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de:tipitaka:sut:dn:dn.16.1-6.vaji

Inhaltsverzeichnis

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Maha-parinibbana Sutta

<docinfo_head>

Title: Maha-parinibbana Sutta: Die Letzten Tage Buddhas

Summary: url=index.html#dn.16.1-6.vaji Dieses weitläufige Sutta, das längste im Pali-Kanon, beschreiben die Ereignisse, dazu hin, während und unmittelbar dem Tod und der letztlichen Befreiung (parinibbana) des Buddhas folgten Diese bunte Erzählung enthält eine gesundes Maß an Dhammalehren, die letzten Anweisungen des Buddhas beinhaltend, welche festlegten, wie Buddhimus lange nach seinem Tod, selbst heute, gelebt werden sollte. Doch dieses Sutta beschreibt auch durch seine einfache Sprache, mit Schärfe, die menschlichen Dramen unter den vielen ergebenen Anhängern Buddhas, um die Zeit des Todes, ihres geliebten Lehrers.

DN 16

PTS: D ii 72

chapters 1-6

Maha-parinibbana Sutta: Die Letzten Tage Buddhas

übersetzt aus dem Pali von

Schwester Vajira & Francis Story

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: letter.jpg

Alternative Übersetzung: Thanissaro (Kapitel 5-6)

<docinfo_head_end>

Vorwort

Die Übersetzung des Maha-parinibbana Suttas, welche hier dargeboten wird, ist eine Gemeinschaftsarbeit, die jedoch auf den Texten, zusammengestellt von Schwester Vajira, aus Deutschland, basiert, und welcher der Dank für Ihre einleitende Arbeit gebührt. Die letztliche Nachbearbeitung wurde von Herrn Francis Story getan. Die Anmerkungen und Bezüge, welche hoffentlich helfen, den Text zu verstehen, wurden vom Ehrw. Nyanaponika Mahathera beigestellt, und vieles dieses Materials, wurde aus den Pali-Kommentaren entnommen.

Jegliche Anstrengung wurde getan, um eine vertrauensvolle Gestaltung des Pali-Originales wiederzugeben. Der größere Teil des Suttas ist geradewegs Erzählung, doch beinhaltet es ebenfalls tiefgründige Aspekte des Dhammas, welche in deren genauer Bedeutung zu verstehen sind, wenn die gesamte Ausgabe Buddhas letzter Ermahnung, zu befördern ist. In der Auswahl, welche unabwendbar zwischen begrifflicher Genauigkeit und literarischer Form aufkommt, haben sich die Übersetzer bemüht, das Erste zu erhalten, und dabei darauf geachtet, so wenig wie möglich vom Letzteren zu opfern. Jene, welche die Schwierigkeiten des Pali-Übersetzens kennen, werden zustimmen, daß es keine einfache Aufgabe ist, und werden leicht die Abwesenheit von literarischer Anmut überlesen, welche nur durch ein freieres Gestalten möglich gewesen wäre.

Wie in früheren Übersetzungen, wurden einige Wiederholungen unterlassen und manche wiederholende Abschnitte komprimiert.</p>

— Buddhist Publication Society

<h1>Vorwort zu der Überarbeiteten Ausgabe</h1>

In dieser überarbeiteten Ausgabe von Die Letzten Tage Buddhas, wurde eine Vielzahl von stilistischen Änderungen gemacht, abgezielt, die Lesbarkeit zu verbessern. Das Wort „Bhagava“, unübersetzt in der Originalausgabe, wurde durch „der Gesegnete“ ersetzt, mehrere veraltete Ausdrücke, welche der Ausdrucksweise einen leicht biblischen Geschmack beigefügt haben, wurden durch moderne Gegenstücke ausgetauscht; ungünstige Sätze wurden umgestaltet und größerer Zusammenhang wurde angestrebt, was die Auswahl von gewissen Begriffen und Ausdrücken betrifft. Auch die Anmerkungen wurden in gewisser Hinsicht überarbeitet. Die Titel der Kapitel und Abschnitte wurden von den Übersetzern und Bearbeitern beigefügt, doch gehen die Abschnitte der Arbeiten, unterteilt in sechs Rezitationseinheiten, zurück auf die Zeit, in der der Kanon mündlich, von einer Generation zur nächsten, weitergegeben wurde.</p>

<h1>Einleitung</h1>

Von den vierunddreißig Lehrreden (Suttas), welche das Digha Nikaya (Sammlung der Langen Lehrreden) ausmachen, ist unseres hier, das Längste und erhält, alles zusammen, den ersten Platz, an dem Länge bedacht wird.

Es enthält die grundsätzliche Bestückung der buddhistischen Suttas, insofern es wie die anderen, einen Eindruck über das Ereignis, wie es bezeugt wurde, wiedergibt. Aufgrund seiner einzigartigen Gestaltung ist es jedoch, anders als andere Suttas, fähig, nicht nur die Gunst der frommen Buddhisten zu gewinnen, wie das natürlich der Fall ist, sondern auch allgemeine Leser anzuziehen, denn es ist wahrlich eine besonderes Exemplar von heiliger Universalliteratur.

Es wiedergibt einen guten generellen Eindruck über Buddhas Lehren, auch wenn es kaum etwas wiedergibt, was nicht in anderen Suttas gefunden werden kann, und dort oftmals ausführlicher erklärt wird.

Am Ende seines Lebens, nach nahezu einem halben Jahrzehnt des Dienstes, hatte der Meister schon lange alles gelehrt, was für das Erreichen des Ideals notwendig war. Während der letzten Periode war sein Bemühen daher, seinen Anhängern die Notwendigkeit des Entschlossenenseins in die Ausübung umsetzten, und sich eben dieser Lehren, einzuprägen: ein Appell, der natürlich, schwerlich fehlt, Herzen, mehr als je zu vor, aufzuwühlen.

Die Sangha kam wahrlich dazu, das große Ereignis in ihrer Geschichte, zu bezeugen und war sich dessen sehr bewußt, da der Meister sein Parinibbana, drei Monate zuvor, angekündigt hatte. Der Eindruck auf die Bhikkhus, die sich in großer Zahl zusammen rotteten, als er nordwärts drängte, was gewaltig und könnte in der mündlichen Wiedergabe nicht fehlen, dieses lebhaft wiederzuspiegeln (Der buddhistische Kanon war ursprünglich, wie bekannt, alles in allen ein oraler.) Aufgrund von teilweiser Hinzufügung und Fülle, wurde dieses Material bald in einen Körper geformt und so entstand unser Sutta hier.

In diesem Zusammenhang, ist es kaum möglich, sich nicht dankbar dem Ehrw. Ananda zu erinnern. Sein Anteil an der Erhaltung des Meisters Wortes ist erhabener, als das andere Bhikkhus, und seine Gestalt ist unzertrennbar von unseren Texten. Dies sollte sich für alle Zeiten, im Maha-Parinibbana Sutta, manifestieren, welches schlicht weg, ohne ihm, unvorstellbar wäre. Denn es ist Ananda und wieder Ananda, an den sich der Meister richtet, seine sichere Auffassung und brillante Erinnerung, für fünfundzwanzig Jahre getestet, und auch seine unermüdliche persönliche Hingabe. Jedoch wurde Ananda, hier mehr als anderen Orts, durch sein stetes Nachfragen, Sorgen und Schrecken, ohne es zu beabsichtigen, zu einer zentralen Figur, neben dem Meister selbst, was zweifelsohne die Attraktivität des Textes hebt. So war Ananda, sanft und angenehm, wie sein Name, und dennoch während nahezu seiner gesamten Karriere, den Tadel seiner Mitbrüder tragend, verewigt neben seinem geliebten Meister und, wie wir anfügen mögen, zusammen mit seiner eigenartigen Position zwischen Lob und Tadel, der mystischen Charakter im dritten Kapitel annehmen läßt.

Das dritte Kapitel, ist fast ausschließlich der bildlichen Darstellung der Umstände, verbunden mit des Meisters Abtretens des Lebens, welches eine dramatische Anhäufung von Ereignissen ist, gewidmet. Es druckt, auf überwältigende Weise, die reine metaphysische Bedeutung des Parinibbanas aus, oder ist zumindest dazu gedacht. Denn der Buddha gab weder seiner fatalen Krankheit nach, noch gab er Maras Appell (welcher genau gleich dem Nicht-Aufruf Anandas ist) freien Weg, sondern ließ von Existenz zu passender Stunde souverän los. Gerade so wie fünfundvierzig Jahre zuvor, als er völlige Erleuchtung fand, hat er sich ordnungsgemäß selbst angenommen, die ermüdende Aufgabe, eines lehrenden Mannes, zu übernehmen. Dieser Umstand ist höchst gedankenprovozierend und führt konsequenter Weise zu dem Schluß, daß mit dem Parinibbana, der Buddha wahrlich sein letzte und höchste Bezeugung, für seine Lehren, einbrachte, welches keine nachklingende Neigung zur Selbsterhaltung und Fortsetzung erlaubt, sondern im Gegensatz, den höchsten Jubel, alles zu beenden, erreicht. Des Meisters Parinibbana ist daher einer der traurigsten Ereignisse in der Geschichte des Buddhismus, welches sich, in seiner wahren Bedeutung, dann als das wahrlich Segenreichste herausstellt.</p> <p class=„tagline“>

          — Schwester Vajira\\
          Ceylon\\
          May 1961

Teil Eins: In Magadha

1. Dies habe ich gehört. Einst verweilte der Gesegnete(1) in Rajagaha, auf dem Berg, Geierspitze genannt. Zu dieser Zeit begehrte der König von Magadha, Ajatasattu, Sohn der Videhi-Königin,(2) einen Feldzug gegen die Vajjis. Er sprach in dieser Aufmachung: „Diese Vajjis, mächtig und glorreich wie sie sind, ich werde sie auslöschen, ich werde sie zu Grunde richten, ich werde sie völlig zerstören.“

2. Und Ajatasattu, der König von Magadha, richtete sich an seinen Hauptminister, den Brahmanen Vassakara, sagend: „Komm, Brahmane, gehe zum Gesegneten, zolle Verehrung in meinem Namen zu seinen Füßen, wünsche ihm gute Gesundheit, Kraft, Leichtigkeit, Lebenskraft und Behagen und sprich dann dieses: 'Oh Herr, Ajatasattu, der König von Magadha, begehrt einen Feldzug gegen die Vajjis zu führen. Er sprach in dieser Aufmachung: „Diese Vajjis, mächtig und glorreich wie sie sind, ich werde sie auslöschen, ich werde sie zu Grunde richten, ich werde sie völlig zerstören.“' Und was immer der Gesegnete Euch antworten sollte, behaltet es gut im Geist und informiert mich, denn Tathagatas(3) sprechen keine Unwahrheit.“

3. „Sehr gut, Herr“, sagte der Brahmane Vassakara, in Zustimmung von Ajatasattu, König von Magadha. Und er ordnete das Bereitstellen einer großen Anzahl prächtiger Gespanne an, stieg selbst auf und begleitet von Rest, fuhr er nach Rajagaha, der Geierspitze entgegen, aus. Er fuhr mit den Gespannen, so weit wie die Gespanne dies vermochten, dann abgestiegen, wartete er den Gesegneten zu Fuß auf. Nach einem Austausch von zuvorkommenden Grüßen mit dem Gesegneten, zusammen mit vielen angenehmen Worten, setzte er sich an eine Seite, und richtete sich an den Gesegneten in dieser Weise: „Ehrwürdiger Gotama, Ajatasattu, der König von Magadha, zollt Verehrung zu Füßen des Gesegneten und wünscht ihm gute Gesundheit, Kraft, Leichtigkeit, Lebenskraft. Er begehrt einen Feldzug gegen die Vajjis zu führen. Er sprach in dieser Aufmachung: 'Diese Vajjis, mächtig und glorreich wie sie sind, ich werde sie auslöschen, ich werde sie zu Grunde richten, ich werde sie völlig zerstören.'“

Bedingungen für der Nations Wohlergehen

4. Zu dieser Zeit, stand der Ehrwürdige Ananda(4) hinter dem Gesegneten, ihn befächernd, und der Gesegnete richtete sich in dieser Weise an den Ehrwürdigen Ananda: „Was Ihr gehört habt, Ananda: haben die Vajjis regelmäßige Versammlungen und sind deren Treffen gut besucht?“

„Ich habe gehört, Herr, daß es so ist.“

„So weit, Ananda, so dieses der Fall seiend, ist der Wachstum der Vajjis zu erwarten, nicht deren Niedergang.

„Was Ihr gehört habt, Ananda: versammeln und trennen sich die Vajjis friedvoll, und nehmen sich deren Angelegenheiten passend an?“

„Ich habe gehört, Herr, daß sie so tun.“

„So weit, Ananda, so dieses der Fall seiend, ist der Wachstum der Vajjis zu erwarten, nicht deren Niedergang.

„Was Ihr gehört habt, Ananda: verordnen die Vajjis weder neue Dekrete, noch verwerfen sie existierende, sondern fahren, im Einklang mit deren althergebrachten Verfassungen, fort?“

„Ich habe gehört, Herr, daß sie so tun.“

„So weit, Ananda, so dieses der Fall seiend, ist der Wachstum der Vajjis zu erwarten, nicht deren Niedergang.

„Was Ihr gehört habt, Ananda: zeigen die Vajjis Respekt, Ehrung, Schätzung und Verehrung gegenüber deren Älteren, und bedenken es als wert, auf sie zu hören?“

„Ich habe gehört, Herr, daß sie so tun.“

„So weit, Ananda, so dieses der Fall seiend, ist der Wachstum der Vajjis zu erwarten, nicht deren Niedergang.

„Was Ihr gehört habt, Ananda: stehen die Vajjis vom Entführen von Frauen und Jungfrauen, aus guten Familien und vom Festhalten dieser ab?“

„Ich habe gehört, Herr, daß sie abstehen so tun.“

„So weit, Ananda, so dieses der Fall seiend, ist der Wachstum der Vajjis zu erwarten, nicht deren Niedergang.

„Was Ihr gehört habt, Ananda: zeigen die Vajjis Respekt, Ehrung, Schätzung und Verehrung gegenüber deren Gedenkstätten, beiderseits, jenen in der Stadt und jenen außerhalb, und berauben sie diese nicht der schuldigen Opfergaben, wie dargeboten und formal für diese gemacht?“

„Ich habe gehört, Herr, daß sie deren Gedenkstätten ehren und das sie diese nicht deren Opfergaben berauben.“

„So weit, Ananda, so dieses der Fall seiend, ist der Wachstum der Vajjis zu erwarten, nicht deren Niedergang.

„Was habt Ihr gehört, Ananda: beschützen und bewachen die Vajjis ordnungsgemäß die Arahats, sodaß jene, die noch nicht in dieses Reich gekommen sind, dieses tun können, und das jene, die schon gekommen sind, dort in Frieden leben können?“

„Ich habe gehört, Herr, daß sie so tun.“

„So weit, Ananda, so dieses der Fall seiend, ist der Wachstum der Vajjis zu erwarten, nicht deren Niedergang.

5. Und der Gesegnete richtete sich an den Brahmanen Vassakara mit diesen Worten: „Einst, Brahmane, verweilte ich in Vesali, beim Sarandada-Schrein und dort war es, daß ich den Vajjis diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen (einer Nation) führen, lehrte.(5) So lange, Brahmane, wie dieses unter den Vajjis anhält und die Vajjis dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten, nicht deren Niedergang.“

Darauf hin, sprach der Brahmane Vassakara dieses zum Gesegneten: „Wenn die Vajjis, Ehrwürdiger Gotama, nur mit dem einen oder anderen Umstand, der zum Wohlergehen führt, bestückt wären, wäre deren Wachstum zu erwarten, nicht deren Niedergang. Was dann, wenn alle sieben? Wahrlich, kein Schaden kann den Vajjis in einem Kampf durch Magadhas König zugefügt werden, ausgenommen durch Verrat oder Uneinigkeit. Sodann gut, Ehrwürdiger Gotama, wir werden unsere Abreise antreten, denn wir haben viel durchzuführen und viel Arbeit zu tun.“

„Tut wie Ihr Euch nun bereit fühlt, Brahmane.“ Und der Brahmane Vassakara, der Hauptminister von Magadha, den Worten des Gesegneten zustimmen und erfreut an diesen, erhob sich von seinem Sitz und ging.

Wohlergehen der Bhikkhus

6. Dann, kurz nach dem Aufbruch von Vassakara, richtete sich der Gesegnete an den Ehrwürdigen Ananda in dieser Weise: „Geht nun, Ananda, und versammelt so viele Bhikkhus wie um Rajagaha leben, in der Anhörungshalle.“

„Sehr gut, Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda tat, wie es erbeten wurde, und informierte den Gesegneten: „Die Gemeinschaft der Bhikkhus ist versammelt, Herr. Nun möge der Gesegnete tun wie er wünscht.“

Daraufhin erhob sich der Gesegnete von seinem Sitz, gibt hoch zur Anhörungshalle, nahm seinen zugesprochenen Sitz ein, und richtete sich an die Bhikkhus in dieser Weise: „Sieben Umstände, zum Wohlergehen führend, werde ich darlegen, Bhikkhus. Hört und zollt Beachtung, dem was ich sagen werde.“

„So sei es, Herr.“

„Von der Gruppe der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, so lange diese sich regelmäßig in großer Zahl versammeln, friedlich zusammen kommen, und von einander scheiden, und sich der Angelegenheiten der Sangha im Einklang annehmen; solange sie keine neuen Regeln verkünden und existierende widerrufen, sondern im Einklang mit dem Kodex des Verhaltens (Vinaya), wie niedergelegt, fortfahren; Solange sie Respekt, Ehrung, Schätzung und Verehrung gegenüber den älteren Bhikkhus zeigen, jene mit langem Verbleib, vor Langem fortgezogen, den Vätern und Führern der Sangha, und es als wert erdenken, auf sie zu hören; solange sie nicht unter die Macht der Begierde fallen, die zu frischem Werden führt; solange sie die Tiefen der Wälder, für deren Verweilen, schätzen; solange sie sich selbst in Achtsamkeit einrichten, sodaß tugendhafte Mitbrüder des Orden, die jetzt noch nicht gekommen sind, dieses tun würden, und jene die bereits gekommen, in Friede Leben können; solange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus bestehen und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten und nicht deren Niedergang.

7. „Sieben weitere Umstände, die zum Wohlergehen führen, werde ich darlegen, Bhikkhus. Hört und zollt Beachtung, dem was ich sagen werde.“

„So sei es, Herr.“

„Der Wachstum der Bhikkhus, ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, solange sie nicht erfreut darin sind, sich nicht behagen, und nicht töricht in Handlung, Gesprächen, Schlaf und Gesellschaft sind; solange sie nicht beherbergen, unter den Zauber von schlechtem Begehren zu kommen; keine schlechten Freunde, Begleiter oder Gefährten haben; und solange sie nicht auf halben Weg, für den Wert von unbedeutenden Erlangungen, stoppen. So lange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus anhalten, und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten, nicht deren Niedergang.

<span anchor #good7>Sieben gute Qualitäten</span><span notetag #fnt-6>([[#fn-6|6]])</span>

8. „Sieben weiter Umstände, zum Wohlergehen führend, werde ich darlegen, Bhikkhus. Hört und zollt Beachtung, dem was ich sagen werde.“

„So sei es, Herr.“

„Der Wachstum der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht der Niedergang, Bhikkhus, so lange sie vertrauen haben, solange sie moralische Scheue und Angst vor Vergehen haben, tüchtig im Lernen sind, beharrlich, achtsam und weise. So lange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus anhalten, und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten, nicht deren Niedergang.

<span anchor #fac7>Sieben Faktoren für das Erleuchten</span><span notetag #fnt-7>([[#fn-7|7]])</span>

9. „Sieben weiter Umstände, zum Wohlergehen führend, werde ich darlegen, Bhikkhus. Hört und zollt Beachtung, dem was ich sagen werde.“

„So sei es, Herr.“

„Der Wachstum der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, so lange wie sie die sieben Faktoren für die Erleuchtung kultivieren, die da sind; Achtsamkeit, Untersuchung von Erscheinungen, Energie, Wonne, Gelassenheit, Konzentration und Gleichmut. So lange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus anhalten, und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten, nicht deren Niedergang.

