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Gihi Sutta

<docinfo_head>

Title: Gihi Sutta: The Householder

Summary: How to recognize a lay stream-winner.

/

AN 5.179

PTS: A iii 211

					</div>

Gihi Sutta: Der Haushälter

übersetzt aus dem Pali von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

<docinfo_head_end>

<p>Da ging Anathapindika, der Haushälter, umringt von 500 Laienanhängern, zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt, setzte er sich an eine Seite. So sprach der Befreite zum Ehrw. Sariputta: „Sariputta, wenn Ihr von einem Haushälter, gekleidet in Weiß, wisst, das er bezähmt in Begriffen der fünft Ausübungsregeln ist, und er willentlich, ohne Schwierigkeiten, ohne Abmühen, vier angenehme geistige Aufenthalte, im Hier und Jetzt, erlangen kann, dann, wenn er möchte, mag dieser über sich selbst behaupten: 'Hölle ist beendet, Tierschoße sind beendet; der Zustand von Hungrigen Schatten ist beendet, Zustände der Entbehrung, der Armut, die schlechten Ströme sind beendet! Ich bin ein Stromgewinner, standfest, niemals wieder für die Zustände des Elend vorgesehen, zum Selbsterwachen ausgerichtet!'

„Nun, in Begriffen von welchen fünf Ausübungsregeln ist er bezähmt?

„Da ist der Fall, indem ein Schuler der Noblen, vom Nehmen von Leben absteht, absteht, zu Nehmen was nicht gegeben ist, von unerlaubtem Geschlechtsverkehr absteht, vom Unwahrheitsprechen absteht, von gebrannten und gebrauten Getränken, die Gewissenlosigkeit erzeugen, absteht.

„Dieses sind die fünf Ausübungsregeln, in Begriffen von welchen er bezähmt ist.

Un welche vier angenehmen geistige Aufenthalte, im Hier und Jetzt, erlangt er willentlich, ohne Schwierigkeiten, ohne Abmühen?</p> <p“Da ist de Fall, das ein Schüler der Noblen, mit gesicherter Zuversicht in den Erwachten, bestückt ist: 'Wahrlich, der Befreite ist würdig und rechtens Selbst erwacht, vollkommen in Wissen und Verhalten, gutgegangen, ein Kenner im Bezug auf die Welt, unübertroffen als Zügler jener Leute, die gezämt zu werden, bereit sind, der Lehrer von himmlischen und menschlichen Wesen, erwacht, gesegnet.' Dieses ist der erste angenehme geistige Aufenthalt, im Hier und Jetzt, den er erreicht hat, für die Reinigung des Geistes, der unrein ist, für das Säubern des Geistes, der unsauber ist.

„Weiter ist er mit gesicherter Zuversicht in das Dhamma bestückt: 'Das Dhamma ist gut dargelegt vom Befreiten, zu sehen im Hier und Jetzt, zeitlos, zum Prüfen einladend, zweckdienlich, zu verwicklichen vom Weisen selbst.' Dieses ist der zweite angenehme geistige Aufenthalt, im Hier und Jetzt, den er erreicht hat, für die Reinigung des Geistes, der unrein ist, für das Säubern des Geistes, der unsauber ist.

„Weiters ist er mit gesicherter Zuversicht in die Sangha bestückt: 'Die Sangha des Befreitens Schüler, die gut ausgeübt haben… die geradewegs nach Vorne ausgeübt haben… die methodisch ausgeübt haben… die meisterhaft ausgeübt haben, mit anderen Worten die vier Paare, die acht Einzelpersonen(1), diese sind die Sangha des Befreitens Schüler: würdig der Gaben, würdig der Gastfreundschaft, würdig der Darbietungen, würdig des Respekts, das unvergleichliche Feld der Verdienste für die Welt.' Dieses ist der dritte angenehme geistige Aufenthalt, im Hier und Jetzt, den er erreicht hat, für die Reinigung des Geistes, der unrein ist, für das Säubern des Geistes, der unsauber ist.

