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Mahanama Sutta: An Mahanama (1)

Mahanama Sutta

Summary: Der Buddha instruiert den Haushälter Mahanama, über die Wichtigkeit sechs Wiedererinnerungen (wiedererinnern des Buddhas, des Dhammas, der Sangha, der eigenen Tugend, der eigenen Großzügigkeit und der Devas) zu entwickeln.

AN 11.12 PTS: A v 328

Mahanama Sutta: An Mahanama (1)

übersetzt aus dem Pali von

Ehrwürdigen Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: letter.jpg

Ich habe gehört, daß der Befreite, zu einem Anlaß unter den Sakyans, in Kapilavatthu, im Banyan Park verweilte. Nun, zu dieser Zeit waren viele Bhikkhus an der Arbeit, Roben für den Befreiten zu machen [,denkend]: „Wenn die Roben fertig sind, am Ende der drei Monate,(1), wird der Befreite zum Wandern hinaus ziehen.“ Mahanama, der Anführer der Sakyans, hörte, daß viele Bhikkhus am Arbeiten, um Roben für den Befreiten zu machen, waren [,denkend]: „Wenn die Roben fertig sind, am Ende der drei Monate, wird der Befreite zum Wandern hinaus ziehen.“ So wartete er den Befreiten auf, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sagte er zum Befreiten: „Ich habe gehört, daß viele Bhikkhus daran arbeiten, Roben für den Befreiten zu machen [,denkend]: 'Wenn die Roben fertig sind, am Ende der drei Monate, wird der Befreite zum Wandern hinaus ziehen.' Für jene von uns, auf Grundlage von verschiedenen Verweilstätten (für den Geist) lebend, auf Grundlage welcher Verweilstätte sollen wir leben?“

„Hervorragend, Mahanama, hervorragend! Es paßt für einen Stammesmann, wie Euch, den Tathagata aufzuwarten und zu fragen: 'Für jene von uns, auf Grundlage von verschiedenen Verweilstätten (für den Geist) lebend, auf Grundlage welcher Verweilstätte sollen wir leben?'

„Jemand aufgeweckt zur Ausübung, ist jemand von Überzeugung, nicht ohne Überzeugung. Jemand aufgeweckt zur Ausübung, ist jemand mit aufgekommener Beharrlichkeit, nicht faul. Jemand aufgeweckt zur Ausübung, ist jemand zentriert in Konzentration, nicht unzentriert. Jemand aufgeweckt zur Ausübung, ist einsichtig, nicht uneinsichtig.

„Eingerichtet in diesen fünf Qualitäten, solltet Ihr weitere sechs Qualitäten entwickeln:

[1] „Da ist der Fall, in dem Ihr Euch dem Tathagata wiedererinnert: 'Wahrlich, der Befreite ist würdig und rechtens Selbst-Erwacht, vollkommen in Wissen und Verhalten, gut-fortgeschritten, ein Kenner im Bezug auf die Welt, unübertroffener Zügler, für jene Leute, die bereit sind gezügelt zu werden, der Lehrer von himmlischen und menschlichen Wesen, erwacht, gesegnet.' Zu jeder Zeit, wenn ein Schüler der Noblen, sich den Tathagata in Erinnerung ruft, ist sein Geist nicht vereinnahmt von Begierde, nicht vereinnahmt von Ablehnung, nicht vereinnahmt von Verwirrung. Sein Geist richtet sich gerade, begründet auf den Tathagata. Und wenn der Geist gerade ausgerichtet ist, gewinnt der Schüler der Noblen einen Sinn von Ziel, erlangt einen Sinn von Dhamma, erlangt Freude verbunden mit dem Dhamma. In einem der erfreut ist, kommt Entzücken auf. In einem der Entzückt ist, wird der Körper gestillt. Einer, dessen Körper gestillt ist, nimmt Entspannung wahr. In einem, der entspannt ist, gelangt der Geist zur Konzentration.

„Von einem, der dies tut, Mahanama, wird gesagt: 'Unter jenen, die verstimmt sind, verweilt der Schüler der Noblen gestimmt, unter jenen, die böswillig sind, verweilt er ohne Böswilligkeit, den Strom des Dhammas erreicht, entwickelt er die Wiedererinnerung an den Buddha.'