Sieben Vorstellungen

10. „Sieben weiter Umstände, zum Wohlergehen führend, werde ich darlegen, Bhikkhus. Hört und zollt Beachtung, dem was ich sagen werde.“

„So sei es, Herr.“

„Der Wachstum der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, so lange diese die Vorstellung von Unbeständigkeit, von Egolosigkeit, von (des Körpers) Unreinheit, von (des Körpers) Elend, von Verzicht, von Nichtbegehren und von Beendigung kultivieren. So lange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus anhalten, und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten, nicht deren Niedergang.

<span anchor #remem6>Sechs Bedingungen zur Erinnerung</span><span notetag #fnt-8>([[#fn-8|8]])</span>

11. „Sechs weiter Umstände, zum Wohlergehen führend, werde ich darlegen, Bhikkhus. Hört und zollt Beachtung, dem was ich sagen werde.“

„So sei es, Herr.“

„Der Wachstum der Bhikkhus ist zu erwarten, nicht deren Niedergang, Bhikkhus, so lange sich diese gegenseitig mit liebevoller Freundlichkeit in Taten, Worten und Gedanken, beiderseits, offen und privat, annehmen; so lange in Respekt, für das was sie an rechten Gaben bekommen, selbst der Inhalt deren Almosenschalen, nicht davon Gebrauch machen, ohne diese mit den tugendhaften Mitgliedern der Gemeinschaft geteilt zu haben; so lange wie, in der Gemeinschaft mit deren Mitbrüder, sie sich, offen oder privat, in den Regeln des Verhaltens üben, welche vollständig und perfekt sind, fleckenlos und rein, befreiend, und einen, der nach ihnen handelt, zur Zerstörung des Leidens führen; Solange, Bhikkhus, wie diese sieben Umstände, die zum Wohlergehen führen, unter den Bhikkhus anhalten, und die Bhikkhus dafür bekannt sind, ist deren Wachstum zu erwarten, nicht deren Niedergang.

Rat an die Bhikkhus

12. Und der Gesegnete, in Rajagaha lebend, bei dem Berg, Geierspitze genannt, gab den Bhikkhus oft in dieser Weise Rat:

„So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit.(9) Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel(10) der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

13. Als der Gesegnete in Rajagaha verweilte, so lange es ihm behagte, richtete er sich an den Ehrwürdigen Ananda in dieser Weise: „Kommt, Ananda, laßt uns nach Ambalatthika gehen.“

„So sei es, Herr“

Und der Gesegnete, nahm seinen Sitz in Ambalatthika, zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, ein.

14. In Ambalatthika, passierte es, daß der Gesegnete im Gästehaus des Königs verweilte, und auch dort, gab der Gesegnete oft den Rat an die Bhikkhus, in dieser Weise:

„So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

15. Als der Gesegnete in Ambalatthika verweilte, so lange es ihm behagte, richtete er sich an den Ehrwürdigen Ananda in dieser Weise: „Kommt, Ananda, laßt uns nach Nalanda gehen.“

„So sei es, Herr“

Und der Gesegnete, nahm seinen Sitz in Nalanda, zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, ein, und kam dazu im Mangohain von Pavarikazu verweilen.

Sariputtas Löwenruf<span notetag #fnt-11>([[#fn-11|11]])</span>

16. Dann ging der Ehrwürdige Sariputta zum Gesegneten, grüßte ihn respektvoll, setzte sich an eine Seite und sprach in dieser Weise zu ihm:

„Dieses Vertrauen, Herr, das ich in den Gesegneten habe, daß da keiner war, da keiner sein wird, noch einer anderer Einsiedler oder Brahmane, erhabener in Erleuchtung, als der Gesegnete, ist.“

„Hochragend, wahrlich, ist diese Sprache von Euch, Sariputta, und großzügig! Eine kräftige Äußerung, ein wahrhaftiger Klang des Löwens Ruf! Aber wie ist es Sariputta? Diese Arahats, Vollkommen Erleuchteten, der Vergangenheit, habt Ihr direktes Wissen über all diese Gesegneten, was deren Tugend, deren Meditation,(12) deren Weisheit, deren Verweilen und deren Emanzipation betrifft?“(13)

„Nicht so, Herr.“

„Wie ist es dann, Sariputta? Diese Arahats, Vollkommen Erleuchteten, der Zukunft, habt Ihr direktes Wissen über all diese Gesegneten, was deren Tugend, deren Meditation, deren Weisheit, deren Verweilen und deren Emanzipation betrifft?“

„Nicht so, Herr.“

„Wie ist es dann, Sariputta? Diese Arahats, Vollkommen Erleuchteten, der Gegenwart, habt Ihr direktes Wissen über all diese Gesegneten, was deren Tugend, deren Meditation, deren Weisheit, deren Verweilen und deren Emanzipation betrifft?“

„Nicht so, Herr.“

„Dann ist es klar, Sariputta, daß Ihr kein solches direktes persönliches Wissen über die Arahats, die Vollkommen Erleuchteten, der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart habt. Wie getraut Ihr Euch dann Sprache, so hochragend und großzügig, eine kräftige Äußerung, einen wahrhaftigen Klang des Löwens Ruf, loszulassen, sagend: 'Dieses Vertrauen, Herr, das ich in den Gesegneten habe, daß da keiner war, da keiner sein wird, noch einer anderer Einsiedler oder Brahmane, erhabener in Erleuchtung, als der Gesegnete, ist'?“

17. „Nein, solches direktes persönliches Wissen, über Arahats, die Vollkommen Erleuchteten, der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart, ist wahrlich nicht das meine, doch passierte es mir, die Rechtmäßigkeit des Dhammas kennenzulernen. Angenommen, Herr, eines Königs Grenzfestung war stark befestigt, mit starken Schutzwällen und Geschütztürmen, und es hatte ein einziges Tor, und dort war ein Torwächter, intelligent, erfahren, und besonnen, der Fremde abhalten würde, doch Freunden erlauben würde, herein zu kommen. So er den Pfad, der rund um die Festung führt, patrouilliert, nimmt er kein Loch oder Spalt in den Schutzwällen wahr, selbst groß genug, um einer Katze zu erlauben, durch zu schlüpfen. So kommt er zu dem Schluß: 'Was immer gröbere lebende Dinge, diese Stadt betreten oder verlassen, müssen sie das, über dieses Tor machen.' In selber Weise, Herr, passierte es mir, die Rechtmäßigkeit des Dhammas kennen zu lernen.

„Denn, Herr, alle Gesegneten, Arahats Vollkommen Erleuchteten, der Vergangenheit, haben die fünf Hindernisse abgelegt,(14) die geistigen Trübungen, welche die Weisheit schwächen; haben deren Geist gut in den vier Grundlagen der Achtsamkeit eingerichtet;(15) haben die sieben Faktoren für die Erleuchtung vollkommen, in die unübertroffene, höchste Erleuchtung, entwickelt.

„Und, Herr, alle Gesegneten, Arahats, Vollkommen Erleuchteten, der Zukunft werden die fünf Hindernisse ablegen, die geistigen Trübungen, welche die Weisheit schwächen; werden deren Geister gut in den vier Grundlagen der Achtsamkeit einrichten; werden die sieben Faktoren der Erleuchtung vollkommen kultiviert, und völlig erleuchtet in der unübertroffenen, höchsten Erleuchtung sein.

„Und auch der Gesegnete, Herr, der gegenwärtige Arahat, der Vollkommen Erleuchtete Seiende, hat die fünf Hindernisse, die geistigen Trübungen, welche die Weisheit schwächen, abgelegt; hat die vier Grundlagen der Achtsamkeit, in seinem Geist, gut eingerichtet; hat die sieben Faktoren der Erleuchtung vollkommen kultiviert und ist völlig erleuchtet in der unübertrefflichen, höchsten Erleuchtung.“

18. Und auch in Nalanda, im Mangohain von Pavarika, gab der Gesegnete oft den Rat an die Bhikkhus, in dieser Weise:

„So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

19. Als der Gesegnete in Rajagaha verweilte, so lange es ihm behagte, richtete er sich an den Ehrwürdigen Ananda in dieser Weise:

„Kommt, Ananda, laßt uns nach Pataligama gehen.“

„So sei es, Herr“

Und der Gesegnete, nahm seinen Sitz in Pataligama, zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, ein.

20. Die Anhänger in Pataligama erfuhren: „Der Gesegnete, sagen Sie, ist in Pataligama angekommen.“ Und sie warteten den Gesegneten auf, grüßten ihn respektvoll, setzten sich an eine Seite und richteten sich in dieser Weise an ihn: „Möge der Befreite, Herr, gütiger Weise unsere Ratshalle besuchen.“ Und der Gesegnete stimmte mit seinem Schweigen zu.

21. Des Gesegnetens Zustimmung erkennend, erhoben sich die Anhänger von Pataligama von deren Sitzen, salutierten ihm respektvoll, und ihre rechte Seite ihm entgegen haltend behaltend, brachen sie zur Ratshalle auf. Dann richteten sie die Ratshalle, im Abdecken des gesamten Bodens, her, stellten Sitze und Wasser bereit und stellten eine Öllampe aus. Dieses getan, kehrten sie zurück zum Gesegneten, grüßten ihn respektvoll, und an einer Seite stehend, verkündeten sie: „Herr, die Ratshalle ist gerichtet, der Boden überall bedeckt, Sitze und Wasser bereit gestellt und eine Öllampe ausgestellt. Möge der Gesegnete kommen, Herr, in seine Annehmlichkeit.

22. Und der Gesegnete machte sich bereit und seine Schale und Robe nehmend, ging er, in Begleitung der Bhikkhus, zu der Ratshalle. Nachdem er seine Füße abgespült hatte, betrat der Gesegnete die Ratshalle und nahm seinen Sitz nahe der Mittelsäule, nach Osten blickend, ein. Die Gemeinschaft der Bhikkhus, nachdem Abspülen derer Füße, betraten ebenfalls die Halle, und nahmen nahe der westlichen Wand, nach Osten blickend, Platz, sodaß der Gesegnete vor ihnen war. Und die Anhänger aus Pataligama, nachdem sie deren Füße abgespült hatten, setzten sich nahe der östlichen Wand, in den Westen blickend, nieder, sodaß der Gesegnete vor ihnen war.

Die Früchte eines unmoralischen und eines moralischen Lebens

23. Daraufhin richtete sich der Gesegnete, an die Anhänger aus Pataligama, in dieser Weise: „Der unmoralische Mann, Haushälter, im Wegfallen von Tugend, begegnet fünf Gefahren: großer Verlust von Wohlstand, durch Gewissenlosigkeit; eine schlechte Nachrede; eine befangenes und mühseliges Verhalten in jeder Gesellschaft, sei es die der Noblen, Brahmanen, Haushälter, oder Asketen; Tod in Verwirrung; und hat, mit dem Zerfall des Körpers nach dem Tod, Wiedergeburt im Reich des Elend, in einem unglücklichen Zustand, in der Unterwelt, in der Hölle.</p><!– Vorweg in Sila /ptf/dhamma/sila/index.html übersetzt –>

24. „Fünf Segen, Haushälter, kommen für den rechtschaffenen Mann, durch die Ausübung von Tugend, auf: großes Mehren von Wohlstand durch seine Gewissenhaftigkeit; eine vorteilhaftes Ansehen; eine selbstsicher Haltung ohne Furchtsamkeit, in jeder Gesellschaft, sei es die von Noblen, Brahmanen, Haushältern oder Asketen; ein ruhiger Tod; und, mit dem Zerfall des Körpers nach dem Tod, Wiedergeburt in einen glücklichen Zustand, in der himmlischen Welt“</p><!– Vorweg in Sila /ptf/dhamma/sila/index.html übersetzt –>

25. Und der Gesegnete widmete viel der Zeit der Nacht, die Anhänger aus Pataligama, im Dhamma zu unterrichten, wachrufend, erbauend, und sie erfreuend, nachdem er sie entließ, sagend: „Die Nacht ist weit fortgeschritten, Haushälter. Ihr mögt gehen, zu Eurer Annehmlichkeit.“

„So sein es, Herr.“ Und die Anhänger aus Pataligama erhoben sich von ihren Sitzen, und ihre rechte Seite zu ihm gerichtet haltend, brachen sie auf. Und der Gesegnete, kurz nach deren Aufbruch, trat in seine Ungestörtheit zurück.

26. Zu dieser Zeit bauten Sunidha und Vassakara, die Hauptminister von Magadha, eine Festung in Pataligama, zur Abwehr gegen die Vajjis. Und Gottheiten, in großer Zahl, zu Tausenden gezählt, hatten Besitz von der Stelle in Pataligama eingenommen. In der Region waren Gottheiten von großer Macht überwiegend, Beauftragte von großer Macht, waren dem Errichten von Gebäuden zugeneigt, und dort wo Gottheiten von mittlerer Macht und geringerer Macht überwogen, waren Beauftragte von mittlerer und geringerer Macht, dem Errichten von Gebäuden, zugeneigt.

27. Und der Gesegnete sah mit seinem himmlischen Auge, rein und der Fähigkeit von Menschen überlegen, die Gottheiten, zu tausenden gezählt, dort wo sie Besitz der Stellen in Pataligama eingenommen hatten. Und sich bevor die Nacht vergangen war, erhebend, dem Sonnenaufgang entgegen, richtet sich der Gesegnete an den Ehrwürdigen Ananda in dieser Weise: „Wer ist es, Ananada, der eine Stadt in Pataligama errichtet?“

„Sunidha und Vassakara, Herr, die Hauptminister von Magadha, bauen eine Festung in Pataligama, zur Abwehr gegen die Vajjis.“

28. „Es ist, Ananda, als ob Sunidha und Vassakara, sich der Beratung der Götter der Dreiunddreißig angenommen haben. Denn ich erblickte, mit dem himmlischen Auge, rein, und der Fähigkeit von Menschen überlegen, eine große Anzahl an Gottheiten, zu Tausenden gezählt, welche Besitz von den Stellen in Pataligama eingenommen haben. In der Region waren Gottheiten von großer Macht überwiegend, Beauftragte von großer Macht, waren dem Errichten von Gebäuden zugeneigt, und dort wo Gottheiten von mittlerer Macht und geringerer Macht überwogen, waren Beauftragte von mittlerer und geringerer Macht, dem Errichten von Gebäuden, zugeneigt. Wahrlich, Ananda, so weit wie die erhabene Rasse reicht und Handelsruten streut, wird diese die führende Stadt Pataliputta sein, ein Handelzentrum.(16) Aber Pataliputta, Ananda, wird von drei Gefahren bestürmt werden: Feuer, Wasser und Zwietracht.“

29. Dann gingen Sunidha und Vassakara zum Gesegneten, und nach zuvorkommenden Grüßen an den Gesegneten, und dem Austausch von vielen angenehmen Worten, standen sie an einer Seite und richteten sich in dieser Weise an ihn: „Möge der Ehrwürdige Gotama bitte unsere Einladung für das Mahl morgen, zusammen mit der Gemeinschaft der Bhikkhus, annehmen.“ Und der Gesegnete willigte mit seinem Schweigen ein.

30. Wissend, daß der Gesegnete zustimmte, brachen Sunidha und Vassakara, zu deren eigenen Aufenthaltsort auf, wo sie ausgewählte Speisen, fest und weich, herrichteten. Und als es Zeit war, kündeten sie dem Gesegneten an: „Es ist Zeit, Ehrwürdiger Gotama, das Mahl ist bereitet.“

Darauf richtete sich der Gesegnete am Vormittag zurecht, und seine Schale und Robe genommen, ging er zusammen, mit der Gemeinschaft der Bhikkhus, zu dem Aufenthaltsort von Sunidha und Vassakara, wo er den Sitz, für ihn gerichtet, einnahm. Und Sunidha und Vassakara, nahmen sich selbst der Gemeinschaft der Bhikkhus, geführt von dem Buddha an, und bedienten sie mit ausgewählten Speisen, hart und weich. Als der Befreite sein Mahl beendet hatte und seine Hand von der Schale entfernte, nahmen sie einen niedrigeren Sitz ein und setzten sich an eine Seite.

31. Und der Gesegnete dankte mit diesen Vierzeiler:

Wo immer er verweilen mag, der besonnene Mann, Minister der Keuschen und Tugendhaften; Und diesen Würdigen Darbietungen gemacht, Teilt er seine Verdienste mit den Devas vor Ort. Und so verehrt, ehren sie ihn reihum, Sie sind ihm gütig, gleich wie eine Mutter, Ist, entgegen ihrem Sohn, ihrem einzigen Sohn; Und er, der so die Güte der Devas genießt, Und von ihnen gemocht, guter Bestimmung entgegen blickt.

Nach diesem, erhob sich der Gesegnete von seinem Sitz und brach auf.

Den Ganges überquerend

32. Dann folgten Sunidha und Vassakara hinter dem Gesegneten, Schritt für Schritt, sprechend: „Durch welches Tor der Einsiedler Gotama heute abreisen wird, dieses werden wir das Gotama-Tor nennen, und die Furt, über die er den Fluß Ganges überqueren wir, soll Gotama-Furt genannt werden.“ Und so kam es einher, daß das Tor erkannt wurde.

33. Aber als der Gesegnete zum Fluß Ganges kam, war er bis zum Rand voll, sodaß Kühe daraus trinken konnten. Und manche Leute gingen nach einem Boot oder Floß suchend, während andere ein Floß zusammen banden, weil sie zu überqueren begehrten. Aber der Gesegnete, so schnell wie ein starker Mann seinen Arm ausstrecken würde, oder seinen gestreckten Arm einziehen würde, verschwand von dieser Seite des Flusses Ganges um auf der jenen Seite, dort drüben, zu stehen.

34. Und der Gesegnete sah die Leute, die zu überqueren begehrten, Boote und Flosse suchend, während andere Flosse banden. Und der Gesegnete, sie so sehend, gab eine ernste Äußerung von sich:

Jene, die überbrückt, den Ozean so ausgedehnt, das Flachland weit hinter sich gelassend, Während andere immer noch ihre zerbrechlichen Flosse binden, Sind gesichert durch Weisheit sie, unübertrefflich.

Teil Zwei: Die Reise nach Vesali

Die Vier Edlen Wahrheiten

1. Nun sprach der Gesegnete zum Ehrwürdigen Ananda: „Kommt Ananda, laßt uns nach Kotigama gehen.“

„So sei es, Herr.“ Und der Gesegnete nahm seinen Sitz in Kotigama, zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, ein.

2. Und der Gesegnete richtete sich an die Bhikkhus, sprechend: „Bhikkhus, es ist durch Nichtverwirklichen, durch Nichtdurchdringen, der Vier Edelen Wahrheiten, daß dieser lange Kurs von Geburt und Tod weiter getragen und durchlebt von mir, wie auch von Euch, wurde. Was sind diese vier? Da ist die edle Wahrheit über das Leiden; die edle Wahrheit über die Entstehung des Leidens; die edle Wahrheit, über die Beendigung des Leidens; und die edle Wahrheit, über den Weg zur Beendigung des Leidens. Aber nun, Bhikkhus, so diese verwirklicht und durchdrungen wurden, das Verlangen nach Existenz, abgeschnitten ist, zerstört ist das, was zu neuerlichem Werden führt, und da ist keine frisches Werden mehr.“

3. So wurde es von Gesegneten gesagt. Und der Beglückte, der Meister, sprach weiter:

Durch Nichtsehen der Vier Edlen Wahrheiten, Lang war der erschlaffende Pfad, von Geburt zu Geburt, Denn diese gewußt, entfernt ist der Geburten Grund, Die Wurzel von Kummer heraus gezogen, das Ende von Wiedergebut.

4. Und auch in Kotigama, gab der Gesegnete oft den Rat an die Bhikkhus, in dieser Weise:

„So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

5. Als der Gesegnete in Kotigama verweilte, so lange es ihm behagt hatte, richtete er sich an den Ehrwürdigen Ananda in dieser Weise: „Kommt, Ananda, laßt uns nach Nadika gehen.“

„So sei es, Herr“

Und der Gesegnete, nahm seinen Sitz in Nadika, zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, ein, im Ziegelhaus verweilend.

