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Dhamma für Jedermann: 5. Oktober, 1960

Dhamma für Jedermann

Summary:

Dhamma für Jedermann

5. Oktober, 1960

von

Ajaan Lee Dhammadharo (Phra Suddhidhammaransi Gambhiramedhacariya)

übersetzt aus dem Thailändischen von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

Nun werde ich Sie an ein paar Lehren des Buddhas in einer Weise erinnern, um Sie dazu anzuregen, bestrebt dazu zu sein, im Einklang mit den Buddhas Anweisungen zu üben. Diese Lehren werden Dhamma genannt. Das Dhamma ist ein Schmuck für den Geist. Es ist auch ein Werkzeug, um die Fähigkeiten des Geistes zu entwickeln. Die Lehren, die ich besprechen werden, kommen im Ovada-Patimokkha, der Patimokkha-Ermahnung auf. Dieses ist eine Lehrrede, welche die Pflichten jener behandelt, die sich im Einklang mit der Buddhas Anweisungen eingeweiht haben, doch passen diese Ausübungen für Laien im gleichen Maße. Laien können diese Ausübungen übernehmen, und sich selbst trainieren gute Leute zu sein, sodaß sie die Augen, Ohren, Füße und Hände sein können, um zu helfen nach der Arbeit für die Religion zu sehen, und um ihrem Gedeihen zu helfen.

Diese Anleitung, die uns alle betrifft, teilt sich in sechs Überschriften:

anupavadonicht verunglimpfen
anupaghatonicht verletzen
patimokkhe ca samvarozurückhalten, im Einklang mit dem Patimokkha
mattaññuta ca bhattasmimMäßigkeit in Nahrung
pantañca sayanasanamin Zurückgezogenheit verweilen
adhicitte ca ayogo:
etam buddhana-sasanam.

dieses ist den Buddhas Anweisung.| </tr> </table>

Die erste Anleitung: anupavado. Gehen Sie nicht daran Fehler in anderen zu suchen. Mit anderen Worten, sprechen Sie keine bösen Dinge über andere, legen Sie andere nicht falsch aus, tun Sie nichts, das Leute veranläßt sich voneinander zu trennen. Beginnen Sie keine falschen Erzählungen über einander, und leiten Sie andere nicht an. Fluchen und schreien Sie einander nicht gegenseitig an. Anstelle Fehler aneinander zu finden, sollte jeder von uns auf seine/ihre eigenen Fehler blicken. Dieses ist, was mit anupavado gemeint ist. Sie können dieses Prinzip überall anwenden, gleich ob sie eingeweiht sind, oder nicht.

Anupaghato: Erlauben Sie sich nicht andere zu hassen. Es ist völlig normal, daß wenn Leute zusammen leben, sich deren Verhalten nicht auf selber Ebene befindet. Manche Leute haben gute Züge, manche Leute haben ungehobelte Züge: nicht böse, sich einfach nur bewußt machen, daß deren Züge ungehobelt sind. Körperlich sind manche Leute energetisch, arbeitsam und stark; andere sind schwach und kränklich. Sprachlich sind manche Leute geschickt in deren Reden, andere nicht. Manche Leute sprechen viel, manche Leute reden so gut wie nicht; manche Leute mögen es über weltliche Dinge zu plaudern, andere Leute plaudern über das Dhamma; manche Leute sprechen falsch, manche Leute sprechen richtig. Dieses wird Ungleichheit genannt. Wenn dieses der Fall ist, ist es an Konflikte und Zusammenstöße gebunden, zumindest in einem gewissen Ausmaß. Wenn diese Dinge unter uns, während wir miteinander innerhalb der Umgrenzung des selben Dhammas leben, aufkommen, sollten wir nicht an Missgunst festhalten. Wir sollten einander vergeben, und diese Befleckungen von unserem Herzen waschen. Warum? Da es sich sonst in Feindseligkeit und Feindschaft verwandelt. Die Handlung des Vergebens, wird das Geschenk des Vergebens genannt. Es wandelt Sie in eine Person, die nicht an Dingen festhält, Dinge nicht mit sich herum trägt, sich nicht in Dingen verfängt, diese Art von Person trägt keine Missgunst mit sich. Selbst wenn da von Zeit zu Zeit Fehltritte und Missgeschicke sind, sollten wir anderen vergeben. Wir sollten einen Sinn von Liebe, Zuneigung und Güte für jeden um uns haben, so viel wir können. Dieses wird anupaghato genannt. Es ist Teil unseres Trainings als Buddhisten, für beide, Haushälter und Besinnliche.