[2] „Weiters ist da der Fall, daß Ihr Euch dem Dhamma wiedererinnert: 'Das Dhamma ist gut-dargelegt vom Befreiten, zu sehen im Hier und Jetzt, zeitlos, zur Prüfung einladend, zweckdienlich, vom Weisen selbst zu erkennen.' Zu jeder Zeit, wenn ein Schüler der Noblen, sich das Dhamma in Erinnerung ruft, ist sein Geist nicht vereinnahmt von Begierde, nicht vereinnahmt von Ablehnung, nicht vereinnahmt von Verwirrung. Sein Geist richtet sich gerade, begründet auf das Dhamma. Und wenn der Geist gerade ausgerichtet ist, gewinnt der Schüler der Noblen einen Sinn von Ziel, erlangt einen Sinn von Dhamma, erlangt Freude verbunden mit dem Dhamma. In einem der erfreut ist, kommt Entzücken auf. In einem der Entzückt ist, wird der Körper gestillt. Einer, dessen Körper gestillt ist, nimmt Entspannung wahr. In einem, der entspannt ist, gelangt der Geist zur Konzentration.

„Von einem, der dies tut, Mahanama, wird gesagt: 'Unter jenen, die verstimmt sind, verweilt der Schüler der Noblen gestimmt, unter jenen, die böswillig sind, verweilt er ohne Böswilligkeit, den Strom des Dhammas erreicht, entwickelt er die Wiedererinnerung an das Dhamma.'

[3] „Weiters ist da der Fall, daß Ihr Euch der Sangha wiedererinnert: 'Die Sangha der Schüler des Befreiten, die gut ausgeübt haben… die geradewegs nach Vorne ausgeübt haben… die methodisch ausgeübt haben… die meisterhaft ausgeübt haben, mit anderen Worten die vier Arten [von noblen Schülern], wenn als Paar her genommen, die acht, wenn als einzelne Arten her genommen, diese sind die Sangha der Schüler des Befreiten: der Gaben würdig, würdig der Verpflegung, würdig der Darbietungen, des Respekts würdig, das unvergleichliche Feld der Verdienste für die Welt.' Zu jeder Zeit, wenn ein Schüler der Noblen, sich die Sangha in Erinnerung ruft, ist sein Geist nicht vereinnahmt von Begierde, nicht vereinnahmt von Ablehnung, nicht vereinnahmt von Verwirrung. Sein Geist richtet sich gerade, begründet auf der Sangha. Und wenn der Geist gerade ausgerichtet ist, gewinnt der Schüler der Noblen einen Sinn von Ziel, erlangt einen Sinn von Dhamma, erlangt Freude verbunden mit dem Dhamma. In einem der erfreut ist, kommt Entzücken auf. In einem der Entzückt ist, wird der Körper gestillt. Einer, dessen Körper gestillt ist, nimmt Entspannung wahr. In einem, der entspannt ist, gelangt der Geist zur Konzentration.

„Von einem, der dies tut, Mahanama, wird gesagt: 'Unter jenen, die verstimmt sind, verweilt der Schüler der Noblen gestimmt, unter jenen, die böswillig sind, verweilt er ohne Böswilligkeit, den Strom des Dhammas erreicht, entwickelt er die Wiedererinnerung an die Sangha.'

<!– vorweg übersetzt in Sila /ptf/dhamma/sila/index.html –>

[4]„Weiters ist da der Fall, daß Ihr Euch eurer eigenen Tugenden wiedererinnert: '[Diese sind] unzerrissen, ungebrochen, ungefleckt, unbesprenkelt, befreiend, gelobt von Weisen, makellos, förderlich für Konzentration.' Zu jeder Zeit, wenn ein Schüler der Noblen, sich seine Tugend in Erinnerung ruft, ist sein Geist nicht vereinnahmt von Begierde, nicht vereinnahmt von Ablehnung, nicht vereinnahmt von Verwirrung. Sein Geist richtet sich gerade, begründet auf Tugend. Und wenn der Geist gerade ausgerichtet ist, gewinnt der Schüler der Noblen einen Sinn von Ziel, erlangt einen Sinn von Dhamma, erlangt Freude verbunden mit dem Dhamma. In einem der erfreut ist, kommt Entzücken auf. In einem der Entzückt ist, wird der Körper gestillt. Einer, dessen Körper gestillt ist, nimmt Entspannung wahr. In einem, der entspannt ist, gelangt der Geist zur Konzentration.

<!– vorweg übersetzt in Sila /ptf/dhamma/sila/index.html –>

„Von einem, der dies tut, Mahanama, wird gesagt: 'Unter jenen, die verstimmt sind, verweilt der Schüler der Noblen gestimmt, unter jenen, die böswillig sind, verweilt er ohne Böswilligkeit, den Strom des Dhammas erreicht, entwickelt er die Wiedererinnerung an Tugend.'