Die Vier Bestimmten Erlangungen

6. Da wartete der Ehrwürdige Ananda den Gesegneten auf, und nachdem er ihn respektvoll grüßte, setzte er sich an eine Seite. Und er sagte zum Gesegneten: „Hier in Nadika, Herr, ist der Bhikkhu Salha und die Bhikkhuni Nanda verschieden. Gleichweise ist der Laienmann Sudatta und die Laienfrau Sujata verschieden; gleichweise ist der Laienmann Kakudha, Kalinga, Nikata, Katissabha, Tuttha, Santuttha, Bhadda und Subhaddaverschieden. Was ist deren Bestimmungsort, Herr? Was ist deren zukünftiger Zustand?“

7. „Der Bhikkhu Salha, Ananda, hat, durch die Zerstörung der Befleckungen, in eben dieser Lebensspanne, die fleckenlose Erlösung des Geistes und Erlösung durch Weisheit erlangt, direkt gewußt und verwirklich, von ihm selbst.(17)

„Die Bhikkhuni Nanda, Ananda, ist, durch die Zerstörung der fünf niedrigen Fessel (die Lebewesen an die Sinneswelt binden), spontan (unter den Suddhavasa Gottheiten) aufgekommen, und wird zur endgültigen Beendigung, an eben diesem Ort gelangen, nicht eingerichtet, von dieser Welt zurück zu kommen.

„Der Laienmann Sudatta, Ananda, wurde, durch die Zerstörung der drei Fessel (Selbstglaube, Zweifel und Vertrauen in die Wirkung von Ritualen und Einhaltungen) und das Verringern von Lust, Haß und Verwirrung, ein Einmalwiederkehrer, und ist daran gebunden, dem Leiden ein Ende zu machen, nachdem er noch einmal in diese Welt zurückgekehrt ist.

„Die Laienfrau Sujata, Ananda, wurde, durch die Zerstörung der drei Fessel, ein Stromeintreter, und sicher vor dem Abfall in die Zustände des Elends, gesichert und an Erleuchtung gebunden.

„Der Laienmann Kakudha, Ananda, ist, durch die Zerstörung der fünf niedrigeren Fessel (die Lebewesen an die Welt der Sinne binden), spontan (unter den Suddhavasa Gottheiten) aufgekommen, und wird zu der letztendlichen Beendigung, an eben diesem Platz gelangen, nicht eingerichtet, von dieser Welt zurück zu kommen.

„So ist es mit Kalinga, Nikata, Katissabha, Tuttha, Santuttha, Bhadda, und Subhadda, und mit mehr als fünfzig Laienmännern in Nadika. Mehr als neunzig Laienmänner, die in Nadika verschieden sind, Ananda, wurden, durch die Zerstörung der drei Fessel, und das Verringern von Lust, Haß und Verwirrung, zu Einmalwiederkehrern und sind daran gebunden, dem Leiden eine Ende zu bereiten, nachdem sie noch einmal zu dieser Welt zurückgekehrt sind.

„Mehr als fünfhundert Laienmänner, die in Nadika verschieden sind, Ananda, wurden, durch das Zerstören der drei Fessel, Stromeintreter, und sind sicher, nicht in den Zustand des Elends abzufallen, gesichert, und an Erleuchtung gebunden.

Der Spiegel des Dhammas

8.Aber wahrlich, Ananda, es ist nichts Seltsames, daß menschliche Wesen sterben sollten. Aber wenn Ihr, jedes Mal, wenn es passieren sollte, zum Tathagata, in dieser Weise, kommen würdet, würde es wirklich mühevoll für den Tataghata sein. Deshalb, Ananda, werde ich Euch die Lehre, genannt 'der Spiegel des Dhammas', lehren, welche, der Noble Schüler besitzend, sollte er es begehren, es für sich selbst klarmachen kann: 'Da ist für mich keine Wiedergeburt in der Hölle mehr, noch als Tier oder Geist, noch im Reich des Leidens. Ein Stromeintreter ich bin, sicher vor dem Abfallen in den Zustand des Elends, gesichert bin ich an Erleuchtung gebunden.'“

9. „Und was, Ananda, ist die Lehre, genannt 'der Spiegel des Dhammas', welche besitzend, der noble Schüler, dieses für sich selbst erklären kann?

„In diesem Fall, Ananda, der Noble Schüler, so unschwankendes Vertrauen in den Buddha besitzend: 'Der Gesegnete ist eine Arahat, der Vollkommen Erleuchtete, perfekt in Wissen und Verhalten, der Beglückte, der Kenner der Welt, der überragende Zügler von Lebewesen, der Lehrer von Göttern und Menschen, der Erleuchtete, der Gesegnete.'

„Er besitzt so unschwankendes Vertrauen in das Dhamma: 'Gut dargelegt, durch den Gesegneten, ist das Dhamma, anwesend, zeitlos,(18) zur Untersuchung einladend, zur Emanzipation führend, zu durchdringen vom Weisen, jedem für sich selbst.'

„Er besitzt so unschwankendes Vertrauen in des Gesegnetens Orden der Schüler: 'Gut gezogen, ist des Gesegnetens Orden von Schülern, rechtschaffend, weise und pflichtbewußt: das ist, um es zu sagen, die vier Paare an Menschen, die acht Klassen von Personen. Des Gesegnetens Orden von Schülern, ist der Ehrung würdig, der Verpflegung, der Darbietungen, der Verehrung, das höchste Feld für verdienstvolle Taten, in der Welt.'

„Und er besitzt Tugenden, die den Noblen lieb sind, vollständig und perfekt, fleckenlos und rein, welche befreiend sind, von Weisen gelobt, unbeeinflußt (von weltlichen Angelegenheiten), und für die Konzentration des Geistes vorteilhaft.

10. „Dieses, Ananda, ist die Lehre, 'der Spiegel des Dhammas', genannt, womit der Noble Schüler, dieses für sich selbst wissen mag: 'Das ist keine Wiedergeburt mehr in der Hölle für mich, noch als Tier oder Geist, noch in irgend einem Reich des Elends. Ein Stromeintreter ich bin, sicher davor, in den Zustand des Elend abzufallen, gesichert bin ich zur Erleuchtung.'“

11. Und auch in Nadika, im Ziegelhaus, gab der Gesegnete, den Bhikkhus Rat, in dieser Weise: „So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

12. Nachdem der Gesegnete in Nadika geblieben war, solange es Ihm genehm war, sprach er zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Kommt, Ananda, laßt und nach Vesali gehen.“

„So sei es, Oh Herr.“ Und der Gesegnete, nahm seinen Sitz in Vesali, zusammen mit einer großen Gruppe an Bhikkhus, ein, und blieb in Ambapalis Hain.

Achtsamkeit und Klares Verständnis

13. Dann richtete sich der Gesegnete an die Bhikkhus, sprechend: „Achtsam sollt Ihr verweilen, Bhikkhus, klar verstehend, so ermahne ich Euch.

14. „Und wie, Bhikkhu, ist ein Bhikkhu achtsam? Wenn er den Körper, im Körper, besinnend verweilt, ernsthaft, klar verstehend und achtsam, nachdem er Begierde und Kummer, in Bezug auf die Welt, überwunden hat; und wenn er Gefühle, in Gefühlen, den Geist, im Geist, und geistige Gegenstände, in geistigen Gegenständen, besinnend verweilt, ernsthaft, klar verstehend und achtsam, nachdem er Begierde und Kummer, im Bezug auf die Welt, überwunden hat, dann wird von Ihm gesagt, achtsam zu sein.

15. „Und wie, Bhikkhus, hat ein Bhikkhu klares Verständnis? Wenn er vollkommen gewahr, seinem Kommen und Gehen, verbleibt, seinen Aufsehen und seinen Wegsehen, seinem Abwinkeln und Stecken, seinem Tragen der Robe und Tragen der Schale, seinem Essen und Trinken, seinem Kauen und Verkosten, seinem Darmentleeren und seinem Urinieren, seinem Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen, Schlafengehen oder Wachbleiben, seinem Sprechen oder Stillsein, dann wird von Ihm gesagt, klares Verständnis zu haben.

„Achtsam sollt Ihr verweilen, Bhikkhus, klar verstehend, so ermahne ich Euch.“

Ambapali und die Licchavis

16. Dann wurde der Kurtisane Ambapali bekannt: „Der Gesegnete, sagen sie, ist in Vesali angekommen und hält sich nun in meinem Mangohain auf.“ Und sie ordnete eine große Anzahl an prächtigen Gespannen, bereit gestellt zu werde, an, bestiegt selbst eines, und begleitet von Rest, fuhr sie, von Vesali, ihrem Park entgegen. Sie fuhr mit dem Gespann so weit es mit dem Gespann möglich war, dann abgestiegen und den Gesegneten zu Fuß aufwartend, grüßte sie ihn respektvoll und setzte sich an eine Seite. Und der Befreite wies Ambapali, die Kurtisane, im Dhamma ein und rüttelte sie wach, erbaute und beglückte sie.

17. Danach sprach Ambapali, die Kurtisane, zum Gesegneten, sagend: „Möge der Gesegnete, Oh Herr, bitte meine Einladung für das morgige Mahl, zusammen mit den Bhikkhus, annehmen.“ Und mit seinem Schweigen, stimmte der Gesegnete zu.

Sich dann, des Gesegnetens Einwilligung sicher, erhob sich Ambapali von ihrem Sitz, verneigte sich respektvoll, und ihre rechte Seite ihm entgegen behaltend, nahm sie Abschied.

18. Dann wurde den Licchavis von Vesali bekannt: „Der Gesegnete, sagen sie, ist in Vesali angekommen und hält sich nun in Ambapalis Hain auf.“ Und sie ordneten eine große Anzahl an prächtigen Gespannen, bereit gestellt zu werden, an, bestiegen jeder eines, und begleitet von Rest, fuhren sie hinaus, aus Vesali, ihrem Park entgegen. Nun waren einige dieser Licchavis in blau, mit Kleidung und Verzierungen, alles in Blau, während andere in Gelb, Rot und Weiß waren.

19. Und es passierte so, daß die Kurtisane Ambapali, den jungen Licchavis, Achse an Achse, Rad an Rad und Joch an Joch, entgegen fuhr. Darauf riefen die Licchavis aus: „Warum fahrt Ihr uns in dieser Weise entgegen, Ambapali?“

„So ist es, wahrlich, meine Prinzen und nicht anderes! Denn der Gesegnete ist von mir, zusammen mit der Gemeinschaft der Mönche, zum morgigen Mahl eingeladen!“

„Gebt das Mahl, Ambapali, für Einhunderttausend auf!“

Doch sie antwortete: „Selbst wenn Ihr mir Vesali, Herren, zusammen mit seinem Ländern der Seitentäler geben würdet, würde ich ein Mahl, solch einer Wichtigkeit, nicht aufgeben.“

Dann schnippten die Licchavis, aus Verärgerung, mit deren Fingern: „Seht Freunde! Wir wurden von diesem Mangodirndl besiegt! Wir wurden gänzlich von diesem Mangodirndl ausgestochen!“ Doch sie setzten ihren Weg zu Ambapalis Hain fort.

20. Und der Gesegnete sah die Licchavis schon in der Ferne, als sie einherfuhren. Dann sprach er zu den Bhikkhus, sagend: „Jene von Euch, Bhikkhus, welche die Götter der Dreiunddreißig noch nicht gesehen haben, mögen die Versammlung der Licchavis betrachtet, und sie im Blick gehalten, den sie sind, mit der Versammlung der Götter der Dreiunddreißig, vergleichbar.“

21. Dann führen die Licchavis deren Gespann so weit diese Gespann gelangen konnten, dann abgestiegen, den Gesegneten zu Fuß aufwartend, grüßen sie ihn respektvoll und setzten sich an eine Seite. Und der Befreite wies die Licchavis im Dhamma ein und rüttelte sie wach, erbaute und beglückte sie.

22. Danach sprach Licchavis zum Gesegneten, sagend: „Möge der Gesegnete, Oh Herr, bitte unsere Einladung für das morgige Mahl, zusammen mit den Bhikkhus, annehmen.“

„Die Einladung für das morgige Mahl, Licchavis, würde von mir, von Ambapali, der Kurtisane, angenommen.“

Dann schnippten die Licchavis, aus Verärgerung, mit deren Fingern: „Seht Freunde! Wir wurden von diesem Mangodirndl besiegt! Wir wurden gänzlich von diesem Mangodrindl ausgestochen!“ Und dann, die Worte des Gesegneten annehmend und sich an ihnen erfreuend, erhoben sich die Licchavis von deren Sitzen, verneigen sich respektvoll vor ihm, und ihre rechte Seite ihm entgegen behaltend, nahmen sie Abschied.

23. Dann, nachdem die Nacht vorüber war, hatte Ambapali ausgewählte Speisen, fest und weich, in ihrem Park hergerichtet und gab dieses dem Gesegneten bekannt: „Es ist Zeit, Oh Herr, das Mal ist gerichtet. Daraufhin, machte sich der Gesegnete, am Vormittag, bereit, und Schale und Robe nehmend, ging er zusammen mit der Gemeinschaft der Bhikkhus zu Ambapalis Bleibe, und dort, nahm er den, für Ihn gerichteten Sitz ein. Und Ambapali nahm sich der Gemeinschaft der Bhikkhus, geführt von dem Buddha, selbst an, und bediente sie mit ausgewählten Speisen, fest und weich.

24. Und als der Gesegnete sein Mahl beendet hatte und seine Hand von der Schale entfernt hatte, nahm Ambapali, die Kurtisane, einen niedrigeren Sitz ein und sich an einer Seite platzieren, sprach sie zum Gesegneten, sagend: „Diesen Park, Oh Herr, biete ich der Gemeinschaft der Bhikkhu, geführt von dem Buddha, dar.“ Und der Befreite nahm den Park an. Er wies Ambapali, die Kurtisane, dann im Dhamma ein und sie wachgerüttelt, erbaut und beglückt habend, erhob er sich von seinem Sitz und ging.

25. Und auch in Vesali, in Ambapalis Hain, gab der Gesegnete, den Bhikkhus Rat, in dieser Weise: „So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

26. Nachdem der Gesegnete in Ambapalis Hain geblieben war, solange es Ihm genehm war, sprach er zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Kommt Ananda, laßt uns zu dem Dorf von Beluva gehen.“

„So sein es, Herr.“ Und der Gesegnete, nahm seinen Sitz im Dorf von Beluva, zusammen mit einer großen Gruppe an Bhikkhus, ein.

Des Gesegnetens Tödliche Erkrankung

27. Zu dieser Begebenheit, sprach der Gesegnete zu den Bhikkhus, sagend: „Geht nun, Bhikkhus, und sucht nach Unterkunft irgendwo in der Nachbarschaft von Vesali, wo ihr willkommen seid, unter Bekannten und Freunden, und dort verbringt die Regenzeit. Was mich betrifft, ich werde die Regenzeit eben an diesem Platz, im Dorf von Beluva, verbringen.“

„So sein es, Oh Herr“, sagten die Bhikkhus.

28. Doch als der Gesegnete die Regenzeit antrat, kam in ihm eine ernsthafte Erkrankung auf, und scharfer und tödlicher Schmerz überkam ihn. Und der Gesegnete ertrug diese mit Achtsamkeit, klar verstehend und unbeirrt.

29. Dann kam es dem Gesegneten auf: „Es würde nicht passend sein, wenn ich zu meinem letzten Dahinscheiden kommen würde, ohne jene aufzuwarten, die mich begleiteten, ohne Abschied von der Gemeinschaft der Bhikkhus zu nehmen. Sodann laßt mich diese Erkrankung, mit der Kraft des Willens unterdrücken, entschließend, den Lebensablauf zu erhalten, und weiter zu leben.“

30. Und der Gesegnete unterdrückte seine Erkrankung mit der Kraft des Willens, entschlossen den Lebensablauf zu erhalten, und weiter zu leben. So kam es, daß sich des Gesegnetens Erkrankung gelindert wurde.

31. Und der Gesegnete erholte sich von seiner Krankheit und bald nach seiner Erholung, kam er aus seiner Verweilstätte heraus und setzte sich in den Schatten des Bauwerkes, auf einen Sitz, der für ihn gerichtet war. Dann wartete der Ehrwürdige Ananda den Gesegneten auf, grüßte Ihn respektvoll, und sich an eine Seite setzend, sprach er zum Gesegneten, sagend: „Glück ist es für mich, Oh Herr, den Gesegneten wieder erleichtert zu sehen! Den wahrlich, Herr, als ich den Gesegnetens Erkrankung sah, war es doch so, daß mein eigener Körper schwach wie eine Schlingpflanze wurde, und alles um mich wurde düster und meine Sinne täuschten mich. Doch hatte ich, Herr, dennoch etwas Behagen in dem Gedanken, daß der Gesegnete nicht zu seinem letzten Dahinscheiden kommt, ohne nicht ein paar letzte Anweisungen, der Gemeinschaft der Bhikkhus anerkennend, geben zu haben.“

32. So sprach der Ehrwürdige Ananda, doch der Gesegnete antwortete ihm, sagend: „Was erwartet die Gemeinschaft der Bhikkhus noch von mir, Ananda? Ich habe das Dhamma, ohne Merkmale esoterischem und exotischem Lehrgehalt, dargelegt. Da ist nichts, Ananda, im Bezug auf die Lehren, was der Tathagata mit verschlossener Fast eines Lehrers, der ein paar Dinge zurück hält, halten würde. Wer auch immer so denken mag, daß es er sein, der die Gemeinschaft der Bhikkhus führen sollte, oder das die Gemeinschaft der Bhikkhus von ihm abhängig sein sollte, ist es solch einer, der eine letzte Anweisung, in deren Anerkennung, geben sollte. Aber, Ananda, der Tathagata hat keine solchen Ideen, wie, daß es er sein sollte, der die Gemeinschaft der Bhikkhus leiten sollte, oder das die Gemeinschaft der Bhikkhus von ihm abhängig ist. Welche Anweisungen sollte er dann, in Anerkennung der Gemeinschaft der Bhikkhus, zu geben haben?

„Nun bin ich gebrechlich, Ananda, alt, gealtert, weit fortgeschritten in Jahren. Dies ist mein achtzigstes Jahr und mein Leben ist verbraucht. So wie ein alter Wagen, Ananda, nur mit Schwierigkeit zusammengehalten wird, so wird der Körper des Tathagatas nur mit Unterstützung am Laufen gehalten. Es ist, Ananda, nur wenn der Tathagata äußere Gegenstände verschmähend, er mit der Beendigung von gewissen Gefühlen, in die Einsheitkonzentration(19) des Geistes eintritt und verweilt, daß dieser Körper behaglicher ist.

33.Deshalb, Ananda, seid Euch selbst eine Insel, Euch selbst eine Zuflucht, keine äußere Zuflucht suchend; mit dem Dhamma als Eure Insel, dem Dhamma als Eure Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht.

„Und wie, Ananda, ist ein Bhikkhu sich selbst eine Insel, sich selbst eine Zuflucht, keine äußere Zuflucht suchend?

34. „Wenn er den Körper, im Körper, besinnend, ernst, klar verstehend und achtsam verweilt, nachdem er Begierde und Kummer, im Bezug auf die Welt, überwunden hat, wenn er Gefühle, in Gefühlen, den Geist, im Geist, und geistige Gegenstände, in geistigen Gegenständen, besinnt, nachdem er Begierde und Kummer, im Bezug auf die Welt, überwunden hat, dann, wahrlich, ist er sich selbst eine Insel, sich selbst eine Zuflucht, keine äußere Zuflucht suchend; das Dhamma als seine Insel habend, ist Dhamma seine Zuflucht, keine andere Zuflucht suchend.

35. „Diese meine Bhikkhus, Ananda, die nun oder nachdem ich gegangen bin, als sich selbst eine Insel seiend verbleiben, als sich selbst eine Zuflucht, keine andere Zuflucht suchend; das Dhamma als deren Insel und Zuflucht habend, keine andere Zuflucht suchend: sind jene, die zum Höchsten werden,(20) wenn sie das Begehren haben, zu lernen.“

Dritter Teil: Aufgeben des Willens zum Leben

Des Gesegnetens Anspornen

1. Dann machte sich der Gesegnete, am Vormittag, bereit, nahm seine Schale und Robe und ging nach Vesali um Almosen. Nach der Almosenrunde, mit seiner Rückkehr, sprach er zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Nehmt eine Matte mit Euch, Ananda, und laßt uns einen Tag beim Capala-Schrein verbringen.“

„So sein es, Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda nahm eine Matte und folgte dem Gesegneten, Schritt für Schritt, nach.

