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Samadhi Sutta

<docinfo_head>

Title: Samadhi Sutta: Konzentration

Summary: Der Buddha erklärt wie Konzentration, wenn vollständig entwickelt, eine der vier verschiedenen erwünschten Ergebnissen mit sich bringen kann.

AN 4.41

PTS: A ii 44

Samadhi Sutta: Konzentration

übersetzt aus dem Pali von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: letter.jpg

<docinfo_head_end>

„Bhikkhus, da sind diese vier Entwicklungen von Konzentration. Welche vier? Da ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zu einem angenehmen Aufenthalt, im Hier und Jetzt, führt. Da ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zum Erlangen von Wissen und Vision führt. Da ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zu Achtsamkeit und Wachsamkeit führt. Da ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zur Beendigung der Ausflüsse führt.

„Und was ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zu einem angenehmen Verbleib, im Hier und Jetzt, führt? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu, recht zurückgezogen von Sinnlichkeit, zurückgezogen von ungeschickten Qualitäten, in das erste Jhana eintritt und verweilt: Verzücken und Wohl, geboren aus Rückzug, begleitet von gerichteten Gedanken und Erwägungen. Mit dem Stillen der gerichteten Gedanken und Erwägungen, betritt und verweilt er im zweiten Jhana: Verzücken und Wohl, geboren aus Gelassenheit, Einigung des Wesens, frei von gerichteten Gedanken und Erwägungen, innere Sicherheit. Mit dem Schwinden von Verzücken, verbleibt er gleichmütig, achtsam und wachsam und empfindet Wohl mit dem Körper. Er betritt und verweilt im dritten Jhana, von dem die Noblen erklären 'Gleichmütig und achtsam, hat er einen angenehmen Aufenthalt.' Mit dem Ablegen von Wohl und Weh, so wie mit dem früheren Verschwinden von Hochgefühl und Bedrängnis, betritt und verweilt er im vierten Jhana: Reinheit von Gleichmut und Achtsamkeit, weder Wohl noch Weh. Dies ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zu einem angenehmen Aufenthalt, im Hier und Jetzt, führt.

„Und was ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zum Erlangen von Wissen und Vision führt? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu, sich der Vorstellung von Licht annimmt, und entschlossen an der Vorstellung zur Tageszeit [zu jeder Stunde des Tages] ist. Tag, ist [für ihn] das Selbe wie Nacht, Nacht, das Selbe wie Tag. Mit dem Mittel seines Wesens, offen und ungehindert, entwickelt er einen strahlenden Geist. Dies ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zum Erlangen von Wissen und Vision führt.

„Und was ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zu Achtsamkeit und Wachsamkeit führt? Da ist der Fall, das Gefühl, dem Bhikkhu, als aufkommend bekannt ist, als fortdauernd bekannt ist, als abklingen bekannt ist. Vorstellung von ihm, als aufkommend bekannt ist, als fortdauernd bekannt ist, als abklingend bekannt ist. Gedanken von ihm, als aufkommend bekannt ist, als fortdauernd bekannt ist, als abklingend bekannt ist. Dies ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zu Achtsamkeit und Wachsamkeit führt.

„Und was ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt, zur Beendigung der Ausflüsse führt? Das ist der Fall, daß ein Bhikkhu, gesammelt auf das Aufkommen und Vergehen, im Bezug auf die fünf Festhalte-Ansammlungen, verbleibt: 'So ist Form, so dessen Ursprung, so deren Vergehen. So ist Gefühl, so dessen Ursprung, so dessen Vergehen. So ist Vorstellung, so dessen Ursprung, so dessen Vergehen. So ist Gestaltung, so dessen Ursprung, so dessen Vergehen. So ist Bewußtsein, so dessen Ursprung, so dessen Vergehen'. Dies ist die Entwicklung von Konzentration, die, wenn entwickelt und betrieben, zur Beendigung der Ausflüsse führt.

„Dies sind die vier Entwicklungen von Konzentration.

„Und es war in Verbindung mit diesem, daß ich zu Punnakas Fragen im Wege zum fernen Ufer {Sn 5.3} sprach:

'Er, der ergründet die ferne und nahe Welt, von wem da nichts beunruhigend ist, in der Welt — seine Laster verdampft, unbegehrlich, ungestört, in Frieden — er, sage ich Euch, überquert hat Geburten Altern.'“

de/tipitaka/sut/an/an04/an04.041.than.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/14 09:25 von Johann