[5] „Weiters ist da der Fall, daß Ihr Euch an eure eigene Großzügigkeit erinnert: 'Es ist ein Gewinn, ein großer Gewinn für mich, daß ich, unter Leuten, überwältigt vom der Befleckung der Habgier, zu Hause lebe, mein Wesen gereinigt von der Befleckung der Habgier, frei großzügig, freigiebig, erfreut im Großherzig seiend, zugänglich für Bitten, im Verteilen von Almosen erfreut.' Zu jeder Zeit, wenn ein Schüler der Noblen, sich seine Großzügigkeit in Erinnerung ruft, ist sein Geist nicht vereinnahmt von Begierde, nicht vereinnahmt von Ablehnung, nicht vereinnahmt von Verwirrung. Sein Geist richtet sich gerade, begründet auf Großzügigkeit. Und wenn der Geist gerade ausgerichtet ist, gewinnt der Schüler der Noblen einen Sinn von Ziel, erlangt einen Sinn von Dhamma, erlangt Freude verbunden mit dem Dhamma. In einem der erfreut ist, kommt Entzücken auf. In einem der Entzückt ist, wird der Körper gestillt. Einer, dessen Körper gestillt ist, nimmt Entspannung wahr. In einem, der entspannt ist, gelangt der Geist zur Konzentration.

„Von einem, der dies tut, Mahanama, wird gesagt: 'Unter jenen, die verstimmt sind, verweilt der Schüler der Noblen gestimmt, unter jenen, die böswillig sind, verweilt er ohne Böswilligkeit, den Strom des Dhammas erreicht, entwickelt er die Wiedererinnerung an Großzügigkeit.''

[6] „Weiters solltet Ihr euch an die Devas wiedererinnern: 'Das sind die Devas der Vier Großen Könige, die Devas der Dreiunddreißig, die Devas der Stunden, die Zufriedenen Devas, die Devas, die sich am Schaffen erfreuen, die Devas, die Macht über die Erschaffungen anderer halten, die Devas von Brahmas Gefolge, die Devas über diese hinaus. Mit was immer Überzeugung diese bestückt waren, wenn aus diesem Leben fallend, sie dort wiederaufkamen, die Art der Überzeugung ist in mir ebenfalls anwesend. Mit was immer Tugend diese bestückt waren, wenn aus diesem Leben fallend, sie dort wiederaufkamen, die Art der Tugend ist in mir ebenfalls anwesend. Mit was immer Lernfähigkeit diese bestückt waren, wenn aus diesem Leben fallend, sie dort wiederaufkamen, die Art der Lernfähigkeit ist in mir ebenfalls anwesend. Mit was immer Großzügigkeit diese bestückt waren, wenn aus diesem Leben fallend, sie dort wiederaufkamen, die Art der Großzügigkeit ist in mir ebenfalls anwesend. Mit was immer Einsicht diese bestückt waren, wenn aus diesem Leben fallend, sie dort wiederaufkamen, die Art der Einsicht ist in mir ebenfalls anwesend.' Zu jeder Zeit, wenn ein Schüler der Noblen, sich der Überzeugung, Tugend, Lernfähigkeit, Großzügigkeit und Einsicht, beiderseits gefunden, in sich selbst und in den Devas, in Erinnerung ruft, ist sein Geist nicht vereinnahmt von Begierde, nicht vereinnahmt von Ablehnung, nicht vereinnahmt von Verwirrung. Sein Geist richtet sich gerade, begründet auf [die Qualitäten] der Devas. Und wenn der Geist gerade ausgerichtet ist, gewinnt der Schüler der Noblen einen Sinn von Ziel, erlangt einen Sinn von Dhamma, erlangt Freude verbunden mit dem Dhamma. In einem der erfreut ist, kommt Entzücken auf. In einem der Entzückt ist, wird der Körper gestillt. Einer, dessen Körper gestillt ist, nimmt Entspannung wahr. In einem, der entspannt ist, gelangt der Geist zur Konzentration.

„Von einem, der dies tut, Mahanama, wird gesagt: 'Unter jenen, die verstimmt sind, verweilt der Schüler der Noblen gestimmt, unter jenen, die böswillig sind, verweilt er ohne Böswilligkeit, den Strom des Dhammas erreicht, entwickelt er die Wiedererinnerung an die Devas.'“

Anmerkungen

<dl>

1.

d.h. das Ende der Regenrückzugszeit.

</dl>

Siehe auch: AN 11.13.


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de/tipitaka/sut/an/an11/an11.012.than.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/30 13:23 von Johann