2. Und der Gesegnete ging zum Capala-Schrein und setzte sich dort auf einen Sitz, gerichtet für ihn. Und als sich der Ehrwürdige Ananda selbst hinsetzte, nachdem er sich respektvoll vor dem Gesegneten verneigt hatte, sagte der Herr zu ihm: „Erfreuend, Ananda, ist Vesali, erfreuend sind die Schreine von Udena, Gotamaka, Sattambaka, Bahuputta, Sarandada und Capala.“

3. Und der Gesegnete sagte: „Wer auch immer, Ananda, die vier Hauptbestandteile der übersinnlichen Kräfte entwickelt, ausgeübt, unternommen, gestärkt, erhalten, eingehend geprüft und zur Vollkommenheit gebracht hat, wenn er es so begehren würde, durch einen Weltzeitabschnitt, oder bis zum Ende davon [solange wie es eine menschliche Lebenspanne erlaubt], verbleiben könnte.(21) Der Tathagata hat dieses so getan. Deshalb könnte der Tathagata, Ananda, wenn er begehren würde, durch einen Weltzeitabschnitt oder bis zu dessen Ende, verbleiben.“

4. Aber der Ehrwürdige Ananda war nicht fähig die reine Anspielung zu begreifen, das weittragende Anspornen, gegeben vom Gesegneten. So doch sein Geist von Mara(22) beeinflußt war, beschwörte er den Gesegneten nicht: „Möge der Gesegnete verbleiben, Oh Herr! Möge der Beglückte, Oh Herr, durch das Weltzeitalter [solange wie es eine menschliche Lebenspanne erlaubt], für das Wohlergehen und die Vielfalt, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen, verbleiben!“

5. Und als der Gesegnete seine Worte ein zweites und ein drittes Mal wiederholte, verblieb Ananda still.

6. Dann sagte der Gesegnete zum Ehrwürdigen Ananda: „Geht nun, Ananda, und tut wie es Euch recht ist.“

„Gut so, Oh Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda, sich von seinem Sitz erhebend, verneigte sich respektvoll vor dem Gesegneten und ihm seine rechte Seite entgegen gerichtet belassend, nahm er seinen Sitz unter einem Baum, etwas entfernt, ein.

Maras Aufruf

7. Und als der Ehrwürdige Ananda weggegangen war, wartete Mara, der Böse, den Gesegneten auf. Und an einer Seite stehend, sprach er zum Gesegneten, sagend: „Nun, Oh Herr, laßt den Gesegneten zu seinem letzte Dahinscheiden kommen, laßt den Beglückten wahrlich dahinscheiden! Die Zeit für das Parinibbana des Herren ist gekommen.“

„Denn der Gesegnete, Oh Herr, sprach diese Worte zu mir: 'Ich werde nicht zu meinem letztlichen Dahinscheiden kommen, Böser, bevor meine Bhikkhus und Bhikkhunis, Laienmänner und Laienfrauen, wirkliche Nachfolger geworden sind, weise, gut diszipliniert, geeignet und belehrt, Bewahrer des Dhammas, im Einklang mit dem Dhamma lebend, sich dem angebrachten Verhalten annehmend und des Meisters Wort gelernt habend, fähig sind es darzulegen, zu predigen, auszurufen, es einzurichten, es zu enthüllen, im Detail zu erklären und es klar machen; bis widrige Ansichten aufgekommen sind, sollten sie fähig sein diese gründlich und gut zu widerlegen und dieses überzeugende und befreiende Dhamma predigen.'(23)

8. „Und nun, Oh Herr, Bhikkhus und Bhikkhunis, Laienmänner und Laienfrauen, sind des Gesegneten Nachfolger, genau in dieser Weise geworden. So, Oh Herr, läßt den Gesegneten zu seinem letztlichen Dahinscheiden kommen! Die Zeit für das Parinibbana des Herrn, ist gekommen.

„Den der Gesegnete, Oh Herr, sprach diese Worte zu mir: 'Ich werde nicht zu meinem letztlichen Dahinscheiden kommen, bevor dieses Heilige Leben, von mir gelehrt, erfolgreich, florierend, weit angesehen, beliebt und weit verbreitet ist, bevor es gut unter Göttern und Menschen dargelegt ist.' Und auch dieses, ist in genau dieser Weise passiert. So, Oh Herr, laßt den Gesegneten zu seinem letztlichen Dahinscheiden kommen, laßt den Beglückten wahrlich dahinscheiden! Die Zeit für das Parinibbana des Herren, ist gekommen.“

Der Gesegnete gibt seinen Willen zu Leben auf

9. Als dieses gesagt war, sprach der Gesegnete dieses zu Mara, sagend: „Belastet Euch nicht, Böser. Nicht lange, dann wird das Parinibbana des Tathagatas von Statten gehen. In drei Monaten, von jetzt an, wird der Tathagata wahrlich dahinscheiden.“

10. Und beim Capala-Schrein, der Gesegnete so achtsam und klar verstehend, gab seinen Willen zu leben auf. Und mit des Herrns Aufgeben des Willens zum Leben, kam ein fürchterliches Erdbeben auf, schauderhaft und erstaunlich, und ein Donner wälzte sich durch die Himmel. Und der Gesegnete betrachtete es verstehend und gab diese feierliche Äußerung:

Was Leben verursacht, ungebunden oder begrenzt(24) — Seinem Ablauf des Werdens(25) — dieser Held entsagt. Mit innerer Ruhe und Erfreuen, bricht er, wie durch ein Kettenhemd, seinen eigenen Lebens Grund.(26)

11. Dann kam es dem Ehrwürdigen Ananda in den Geist: „Fabelhaft ist es wahrlich, und nahezu wundervoll! Die Erde wackelt gewaltig, ungeheuerlich! Schauderhaft und erstaunlich ist es, wie der Donner sich durch die Himmel wälzt! Was könnte der Grund, was könnte die Ursache sein, daß solch ein gewaltiges Erdbeben aufkommt?“

Acht Gründe für Erdbeben

12. Und dann wartete der Ehrwürdige Ananda den Gesegneten auf, und ihn respektvoll gegrüßt, setzte er sich an eine Seite. Dann sprach er zum Befreiten, sagend: „Fabelhaft ist es wahrlich, und nahezu wundervoll! Die Erde wackelt gewaltig, ungeheuerlich! Schauderhaft und erstaunlich ist es, wie der Donner sich durch die Himmel wälzt! Was könnte der Grund, was könnte die Ursache sein, daß solch ein gewaltiges Erdbeben aufkommt?“

13. Dann sagte der Gesegnete: „Da sind acht Gründe, Ananda, acht Ursachen, für das Aufkommen eines gewaltigen Erdbebens. Welche sind die acht?

14. „Diese große Erde, Ananda, ist auf Flüssigem eingerichtet, das Flüssige auf der Atmosphäre und die Atmosphäre auf Raum. Und wenn, Ananda, gewaltige atmosphärische Aufgewühltheiten statt finden, ist das Flüssige aufgerührt. Und mit dem Aufrühren des Flüssigen, kommt Erschütterung der Erde auf. Dies ist der erste Grund, die erste Ursache, für das Aufkommen eines gewaltigen Erdbebens.

15. „Weiters, Ananda, wenn ein Asket oder heiliger Mann von großer Macht, einer der das Meistern des Geistes erreicht hat, oder eine Gottheit, die mächtig und potent ist, intensive Konzentration, begrenzt auf den Aspekt auf des Erdelement, und zu einem unbegrenztem Maße auf das Flüssigkeitselement, entwickelt, verursacht auch er, die Erde zu wackeln, schütteln und beben. Dies ist der zweite Grund, die zweite Ursache, für das Aufkommen eines gewaltigen Erdbebens.

16-21. „Weiters, Ananda, wenn der Bodhisatta, sich von Tusita-Reich verabschiedet, und in den Schoß seiner Mutter hinabsteigt, achtsam und klar verstehend; und wenn der der Bodhisatta aus dem Schoß seiner Mutter kommt, achtsam und klar verstehend; und wenn der Tathagata vollständig erleuchtet, in unübertrefflicher höchster Erleuchtung; und wenn der Tathagata das hervorragende Rad des Dhammas in Bewegung setzt; wenn der Tathagata seinem Willen zum Weiterleben entsagt; und wenn der Tathagata dazu kommt in den Zustand von Nibbana dahinzuscheiden, in welchen kein Element des Anhaftens verbleibt, auch dann, wackeln, schütteln und beben diese große Erde.

„Dieses, Ananda, sind die acht Gründe, daß ein großes Erdbeben aufkommt.(27)

Acht Versammlungen

22. „Nun das sind acht Arten von Versammlungen, Ananda, welche ausgesprochen, Versammlungen von Noblen, Brahmanen, Haushältern, Asketen, der Vier großen Könige, der Götter der Dreiunddreißig, von Maras und von Brahmas sind.

23. „Und ich rufe mir in Erinnerung, Ananda, wie ich jeder dieser Arten von Versammlungen, Hunderte zählend, beigewohnt habe.(28) Und bevor ich mich selbst setzte, und die Unterhaltung oder Besprechung begann, machte ich meine Erscheinung ihrer gleichend, meine Stimme ihrer gleichend. Und so lehrte ich ihnen das Dhamma und rüttelte sie wacht, erbaute und beglückte sie. Nun, während ich zu ihnen in dieser Weise sprach, kannten sie mich nicht, und sie würden sich gegenseitig befragen, fragend: „Wer ist er, der da zu uns spricht? Ist es ein Gott oder ein Mensch?'

„Dann, ihnen das Dhamma gelehrt und sie wachgerüttelt, erbaut und beglückt, wurde ich geradewegs entschwinden. Und wie ich entschwunden war, auch dann kannten sie mich nicht, und sie würden sich befragen, fragend: „Wer ist er, der da zu uns spricht? Ist es ein Gott oder ein Mensch?'

„Und so, Ananda, sind die acht Arten von Versammlungen.

Acht Felder der Meisterung

24. „Nun, da sind acht Felder der Meisterung,(29) Ananda. Welche sind diese acht?

25. „Wenn jemand, Formen gegenständlich wahrnehmend,(30) kleine Formen sieht, schön oder häßlich, außerhalb von sich selbst,(31) und diese meistert, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt, und sie wie sie sind kennt, ist dieses das erste Feld der Meisterung.

26. „Wenn jemand, Formen gegenständlich wahrnehmend, große Formen sieht, schön oder häßlich, außerhalb von sich selbst, und diese meisternd, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt, und sie wie sie sind kennt, ist dieses das zweite Feld der Meisterung.

27. „Wenn jemand, Formen nicht gegenständlich wahrnehmend,(32) kleine Formen sieht, schön oder häßlich, außerhalb von sich selbst, und diese meisternd, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt, und sie wie sie sind kennt, ist dieses das dritte Feld der Meisterung.

28. „Wenn jemand, Formen nicht gegenständlich wahrnehmend, große Formen sieht, schön oder häßlich, außerhalb von sich selbst, und diese meisternd, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt und sie wie sie sind kennt, ist dieses das vierte Feld der Meisterung.

29. „Wenn jemand, Formen nicht gegenständlich wahrnehmend, Formen außerhalb von sich selbst sieht, die blau sind, blau in Farbe, von blauem Glanz, wie Blüten des Lein, oder wie feines Musselin aus Benares, welche beiderseits poliert, blau ist, blau in Farbe, von blauem Glanz, wenn solch einer, Formen außerhalb sich selbst sieht, die blau sind, und sie meisternd, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt, und sie wie sie sind kennt, ist dieses das fünfte Feld der Meisterung.

30. „Wenn jemand, Formen nicht gegenständlich wahrnehmend, Formen außerhalb von sich selbst sieht, die gelb sind, gelb in Farbe, von gelbem Glanz, wie die Kanikara Blüte, oder wie feines Musselin aus Benares, welche beiderseits poliert, gelb ist, gelb in Farbe, von gelbem Glanz, wenn solch einer, Formen außerhalb sich selbst sieht, die gelb sind, und sie meisternd, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt, und sie wie sie sind kennt, ist dieses das sechste Feld der Meisterung.

31. „Wenn jemand, Formen nicht gegenständlich wahrnehmend, Formen außerhalb von sich selbst sieht, die rot sind, rot in Farbe, von rotem Glanz, wie die Bandhujivaka Blüte, oder wie feines Musselin aus Benares, welche beiderseits poliert, rot ist, rot in Farbe, von rotem Glanz, wenn solch einer, Formen außerhalb sich selbst sieht, die rot sind, und sie meisternd, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt, und sie wie sie sind kennt, ist dieses das sechste Feld der Meisterung.

32. „Wenn jemand, Formen nicht gegenständlich wahrnehmend, Formen außerhalb von sich selbst sieht, die weiß sind, weiß in Farbe, von weißem Glanz, wie der Morgenstern, oder wie feines Musselin aus Benares, welche beiderseits poliert, weiß ist, weiß in Farbe, von weißem Glanz, wenn solch einer, Formen außerhalb sich selbst sieht, die weiß sind, und sie meisternd, sich gewahr ist, daß er diese wahrnimmt, und sie wie sie sind kennt, ist dieses das sechste Feld der Meisterung.

„Diese, Ananda, sind die acht Felder der Meisterung.

Acht Befreiungen

33. „Nun, da sind acht Befreiungen, Ananda. Welche sind diese acht?(33)

34. „Selbst Form habend,(34) nimmt einer Formen wahr: dieses ist die erste Befreiung.

35. „Sich seiner eigenen Form nicht gewahr seiend, nimmt einer Formen außerhalb von sich selbst wahr: dieses ist die zweite Befreiung.

36. „Lieblichkeit erfahrend, einer beschäftigt sich damit:(35) dieses ist die dritte Befreiung.

37. „Mit dem völligen Überschreiten der Vorstellung von Gegenstand, mit dem Verschwinden der Vorstellungen aus Sinnesreaktion, und Vielfaltsvorstellungen keine Achtung gebend, wird einer gewahr der, betritt und verweilt, in der Sphäre von unendlichem Raum: dieses ist die vierte Befreiung.

38. „Mit dem völligen Überschreiten der Sphäre von unendlichem Raum, wird einer gewahr der, betritt und verweilt, in der Sphäre von unendlichem Bewußtsein: dieses ist die fünfte Befreiung.

39. „Mit dem völligen Überschreiten der Sphäre von unendlichem Bewußtsein, wird einer gewahr der, betritt und verweilt, in der Sphäre der Nichtsheit: dieses ist die sechste Befreiung.

40. „Mit dem völligen Überschreiten der Sphäre von Nichtsheit, betritt und verweilt einer, in die Sphäre der Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung: dies ist die siebente Befreiung.

41. „Mit dem völligen Überschreiten der Sphäre von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung, betritt und verweilt einer, in der Beendigung von Vorstellung und Empfindung: dieses ist die achte Befreiung.

„Diese, Ananda, sind die acht Befreiungen.

Maras Vormalige Verlockung

42. „Da war eine Zeit, Ananda, als ich in Uruvela, am Ufer des Nerañjara-Flußes verweilte, am Fuße des Ziegenhirtens Banyan-Baumes, kurz nach meiner höchsten Erleuchtung, und Mara, der Böse, wartete mich auf, sagend: 'Nun, Oh Herr, laßt den Gesegneten zu seinem letzte Dahinscheiden kommen, laßt den Beglückten wahrlich dahinscheiden! Die Zeit für das Parinibbana des Herren ist gekommen.'

43. „Dann, Ananda, antwortete ich Mara, dem Bösen, sagend: 'Ich werde nicht zu meinem letztlichen Dahinscheiden kommen, Böser, bevor meine Bhikkhus und Bhikkhunis, Laienmänner und Laienfrauen, wirkliche Nachfolger geworden sind, weise, gut diszipliniert, geeignet und belehrt, Bewahrer des Dhammas, im Einklang mit dem Dhamma lebend, sich dem angebrachten Verhalten annehmend, und des Meisters Wort gelernt habend, fähig seiend es darzulegen, zu predigen, auszurufen, es einzurichten, es zu enthüllen, im Detail zu erklären und es klar machen; bis widrige Ansichten aufgekommen sind, sollten sie fähig sein diese gründlich und gut zu widerlegen, und dieses überzeugende und befreiende Dhamma zu predigen.'

44. “'Ich werde nicht zu meinem letztlichen Dahinscheiden kommen, bevor dieses Heilige Leben, von mir gelehrt, erfolgreich, florierend, weit angesehen, beliebt und weitverbreitet ist, bevor es gut unter Göttern und Menschen dargelegt ist.'

45. „Und heute wieder, Ananda, beim Capala-Schrein, wartete mich Mara, der Böse, auf, sagend: 'Nun, Oh Herr, Bhikkhus und Bhikkhunis, Laienmänner und Laienfrauen, sind zu wirklichen Nachfolgern geworden, weise, gut diszipliniert, geeignet und belehrt, Bewahrer des Dhammas, im Einklang mit dem Dhamma lebend, haben sich dem angebrachten Verhalten angenommen und des Meisters Wort gelernt, sind fähig es darzulegen, zu predigen, auszurufen, es einzurichten, es zu enthüllen, im Detail zu erklären und es klar zu machen; und wenn widrige Ansichten aufkommen, sind sie fähig diese gründlich und gut zu widerlegen und dieses überzeugende und befreiende Dhamma zu predigen.'

“'Und nun, Oh Herr, ist dieses Heilige Leben, vom Gesegneten gelehrt, erfolgreich, florierend, weit angesehen, beliebt und weit verbreitet geworden, und gut unter Göttern und Menschen dargelegt. Deshalb, Oh Herr, laßt den Gesegneten zu seinem letztlichen Dahinscheiden kommen, laßt den Beglückten wahrlich dahinscheiden! Die Zeit für das Parinibbana des Herren, ist gekommen.'

46. „Und dann, Ananda, antwortete ich Mara, dem Bösen, sagend: 'Belastet Euch nicht, Böser. Nicht lange, dann wird das Parinibbana des Tathagatas von Statten gehen. In drei Monaten, von jetzt an, wird der Tathagata wahrlich dahinscheiden.'

47. „Und auf diese Weise, Ananda, hat der Tathagata, heute beim Capala-Schein, seinem Willen weiterzuleben entsagt.“

Anandas Aufruf

48. Mit diesen Worten, sprach Ananda zum Gesegneten, sagend: „Möge der Gesegnete verbleiben, Oh Herr! Möge der Beglückte, Oh Herr, durch das Weltzeitalter [solange wie es eine menschliche Lebensspanne erlaubt], für das Wohlergehen und die Vielfalt, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen, verbleiben!“

49. Und der Gesegnete antwortete, sagend: „Genug, Ananda. Bittet den Tathagata nicht, den die Zeit, Ananda, für solch eine Ersuchen, ist vorüber.“

50-51. Doch für ein zweites und ein drittes Mal, sprach der Ehrwürdige Ananda zum Gesegneten: „Möge der Gesegnete verbleiben, Oh Herr! Möge der Beglückte, Oh Herr, durch das Weltzeitalter [solange wie es eine menschliche Lebensspanne erlaubt], für das Wohlergehen und die Vielfalt, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen, verbleiben!“

52. Dann sagte der Gesegnete: „Habt Ihr Vertrauen, Ananda, in das Erleuchten des Tathagatas?“ Und der Ehrwürdige Ananda antwortete: „Ja, Oh Herr, ich habe.“

„Wie könnt Ihr dann, Ananda, gegen den Tathagata, selbst für ein drittes Mal, beharren?“

53. Dann sagte der Ehrwürdige Ananda: „Dieses, Oh Herr, habe ich von Gesegneten selbst, gehört und gelernt, als der Gesegnete zu mir sagte: 'Wer auch immer, Ananda, die vier Hauptbestandteile der übersinnlichen Kräfte entwickelt, ausgeübt, unternommen, gestärkt, erhalten, eingehend geprüft und zur Vollkommenheit gebracht hat, wenn er es so begehren würde, durch einen Weltzeitabschnitt [solange wie es eine menschliche Lebenspanne erlaubt] oder bis zum Ende davon, verbleiben könnte. Der Tathagata hat dieses so getan. Deshalb könnte der Tathagata, Ananda, wenn er begehren würde, durch einen Weltzeitabschnitt [solange wie es eine menschliche Lebenspanne erlaubt] oder bis zu dessen Ende, verbleiben.'“

54. „Und glaubtet Ihr dieses, Ananda?“

„Ja, Oh Herr, ich tat.“

„Dann, Ananda, ist es Euer Fehlen. Hierin habt Ihr versagt, insofern, als Ihr unfähig ward, eine klare Anspielung zu ergreifen, das weittragende Anspornen, gegeben vom Tathagata, und Ihr habt den Tathagata danach nicht gebeten, zu bleiben. Denn wenn Ihr so getan hättet, Ananda, hätte der Tathagata zwei Mahl abgelehnt, doch beim dritten Mal zugestimmt. Deshalb, Ananda, ist es Euer Fehler, hierin habt Ihr versagt.

