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de:ptf:dhamma:sacca:sacca4:samma-ditthi:index

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Rechte Ansicht

<docinfo_head>

Title: Rechte Ansicht: samma ditthi

Summary:

Rechte Ansicht

samma ditthi

zusammengestellt von

Access to Insight

Übersetzung ins Deutsche von:

Laien für ZzE

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

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Rechte Ansicht ist der erste der acht Pfadfaktoren des Noblen Achtfachen Pfades, und gehört zum Weisheitsabschnitt des Pfades.

Die Definition

„Und was ist rechte Ansicht? Wissen im Bezug auf Stress, Wissen im Bezug auf die Ursache von Stress, Wissen im Bezug auf die Beendigung von Stress, Wissen im Bezug auf den Weg, der zur Beendigung des Stresses führt: Dies wird rechte Ansicht genannt.“ DN 22

Im Zusammenhang mit den anderen Faktoren des [[..:index|Pfades]]

„Und wie geht rechte Ansicht voraus? Man verkennt falsche Ansicht als falsche Ansicht, und rechte Ansicht als rechte Ansicht. Das ist eines rechte Ansicht. Und was ist falsche Ansicht? 'Da ist nichts was gegeben, ist, nichts was dargeboten ist, nichts was geopfert ist. Da ist sind keine Früchte und Resultat von guten oder schlechten Handlungen. Da ist nicht diese Welt und keine nächste Welt, keine Mutter und Vater, keine spontan wiedergeborene Wesen; keine Brahmanen oder Besinnliche, die rechtens schreiten und rechtens praktizieren, die diese Welt und die nächste verkünden, nachdem sie es direkt für sich selbst wissen und verwirklicht haben.' Dies ist falsche Ansicht…

„Man versucht falsche Ansicht abzulegen und in rechte Ansicht einzutreten: Dies ist eines rechte Anstrengung. Man ist achtsam um falsche Ansicht abzulegen, um in rechte Ansicht einzutreten und zu verbleiben: Dies ist eines rechte Achtsamkeit. So laufen und drehen diese drei Qualitäten, rechte Ansicht, Anstrengung, & Rechte Achtsamkeit, um rechte Ansicht herum“ MN 117

Die Konsequenzen von falscher Ansicht...

„In einer Person von falscher Ansicht kommt falsche Entschlossenheit zum Entstehen. In einer Person von falscher Entschlossenheit, falsche Rede. In einer Person von falscher Rede, falsche Handlung. In einer Person von falscher Handlung, falscher Lebensunterhalt. In einer Person von falschem Lebensunterhalt, falsche Anstrengung. In einer Person von falscher Anstrengung, falsche Achtsamkeit. In einer Person von falscher Achtsamkeit, falsche Konzentration. In einer Person von falscher Konzentration, falsches Wissen. In einer Person von falschem Wissen, falsche Befreiung.

„Dies ist, wie von Verkehrtheit Scheitern kommt, kein Erfolg.“ AN 10.103

...und von rechter Ansicht

„In einer Person von rechter Sichtweise, kommt rechte Entschlossenheit, rechte Sprache, rechte Handlung, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration, rechtes Wissen und rechte Befreiung, was auch immer an körperlicher Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, was immer für verbale Handlung… was auch immer für geistige Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, welche Absicht auch immer, welch Entscheidung auch immer, welche Gelübde auch immer, was immer an Gestaltungen, alles führt zu Annehmlichem, Angenehmem, Anziehendem, Nützlichem und Leichtigkeit. Warum ist das? Weil seine Ansicht glückverheißend ist.

„Gleich als ob ein Zuckerrohrsamen, ein Reissamen oder ein Traubensamen in feuchter Erde platziert wird, was immer Nahrung er aus der Erde und dem Wasser nimmt, alles ist der Süße förderlich, Schmackhaftigkeit, und unvermischter Köstlichkeit. Warum ist das? Weil der Samen glückverheißend ist. In selber Weise, wenn eine Person Ansicht hat, rechte Entschlossenheit, rechte Rede, rechte Handlung, rechten Lebensunterhalt, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration, rechtes Wissen und rechte Befreiung, was auch immer an körperlicher Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, was immer für verbale Handlung… was auch immer für geistige Handlung sie im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt, welche Absicht auch immer, welche Entscheidung auch immer, welche Gelübde auch immer, was immer an Gestaltungen, alles führt zu Annehmlichem, Angenehmem, Anziehendem, Nützlichem und Leichtigkeit. Warum ist das? Weil seine Ansicht glückverheißend ist.“ AN 10.104

Ein Dickicht von falschen Ansichten

„Da ist der Fall, daß ein nichtunterrichteter, Allerweltsmensch… nicht weiß, welche Gedanken passend der Aufmerksamkeit, oder welche Gedanken unpassened für Aufmerksamkeit sind. Dem so seinend, nimmt er sich nicht den Gedanken [Ideen], die passend für Aufmerksamkeit sind und nimmt sich Anstelle Gedanken, die unpassend für Aufmerksamkeit sind, an…. Dies ist wie er sich ungünstig annimmt: 'War ich in der Vergangenheit? War ich nicht in der Vergangenheit? Was war ich in der Vergangenheit? Wie war ich in der Vergangenheit? Etwas gewesen, was war ich in der Vergangenheit? Soll ich in der Zukunft sein? Soll ich in der Zukunft nicht sein? Was werde ich in der Zukunft sein? Wie soll ich in der Zukunft sein? Etwas gewesen, was soll ich in der Zukunft sein?' Oder Anstelle, ist er verwundert, über die unmittelbare Gegenwart: 'Bin ich? Bin ich nicht? Was bin ich? Wie bin ich? Wo ist dieses Sein hergekommen? Woran ist es gebunden?'