„Weiters ist er mit Tugenden bestückt, die ansprechend für Noble sind: unzerrissen, ungebrochen, unbefleckt, unbesprenkelt, befreiend, gelobt von Weisen, makellos, förderlich für Konzentration. Dieses ist der vierte angenehme geistige Aufenthalt, im Hier und Jetzt, den er erreicht hat, für die Reinigung des Geistes, der unrein ist, für das Säubern des Geistes, der unsauber ist.

„Dieses sind die vier angenehme geistige Aufenthalte, im Hier und Jetzt, die er willentlich, ohne Schwierigkeiten, ohne Abmühen, erlangt.

„Sariputta, wenn Ihr von einem Haushälter, gekleidet in Weiß, wisst, das er bezähmt, in Begriffen der fünft Ausübungsregeln, ist, und er willentlich, ohne Schwierigkeiten, ohne Abmühen, vier angenehme geistige Aufenthalte, im Hier und Jetzt, erlangen kann, dann, wenn dieser möchte, mag er über sich selbst behaupten: 'Hölle ist beendet, Tierschoße sind beendet; der Zustand von Hungrigen Schatten ist beendet, Zustände der Entbehrung, der Armut, die schlechten Ströme sind beendet! Ich bin ein Stromgewinner, standfest, niemals wieder für die Zustände des Elend vorgesehen, zum Selbsterwachen ausgerichtet!'</p>

Die Gefahren in Höllen sehend,

der Weise Schlechtes meiden würde,
es vermeidet,

sich dem noblen Dhamma annnehmend. Ihr solltet nicht töten lebende Wesen,

existierend, strebend;

solltet nicht ergreifen was nicht gegeben. Zufrieden mit Eurem eigenen Weib, nicht erfreuen an den Frauen anderer. Getränke solltet Ihr nicht trinken, gebrannt, bebraut, die den Geist verwirren. In Erinnerung rufen, den Selbsterwachten. Denkt oft an das Dhamma. Entwickelt einen Geist der nützlich, von Übelwollen frei, zum Zwecke der himmlischen Welt. Wenn auf Verdienste hoffend, versorgt mit Gaben zuerst jene Friedvollen, ideal, an diese das geopfert, gegeben, üppig [in Früchten] wird.

Ich werde Euch von diesen Freidvollen berichten,

Sariputta.

Hört mir zu. In einer Herde von Vieh, ob nun schwarz, weiß, rötlich, braun, gespenkelt, von einem Ton, oder taubengrau: wenn ein Bulle geboren —

zahm, beharrlich,

vollkommen in Kraft, und eilend — spannen ihn Leute zu Mühen ein, ganz gleich welcher Farbe. In selber Weise, woimmer jemand geboren, unter menschlichen Wesen —

Noble Kriegern, Brahmanen,
Händlern, Arbeitern,
Aussätigen, oder Lumpensammlern —

wenn einer gezähmt, mit Ausübungen gut, rechtschaffend, vollkommen in Tugend, ein Sprecher der Wahrheit, mit Gewissen von Herzen,

einer

der abgelegt Geburt und Tod, das Heilige leben erfüllt abgelegt die Bürde, die Aufgabe getan

von Gährungen frei,

über alle Dhammas hinausgegangen, durch das Fehlen von Festhalten ungebunden:

Gaben, an dieses makellose Feld
Üppigkeit an Früchten tragen.

Doch Dummköpfe, unwissend, dumpf, uninformiert, Gaben außerhalb geben und kommen nicht nahe dem Guten. Während jene die es tun dem Guten kommen nah

— angesehenen als erleuchtet,
	Weise —

deren Vertrauen in den Gutgegangenen

Wurzeln angekommen,
eingerichtet und stramm:

sie ziehen in die Welt der Devas oder werden hier in guter Familie geboren.

Schritt für Schritt
erreichen sie
Ungebundenheit
	: jene
	die weise sind."

<h1>Anmerkung</h1> <dl>

1.

