sich der Geist ein paar Hypothesen über sich selber machen: Seine Kraft um die notwenige Arbeit zu tun und vorauszuahnende Nutzen erhalten zu können. Aber einer der zentralen Eigenschaften Buddhas Strategie als Lehrer war, daß auch wenn sein primärer Fokus auf den Geist legte, er nirgendwo definierte, was der Geist sein. So wie er sagte, wenn du dich selbst definierst, schränkst du dich ein. So konzentrierte er seine Sichtweisen stattdessen darauf, zu was der Geist in Stande ist und tun kann.

Um zu Beginnen, der Geist kann sich schnell ändern. Gewöhnlich ein Meister von treffenden Gleichnissen, mußte Buddha eingestehen, daß er keine passende Analogie dazu finde, wie schnell der Geist sein kann. Wir mögen vielleicht sagen, das er sich mit einem Wimpernschlag ändern kann, aber tatsächlich ist er viel schneller als dieser.

Und er ist zu allen möglichen Dingen fähig. Weder von Natur aus gut noch von Natur aus schlecht, kann er eine reiche Pallette von guten und schlechten Taten vollbringen. So wie Buddha sagte, ist der Geist vielfältiger aus das Tierreich. Denke an die verschiedenen Arten von Fischen im Meer, Vöglen am Himmel, Tiere auf und unter der Erde, ob nun erhalten oder ausgestorben: All diese Arten sind das Produkt des Geistes und der Geist kann eine noch viel großere Vielfalt von Formen annehmen wie diese.

Diese Vielfalt kommt aus den vielen verschiedenen Entscheidungen des Geistes, unter dem Einfluß von Unwissenheit und Veruntrübung. Aber der Geist muß nicht immer veruntrübt sein. Vergangenes kamma ist nicht vollig verherbestimmend. Auch wenn das vergangene kamma die Reichweite der Möglichkeiten des Geistes in der Gegenwart einschränkt, muß dies das gegenwärtige kamma, die Absicht mit der der Geist aktuelle Erfahrungen unter allen Möglichkeiten zu fabrizieren wählt, nicht bestimmen. Somit kann gegenwärtiges kamma auswählen, die Umstände für mehr Unwissenheit zu schaffen, oder auch nicht, da gegenwärtiges Kamma über das Erhalten von Unwissenheit entscheidet. Auch wenn niemand, selbst Buddha nicht, die Fährte aus Veruntrübung und Unwissenheit zum Beginn nachvollziehen kann, hängt das Fortbestehen von Unwissenheit von der Voraussetzung für das Fortwähren ungeschicktem kammas ab. Wenn diese Voraussetzungen beseitigt sind, ist Unwissenheit verbannt.

Dies ist warum Buddha den Geist strahlend nannte, befleckt mit Veruntrübungen die kommen und gehen. Aus dem Kontext gerissen, mag dieses Statement so verstanden werden, als ob der Geist von Natur aus schon erwacht sein. Aber im Buddhas Kontext bedeutet dies einfach, daß der Geist wenn er befleckt ist, nicht unveränderbar befeckt bleibt. Wenn die Grundlagen für die Befleckungen entfernt sind, wird der Geist wieder strahlend. Aber dieses Strahlen ist keine erwachte Natur. So wie Buddha anführte, kann dieser strahlende Geist entwickelt werden. In der Schematik der Vier Edlen Wahrheiten ist etwas, daß zu entwickeln ist, nicht das Ziel, es ist der Weg zum Ziel. Nachdem dieses Strahlen in fortgeschritten Stadien von Konzentration entwickelt wurde, wird es zurückgelassen, sobald es seine Hilfe in der Arbeit die Unwissenheit zu durchdringen, getan hat.