55. „Zu Rajagaha, Ananda, als auf der Geierspitze verweilend, sprach ich zu Euch, sagend: 'Angenehm, Ananda, ist Rajagaha; angenehm ist die Geierspitze. Wer auch immer, Ananda, die vier Hauptbestandteile der übersinnlichen Kräfte entwickelt… hat… Deshalb könnte der Tathagata, Ananda, wenn er begehren würde, durch einen Weltzeitabschnitt [solange wie es eine menschliche Lebenspanne erlaubt] oder bis zu dessen Ende, verbleiben.'

56. „So auch im Banyan-Hain an Robbers Klippe, bei der Sattapanni Höhle, am Vebhara-Berg, beim Schwarzen Felsen von Isigili, beim Schlangenteich, im Kühlen Wald, im Tapoda-Hain, im Bambushain, bei den Eichhörnchens Nahrungsgründen, in Jivakas Mangohain und beim Kleinen Schlupfwinkel im Wildpark, sprach ich zu Euch mit selben Worten, sagend: 'Angenehm, Ananda, ist Rajagaha, angenehm sind diese Plätze. Wer auch immer, Ananda, die vier Hauptbestandteile der übersinnlichen Kräfte entwickelt… hat… Deshalb könnte der Tathagata, Ananda, wenn er begehren würde, durch einen Weltzeitabschnitt [solange wie es eine menschliche Lebensspanne erlaubt] oder bis zu dessen Ende, verbleiben.'

„Aber Ihr, Ananda, ward unfähig, die klare Anspielung zu ergreifen, das weittragende Anspornen, gegeben vom Tathagata, und Ihr habt den Tathagata danach nicht gebeten, zu bleiben. Denn wenn Ihr so getan hättet, Ananda, hätte der Tathagata zwei Mahl abgelehnt, doch beim dritten Mal zugestimmt. Deshalb, Ananda, ist es Euer Fehler, hierin habt Ihr versagt.

57. „So auch in Vesali, Ananda, zu verschiedenen Anlässen hatte der Tathagata zu Euch gesprochen, sagend: 'Erfreuend, Ananda, ist Vesali, erfreuend sind die Schreine von Udena, Gotamaka, Sattambaka, Bahuputta, Sarandada und Capala. Wer auch immer, Ananda, die vier Hauptbestandteile der übersinnlichen Kräfte entwickelt… hat… Deshalb könnte der Tathagata, Ananda, wenn er begehren würde, durch einen Weltzeitabschnitt [solange wie es eine menschliche Lebensspanne erlaubt] oder bis zu dessen Ende, verbleiben.'

„Aber Ihr, Ananda, ward unfähig, die klare Anspielung zu ergreifen, das weittragende Anspornen, gegeben vom Tathagata, und Ihr habt den Tathagata danach nicht gebeten, zu bleiben. Denn wenn Ihr so getan hättet, Ananda, hätte der Tathagata zwei Mahl abgelehnt, doch beim dritten Mal zugestimmt. Deshalb, Ananda, ist es Euer Fehler, hierin habt Ihr versagt.

58. „Nun, Ananda, habe ich Euch nicht von Anbeginn gelehrt, daß mit allen was gemocht und geliebt, Veränderung sein muß, Trennung und Abbruch? Von dem was geboren, ins Entstehen kommt, ist zusammengesetzt und Gegenstand des Vergehens, wie könnte man sagen: 'Möge es nicht zur Auflösung kommen!' Kein solcher Zustand von Dingen kann da sein. Und das, Ananda, mit dem der Tathagata abgeschlossen hat, das was er aufgegeben hat, los gelassen, abgelegt und abgelehnt, seinen Willen weiter zu leben, wurde des Tathagatas Wort, ein für alle Mal gesprochen: 'Nicht lange, dann wird das Parinibbana des Tathagatas von Statten gehen. In drei Monaten, von jetzt an, wird der Tathagata wahrlich dahinscheiden.' Und das der Tathagata seine Worte, zum Zwecke des Weiterlebens, zurückziehen sollte, dieses ist etwas Unmögliches.

Die Letzte Ermahnung

59. „Sodann, Ananda, laßt uns zur Halle des Gegiebelten Hauses, im Großen Wald, gehen.“ Und der Ehrwürdige Ananda erwiderte: „So sein es, Herr.“

60. Dann ging der Gesegnete mit dem Ehrwürdigen Ananda zur Halle des Gegiebelten Hauses, im Großen Wald. Und dort sprach er zum Ehrwürdigen Ananda: „Geht nun, Ananda, und versammelt in der Halle der Anhörungshalle, alle Bhikkhus, die in der Nachbarschaft von Vesali leben.“

„So sein es, Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda versammelte alle Bhikkhus, die in der Nachbarschaft von Vesali lebten, in der Anhörungshalle. Und dann, sich respektvoll vor dem Gesegneten verneigend, und an einer Seite stehend, sagte er: „Die Gemeinschaft der Bhikkhus ist versammelt, Herr. Nun möge der Gesegnete tun, was immer er möchte.“

61. Daraufhin betrat der Gesegnete die Anhörungshalle, und den Sitz, der für ihn eingerichtet wurde, einnehmend, ermahnte er die Bhikkhus, sagend: „Nun, Oh Bhikkhus, ich sage Euch, daß diese Lehren, von denen ich direktes Wissen habe und welche ich Euch bekannt gemacht habe, diese sollt ihr durch und durch lernen, kultivieren, entwickeln und wiederholend ausüben, sodaß das Leben der Reinheit eingerichtet sein mag und lange besteht, für das Wohlergehen und das Glück der Vielzahl, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen.

62. „Und was, Bhikkhus, sind diese Lehren? Da sind die Vier Grundlagen der Achtsamkeit, die Vier Rechten Anstrengungen, die Vier Hauptbestandteile von Übersinnlichen Kräften, die Fünf Fähigkeiten, die Fünf Kräfte, die Sieben Faktoren für die Erleuchtung und der Noble Achtfache Pfad. Diese, Bhikkhus, sind die Lehren, von denen ich direktes Wissen habe, welche ich Euch bekannt gemacht habe, und welche Ihr durch und durch lernen, kultivieren, entwickeln und wiederholend ausüben sollt, sodaß das Leben der Reinheit eingerichtet sein mag und lange besteht, für das Wohlergehen und das Glück der Vielzahl, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen.“

63. Dann sagte der Gesegnete zu den Bhikkhus: „So, Bhikkhus, ermahne ich Euch: Alle zusammengesetzten Dinge sind Gegenstand des Vergehens. Strebt mit Ernsthaftigkeit. Die Zeit des Tathagatas Parinibbanas ist nahe. In drei Monaten, von jetzt an, wird der Tathagata völlig dahinscheiden.“

64. Und diese Worte gesprochen, sprach der Beglückte, der Meister weiter, sagend:

Meine Jahre nun voll gereift sie sind, die Lebensspanne übrig, ist kurz. Scheidend, gehe ich von nun an von Euch, auf mich alleine vertrauend. Seit ernsthaft, dann, Oh Bhikkhus, seid achtsam und von reiner Tugend! Mit standhaftem Entschluß, bewacht Euren eigenen Geist! Wer so, unermüdlich das Dhamma und die Disziplin verfolgt Über die Runden der Geburt, wird hinausgehen und dem Leiden ein Ende machen.

Vierter Teil: Das Letzte Mal

Des Elefantens Blick

1. Dann machte sich der Gesegnete, am Vormittag, bereit, nahm seine Schale und Robe und ging nach Vesali um Almosen. Nach der Almosenrunde und dem Mahl, auf seiner Rückkehr, sah er auf Vesali mit des Elefantens Blick,(36) und sagte zum Ehrwürdigen Ananda: „Dieses Ananda, ist das letzte Mal, daß der Tathagata auf Vesali blicken wird. Kommt, Ananda, laßt uns nach Bhandagama gehen.“

„So sei es, Oh Herr.“ Und der Gesegnete nahm seinen Verbleib in Bhandagama, zusammen mit einer großen Gruppe an Bhikkhus, ein.

2. Und der Gesegnete richtete sich an die Bhikkhus, sagend: „Bhikkhus, es ist durch das Nichtverwirklichen, durch das Nichtdurchdringen von vier Prinzipien, daß diese lange Rute von Geburt und Tod durchwandert, und von mir wie auch von Euch, durchgemacht wurde. Was sind dieser vier: Noble Tugend, Noble Konzentration, Noble Weisheit und Noble Emanzipation. Aber nun, Bhikkhus, so dieses verwirklicht und durchdrungen wurde, ist das Verlangen nach Existenz abgeschnitten, zerstört ist das, was zu erneutem Werden führt und da ist keine frisches Werden mehr.“

3. Und diese Worte gesprochen habend, sprach der Beglückte, der Meister, noch einmal, sagend:

„Tugend, Konzentration, Weisheit und Emanzipation, unübertroffen:

Dies sind die Prinzipien, verwirklicht von Gotama, dem Berühmten;

Und, diese kennend, er, der Buddha, an die Mönche hat gelehrt das Dhamma.

Er, der Zerstörer von Leiden, der Meister, der Seher, in Frieden ist.“

4. Und auch in Bhandagama, gab der Gesegnete, den Bhikkhus Rat, in dieser Weise: „So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

5. Als der Gesegnete in Bhandagama geblieben war, so lange es ihm erfreute, sprach er zum Ehrwürdigen Ananda: „Kommt, Ananda, laßt und nach Hatthigama gehen.“

„So sein es, Herr.“ Und der Gesegnete, nahm seinen Verbleib in Hatthigama, zusammen mit einer großen Gruppe an Bhikkhus, ein.

Und als der Gesegnet in Hatthigama geblieben war, solange es ihn erfreute, nahm er seinen Verbleib in Jambugama ein. Auf jedem dieser Plätze, gab der Gesegnete, den Bhikkhus Rat, in dieser Weise: „So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

6. Und als der Gesegnete in Jambugama, solange es ihn erfreute, geblieben war, sprach er zum Ehrwürdigen Ananda: „Kommt, Ananda, laßt und nach Bhoganagara gehen.“

„So sein es, Herr.“ Und der Gesegnete nahm seinen Verbleib in Bhoganagara, zusammen mit einer großen Gruppe an Bhikkhus, ein, und blieb beim Ananda-Schrein.

Die Vier Großen Bezüge

7. Und dort richtete sich der Gesegnete an die Bhikkhus, sagend: „Nun, Bhikkhus, ich werde Euch die vier großen Bezüge bekannt machen.(37) Hört zu und gebt meinen Worten gut acht.“ Und die Bhikkhus antworteten, sagend:

„So sein es, Herr.“

8-11. Dann sagte der Gesegnete: „In dieser Weise, Bhikkhus, mag ein Bhikkhu sprechen: 'Angesicht zu Angesicht mit den Gesegneten, Mitbrüder, habe ich gehört und dieses gelernt: Dieses ist das Dhamma und die Disziplin, des Meisters Austeilung', oder: 'An einem Aufenthaltsort, von diesem und jenem Namen, lebt eine Gemeinschaft mit Älteren und Oberhäuptern. Angesicht zu Angesicht, mit dieser Gemeinschaft, habe ich das gehört und gelernt: 'Dieses ist das Dhamma und die Disziplin, des Meisters Austeilung', oder: 'An einem Aufenthaltsort, von diesem und jenem Namen, leben mehrere Bhikkhus, die Ältere sind, die belehrt sind, die ihre Wege vervollständigt haben, die Erhalter des Dhammas sind, der Disziplin und der Zusammenfassungen. Angesicht zu Angesicht, mit diesen Älteren, habe ich das gehört und gelernt: 'Dieses ist das Dhamma und die Disziplin, des Meisters Austeilung', oder: 'An einem Aufenthaltsort, von diesem und jenem Namen, lebt ein einzelner Bhikkhus, der ein Älterer ist, der belehrt ist, der seinen Weg vervollständigt hat, der ein Erhalter des Dhammas ist, der Disziplin und der Zusammenfassungen. Angesicht zu Angesicht, mit diesem Älteren, habe ich das gehört und gelernt: Dieses ist das Dhamma und die Disziplin, des Meisters Austeilung.'

„In solch einem Fall, Bhikkhus, ist die Erklärung von solch einem Bhikkhu, weder mit Zustimmung anzunehmen, noch zu verachten. Ohne zuzustimmen und ohne zu verachten, doch umsichtig die Sätze Wort für Wort lernend, sollte man diese in den Lehrreden nachspüren und sie mit der Disziplin nachprüfen. Wenn diese weder in den Lehrreden aufzuspüren sind, noch mit der Disziplin zu prüfen, muß man dieses rückschließen: 'Offensichtlich, dieses ist nicht des Gesegnetens Ausrufung, dieses wurde von diesem Bhikkhu missverstanden, oder von dieser Gemeinschaft, oder von diesen Älteren, oder von diesem Älteren.' In dieser Weise, Bhikkhus, solltet ihr es ablehnen. Aber wenn die betreffenden Sätze in den Lehrreden aufzuspüren sind und mit der Disziplin prüfbar, dann muß man dieses rückschließen: 'Offensichtlich, dieses ist des Gesegnetens Ausrufung, dieses wurde gut von diesem Bhikkhu verstanden, oder von dieser Gemeinschaft, oder von diesen Älteren, oder von diesem Älteren.' Und auf diese Weise, Bhikkhus, möget Ihr es auf dem ersten, zweite, dritten oder vierten Bezug akzeptieren. Dieses, Bhikkhu, sind die Vier Großen Bezüge, für Euch, zu erhalten.“

12. Und auch in Bhoganagara, beim Ananda-Schrein, gab der Gesegnete, den Bhikkhus Rat, in dieser Weise: „So und so, ist Tugend; so und so, ist Konzentration; so und so, ist Weisheit. Groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Konzentration, wenn es vollkommen, durch tugendhaftes Verhalten, entwickelt ist, groß wird die Frucht, groß ist das Erlangen von Weisheit, wenn es vollkommen, durch Konzentration, entwickelt ist: völlig befreit von den Makel der Lust, des Werdens und Unwissenheit, ist der Geist, der vollkommen in Weisheit entwickelt ist.“

13. Als der Gesegnete, in Bhoganagara, solange es Ihm genehm war, geblieben war, sprach er zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Kommt, Ananda, laßt und nach Pava.“

„So sein es, Herr.“ Und der Gesegnete nahm seine Verweilstätte in Pava, zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, ein, und blieb im Mangohain von Cunda, der von Familie aus Metallarbeiter war.

Des Buddhas Letztes Mahl

14. Und Cunda dem Metallarbeiter wurde bekannt: „Der Gesegnete, sagen sie, ist in Pava angekommen, und verweilt in meinem Mangohain.“ Und er ging zum Gesegneten, und ihn respektvoll gegrüßt habend, setzte er sich an eine Seite. Und der Gesegnete wies Cunda den Metallarbeiter im Dhamma ein und rüttelte ihn wach, erbaute und beglückte ihn.

15. Dann sprach Cunda zum Gesegneten, sagend: „Möge der Gesegnete, Oh Herr, bitte meine Einladung zum morgigen Mahl, zusammen mit der Gemeinschaft der Bhikkhus, annehmen.“ Und mit seinem Schweigen, stimmte der Gesegnete zu.

16. Sich dann sicher, daß der Befreite zustimmte, erhob sich Cunda der Metallarbeiter von seinem Sitz, verneigte sich respektvoll vor dem Gesegneten, und ihm die rechte Seite entgegenhaltend belassend, nahm er seinen Abschied.

17. Und Cunda, der Metallarbeiter, nachdem die Nacht vorüber war, hatte gewählte Speisen, fest und weich, an seinem Aufenthaltsort hergerichtet, zusammen mit einer Menge an sukara-maddava,(38) und gab dieses dem Gesegneten bekannt, sagend: „Es ist Zeit, Oh Herr, das Mahl ist gerichtet.“

18. Daraufhin, nachdem sich der Gesegnete, am Vormittag, fertig gemacht hatte, nahm er Schale und Robe und ging mit der Gemeinschaft der Bhikkhus zum Haus von Cunda, und dort setze er sich auf einen, für ihn gerichteten, Sitz. Und er sprach zu Cunda, sagend: „Mit dem sukara-maddava, das Ihr angerichtet habt, Cunda, möget Ihr mich bedienen, mit den anderen Speisen, fest und weich, möget Ihr die Gemeinschaft der Bhikkhus bedienen.“

„So sein es, Herr.“ Und mit dem sukara-maddava, hergerichtet, bediente er den Gesegneten, und mit den anderen Speisen, hart und weich, bediente er die Gemeinschaft der Bhikkhus.

19. Danach sprach der Befreite zu Cunda, sagend: „Was immer, Cunda, von dem sukara-maddava übrig ist, bedeckt es in einer Grube. Denn ich sehe in der gesamten Welt, mit seinen Göttern, Maras und Brahmas, unter der Heerschar von Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen, niemanden, außer dem Tathagata alleine, der es essen und völlig verdauen könnte.“

Und Cunda, der Metallarbeiter, antwortete dem Gesegneten, sagend: „So sei es, Oh Herr.“ Und was von dem sukara-maddava übrig war, bedeckte er in einer Grube.

20. Dann kehrte er zum Befreiten zurück, grüßte ihn respektvoll, und setzte sich an eine Seite. Und der Gesegnete wies Cunda, den Metallarbeiter, im Dhamma ein, rüttelte ihn wach, erbeute und beglückte ihn. Danach erhob er sich von seinem Sitz und ging.

21. Und kurz nachdem der Gesegnete das Mahl, bereitet von Cunda, dem Metallarbeiter, gegessen hatte, fiel eine entsetzliche Erkrankung über ihn her, glatte Ruhr, und er litt scharfe und tödliche Schmerzen. Aber der Gesegnete ertrug sie achtsam, klar verstehend und unbeirrt.

22. Dann sprach der Gesegnete zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Kommt, Ananda, laßt und nach Kusinara gehen.“ Und der Ehrwürdige Ananda antwortete: „So sein es, Herr.“

23. Als er Cundas Speisen gegessen hatte, hörte ich, Mit Tapferkeit die tödlichen Schmerzen er trug. Mit dem sukara-maddava, eine Entzündung, Eine schreckliche Erkrankung, kam über den Herrn. In der Naturs Schmerzen, hielt er durch. „Kommt, laßt uns nach Kusinara gehen“, war sein unerschrockenes Wort.(39)

Die Klärung der Wässer

24. Nun auf dem Weg, ging der Gesegnete von der Hauptstraße ab, und stoppte am Fuße eines Baumes. Und der Gesegnete sagte zum Ehrwürdigen Ananda: „Bitte falte meine obere Robe in Vier, Ananda, und legt sie ab. Ich bin müde, und möchte mich etwas ausrasten.“

„So sein es, Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda faltete die Robe in Vier und legte sie ab.

25. Und der Gesegnete setzte sich auf einen Sitz, gerichtet für ihn, nieder und sagte zum Ehrwürdigen Ananda: „Bitte bringt mir etwas Wasser, Ananda. Ich bin durstig und möchte trinken.“

26. Und der Ehrwürdige Ananda antwortete dem Gesegneten: „Aber gerade jetzt, Herr, hat eine große Anzahl von Wagen, fünfhundert Wagen, gequert, und das Flachwasser wurde durch die Räder geschnitten, sodaß es trübe und schlammig fließt. Aber der Kakuttha-Fluß, Herr, ist recht nahe, und seine Wässer sind rein, angenehm, kühl und klar. Er ist leicht aufzusuchen und ein erfreuender Platz. Dort kann der Gesegnete seinen Durst stillen und seine Lippen erfrischen.“

27-29. Doch ein zweites Mal, machte der Gesegnete seine Bitte, und der Ehrwürdige Ananda antwortete wie zuvor. Und dann, für ein drittes Mal, sagte der Gesegnete: „Bitte bringt mir etwas Wasser, Ananda. Ich bin durstig und möchte trinken.“

30. Dann antwortete der Ehrwürdige Ananda, sagend: „So sein es, Herr.“ Und er nahm die Schale und ging zum Fluß. Und das Flachwasser, welches durch die Räder geschnitten wurde, sodaß es trübe und schlammig floß, wurde klar und setzte sich, rein und angenehm, als der Ehrwürdige Ananda näher kam.