Patimokkhe ca samvaro: Handeln Sie in einer Weise, die sie nahe am Zugang zu Nibbana hält. Was ist der Zugang zum Nibbana? Das Patimokkha. Mukha bedeutet Zugang. Mokkha bedeutet Befreiung. Sitzen Sie nahe an der Nahrung, sodaß Ihr Mund nahe der Befreiung ist. Sitzen Sie nicht weit entfernt, sonst werden Sie Probleme mit dem Essen haben. Sitzen sie nahe genug, sodaß Befreiung innerhalb der Reichweite ist, und Sie können sie direkt in den Mund stecken. Mit anderen Worten, was immer an Verhalten nahe den Wegen dieser Religion ist, ist es dieses Verhalten, dem Sie folgen sollten. Nahe der Religion zu sein, bedeutet dem Heiligen Leben zu folgen. Laien haben auch deren Heiliges Leben, wissen Sie, so wie Mönche deren haben. Laien folgen dem Heiligen Leben auf zwei Weisen. Die erst ist es die ersten fünf der acht Tugendregeln einzuhalten: kein Töten, kein Stehlen, kein Sex, dieses ist, was es zum Heiligen Leben macht, keine Lügen erzählen, und keine Berauschungsmittel. Die zweite Weise, in der Laien dem Heiligen Leben folgen, ist im Einhalten der acht Tugendregeln.

Was Novizen und Mönche betrifft, so sollten sie Zurückhaltung im Einklang mit den zehn oder 227 Tugendregeln aufrecht erhalten. Zur selben Zeit sollten sie es nicht unterlassen, den guten Arten des Benehmens zu folgen, denen Sie folgen sollten. Dieses wird acara-gocara-sampanno genannt. Beginnen Sie nicht in Bereichen herumzuwandern, die außerhalb der Abgrenzungen sind, und sie verletzen können. Mit anderen Worten, lassen Sie Ihren Körper nicht dort hingehen, lassen Sie Ihre Rede nicht an diesen Plätzen verweilen und lassen Sie Ihren Geist nicht dort hinwandern. Geben Sie sich nicht mit sittenlosen Leuten, die ein ungehobeltes Benehmen, in deren Verhalten haben, ab. Fragen Sie untugendhafte Leute nicht um Rat. Lassen Sie Ihren Geist nicht mit ihnen verwickelt werden. Versuchen Sie sich Leute im Geist zu behalten, die gut sind, zusammen mit der Güte, die Sie selbst versuchen zu entwickeln. Dieses wird Heiliges Leben genannt. Wer immer sich in dieser Weise verhält, wird zurückhaltend im Einklang mit dem Patimokkha, gleich neben Nibbana, genannt.

Mattaññuta ca bhattasmim: Haben Sie einen Sinn an Maß im Bezug auf die Nahrung die Sie essen. Hier werde ich über physische Nahrung sprechen. Leute essen auf drei Weisen, und die erste ist gierig essen. Auch wenn deren Magen voll ist, ist deren Geist nicht voll. Der Mund ist voll, Sie können nicht schlucken was sie bekommen haben, der Magen ist voll, und doch mag der Geist immer noch essen. Dieses wird gierig essen genannt. Lassen Sie diese Gier nicht Ihr Herz übernehmen.

Die zweite Art ist zufrieden zu essen. Sie sind mit dem was sie in der Almosenschale haben zufrieden, und essen nichts außerhalb Ihrer Almosenschale. Sie sind mit der Nahrung innerhalb Ihrer Reichweite zufrieden. Sie bitten um nichts außerhalb ihrer Reichweite. Sie geben kein Zeichen mit Ihrer Hand, Ihren Augen, oder Ihrem Eindruck, daß sie mehr essen wollen. Sie essen nur was auf Ihrem Teller ist, was in Ihrer Schale ist. Dieses wird zufrieden essen genannt.