Der Umstand, daß des Geistes eigene Entscheidungen seine eigene Ignoranz durchdringen kann, ist eine der wichtigster Anschauungen Buddhas über den Geist. Er kann zum Erwachen trainiert werden um die Grunde für Unwissenheit zu sehen und diese zu einem Ende zu bringen. Der vorausgehende Schritt für dieses Trainings ist die erste Entschlossenheit: Erkenntnis nicht zu ignorieren. Diese Phrase mag vielleicht seltsam klingen - „Aus welchem Grund sollten wir bewußt Einsicht ignorieren?“ – aber dieses deutet auf eine wichtige Tatsache hin. Einsicht ist Weisheit darin, wie der Geist seine Erfahrungen fabriziert. Dieser Ablauf des Fabrizierns geht stehts vor deinen Augen von Statten, sogar näher als vor deinen Augen, und zur selben Zeit entschließen sich andere Teile des Geistes dieses zu irgnorieren. Wir neigen mehr dazu an der Erfahrung die aus diesem Fabrizieren entsteht interessiert zu sein: die physischen, mentalen und emotionalen Zustände die wir kosten und genießen wollen. Es ist wie einem Spiel zuzusehen. Wir genießen es die Möchtegernwelt der Bühne zu betreten und ziehen es vor den Lärm der Backstage-Crew, die uns die Realität dieser Welt wieder in erinnerung rufen würde, zu irgnorieren.

Diese Ignoranz ist gewollt und das ist der Grund warum wir einen Akt des Wollens benötigen um durch dieses hindurchzusehen, um den Backstagemechanismus des Geistes zu erkennen. Einsicht hat daher zwei Seiten: Verstehen und Motivation. Du mußt die Geistesfabrikationen als Fabrikate verstehen und weniger nach dem „was“ sehen, mit anderen Worten, was diese sind, als nach dem „wie“: wie diese als Teil einer Abhängigen Kette passieren. Und du muß dazu motiert sein, diese Einsicht zu entwickeln um zu sehen, warum du sie den Geist beeinflußen lassen möchtest. Sonst hätte dies alles keine Grundlagen um zu wachsen.

Dieses Verständnis findet sich in der grundlegenden Weisheit Buddhas Erwachens, die Dinge als Handlungen und Ereignisse in einem Gefüge von Ursache und Wirkung sehen. Dies schließt auch ein, zu sehen, wie manche Handlungen ungeschickt sind und zu Stress und Leiden führen, während andere geschickt sind und Stress zu einem Ende bringen und das wir die Freiheit haben diese geschickten Taten zu wählen oder auch nicht. Dieses Verständnis, welches den grundlegenden Rahmen für die Vier Edlen Wahrheiten formt, wird angebrachte Aufmerksamkeit genannt.

Die Motivation um angebrachte Aufmerksamkeit zu entwickeln wächst aus einer Kombination von Wohlwollen und Verständnis. Du setzt auf ein Glück das vollkommen frei von Verletzen ist. Du erkennst, daß wenn du ungeschickte Entscheidungen triffst, du Leiden verursachst und wenn du geschickte setzen würdest, dieses nicht wäre. Diese Motivation aus der Kombination vom Wohlwollen und Geistesgegenwärtigkeit, liegt jedem Schritt auf dem Pfad zugrunde. Tatsächlich ist Geistesgegenwärt die Wurzel von allen heilsamen Taten im Geist. Im ermütigen von Leuten zum Erwachen, nahm Buddha daher nie an, daß dieses, aus einer innewohnenden Güte in ihrer Natur heraus, passieren würde. Er nahm einfach etwas sehr offenkundiges und gewöhnliches an: Leute mögen Vergügen und haßen Schmerz, und sie geben darauf acht, wie sie Vergnügen erreichen und Schmerz vermeiden können. Es ist als Zeichen seiner Genialität zu sehen, daß er dieses Potenzial für das Erwachen in diesem sehr gewöhnlichen Begierde gesehen hat.

Einsicht errichten

Wenn du am Verständnis und der Motivation, die durch die erste Erkenntnis aufgekommen ist, festhaltest, setzt es die drei anderen in Bewegung. Zum Beispiel wächst die Erkenntnis an der Wahrheit festzuhalten durch das Erkennen der Kapazität des Geistes, sich auf sich selbst zu stützen, was immer seine Taten auch an Leiden verursachen mögen. Du möchtest ehrlich und wachsam darauf achten und Leiden vermeiden, selbst wenn du daran fest hälts Taten zu begehen, die sie verursachen. Diese Aufrichtigkeit hang mit dem Pfad auf zwei Ebenen zusammen: zuerst suchen wir nach ungeschickten Handlungen die uns vom Pfad abhalten; und dann, sobald sich der Pfad Früchten nähert, suchen wir auf den subtileren Ebenen des Stresses, jene, die durch geschickte Pfadelemente verursacht wurden – so wie rechte Konzentration – sobald sie ihre Arbeit geleistet haben, und müssen für eine komplete Befreiung auch davon loslassen.