31. Dann dachte der Ehrwürdige Ananda: „Fantastisch und höchst wundervoll, wahrlich, ist die Macht und der Ruhm des Tathagata!“

32. Und er nahm Wasser mit der Schale auf und trug es zum Gesegneten und sagte: „Fantastisch und höchst wundervoll, wahrlich, ist die Macht und der Ruhm des Tathagata. Denn dieses Flachwasser, welches durch die Räder geschnitten wurde und trübe und schlammig floß, wurde klar und setzte sich, rein und angenehm, als ich näher kam. Nun laßt den Gesegneten das Wasser trinken. Laßt den Beglückten trinken.“ Und der Gesegnete trank.

Pukkusa, der Malla

33. Nun passierte es, daß ein Pukkusa des Malla-Klans, der ein Schüler des Alara Kalama war, auf seinem Weg von Kusinara nach Pava vorbei kam.(40)

34. Und als der den Gesegneten am Fuße eines Baumes sitzen sah, wartete er ihn auf, grüßte ihn respektvoll und setzte sich an eine Seite. Und er sprach zum Befreiten, sagend: „Fantastisch ist es, Herr, höchst wundervoll ist es, Oh Herr, der Zustand der Gestilltheit, in der jene, die aus dieser Welt fortgezogen sind, verweilen.

35. „Den zu einer Zeit, Herr, war Alara Kalama auf einer Reise, und er ging von der Hauptstraße ab und setzte sich an der Wegseite, an den Fuß eines Baumes, um der Hitze des Tages zu entgehen. Und es passierte, Herr, daß eine große Zahl von Wagen, genau fünfhundert Wagen, einer nach dem anderen, an ihm vorbei fuhr. Und dann, Herr, wartete ihn ein bestimmter Mann, der hinter dem Zug der Wagen folgte, auf und sprach zu ihm, sagend: 'Habt Ihr, Herr, die große Zahl an Wagen vorbeiziehen gesehen?' Und Alara Kalama antwortete ihm: 'Ich habe sie nicht gesehen, Bruder.' 'Aber den Lärm, Herr, habt Ihr doch sicher gehört?' 'Nein, ich habe ihn nicht gehört, Bruder.' Dann fragte ihn der Mann: 'Dann, Herr, habt Ihr vielleicht geschlafen?' 'Nein, Bruder, ich habe nicht geschlafen.' 'Dann, Herr, ward Ihr Euch bewußt?' 'Ich war, Bruder.' Dann sagte dieser Mann: 'Dann, Herr, während bewußt und wach, habt Ihr dennoch die große Anzahl an Wagen, genau fünfhundert Wagen, die, einer nach den anderen, vorbei fuhren, nicht gesehen, noch habt Ihr deren Lärm gehört? Warum, Herr, ist eben Eure Robe mit deren Staub bedeckt!' Und Alara Kalama antwortete, sagend: 'So ist es, Bruder.'

36. „Und diesem Mann, Oh Herr, kam dieser Gedanke auf: 'Fantastisch ist es, höchst wundervoll, wahrlich, ist es, der Zustand von Gestilltheit, jener, die aus der Welt fortgezogen sind!' Und da kam großes Vertrauen in Alara Kalama in ihm auf, und er ging seiner Wege.'

37. „Nun, was denkt Ihr, Pukkusa? Was ist schwieriger gegenüber zu stehen, dieser Mann, während bewußt und wach, der eine große Anzahl an Wagen, genau fünfhundert, an ihm vorbeiziehend, einer nach dem anderen, weder sehen sollte noch hören, oder wenn jemand bewußt und wach, in mitten schwerer Regenfälle, mit grollendem Donner, leuchtenden Blitzen und einschlagenden Blitzen, dieses weder sehen, noch hören sollte?“

38. „Was, Oh Herr, was sind fünfhundert Wagen, was sechs, sieben, acht, neunhundert, oder tausend Wagen, verglichen mit diesem?“

39. „Nun, zu einer Zeit, Pukkusa, verweilte ich in Atuma, und hatte meinen Verbleib in einer Scheune. Und zu dieser Zeit waren schwere Regenfälle, mit grollendem Donner und leuchtenden Blitzen und einschlagenden Blitzen. Und zwei Bauern, die Brüder waren, wurden nahe der Scheune getötet, zusammen mit vier Ochsen, und eine große Gruppe kam aus Atuma, zu dem Fleck, wo diese getötet wurden.

40. „Nun zu dieser Zeit, Pukkusa, war ich aus der Scheunen gekommen und ging im Gedanken, auf und ab, vor dem Tor. Ein gewisser Mann aus der großen Gruppe wartete mich auf, grüßte mich respektvoll und stand an einer Seite.

41. „Und ich fragte ihn: 'Warum, Bruder, hat sich diese große Gruppe hier zusammengefunden?' Und er antwortete mir: 'Gerade jetzt, Herr, waren da schwere Regenfälle, mit grollendem Donner, mit leuchtenden Blitzen und einschlagenden Blitzen. Und zwei Bauern, die Brüder waren, wurden nahe dieser Stelle, zusammen mit vier Ochsen getötet. Es ist deshalb, daß sich diese große Gruppe versammelte. Aber wo, Herr, ward ihr?'

“'Ich war hier, Bruder.' 'Nun, Herr, habt Ihr es nicht gesehen?' 'Ich habe es nicht gesehen, Bruder.' 'Aber der Lärm, Herr, Ihr habt es doch sicher gehört?' 'Ich habe es nicht gehört, Bruder.' Dieser Mann fragte mich: 'Dann habt Ihr vielleicht geschlafen?' 'Nein, Bruder, ich habe nicht geschlafen.' 'Dann, Herr, ward Ihr bewußt?' 'Ich war, Bruder.' Dann sagte der Mann: 'Dann, Herr, während bewußt und wach, in Mitten von schweren Regenfällen, mit grollendem Donner, leuchtenden Blitzen und einschlagenden Blitzen, habt Ihr weder gesehen noch habt Ihr gehört?' Und ich antwortete ihm: 'Ich habe nicht, Bruder.'

42. „Und dem Mann, Pukkusa, kam der Gedanke auf: 'Fantastisch ist es, höchst wundervoll, wahrlich, ist es, der Zustand von Gestilltheit, jener, die aus der Welt fortgezogen sind!' Und da kam großes Vertrauen in mich in ihm auf, und er verneigte sich respektvoll vor mir, und seine Rechte mir gegenüber entgegen behaltend, ging seiner Wege.“

43. Als dieses gesagt war, sagte Pukkasa des Malla-Klans zum Gesegneten: Das Vertrauen, Herr, daß ich in Alara Kalama hatte, habe ich nun in den großen Wind gestreut, ich ließ es von einem großen Strom wegtragen! Hervorragend, Oh Herr, höchst hervorragend, O Herr! Es ist als ob jemand etwas hochgedreht hat, was umgedreht war, oder freigelegt, was versteckt war, oder den Weg jemandem gezeigt hat, der sich verirrt hatte, oder eine Lampe in der Dunkelheit angemacht hätte, sodaß jene mit Augen sehen könnten. Genau so, hat der Gesegnete das Dhamma auf vielerlei Weise dargelegt. Und so, Oh Herr, nehme ich meine Zuflucht im Gesegneten, dem Dhamma und der Gemeinschaft der Bhikkhus. Möge der Gesegnete mich als seinen Schüler annehmen, einen, der Zuflucht, bis zum Ende des Lebens, genommen hat.“

44. Dann sprach Pukkusa, vom Malla-Klan, zu einem bestimmten Mann, sagend: „Bringt mir in Einem, Freund, zwei Sets goldfarbener Roben, geglättet, und bereit getragen zu werden.“ Und der Mann antwortete ihm: „So soll es sein, Herr.“

45. Und als die Roben gebracht waren, bot Pukkusa, vom Malla-Klan, diese dem Gesegneten dar, sagend: „Möge der Gesegnete, aus Mitgefühl, dieses von mir annehmen.“ Und der Gesegnete sagte: „Kleidet mich dann, in einer, Pukkusa, und in der anderen Ananda.“

„So sein es, Herr.“ Und daraufhin kleidete er den Gesegneten in einer, und den Ehrwürdigen Ananda in der anderen.

46. Und dann wies der Gesegnete Pukkusa, vom Malla-Klan, im Dhamma ein, rüttelte ihn wach, erhob und beglückte ihn. Und nach dem, erhob sich Pukkasa von seinem Sitz, verneigte sich respektvoll vor dem Gesegneten und seine rechte Seite ihm entgegen behaltend, ging er seines Weges.

47. Und bald nach dem Pukkusa, vom Malla-Klan, gegangen war, richtete der Ehrwürdige Ananda das Set aus goldfarbenen Roben, geglättet und zu Tragen bereit, über den Körper des Gesegneten. Aber als das Set von Roben über dem Körper des Gesegneten gerichtet war, verblaßte es jedoch und sein Pracht verdunkelte sich.

48. Und der Ehrwürdige Ananda sagte zum Befreiten: „Fantastisch ist es, Oh Herr, höchst wundervoll, wahrlich, ist es, wie klar und strahlend die Haut des Tathagatas erscheint! Dieses Set von goldfarbener Roben, geglättet und zum Tragen bereit, Herr, nun wo es auf dem Körper des Gesegneten gerichtet ist, verblaßte es und seine Pracht verdunkelte sich.“

49. „Es ist so, Ananda. Da sind zwei Anlässe, Ananda, das die Haut des Tathagatas ungemein klar und strahlend erscheint, Welche sind diese zwei? Die Nacht, Ananda, in der der Tathagata völlig erleuchtend, in die unübertreffliche höchste Erleuchtung kommt, und in der Nacht, in der der Tathagata zu seinem letztlichen Dahinscheiden in den Zustand von Nibbana kommt, in welchem kein Element der Anhaftung verbleibt. Dieses, Ananda, sind die zwei Anlässe, zu denen die Haut des Tathagatas ungemein klar und strahlend erscheint.

50. „Und Heute nun, in der letzten Wache der Nacht, Ananda, in der Mallas Sala-Hain, in der Nachbarschaft von Kusinara, zwischen zwei Sala-Bäumen, wird der Tathagata zu seinem Parinibbana kommen. So laßt uns nun zum Kakuttha-Fluß gehen.“

51. Gekleidet in Pukkusas Geschenk, den goldenen Roben, War des Meisters Gestalt strahlend zu erblicken.

Am Kakuttha-Fluß

52. Dann ging der Gesegnete, zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Bhikkhus, zum Kakuttha-Fluß.

53. Und er ging hinunter zum Fluß, badete und trank. Und wieder vom Wasser herauskommend, ging er zum Mangohain, und sprach dort zum Ehrwürdigen Cundaka, sagend: „Bitte faltet meine obere Robe in Vier, Cundaka, und legt sie ab. Ich bin müde und möchte mich etwas ausrasten.“

„So sein es, Herr.“ Und Cundaka faltete die Robe in Vier und legte sie ab.

54. Und der Gesegnete legte sich auf seiner rechten Seite nieder, in der Löwenhaltung, legte einen Fuß auf dem anderen ab, und ordnete sich so an, achtsam und klar verstehend, mit der Zeit für das Aufstehen im Geist. Und der Ehrwürdige Cundaka, setzte sich geradewegs vor dem Gesegneten hin.

55. Der Budda zu Kakutthas Fluß kam, Wo kühl und klar, der angenehme Strom fließt; Dort wusch im klaren Wasser, er seine müde Gestalt. Der Buddha, er in all der Welt erhaben! Und gebadet und getrunken, der Lehrer geradewegs Durch die Bhikkhus, in seinem Heckwasser sich drängen, querte. Heilige Wahrheiten lehrend, der Meister so groß Zum Mangohain seinen Pfad eingenommen hat. Dort zu dem Älteren Cundaka er sprach: „Legt ab meine Robe, bitte, faltet sie in Vier.“ Dann der Ältere, schnell wie ein leuchtender Blitz, Eilte des Lehrers Gebot nachzugehen. Müde, legte der Herr sich dann auf die Matte hin, Und Cunda, auf dem Boden vor ihm saß.

Cundas Reue befreiend

56. Dann sprach der Gesegnete zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Es mag sein, Ananda, daß es jemandem unter kommt, Reue in Cunda, dem Metallarbeiter, zu erwecken, sagend: 'Es ist kein Gewinn für Euch, Freund Cunda, doch ein Verlust, daß von Euch das letzte Mahl kam, welches der Tathagata nahm, und dann zu seinem Ende kam.' Dann, Ananda, sollte die Reue von Cunda in dieser Weise befreit werden: 'Es ist ein Gewinn für Euch, Freund Cunda, eine Segen, daß der Tathagata sein letztes Mahl von Euch genommen hat, und dann zu seinem Ende kam. Denn, Freund, Angesicht zu Angesicht, mit dem Gesegneten, habe ich gehört und gelernt: „Da sind zwei Darbietungen von Speise, welche von gleicher Frucht sind, sich gleich ergeben, überragend die Herrlichkeit der Frucht und des Ergebnisses gegenüber jeder anderen Speisedarbietung. Welche zwei? Die eine, teilgenommen vom Tathagata, bevor völlig erleuchtend, zu unübertrefflicher, höchster Erleuchtung kommend, und jene, teilgenommen vom Tathagata, bevor er in den Zustand von Nibbana, in welchem kein Element von Anhaftung verbleibt, dahinscheidet. Mit seiner Handlung hat der würdige Cunda, Verdienste angesammelt, die langes Leben, Ansehen, Wohlsein, Ruhm, himmlische Wiedergeburt und Erhabenheit machen.'“ So, Ananda, sollte die Reue von Cunda, dem Metallarbeiter, befreit werden.“

57. Dann, der Gesegnete, die Sache verstehend, gab eine feierliche Bemerkung von sich:

Wer gibt, seine Tugend, wird sich mehren; Wer selbstzügelnd ist, keinen Haß trägt; Wer so geschickt in Tugend, Schlechtes weicht, Und mit dem Entwurzeln von Lust und Haß und aller Unwissenheit, zu Friede gelangt.

Teil Fünf: In Kusinara

Der Letzte Rastplatz

1. Dann richtete sich der Gesegnete an den Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Kommt, Ananda, laßt uns das ferne Ufer von Hiraññavati queren, und zu der Mallas Sala-Hain, in der Nachbarschaft von Kusinara gehen.“

„So sein es, Herr.“

2. Und der Gesegnete ging, zusammen mit einem großen Gefolge von Bhikkhus, zum fernen Ufer des Hiraññavati-Fluß, zum Sala-Hain der Mallas, in der Nachbarschaft von Kusinara. Und dort sprach er zum Ehrwürdigen Ananda, sagend:

3. „Bitte, Ananda, bereitet mir eine Liege zwischen den Zwillings-Sala-Bäumen, mit dem Kopf in den Norden. Ich bin Müde, Ananda, und möchte mich hinlegen.“(41)

„So sein es, Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda tat, wie der Gesegnete ihn gebeten hatte, es zu tun.

Dann legte sich der Gesegnete auf seine rechte Seite, in Löwenhaltung, legte einen Fuß auf dem anderen ab, richtete sich so ein, achtsam und klar verstehend.

4. Zu dieser Zeit, brach der Zwillings-Sala-Baum in volle Blüte aus, obwohl es nicht die Zeit der Blüte war. Und die Blüten regneten auch den Körper des Tathagata nieder, träufelten und zerstreuten sich über ihn, im Verehren des Tathagatas. Und himmlische Mandarava-Blumen und himmlisches Sandelholzpulver regnete aus dem Himmel, auf den Körper des Tathagata nieder, träufelte und zerstreute sich über ihn, im Verehren des Tathagatas. Und der Klang von himmlischen Stimmen und himmlischer Instrumente füllte die Luft, aus Huldigung für den Tathagata, mit Musik.

5. Und der Gesegnete sprach zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Ananda, die Zwillings-Sala-Bäume sind in volle Blüte ausgebrochen, obwohl es nicht die Zeit der Blüte ist. Und die Blüten regneten auch den Körper des Tathagata nieder, träufelten und zerstreuten sich über ihn, im Verehren des Tathagatas. Und himmlische Korallenblumen und himmlisches Sandelholzpulver regnete aus dem Himmel auf den Körper des Tathagata nieder, träufelte und zerstreute sich über ihn, im Verehren des Tathagatas. Und der Klang von himmlischen Stimmen und himmlischer Instrumente füllte die Luft, aus Huldigung für den Tathagata, mit Musik.

6. „Nun ist es nicht so, Ananda, daß der Tathagata zum höchsten Grad respektiert, geehrt, geschätzt, gehuldigt und verehrt wird. Doch, Ananda, welch Bhikkhu oder Bhikkhuni, Laienmann oder Laienfrau, beim Dhamma bleibt, aufrecht mit dem Dhamma lebt, im Wege des Dhammas zieht, ist es durch solch einen, daß der Tathagata zum höchsten Grad respektiert, geehrt, geschätzt, gehuldigt und verehrt wird. Deshalb, Ananda, solltet Ihr Euch selbst üben: „Wir werden beim Dhamma bleiben, aufrecht mit dem Dhamma leben, im Wege des Dhamma ziehen.'“

Der Kram der Götter

7. Zu dieser Zeit stand der Ehrwürdige Upavana vor dem Gesegneten und fächelte ihm zu. Und der Gesegnete tadelte ihn, sagend: „Geht zur Seite, Bhikkhu, seht nicht vor mir.“

8. Und so kam dem Ehrwürdigen Ananda der Gedanke auf: „Dieser Ehrwürdige Upavana war für eine Lange Zeit in Begleitung des Gesegneten, eng verbunden mit ihm und diente ihm. Jetzt nun, gerade am Ende, tadelt der Gesegnete ihn. Was nur könnte der Grund, was die Ursache sein, daß der Gesegnete den Ehrwürdigen Upavana tadelt, sagend: 'Geht zur Seite, Bhikkhu, steht nicht vor mir.'?“

9-10. Und der Ehrwürdige Ananda erzählte dies dem Gesegneten. Der Gesegnete sagte: „Durch das zehnfältige Weltsystem hindurch, Ananda, sind da kaum irgend welche Gottheiten, die sich nicht versammelt haben, um auf den Tathagata zu sehen. In einem Umkreis von zwölf Yojanas um den Sala-Hain der Mallas, in der Nachbarschaft von Kusinara, ist da kein Fleck, in den man mit der Spitze eines Haares stechen könnte, der nicht voll mit machtvollen Gottheiten ist. Und diese Gottheiten, Ananda, klagen: 'Von weiter Ferne sind wir gekommen, um auf den Tathagata zu sehen. Denn selten ist das Aufkommen eines Tathagatas, Arahats, Völlig Erleuchteten, in der Welt. Und diesen Tag, in der letzten Wache der Nacht, wird des Tathagatas Parinibbana geschehen. Aber dieser Bhikkhu, von großer Macht, hat sich genau vor den Gesegneten platziert, ihn verbergend, sodaß wir nun, zum letztlichen Ende, davon abgehalten sind, ihn auch zu sehen. So, Ananda, klagen die Gottheiten.“

11. „Über welche Art von Gottheiten, Herr, ist sich der Gesegnete gewahr?“

12-13. „Da sind Gottheiten, Ananda, in der Luft und auf der Erde, die weltgeistig sind. Mit zerzaustem Haar weinen sie, mit hochgehobenen Armen weinen sie, sich selbst auf den Boden werfend, rollen sie sich von Seite zu Seite, jammernd: 'Zu früh ist der Gesegnete zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh ist der Beglückte zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh wird dem Auge der Welt der Blick erlöschen!'