Die dritte Art ist gemäßigt zu essen. Diese Art des Essens ist sehr gut, beiderseits, in Begriffen der Welt und des Dhammas. Der Ehrwürdige Sivali als ein Beispiel. Er aß gemäßigt. Wie aß er gemäßigt? Alles was die meisten von uns über den Ehrw. Sivali wissen ist, daß er wohlhabend in Begriffen von Spenden, die er erhielt, war. Aber wo kam dieser Wohlstand her? Es kam vom gemäßigten Essen. Gemäßigt essen ist die Quelle, die Wohlstand aufkommen läßt. Was der Ehrw. Sivali tat, war dieses: wenn immer er Bekleidung erhielt, wenn er da kein Geschenk der Bekleidung machen konnte, trug er nicht was er erhielt. Wenn er Speise in seiner Schale empfing, aß er nicht bevor er nicht etwas als Geschenk an jemand anderen gegeben hatte. Ganz gleich welches der vier Bedarfsmittel er erhielt, Nahrung, Bekleidung, Unterkunft oder Medizin, gleich ob viel, oder wenig, wenn es einmal in seinem Besitz war, würde er es nicht genutzt haben, bevor er nicht etwas davon mit anderen geteilt hatte. Wenn er viel erhielt, würde er ein großes Geschenk gemacht haben, um vielen Leute nützlich zu sein. Wenn er nur etwas erhielt, versuchte er dennoch anderen nützlich zu sein. Dieses ließ alle möglichen Arten von guten Dingen aufkommen. Seine Freunde liebten ihn, seine Gemeinschaft liebe ihn, und sie waren gut zu ihm. Dieses ist, warum gesagt wir, daß Großzügigkeit die Knoten der Freundschaft bindet und die Feinde weg fegt.

Dieses ist also was der Ehrw. Sivalo tat. Als er aus diesem Leben schied und in seiner letzten Lebensspanne geboren wurde, erlangte er alle Arten von Wohlstand und müßte niemals hungern. Selbst als er daran ging an Orten zu leben, an denen Nahrung knapp sein sollte, litt er nie an Knappheit, mußte niemals ohne tun…

Was dieses für uns bedeutet ist, daß wir, was immer wir bekommen, nur ein Drittel davon essen und die anderen zwei Drittel abgeben. Die Teile passend für Tiere, geben wir Tieren. Die Teile passend für Menschen, geben wir Menschen. Die Teile, die wir mit unseren Gefährten im Heiligen Leben teilen, geben wir mit einem klaren Herzen. Dieses ist, was mit Mäßigung in unserem Verbrauch gemeint ist. Wir fühlen Entspannung des Herzens und Entspannung des Körpers. Wenn wir sterben, würden wir nicht arm sein.

Dieses Prinzip ist nicht nur etwas gutes in Begriffen der Religion, sondern auch in Begriffen der moderne Welt im Ganzen. Es ist ein großartiges Mittel um Terrorismus zu verhindern. Wie verhindert es Terrorismus? Wenn Leute arm sind, werden Sie erregt. Wo kommt Terrorismus her? Er kommt von Leuten, die keinen Platz zum Leben haben, nichts zu essen, nach denen sich keiner umsieht. Wenn diese arm sind und wie dieses hungern, denken sie: „So lange im leide, laßt jeden anderen in selber Weise leiden. Laßt da keinen privaten Besitz sein. Laßt alles in gemeinschaftlichen Besitz sein.“ Diese Art von Denken kommt von Armut und Entbehrung. Und warum ist da Armut? Weil einige Leute alles alleine essen. Sie teilen nicht groß mit anderen Leuten. Dann, wenn viele Leute leiden und sie Rache fühlen, werden sie zu Kommunisten und Terroristen.

So kommt Terrorismus von Gier und Selbstsucht, nicht vom Teilen was wir bekommen haben. Wenn wir zehn Baht bekommen, können wir neun Baht geben, und essen, was wir für dem verbleibenden einen Baht bekommen. Auf diese Weise haben wir viele Freunde. Da wird Liebe und Zuneigung sein, Friede und Gedeihen. Wie kann das passieren? Wenn Leute Plätze zum Leben haben und Nahrung zum Essen, wenn sie sich satt essen können, und schlafen können, wenn sie sich nieder legen, warum sollten sie deren Köpfe mit den Verwirrungen von Politik beschäftigen?

Dieses ist warum der Buddha uns Mäßigung in unserem Verbrauch, als etwas Gutes, lehrte, etwas nobles und herausragendes. Wenn wir in dieser Weise ausüben, sind wir im Einklang mit der Phrase mattaññuta ca bhattasmim. Wir üben richtig aus, üben passend, für das eigene Wohlergehen und das der anderen.