Die vier Paare sind (1) die Person auf dem Pfad des Stromerlangens, die Person, die Frucht des Stromerlangens erfahrend; (2) die Person auf dem Pfad des Einmalwiederkehrens, die Person, die Frucht des Einmalwiederkehrens erfahrend; (3) die Person auf dem Pfad zum Nichtwiederkehrens, die Person, die Frucht des Nichtwiederkehrens erfahrend; (4) die Person auf dem Pfad zur Arahatschaft, die Person, die Frucht der Arahatschaft erfahrend. Die acht Einzelpersonen sind die acht Arten, diese vier Paare, formend.

</dl>

<p>Siehe auch:

AN 3.57; AN 10.92; "In den Strom" (Studienführer).</p>

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<b>Herkunft:</b>

	<div id="F_sourceCopy">Quelle dieser Arbeit ist die Gabe mit der Access to Insight "Offline Edition 2012.09.10.14", letztmaliger Abgleich 12. März 2013, großzügig geteilt von John Bullitt und angeführt als: ©2000 Thanissaro Bhikkhu.</div>
	<div id="F_sourceCopy_translation">Ins Deutsche übersetzt von sj.</div>
	<div id="F_sourceEdition"></div>
	<div id="F_sourceTitle">Übernommen von einem File, bereitgestellt vom Übersetzer.</div>
	<div id="F_atiCopy">Diese Ausgabe von Zugang zur Einsicht ist <img width="8" src="./../../../img/d2.png" alt="[dana/©]" class='cd'/>2013-2017 (ATI 2000-2012).</div>
	<div id="F_zzeCopy">Übersetzungen, Publizierungen, Änderungen und Ergänzungen liegen im Verantwortungsbereich von <em>Zugang zur Einsicht</em>.</div>
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<div id="F_termsOfUse"><b>Umfang des Dhamma-Geschenkes: </b>Sie sind eingeladen, dieses Dhamma-Geschenk hier, und Ihre Verdienste damit, neben der eigenen Verwendung auch wieder als Dhamma-Geschenk zu vervielfachen (Anumodana) und in jedes dafür passende Medium zu kopieren, es umzuformatieren, zu drucken, publizieren und zu verteilen, vorausgesetzt: (1) Sie machen Kopien usw. verfügbar, <em>ohne eine Gegenleistung</em> zu verlangen; (2) Sie kennzeichnen klar, daß jedes Ergebnis aus dieser Arbeit (inkl. Übersetzungen) aus diesem Dokument stammt; und (3) Sie fügen diesen hier angeführten "Umfang des Dhamma-Geschenkes" jeder Kopie oder Abwandlung aus diesem Werk bei. Alles, was darüber hinaus geht, ist hier nicht gegeben. Für eine ausführliche Erklärung, siehe [[de:faq#copyright|FAQ]].
</div>
<div id="F_citation"><b>Wie das Dokument anzuführen ist</b> (ein Vorschlag): "Gihi Sutta: Der Haushälter" (AN 5.179), übersetzt aus dem Pali von  Thanissaro Bhikkhu. <i>Access to Insight</i>, 28 Februar 2012, [[http://www.accesstoinsight.org/tipitaka/an/an05/an05.179.than.html|http://www.accesstoinsight.org/tipitaka/an/an05/an05.179.than.html]] . Übernommen am 10 September 2012 (Offline Edition 2012.09.10.14), übersetzt ins Deutsche von sj, und am 24. April 2017 wiederveröffentlicht von <i>Zugang zur Einsicht</i> auf: 

http://www.zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an05/an05.179.than.html Zitat entnommen am: <script type=„text/javascript“>var d=new Date();document.write(d);</script><noscript> Ihr Browser unterstützt kein JavaScript oder das Skript für den Dateinamen und das Datum der Entnahme wurde geblockt! Tragen Sie bitte die genaue Quell-URL auf http://zugangzureinsicht.org und das Datum der Entnahme händisch ein, wenn Sie etwas von dieser Seite zitieren.</noscript>

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