14. „Aber jene Gottheiten, die befreit von Begierde sind, achtsam und klar verstehend, wiederbesinnen in dieser Weise: 'Unbeständig sind alle zusammengesetzten Dinge. Wie könnte es auf andere Weise sein?'“

Anandas Bedenken

15. „Früher, Herr, deren Quartiere nach der Regenzeit verlassend, hatten sich die Bhikkhus bewegt, um den Tathagata zu sehen, und so war da der Gewinn und Nutzen, diese sehr ehrwürdigen Bhikkhus zu empfangen und sich mit ihnen abzugeben, die dazu kamen Anhörung mit dem Gesegneten zu haben und auf ihn warteten. Doch, Herr, nachdem der Gesegnete gegangen ist, werden wir nicht länger diesen Gewinn und Nutzen haben.“

Vier Plätze der Pilgerfahrt

16. „Da sind vier Platze, Ananda, die eine vertrauensvolle Person besuchen, und mit Gefühlen der Verehrung ansehen sollte.(42) Welche sind die vier?

17. “'Hier wurde der Tathagata geboren!'(43) Dieses, Ananda, ist ein Platz, den eine vertrauensvolle Person besuchen, und mit Gefühlen der Verehrung ansehen sollte.

18. “'Hier erleuchtete der Tathagata völlig, in die unübertreffliche höchste Erleuchtung!'(44) Dieses, Ananda, ist ein Platz, den eine vertrauensvolle Person besuchen, und mit Gefühlen der Verehrung ansehen sollte.

19. “'Hier versetzte der Tathagata das unübertreffliche Rad des Dhammas ins rollen!'(45) Dieses, Ananda, ist ein Platz, den eine vertrauensvolle Person besuchen, und mit Gefühlen der Verehrung ansehen sollte.

20. “'Hier verschied der Tathagata in den Zustand von Nibbana, in welchem kein Element der Anhaftung verbleibt!' Dieses, Ananda, ist ein Platz, den eine vertrauensvolle Person besuchen, und mit Gefühlen der Verehrung ansehen sollte.

21. „Dieses, Ananda, sind die vier Plätze, die eine vertrauensvolle Person besuchen, und mit Gefühlen der Verehrung ansehen sollte. Und wahrlich, da werden, Ananda, vertrauensvolle Bhikkhus und Bhikkhunis, Laienmänner und Laienfrauen kommen und wiederbesinnen: 'Hier wurde der Tathagata geboren! Hier erleuchtete der Tathagata völlig, in die unübertreffliche höchste Erleuchtung! Hier versetzte der Tathagata das unübertreffliche Rad des Dhammas ins rollen! Hier verschied der Tathagata in den Zustand von Nibbana, in welchem kein Element der Anhaftung verbleibt!'

22. „Und wer immer, Ananda, auf solch einer Pilgerfahrt, mit einem Herzen, eingerichtet in Vertrauen, sterben sollte, wird, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, im Reich von himmlischer Freude wiedergeboren.“

23. Dann sagte der Ehrwürdige Ananda zum Befreiten: „Wie, Herr, sollen wir uns gegenüber Frauen verhalten?“

„Seht sie nicht, Ananda.“

„Aber, Herr, wenn wir sie sehen?“

„Sprecht nicht, Ananda.“

„Aber, Herr, wenn sie zu uns sprechen sollten?“

„Dann, Ananda, solltet ihr Achtsamkeit einrichten.“

24. Dann sagte der Ehrwürdige Ananda: „Wie sollen wir vorgehen, Herr, was das Respektieren des Körpers des Tathagata betrifft?“

„Schränkt Euch, Ananda, mit der Ehrung des Körpers des Tathagatas nicht ein. Vielmehr solltet Ihr streben, Ananda, und zielstrebig in Eurer eigenen Sache sein,(46) für Euer eigenes Wohl. Unnachgiebig, begeistert und entschlossen, solltet Ihr Euch um Euer Wohl annehmen. Denn da sind, Ananda, weise Noble, weise Brahmanen und weise Haushälter, die den Tathagata verehren und es sind jene, die sich um die Ehrung des Körpers des Tathagatas annehmen werden.“

25. Dann sagte der Ehrwürdige Ananda: „Aber wie, Herr, sollen sie im Respekt gegenüber dem Körper des Tathagatas handeln?“

„In der selben Weise, Ananda, wie gegenüber dem Körper eines universellen Monarchs.“(47)

„Aber wie, Herr, handeln diese im Respekt gegenüber dem Körper eines universellen Monarchs ?“

26. „Der Körper eines universellen Monarchs, Ananda, wird zuerst mit frischem Leinen eingewickelt, und dann mit Baumwolle bestückt, und dieses wird in fünfhundert Schichten von Leinen und fünfhundert aus Baumwolle getan. Wenn dieses getan ist, wird der Körper eines universellen Monarchs in einem eisernen(48) Ölkessel platziert, welcher in einem anderen Eisenkessel eingeschlossen wird, ein Verbrennungsscheiterhaufen wird aus allen Arten von parfümiertem Holz errichtet, und so wird der Körper eines universellen Monarchs verbrannt, und an einer Straßenkreuzung, wird eine Stupa für den universellen Monarchen errichtet. So wird es getan, Ananda, mit dem Körper eines universellen Monarchs. Und gleich, Ananda, wie mit dem Körper eines universellen Monarchs, sollte es mit dem Körper des Tathagatas getan werden, und an einer Straßenkreuzung sollte eine Stupa für den Tathagata errichtet werden. Und wer immer an diesen Platz Gestecke, oder Räucherwerk, oder Sandalpulver bringen sollte, oder Verehrung zollt, und wessen Geist dort ruhig wird, so wird es zu seinem Wohlergehen und Glück, für lange Zeit, sein.

27. „Da sind vier Personen, Ananda, die würdig einer Stupa sind. Welche sind diese vier? Ein Tathagata, ein Arahat, ein Völlig Erleuchteter, ist eine Stupa würdig, so ist es auch ein Paccekabuddha,(49) und ein Schüler des Tathagata, und ein universeller Monarch.

28-31. „Und warum, Ananda, ist ein Tathagata, ein Arahat, ein Völlig Erleuchteter, einer Stupa würdig? Aufgrund, Ananda, des Gedankens: 'Dieses ist die Stupa des Gesegneten, Arahat, Völlig Erleuchteten!', werden die Herzen vieler Leute gestillt und glücklich gemacht werden, und so gestillt, mit deren Geistern damit in Vertrauen eingerichtet, werden diese, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, im Reich des himmlischen Glücks wiedergeboren. Und es ist auch wegen des Gedankens: 'Diese Stupa, ist die eines Paccekabuddhas!', oder: 'Diese Stupa, ist die eines Schülers des Tathagatas, Arahat, Völlig Erleuchteten!', oder: 'Dieses ist die Stupa eines rechtschaffenen Monarchs, der im Einklang mit dem Dhamma regierte!', daß die Herzen vieler Leute gestillt und glücklich gemacht werden, und so gestillt, mit deren Geistern damit in Vertrauen eingerichtet, werden diese, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, im Reich des himmlischen Glücks wiedergeboren. Und es ist aufgrund dessen, Ananda, daß diese vier Personen würdig einer Stupa sind.“

Anandas Trauer

32. Dann ging der Ehrwürdige Ananda in das Vihara(50) und lehnte sich gegen eine Torpfosten und weinte: „Ich bin immer noch ein Lernender,(51) und muß immer noch nach meiner Vollkommenheit streben. Aber leider, ist mein Meister, jener der mitfühlend gegenüber mir war, dabei dahinzuscheiden!“

33. Und der Gesegnete sprach zu den Bhikkhus, sagend: „Wo, Bhikkhus, ist Ananda?“

„Der Ehrwürdige Ananda, Herr, ist in das Vihara gegangen und lehnt gegen einen Torpfosten und weint: „Ich bin immer noch ein Lernender, und muß immer noch nach meiner Vollkommenheit streben. Aber leider, ist mein Meister, jener der mitfühlend gegenüber mir war, dabei dahinzuscheiden!'“

34. Dann bat der Gesegnete einen gewissen Bhikkhu, den Ehrwürdigen Ananda zu ihm zu bringen, sagend: „Geht, Bhikkhu, und sagt Ananda: 'Freund Ananda, der Meister hat nach Euch gerufen.'“

„So sein es, Herr.“ Und der Bhikkhu ging und sprach mit dem Ehrwürdigen Ananda, so wie ihn der Gesegnete gebeten hatte. Und der Ehrwürdige Ananda gingt zum Gesegneten, verbeugte sich vor ihm und setzte sich an eine Seite.

35. Dann sprach der Gesegnete zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Genug Ananda! Trauert nicht, jammert nicht! Denn habe ich Euch nicht vom allerersten Beginn gelehrt, daß alles was gemocht und geliebt ist, dort Veränderung sein muß, Trennung und Abbruch? Von dem was geboren, ins Entstehen kommt, zusammengesetzt und Gegenstand des Vergehens, wie kam einer da sagen: 'Möge es nicht zur Auflösung kommen!'? Solch einen Zustand des Seins, kann es nicht geben. Für eine lange Zeit nun, Ananda, habt Ihr dem Tathagata mit liebevoller Freundlichkeit, in Handlungen, Wort und Gedanken, gedient, mit dem ganzen Herzen und über jeden Maßstab hinaus. Großes Wohl habt Ihr gesammelt, Ananda! Nun solltet Ihr Energie hineinstecken und bald werdet auch Ihr frei von den Makel.“(52)

Lob von Ananda

36. Dann richtete sich der Gesegnete an die Bhikkhus, sprechend: „Bhikkhus, die Gesegneten, Arahats, Völlig Erleuchteten vergangener Zeiten, hatten ebenso ausgezeichnete und hingebungsvolle begleitende Bhikkhus, wie ich in Ananda habe. Und eben so, Bhikkhus, werden die Gesegneten, Arahats, Völlig Erleuchteten, der Zeit die kommen wird, dieses.

37. „Fähig und verständig ist Ananda, Bhikkhus, den er kennt die passende Zeit für Bhikkhus, um Anhörung mit dem Tathagata zu haben, und die Zeit für Bhikkhunis, die Zeit für Laienmänner und Laienfrauen, die Zeit für Könige und für die Minister des Staates, die Zeit für Lehrer anderer Sekten und deren Anhängern.

38.In Ananda, Bhikkhus, sind vier seltene und hervorragende Qualitäten zu finden. Was sind die vier? Wenn, Bhikkhus, eine Gruppe von Bhikkhus daran gehen sollte Ananda zu sehen, werden sie erfreut, wenn sie ihn sehen; und wenn er dann über das Dhamma mit ihnen spricht, werden sie durch seine Lehrrede erfreut gemacht; und wenn er still wird, sind sie enttäuscht. So ist es auch wenn Bhikkhunis, Laienmänner oder Laienfrauen, kommen würden um Ananda zu sehen, sie werden erfreut ihn zu sehen; und wenn er dann über das Dhamma mit ihnen spricht, sind sie erfreut über seine Lehrreden gemacht; und wenn er still wird, sind sie enttäuscht.

39.In einem universellen Monarch, Bhikkhus, sind vier seltene und hervorragende Qualitäten zu finden. Was sind die vier? Wenn, Bhikkhus, ein Gefolge von Noblen daran gehen sollte, den universellen Monarch zu sehen, werden sie erfreut, wenn sie ihn sehen, und wenn er dann spricht, werden sie durch seine Ansprache erfreut gemacht; und wenn er dann still wird, sind sie enttäuscht. So ist es auch, wenn ein Gefolge von Brahmanen, von Haushältern , oder von Asketen daran geht, den universellen Monarch zu sehen.

40. „Und in genau der selben Weise, Bhikkhus, sind in Ananda diese vier seltenen und hervorragenden Qualitäten zu finden.“

Der Vergangene Ruhm von Kusinara

41. Als dieses gesagt war, sprach der Ehrwürdige Ananda zum Gesegneten, sagend: „Laßt es nicht sein, Herr, daß der Gesegnete an diesen schäbigen Platz, dieser unzivilisierten Siedlung in Mitten des Dschungels, der bloßer Außenposten der Provinz ist, dahinscheidet. Da sind große Städte, Herr, so wie Campa, Rajagaha, Savatthi, Saketa, Kosambi und Benares, laßt den Gesegneten in einer dieser, sein letztliches Dahinscheiden haben. Denn in diesen Städten verweilen viele wohlhabende Noble und Brahmanen und Haushälter, die Anhänger des Tathagatas sind, und diese werden passende Ehre den Überresten des Tathagatas besorgen.“

42. „Sagt das nicht, Ananda! Sagt nicht: 'Dieses ist ein schäbigen Platz, eine unzivilisierte Siedlung in Mitten des Dschungels, der bloßer Außenposten der Provinz ist.' In Zeiten, lange vergangen, Ananda, war da ein König Namens Maha Sudassana, der ein universeller Monarch war, ein rechtschaffener König, ein Eroberer der vier Richtungen der Erde, dessen Reich in Sicherheit eingerichtet was, und der mit den sieben Juwelen bestückt war.(53) Und dieser König Maha Sudassana, Ananda, hatte seine königliche Stätte hier in Kusinara, welche da Kusavatigenannt wurde, und sie breitete sich zwölf Yojanas von Osten nach Westen, und sieben, von Norden nach Süden aus.

43. „Und gewaltig, Ananda, was Kusavati, die Hauptstadt, blühend und gut bevölkert, viel von Leuten besucht, und reichlich mit Nahrung versorgt. Gerade so wie die königliche Residenz der Gottheiten, Alakamanda, gewaltig, blühend und gut bewohnt ist, viel besucht von Gottheiten, und reichlich mit Nahrung versorgt, so war dieses auch die königliche Hauptstadt von Kusavati.

44. „Kusavati, Ananda, widerhallte unaufhörlich, bei Tag und bei Nacht, von zehn Klängen: dem trompeten der Elefanten, dem Wiehern von Pferden, dem Gerassel von Wagengespannen, dem Schlagen von Trommeln und Tabors, Musik und Lieder, Jubel, dem Klatschen der Hände und den Rufen von: 'Eßt, trinkt und seid heiter!'

Das Wehklagen der Mallas

45. „Geht nun, Ananda, nach Kusinara und verkündet den Mallas: 'Heute, Vasetthas, in der letzten Wache der Nacht, wird des Tathagatas Parinibbana stattfinden. Kommt, Oh Vasetthas, zieht einher! Seit nicht gewissensgeplagt später, mit dem Gedanken: „In unsere Siedlung, war es, daß des Tathagatas Parinibbana von Statten ging, aber wir scheiterten ihn am Ende zu sehen!“'“

„So sein es, Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda, richtete sich selbst zurecht, und seine Schale und Robe nehmend, ging er mit einer Gefolgschaft nach Kusinara.

46. Nun zu dieser Zeit, hatten sich die Mallas, in der Ratshalle, für ein paar öffentliche Angelegenheiten, versammelt. Und der Ehrwürdige Ananda wartete sie auf und verkündete: „Heute, Vasetthas, in der letzten Wache der Nacht, wird des Tathagatas Parinibbana stattfinden. Kommt, Oh Vasetthas, zieht einher! Seit nicht gewissensgeplagt später, mit dem Gedanken: 'In unsere Siedlung, war es, daß des Tathagatas Parinibbana von Statten ging, aber wir scheiterten ihn am Ende zu sehen!'“

47. Als sie hörten, wie der Ehrwürdigen Ananda diese Worte sprach, waren die Mallas und deren Söhne, und deren Frauen und die Frauen derer Sohne, schlimm berührt, im Herzen berührt und geplagt, und einige von ihnen, weinten mit zerzaustem Haar, mit hochgehobenen Armen in Verzweiflung, sich selbst auf den Boden werfend, rollten sie sich von Seite zu Seite, jammernd: 'Zu früh ist der Gesegnete zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh ist der Beglückte zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh wird dem Auge der Welt der Blick erlöschen!'

48. Und so verzweifelt und mit Trauer erfüllt, gingen die Mallas, mit deren Söhnen, deren Frauen und den Frauen derer Söhne zum Sala-Hain, dem Erholungspark der Mallas, zu dem Platz wo der Ehrwürdige Ananda war.

49. Und der Gedanke kam im Ehrwürdigen Ananda auf: „Wenn ich den Mallas von Kusinara erlauben würde, einem nach dem anderen, dem Gesegneten die Ehre zu erweisen, wurde die Nacht dem Sonnenaufgang Weg geben, bevor sie sich alle ihm vorgestellt haben. Deshalb laßt mich sie in deren Sippen, jede Familie in einer Gruppe, einteilen und sie so dem Gesegneten in dieser Weise vorstellen: Der Malla, von solch und solchem Namen, Herr, mit seinen Frauen und Kindern, seinen Dienern und Freunden, erweist dem Gesegneten Ehrung zu seinen Füßen.'“

50. Und der Ehrwürdige Ananda teile die Mallas entsprechend derer Sippen, jede Familie in einer Gruppe ein, und stellte sie dem Gesegneten vor. So war es, daß es der Ehrwürdige Ananda verursachte, die Mallas von Kusinara dem Gesegneten, nach Sippe, jede Familie in einer Gruppe, selbst in der ersten Wache der Nacht, vorgestellt hatte.

Die Letzte Bekehrung

51. Nun zu dieser Zeit, verweilte ein wandernder Asket Namens Subhadda in Kusinara. Und Subhadda, der wandernde Asket, hörte sagen: „Heute, in der dritten Wache der Nacht, wird das Parinibbana des Asketen Gotama statt finden.“

52. Und der Gedanke kam ihm auf: „Ich habe von alten und ehrwürdigen Asketen, Lehrern von Lehrern, sagen gehört, daß das Aufkommen eines Tathagatas, Arahats, Völlig Erleuchtetem, selten ist, in der Welt. Nun ist da Zweifel in mir, aber in diesem Ausmaße habe ich Vertrauen in den Asketen Gotama, daß er mir so das Dhamma lehren könnte, um den Zweifel zu entfernen.“

53. Dann ging der wandernde Asket Subhadda zum Sala-Hain, dem Erholungspark der Malla, und drängte sich nahe dem Ehrwürdigen Ananda und erzählte dem Ehrwürdigen Ananda von seinem Gedanken. Und er sprach zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Freund Ananda, es währe gut, wenn Ihr mir erlauben würdet, in die Anwesenheit vom Asketen Gotama zu gelangen.“

54. Aber der Ehrwürdige Ananda antwortete ihm, sagend: „Genug Freund Subhadda! Störe den Tathagata nicht. Der Gesegnete ist müde.“

55-56. Nun ein zweites und ein drittes Mal, stellte der wandernde Asket Subhadda seine Bitte, und ein zweites und drittes Mal, verweigerte der Ehrwürdige Ananda es ihn.

57. Und der Gesegnete hörte das Gespräch zwischen ihnen und rief Ananda und sagte: „Stopp, Ananda! Wehrt Subhadda nicht ab. Subhadda sei es gestattet, in die Anwesenheit des Tathagatas zu gelangen. Denn was immer er mich fragen wird, wird er es zum Zwecke von Wissen tun, und nicht als ein Vergehen. Und die Antwort, die ich ihm gebe, wird er leicht verstehen.“

58. Darauf hin, sagte der Ehrwürdige Ananda zu dem wandernden Asketen Subhadda: „Geht dann, Freund Subhadda, der Gesegnete gib Euch frei.“

59. Dann wartete der wandernde Asket Subhadda den Befreiten auf und verneigte sich zuvorkommend. Und freundliche und höfliche Grüße mit ihm ausgetauscht habend, setzte er sich an eine Seite und richtete sich an den Gesegneten, sagend: „Da sind, Ehrwürdiger Gotama, Asketen und Brahmanen, die Anführer eine großen Anhängerschaft von Schülern sind, welche ein großes Gefolge haben, die Führer von Schulen sind, gut bekannt und berühmt, und von der Menge hoch angesehen gehalten werden, wie etwas Lehrer wie Purana Kassapa, Makkhali Gosala, Ajita Kesakambali, Pakudha Kaccayana, Sañjaya Belatthaputta, Nigantha Nataputta. Haben diese alle Verwirklichung erlangt, so wie jeder von ihnen es glauben würde, oder hat keiner von ihnen, oder ist es so, daß manche von ihnen Verwirklichung erlangt haben und andere nicht?“

60. „Genug, Subhadda! Laßt es wie es sein mag, ob nun alle von ihnen Verwirklichung erlangt haben, so wie sie dieses glauben, oder ob keiner von ihnen hat, oder ob manche Verwirklichung erlangt haben und andere nicht. Ich werde Euch das Dhamma lehren, Subhadda. Hört und gebt gut acht, und ich werde sprechen.“

„So sein es, Herr.“

Des Löwens Gebrüll

61. Und der Gesegnete sprach, sagend: „In welch immer Dhamma und Disziplin, Subhadda, da der Noble Achtfache Pfad nicht zu finden ist, ist da kein wahrer Asket, des ersten, zweiten, dritten oder vierten Grades der Heiligkeit, zu finden. Doch in welch immer Dhamma und Disziplin, der Noble Achtfache Pfad zu finden ist, ist da ein wahrer Asket, des ersten, zweiten, dritten oder vierten Grades der Heiligkeit, zu finden.(54) Nun in diesem Dhamma und Disziplin, Subhadda, ist der Noble Achtfache Pfad zu finden, und in ihm alleine, sind auch wahre Asketen, des ersten, zweiten, dritten und vierten Grades der Heiligkeit, zu finden. Leer von wahren Asketen, sind die Systeme von anderen Lehrern. Aber wenn, Subhadda, die Bhikkhus rechtschaffend leben, wird diese Welt nicht leer von Arahats sein.