Pantañca sayanasanam: Seinen Sie kein Wichtigmacher. Wo immer Sie leben, versuchen sie ruhig und in Frieden zu sein. Verstricken sie sich nicht oder „spielen den Gong“ für die anderen Mitglieder der Gruppe. Bringen Sie sich nicht in Angelegenheiten ein, es sei den es geht wirklich nicht anderes. Wenn Sie studiert haben, und Ihre Pflichten verstehen, suchen Sie nach ruhigen, abgeschiedenen Plätzen, um zu leben und zu meditieren. Wenn sie mit anderen leben, suchen Sie nach ruhigen Gruppen, um mit ihnen zu leben. Wenn Sie alleine leben, in physischer Abgeschiedenheit, sein Sie eine stille Person. Selbst wenn Sie in einer Gruppe leben, sein Sie ein zurückgezogene Person. Nehmen Sie nur die guten, friedvollen Dinge, welche die Gruppe anzubieten hat. Wenn Sie alleine leben, bringen Sie sich nicht in viele Unternehmungen ein. Sein Sie ruhig in Ihren Handlungen, ruhig in Ihrer Sprache, ruhig im Geist. Wenn Sie in einer Gruppe leben, ob nun zwei oder drei Leute, bringen Sie sich nicht in Auseinandersetzungen ein, den wenn da Zwist ist, ist da kein Friede. Ihre Handlungen sind nicht friedvoll, denn Sie müssen sich aufrichten und herum stürmen. Ihre Worte sind nicht friedvoll. Ihr Geist, mit seinen Gedanken an Zorn, Rache und Übelwollen, ist nicht friedvoll. Und dieses läßt allerlei schlechtes Kamma aufkommen. Wenn sie in einer Gemeinschaft leben, irgendwo zwischen vier und 99, gehen Sie sicher, daß diese Gemeinschaft in Frieden ist, daß da keine Auseinandersetzungen sind, keine Konflikte, kein gegenseitiges Verletzen der Gefühle anderer, oder anderen zu schaden. Die Gruppe sollte unterstützend für die Ausübung von Friedfertigkeit in Tugend und dem Dhamma sein. Dieses ist dann eine gute Gemeinschaft, ordentlich und zivilisiert, Fortschritt für ihre Mitglieder fördernd. Dieses ist eine unserer Pflicht, als Teil Buddhas Gefolge, im Einklang mit Buddhas Anweisungen. Es wird patañca sayanasanam genannt: einen ruhigen Platz zum Leben schaffen, zu ihrer Entspannung im Körper wie im Geist.

Adhicitte ca ayogo: Sein Sie nicht Selbstgefällig. Seinen Sie eifrig in der Ausübung von Konzentration auf der Ebene von adhicitta, oder dem gehobenen Geist. Üben Sie Konzentration häufig aus, sitzen Sie oft in Konzentration, als ein Beispiel für den Rest der Gemeinschaft. Wenn Sie sprechen, suchen Sie nach Rat, wie sie Ihren Meditationsgegenstand entwickeln. Besprechen Sie den Nutzen von Konzentration. Üben Sie das Herz von seinen Hindernissen frei zu machen. Wenn Sie dieses tun, handeln Sie im Einklang mit dem Prinzip des erhöhten Geist.

Eine andere Ebene von erhöhtem Geist, ist wem der Geist von seinen Hindernissen befreit wurde und in Konzentration eingetreten ist, ohne Hochs und Tiefs. Er ist solide, handfest und stark, mit nichts das ihn trübt. Dieses wird adhicitte ca ayogo genannt, den erhöhten Geist angetan sein. So sein Sie nicht selbstgefällig. Bleiben Sie dabei daran zu arbeiten.

Etam buddhanasasanam: Wenn Sie diese tun, handeln sie im Einklang mit Buddhas Anweisung. Dieses sind des Buddhas Worte, geradewegs aus seinem Mund.

So sollten wir alle daran arbeiten diese Prinzipien in uns selbst aufkommen zu lassen. Wenn Sie sich selbst in diesen Lehren einrichten, in aller Ehrlichkeit und Redlichkeit, dann selbst wenn Sie Ihren Geist nicht völlig vom Leiden befreien können, haben sie sich zumindest selbst in die richtige Richtung entwickelt. Ihre schlechten Angewohnheiten werden Tag für Tag weniger werden, und gute Angewohnheiten, die Sie nie zuvor hatten, werden an deren Stelle aufkommen. Was die guten Angewohnheiten, die Sie bereits haben, betrifft, werden sich diese mehren und wachsen..

Mit dem Sie dieses hier gehört haben, nehmen Sie es und setzen Sie es in die Ausübung um. Üben Sie sich selbst sich im Einklang mit des Buddhas Ermahnung zu verhalten. Wenn Sie dieses tun, treffen Sie auch Freude und Gedeihen, so Sie im Einklang mit seinen Anweisungen wachsen.


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de/lib/thai/lee/everyone.txt · Zuletzt geändert: 2019/11/01 08:38 von Johann