„Wie er sich in diese Weise ungünstig angenommen hat, kommt eine der sechs Ansichten in ihm auf: Die Ansicht Ich habe ein Selbst kommt in ihm, als wahr und fundiert, auf, oder die Ansicht Ich habe kein Selbst… oder die Ansicht Es ist genau aufgrund der Bedeutung von Selbst, daß ich Selbst wahrnehme… oder die Ansicht Es ist genau aufgrund der Bedeutung von Nicht-Selbst, daß ich Nicht-Selbst wahrnehme, kommt in ihm, als wahr und fundiert, auf, oder Anstelle dessen, hat er eine Ansicht wie diese: Dieses wahrhaftige Selbst von mir - der Kenner, der wahrnehmen hier und da ist, im Bezug auf gute und schlechte Handlungen, ist das Selbst, das fortwährend ist, bleibend, unendlich, nicht Gegenstand der Veränderung und das bis in die Ewigkeit fortwähren wird.. Dies wird ein Dickicht von Ansichten genannt, eine Wildnis aus Ansichten, eine Verzerrung von Ansichten, ein Winden von Ansichten, eine Fessel von Ansichten. Gebunden von der Fessel von Ansichten, ist die ununterrichtete Allerweltsperson von Geburt, Altern und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Bedrängnis und Verzweiflung, nicht befreit. Er ist nicht befreit, sage ich Euch, von Leid und Streß.

„Der gut-unterrichtete Schüler der Noblen… unterscheidet, welche Gedanken passend für Aufmerksamkeit, und welche Gedanken unpassend für Aufmerksamkeit, sind. So seiend, nimmt er sich keinen Gedanken, die unpassend für Aufmerksamkeit sind, an, und nimmt sich [Anstelle] der Gedanken, die passend für Aufmerksamkeit sind an… Er nimmt sich passend, Dies ist Streß… Dies ist die Ursache von Streß… Dies ist die Beendigung von Streß…dies ist der Weg, der zur Beendigung von Streß führt an. So er sich in dieser Weise passend annimmt, sind drei Fesseln in ihm abgelegt: Persönlichkeitansicht, Zweifel und Festhalten an Regeln und Übungen. Diese werden die Gärungen, die durch sehen abzulegen sind, genannt.“ MN 2

Wenn eines Wissen wahrlich das eigene ist

[Kaccayana:] „Herr, ''Rechte Sichtweise, rechte Sichtweise',', wird es gesagt. Zu welchem Ausmaß ist da rechte Sichtweise?“

[Der Buddha:] „Im Großen und Ganzen, Kaccayana, ist diese Welt gestützt auf (nimmt als ihr Objekt) eine Polarität, die von Existenz und Nicht-Existenz. Aber wenn man die Entstehung der Welt mit rechter Erkenntnis sieht, wie sie wirklich ist, kommt 'Nicht-Existenz' in Bezug auf die Welt einem nicht auf. Wenn man die Beendigung der Welt mit rechter Erkenntnis sieht, wie es wirklich ist, kommt 'Existenz' in Bezug auf die Welt einem nicht auf.

„Im Großen und Ganzen, Kaccayana, ist diese Welt in Gefangenschaft durch Anhaftungen, Festhalten (Nährstoffen) und Voreingenommenheiten. Aber einer so wie dies wird nicht involviert in der Welt oder hält an diesen Anhaftungen, Festhalten, Fixierungen des Wesens, Voreingenommenheiten oder Obsessionen fest; noch ist er entschlossen auf 'mein Selbst'. Er hat keine Ungewissheit oder Zweifel, dass bloß Stress wenn (etwas) aufkommt, aufkommt; Stress, wenn (etwas) hinscheidet, hinscheidet. In diesem ist sein Wissen, seine Unabhängigkeit von anderen. Es ist zu diesem Ausmaß, Kaccayana, dass da rechte Sichtweise ist.“ SN 12.15

Ablegen das Ungeschickten und Kultivieren des Geschickten

„Richtet euch nicht nach Überlieferungen, nach Legenden, nach Traditionen, nach Schriften, nach folgerichtigen Mutmaßungen, nach Schlussfolgerungen, nach Gleichnissen, nach Einverständnis durch ergrübelte Ansicht, nach Wahrscheinlichkeit, oder dem Gedanken folgend: 'Dieser Besinnliche ist mein Lehrer.' Wenn ihr für euch selbst wisst: 'Diese Qualitäten sind ungeschickt; diese Qualitäten sind tadelnswert, diese Qualitäten werden von den Weisen kritisiert; diese Qualitäten, wenn angenommen und umgesetzt, führen zu Unheil und zu Leid' - dann solltet Ihr diese aufgeben.'…

„Wenn ihr für euch selbst wisst: 'Diese Qualitäten sind geschickt; diese Qualitäten sind tadellos, diese Qualitäten werden von den Weisen gepriesen; diese Qualitäten, wenn angenommen und umgesetzt, führen zu Heil und zu Wohl' - dann solltet Ihr diese einsetzen und mit ihnen verbleiben.““ AN 3.65

de/ptf/dhamma/sacca/sacca4/samma-ditthi/index.txt · Zuletzt geändert: 2019/05/11 05:24 von Johann