Die Entschlossenheit Verzicht zu entwickeln kann auf wahrheitsgetreuen Einschätzungen was zu tun ist, aufgebaut werden. Verzicht erfordert auch Einsicht, nicht nur im Hinblick darauf zu sehen was nun geschickt ist und was nicht, auch mußt du dich dir im Gedächtnis halten, daß du die Freiheit hast zu entscheiden und erfahren darin bist, wie du dir es erklärst geschickte Taten zu machen, vor denen du dich fürchtest und ungeschickte Taten zu lassen, die du magst.

Die Entschlossenheit für Frieden zu trainieren hilft dir eine Vorstellung für die Richtung des Prozesses zu wahren, da sie dich daran erinnert, daß wahres Glück, Friede im Geist ist und das du nach jeglicher mehrenden Ebene von Frieden ausschau hältst, sobald sie durch deine Praxis erreichbar sind. Diese Entschlossenheit ahmt eine Charakteristik, von deren Buddha meinte, das sie essentiell für das Erwachen sein nach: Die Ablehnung mit irgend eine Ebene von Stille zufrieden zu sein, wenn eine höhere Ebene erreicht werden kann. In dieser Weise geben die Stufen der Konzentration, anstelle ein Hemmnis oder eine Gefahr auf dem Pfad zu werden, ein Trittbrett zu größerer Sensibilität, und mit dieser Feinfühligkeit einen Weg zu ultimativen Frieden wo alle Begierden, Abneigungen und Unverständnisse still werden.

Dieser Frieden kommt daher von den einfachen Entscheidungen weiter die Fabrikationen des Geistes als einen Prozess, als Handlungen, als Resulate, zu beobachten. Aber um letzlich Frieden zu erlangen, muß deine Entschlossenheit nicht nur auf die Geistesfabrikationen, die durch das Objekt der Beobachtung entstehen, gerichtet werden, sondern auch auf dessen Fabrikationen und den Pfad der sie kreiert. Das Verständnis wer du bist ist eine Fabrikation, ganz egal ob du den Geist als seperat oder interverbunden, endlich oder unendlich, gut oder schlecht siehst. Der Pfad ist auch eine Fabrikation: sehr subtil und manchmal als anstrengungslos erscheinend, aber immer noch fabriziert. Wenn diese Ebenen der inneren Fabrikation, nicht als das was sie sind, gesehen werden – wenn du sie als angeboren oder zwangeläufig betrachtest – können sie nicht zerlegt werden und volles Erwachen kann nicht aufkommen.

Keine innewohnende Natur

Das ist der Grund warum Buddha niemal empfahl eine innewohnende Natur jeglicher Art des Geistes zu beschreiben, sei sie nun gut oder schlecht. Die Idee der innewohnenden Natur geht zurück auf die späteren Jahrhunderte, als das Prinzip der Freiheit vergessen war. Vergangenes kamma war als vollig durchdringend angesehen, sodaß da kein Ausweg zu sein schien sollange du nicht entweder eine innewohnenden Buddha im Geist haben würdest, der dies überkommen kann, oder einen externen Buddha, der dich davor rettet. Aber wenn du das Prinzip von Freiheit verstehst (das vergangenes kamma nicht zur Gänze die Gegenwart formt, und das gegenwärtiges kamma immer frei sein kann um geschickte Alternativen zu wählen), erkennst du, daß die Idee einer innewohnenden Natur unnötig ist: Übergepäck auf dem Pfad.

Und es zieht dich hinunter. Wenn du annimmst, das der Geist grundsätzlich schlecht ist, würdest du dich nicht fähig fühlen den Pfad zu gehen und du würdest nach Hilfe im Aussen suchen, die die Arbeit für dich erledigt. Wenn du annimmst, daß der Geist grundsätzlich gut ist, bist du leicht von Selbstzufriedenheit einnehmbar. Das steht der Wachsamkeit, die notwendig ist um dich auf den Pfad zu bekommen, entgegen, und hält dich dort , wo der Pfad Stufen relativen Friedens und Leichtigkeit erzeugt, die so real erscheinen. Wenn du eine Buddha Natur annimmst, riskierst du nicht nur Wohlgefälligkeit und Selbstzufriedenheit, sondern verhängst dich auch in einem metaphysischen Dorngeflecht: Wenn etwas mit einer erwachten Natur leiden kann, wozu ist die dann gut? Wie kann etwas inhärent Erwachtes veruntrübt werden? Wenn deine ursprüngliche Buddhanatur wahnbefallen wird, was bewahrt sie davor es nicht nochmal zu werden nach dem wiedererwachen?

Diese Punkte werden speziel dann wichtig, wenn du einen sutileren Level der Fabrikationen auf einer mehr fortgeschrittenen Ebene des Pfades, erreichst. Wenn du angetrunken nach einer innewohnenden Natur suchst, dann siehst du eine innewohnende Natur, speziell wenn du strahlende, nicht-duale Eben der Konzentration erreichst, die man Gegenstandslosigkeit, Leerheit und Nichtziehlgerichtetheit, nennt. Du wirst wie auch immer, auf der Ebene steckenbleiben, die zu deinen Annahmen was erwachte Buddhanatur sei, passen. Aber wenn du beeinfußt bist, nach dem Prozess von Fabrikationen Ausschau zu halten, dann siehst du diese Ebenen als Formen von Fabrikationen und dies ermöglicht dir, diese zu zerlegen, sie zu beschwichtigen, bis zu einem Punkt an dem du Frieden erreichst, der nicht mehr fabriziert ist.

Freiheit erforschen

So anstelle Annahmen über eine innewohnende Natur oder unabwendbare Ergebnisse, zu machen, empfahl Buddha die Möglichkeiten der Freiheit, wie sie unverzüglich in der Gegenwart zu jeder Zeit wenn du eine Wahl triffst möglich ist, zu erforschen. Freiheit ist keine Natur und du findest sie nicht wenn du nach einer versteckten inneren Natur suchst. Du findest Freiheit dort, wo sie sich ständig zeigt: die Tatsache, daß deine gegenwärtigen Absichten nicht vollkommen von der Vergangenheit abhängig sind. Du fängst dir einen ersten Glimmer, von der Reichweite ihrer Möglichkeiten unter welchen du wählen kannst, und deiner Fähigkeit geschickter zu handeln – mehr Freude und weniger Leid erzeugend – als du normal würdest, ein. Dein Sinn für Freiheit steigert sich mit dem Erforschen und Praktizieren mit jedem Mal, wenn du dich für geschicktere Wege von Handlungen, die in die Richtung Entschlossenheit, Wahrheit, Verzicht und Friede gehen, entschließt. Die Wahl bei geschickteren Entscheidungen zu bleiben mag sich auf Annahmen stützen, aber halte den Geist auf das gerichtet, was Buddha als eine gute Annahme erkannte die zu einem Minimum führt: der Geist möchte Glück, das er Kurse von Handlungen wählen kann, die dieses Glück steigern oder ausbremst, das er seine Art ändern kann, das er sich selbst trainieren kann um wahres Glück, wo alle Fabrikationen wegfallen, zu finden.

Diese Annahmen sind Buddhas Einsteigerset für geschickte Handlungen und dazu ausgerichtet, dich auf den Pfad des Wohlwollens, Wachsamkeit und passender Aufmerksamkeit zu bringen. Wie es mit jeder Reise ist, nimmst du nur das mit, was wirklich notwendig ist, sodaß es dich auf dem Weg nicht nieder drückt. Das ist dann ganz besonder Wahr, wenn du die Grenzen der Freiheit testest, da dir, je näher du der wirklichen Freiheit kommst, immer mehr Dinge wegfallen. Zuerst fallen die Nomen von Natur und Identität weg, wenn du auf die Verben tun und auswählen achtest. Dann fallen auch die Verben weg. Als der Buddha gefragt wurde wer und was er sein, antwortete er nicht mit „wer“ oder „was“. Er sagte einfach: „Erwacht“: ein Partizip Perfekt, ein Verb, daß seine Arbeit getan hat. Gleich den Suttas die das Erwachen eines Arahants beschreiben, die beschriben, daß „sein oder ihr Geist befreit von Gährungen ist“. Aber wenn diese Beschreiben wie man diese Befreiung empfindet, sagen sie nur: „Mit Befreiung, ist dort Wissen ‚Befreit’“ Keine Bemerkung was da befreit sei. Nicht einmal so, wie es manchmal übersetzt wird: „Es it befreit“. Da ist kein Nomen, kein Pronom, nur ein Partizip Perfekt: „Befreit“. Das ist alles, aber es ist genug.

de/lib/authors/thanissaro/freedomfrombuddhanature_old.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/14 09:11 von Johann