62. „Im Alter von neunundzwanzig, war ich, Subhadda,</p> Als ich der Welt entsagte, um nach dem Guten zu suchen;
Einundfünfzig Jahre sind seither vergangen, Subhadda,
Und in all der Zeit, ein Wanderer ich war
In der Verfügung von Tugend und Wahrheit,
Und außerhalb dessen, da kein Heiliger ist.
(des ersten Grades)

„Und da ist keiner des zweiten Grades, oder des dritten Grades, oder des vierten Grades der Heiligkeit. Leer von wahren Asketen, sind die Systeme anderer Lehrer. Aber wenn, Subhadda, die Bhikkhus rechtschaffend leben, wird die Welt nicht leer von Arahats sein.“

63. Als dieses gesagt war, sprach der wandernde Asket zum Befreiten, Sagend: “Hervorragend, Oh Herr, höchst hervorragend, O Herr! Es ist als ob jemand etwas hochgedreht hat, was umgedreht war, oder freigelegt, was versteckt war, oder den Weg jemandem gezeigt hat, der sich verirrt hatte, oder eine Lampe in der Dunkelheit angemacht hätte, sodaß jene mit Augen sehen könnten. Genau so, hat der Gesegnete das Dhamma auf vielerlei Weise dargelegt. Und so, Oh Herr, nehme ich meine Zuflucht im Gesegneten, dem Dhamma und der Gemeinschaft der Bhikkhus. Möge der Gesegnete mich als seinen Schüler annehmen, einen, der Zuflucht, bis zum Ende des Lebens, genommen hat. Möge ich mit des Gesegnetens Erlaubnis an den Orden auch die höhere Einweihung erlangen.“

64. „Wer immer, Subhadda, zuvor ein Anhänger eines anderen Glaubens gewesen, es wünscht Erlaubnis zu erlangen, und höhere Einweihung in diesem Dhamma und Disziplin, für den verbleibt eine Probezeit von vier Monaten. Am Ende dieser vier Monate, wenn die Bhikkhus mit ihm zufrieden sind, garantieren sie ihm Erlaubnis und höhere Einweihung als Bhikkhu. Nun dennoch erkenne ich Unterschiede in Persönlichkeiten, in dieser Angelegenheit.“

65. „Wenn, Oh Herr, wie auch immer, ein frühere Anhänger eines anderen Glaubens gewesen, es wünscht Erlaubnis zu erlangen und höher Einweihung in diesem Dhamma und Disziplin, für den verbleibt eine Probezeit von vier Monaten, und am Ende dieser vier Monate, wenn die Bhikkhus mit ihm zufrieden sind, garantieren sie ihm Erlaubnis und höhere Einweihung als Bhikkhu: Dann werde ich in einer Probezeit von vier Jahren bleiben. Und am Ende von diesen vier Jahren, wenn die Bhikkhus zufrieden mit mir sind, laßt sie mir Erlaubnis garantieren und höhere Einweihung als Bhikkhu.“

66. Aber der Gesegnete rief den Ehrwürdigen Ananda und sagte zu ihm: „Ananda, laßt Subhadda die Zulassung zum Orden gegeben werden.“ Und der Ehrwürdige Ananda erwiderte: „So sein es, Herr.“

67. Dann sagte der wandernde Asket Subhadda zum Ehrwürdigen Ananda: „Es ist ein Gewinn für Euch, Freund Ananda, ein Segen, daß ihr in der Gegenwart des Meisters selbst, die Besteuerung der Einweihung als ein Schüler empfangen habt.“

68. Und so passierte es, daß der wandernde Asket Subhadda, in der Gegenwart des Gesegneten, die Zulassung und höhere Einweihung erhielt. Und vom Zeitpunkt der Einweihung an, verblieb der Ehrwürdige Subhadda alleine, zurückgezogen, gewissenhaft, begeistert und entschlossen. Und nicht lange, da erlangte er das Ziel, für welches würdige Männer rechtens aus dem Heim in die Heimlosigkeit ziehen, das erhabene Ziel des heiligen Lebens, und es für sich selbst, mit höherem Wissen, verwirklicht habend, verweilte er darin. Er wußte: „Zerstört ist Geburt, das höhere Leben erfüllt, nichts weiter ist zu tun, und über diese Leben hinaus, nichts verbleiben wird.“ Und der Ehrwürdige Subhadda, wurde nun zu einem weiteren unter den Arahats und er war der letzte Schüler, der vom Gesegneten selbst bekehrt wurde.

Teil Sechs: Das Dahinscheiden

Des Gesegnetens Letzte Ermahnung

1. Nun sprach der Gesegnete zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Es mag sein, daß einigen unter Euch der Gedanke aufkommen mag: 'Beendet ist das Wort des Meister, wird haben nicht länger einen Meister.' Aber es sollte, Ananda, nicht so bedacht werden. Den jenes, daß ich verkündet habe und als Dhamma und Disziplin bekannt gemacht habe, daß soll Euer Meister sein, wenn ich gegangen bin.

2. „Und, Ananda, wo auch nun die Bhikkhus einander als 'Freund' anreden, laßt es nicht so sein, wenn ich gegangen bin. Die älteren Bhikkhus, mögen die jüngeren bei deren Namen ansprachen, aber die jüngeren Bhikkhus sollten die Älteren mit 'Ehrwürdiger Herr' oder 'Euer Ehrwürden' ansprechen.(55)

3. „Wenn es erwünscht ist, Ananda, möge die Sangha, wenn ich gegangen bin, geringer und unbedeutende Regeln widerrufen.(56)

4. „Ananda, wenn ich gegangen bin, läßt die höhere Strafe über den Bhikkhu Channa verhängen.“(57)

„Aber was, Herr, ist die höhere Strafe?“

„Der Bhikkhu Channa, Ananda, mag sagen was er will, aber die Bhikkhus sollten sich weder mit ihm unterhalten, noch ihn ermahnen, oder ihn verwarnen.“

5. Dann richtete sich der Gesegnete an die Bhikkhus, sprechend: „Es mag sein, Bhikkhus, daß einer von Euch in Zweifel, oder Verwirrung, im Bezug auf den Buddha, das Dhamma, oder die Sangha, den Pfad, oder der Ausübung ist. Dann fragt, Bhikkhus! Seit nicht später der Reue angetan, mit dem Gedanken: 'Der Meister war Angesicht zu Angesicht bei uns, doch wir haben Angesicht zu Angesicht, versagt ihn zu fragen.'“

6. Aber als dieses gesagt war, waren die Bhikkhus still. Und nun sagte der Gesegnete ein zweites und ein drittes Mal zu ihnen: „Es mag sein, Bhikkhus, daß einer von Euch in Zweifel oder Verwirrung im Bezug auf den Buddha, das Dhamma, oder die Sangha, den Pfad, oder der Ausübung ist. Dann fragt, Bhikkhus! Seit nicht später der Reue angetan, mit dem Gedanken: 'Der Meister war Angesicht zu Angesicht bei uns, doch wir haben, Angesicht zu Angesicht, versagt ihn zu fragen.'“

Und für ein zweites und drittes Mal, waren die Bhikkhus still. Dann sagte der Gesegnete zu ihnen: „Es mag sein, Bhikkhus, daß Ihr Eurem Meister aus Respekt nicht befragt. Dann, Bhikkhus, laßt Freunde mit Freunden kommunizieren.“ Dennoch blieben die Bhikkhus immer noch still.

7. Und der Ehrwürdige Ananda sprach zum Gesegneten, sagend: „Fantastisch ist es, Oh Herr, höchst wundervoll ist es! Dieses Vertrauen, daß ich in die Gemeinschaft der Bhikkhus habe, das auch nicht ein einziger Bhikkhu in Zweifel und Verwirrung gegenüber dem Buddha, den Dhamma, oder der Sangha, dem Pfad oder der Ausübung ist.“

„Aus Vertrauen heraus, Ananda, sprecht Ihr dieses. Aber hierzu, Ananda, weiß der Tathagata mit Sicherheit, daß unter dieser Gemeinschaft der Bhikkhus, nicht ein einziger ist, der Zweifel oder Verwirrung, im Bezug auf den Buddha, das Dhamma, oder die Sangha, den Pfad oder die Ausübung hat. Denn, Ananda, unter diese fünfhundert Bhikkhus, ist selbst der niedrigste ein Stromeintreter, gesichert vor dem Abfall, sicher und an Erleuchtung gebunden.“

8. Und der Gesegnete richtete sich an die Bhikkhus, sagend: „Seht nun, Bhikkhus, ich ermahne Euch: Alle zusammengesetzten Dinge sind Gegenstand des Vergehens. Strebt mit Ernsthaftigkeit!“(58)

Dieses war das letzte Wort des Tathagatas.

Wie der Gesegnete ins Nibbana dahin schied

9. Und der Gesegnete betrat das erste Jhana. Sich aus dem ersten Jhana erheben, betrat er das zweite Jhana. Sich von zweiten Jhana erhebend, betrat er das dritte Jhana. Sich von dritten Jhana erhebend, betrat er das vierte Jhana. Sich aus dem vierten Jhana erhebend, betrat er die Sphäre von unendlichem Raum. Sich aus der Erlangung der Sphäre des unendlichen Raumes erhebend, betrat er die Sphäre von unendlichem Bewußtsein. Sich aus der Erlangung der Sphäre des unendlichen Bewußtseins erhebend, betrat er die Sphäre der Nichtsheit. Sich aus der Erlangung der Sphäre der Nichtsheit erhebend, betrat er die Sphäre von Weder-Vorstellung-noch Nichtvorstellung. Sich aus der Erlangung der Sphäre von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung erhebend, erlangte er die Beendigung von Vorstellung und Gefühl.

10. Und der Ehrwürdige Ananda sprach zum Ehrwürdigen Anuruddha, sagend: „Ehrwürdiger Anuruddha, der Gesegnete ist dahingeschieden.“

„Nein, Freund Ananda, der Gesegnete ist nicht dahingeschieden. Er hat den Zustand der Beendigung von Vorstellung und Gefühl erlangt.“(59)

11. Dann der Gesegnete, sich aus der Beendigung von Vorstellung und Gefühl erhebend, betrat die Sphäre von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung. Sich aus der Erlangung der Sphäre von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung erhebend, betrat er die Sphäre der Nichtsheit. Sich aus der Erlangung der Sphäre der Nichtsheit erhebend, betrat er die Sphäre von unendlichem Bewußtsein. SIch aus der Erlangung der Sphäre von unendlichem Bewußtsein erhebend, betrat er die Sphäre von unendlichem Raum. Sich aus der Erlangung von unendlichem Raum erhebend, betrat er das vierte Jhana, Sich aus dem vierten Jhana erheben, betrat er das dritte Jhana. Sich aus dem dritten Jhana erhebend, betrat er das zweite Jhana. Sich aus dem zweiten Jhana erhebend, betrat er das erste Jhana.

Sich aus dem ersten Jhana erhebend, betrat er das zweite Jhana. Sich aus dem zweiten Jhana erhebend, betrat er das dritte Jhana. Sich aus dem dritten Jhana erhebend, betrat er das vierte Jhana. Und, sich aus dem vierten Jhana erhebend, schied der Gesegnete unverzüglich dahin.

Der Welts Echo

12. Und als der Gesegnete dahingeschieden war, kam gleichzeitig mit dem Parinibbana ein gewaltiges Erdbeben auf, schauderhaft und erstaunlich, und die Donner rollten durch die Himmel.

13. Und als der Gesegnete dahingeschieden war, sprach gleichzeitig mit dem Parinibbana Brahma Sahampati(60) diesen Vierzeiler:

Alles muß scheiden, alle Wesen die lebend sind, Seine zusammengesetzte Form ablegen müssen, Ja selbst einer, Ein Meister, so wie er, ein unvergleichliches Wesen, Mächtig in Weisheit, der Erleuchtete, dahingeschieden ist.

14. Und als der Gesegnete dahingeschieden war, sprach gleichzeitig mit dem Parinibbana Sakka, König der Götter,(61) diesen Vierzeiler:

Flüchtig sind alle zusammengesetzten Dinge, Gegenstand des Aufkommens und Vergehens, Zur Existenz gekommen, scheiden sie dahin, Gut ist der Friede, wenn er für immer eingestellt ist.

15. Und als der Gesegnete dahingeschieden war, sprach gleichzeitig mit dem Parinibbana, der Ehrwürdige Anuruddha, diesen Vierzeiler:

Keine Bewegung des Atems, aber mit standhaftem Herz, Frei von Begehren und beruhigt, so der Held, Kommt zu seinem End'. Von sterblichen Schmerzen unbewegt, Sein Geist, wie Feuer erloschen, Befreiung findet.

16. Und als der Gesegnete dahingeschieden war, sprach gleichzeitig, mit dem Parinibbana, der Ehrwürdige Ananda, diesen Vierzeiler:

Da war dann Terror, und die Haare standen zu Berge, als er, Der Allvollendete, der Buddha, dahingeschieden war.

17. Dann, als der Gesegnete dahingeschieden war, erhoben einige Bhikkhus, die jetzt noch nicht frei von Begehren waren, deren Arme und weinten, manche von ihnen warfen sich auf den Boden und rollten sich von einer Seite zur anderen, jammernd: „Zu früh ist der Gesegnete zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh ist der Beglückte zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh wird dem Auge der Welt der Blick erlöschen!“

Aber die Bhikkhus, die befreit von Begehren waren, achtsam und klar verstehend, wiederbesinnten in dieser Weise: „Unbeständig sind all zusammengesetzten Dinge. Wie könnte es auch anderes sein?“

18. Und der Ehrwürdige Anuruddha richtete sich an die Bhikkhus, sagend: „Genug Freunde! Trauert nicht, jammert Nicht. Denn hat der Gesegnete nicht erklärt, daß alles was gemocht und geliebt ist, dort Veränderung sein muß, Trennung und Abbruch? Von dem was geboren, ins Entstehen kommt, zusammengesetzt und Gegenstand des Vergehens, wie kam einer da sagen: 'Möge es nicht zur Auflösung kommen!'? Die Gottheiten, Freunde, sind betrübt.“

„Aber Ehrwürdiger Herr, welcher Gottheiten ist sich der Ehrwürdige Anuruddha bewußt?“

„Da sind Gottheiten, Freund Ananda, in der Luft und auf der Erde, die weltgeistig sind. Mit zerzaustem Haar weinen sie, mit hochgehobenen Armen weinen sie, sich selbst auf den Boden werfend, rollen sie sich von Seite zu Seite, jammernd: 'Zu früh ist der Gesegnete zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh ist der Beglückte zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh wird dem Auge der Welt der Blick erlöschen!' Aber jene Gottheiten, die befreit von Begierde sind, achtsam und klar verstehend, wiederbesinnen in dieser Weise: 'Unbeständig sind alle zusammengesetzten Dinge. Wie könnte es auf andere Weise sein?'“

19. Nun verbrachte der Ehrwürdige Anuruddha und der Ehrwürdige Ananda den Rest der Nacht mit Bereden des Dhammas. Dann sprach der Ehrwürdige Anuruddha zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Geht nun, Freund Ananda, nach Kusinara, und verkündet den Mallas: 'Der Gesegnete, Vasetthas, ist dahingeschieden. Tut nun, wie es Euch passend erscheint.'“

„So sei es, Ehrwürdiger Herr.“ Und der Ehrwürdige Ananda richtete sich am Vormittag zurecht, und seine Schale und Robe nehmend, ging er mit einem Gefolge nach Kusinara hinein.

20. Zu dieser Zeit hatten sich die Mallas von Kusinara in der Ratshalle versammelt, um eben diesen jenen Punkt zu bedenken. Und der Ehrwürdige Ananda wartete sie auf und tat ihnen kund: „Der Gesegnete, Vasetthas, ist dahingeschieden. Tut nun, wie es Euch passend erscheint.“

Als sie hörten, wie der Ehrwürdigen Ananda diese Worte sprach, waren die Mallas und deren Söhne, und deren Frauen und die Frauen derer Sohne, schlimm berührt, im Herzen berührt und geplagt, und einige von ihnen, weinten mit zerzaustem Haar, mit hochgehobenen Armen in Verzweiflung, weinten sie, sich selbst auf den Boden werfend, rollten sie sich von Seite zu Seite, jammernd: „Zu früh ist der Gesegnete zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh ist der Beglückte zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh wird dem Auge der Welt der Blick erlöschen!“

Verehrung den Überresten

21. Dann gaben die Mallas von Kusinara ihren Mannen die Order, sagend: „Sammelt nun alle Duftstoffe, Blumengestecke und Musikanten, selbst alle, die in Kusinara zu finden sind.“ Und die Mallas gingen, mit den Duftstoffen, den Blumengestecken und den Musikanten, und mit fünfhundert Sets an Bekleidungen, zum Sala-Hain, den Erholungspark der Mallas und warteten den Körper des Gesegneten auf. Und ihn aufgewartet, zollten sie ihre Verehrung dem Körper des Gesegneten mit Tanz, Lieder, Musik, Blumengestecken und Duftstoffen, und Laubdächer und Pavillons errichtend, verbrachten sie den Tag damit Respekt zu zeigen, Ehren und Huldigung gegenüber dem Körper des Gesegneten. Und dann kam ihnen der Gedanke auf: „Nun, der Tag ist uns nun zu weit fortgeschritten, um den Körper des Gesegneten einzuäschern. Morgen werden wir dieses tun.“

Und für den zweiten, und den dritten, vierten, fünften, und den sechsten Tag, zollten sie dem Körper des Gesegneten, mit Tanz, Lied, Musik, Blumengestecken und Duftstoffen, Verehrung, und Laubdächer und Pavillons errichtend, verbrachten sie den Tag damit Respekt zu zeigen, Ehren und Huldigung gegenüber dem Körper des Gesegneten.

Aber am siebenden Tag, kam ihnen der Gedanke auf: „Wir haben dem Körper des Gesegneten mit Tanz, Lied, Musik, Blumengestecken und Duftstoffen Respekt erwiesen, Ehren und Huldigung. Laßt uns nun den Körper des Gesegneten südwärts, zum südlichen Teil der Stadt und dahinter tragen, und laßt uns dort den Körper des Gesegneten, im Süden der Stadt, einäschern.“

Und acht Mallas, der führendsten Familien, gebadet von derer Krone auf deren Köpfen hinunter, und neue Kleider tragend, versuchten mit dem Gedanken: „Wir werden den Körper des Gesegneten hochheben“, dieses, konnten es jedoch nicht.

22. Dann sprachen die Mallas zum Ehrwürdigen Anuruddha, sagend: „Was ist der Grund, Ehrwürdiger Anuruddha, was ist die Ursache, daß diese acht Mallas, der führendsten Familien, gebadet von derer Krone auf deren Köpfen hinunter, und neue Kleider tragend, mit dem Gedanken: 'Wir werden den Körper des Gesegneten hochheben', dieses versuchten, es jedoch nicht konnten?“

„Ihr, Vasetthas, habt eine Vorsatz, die Gottheiten haben einen anderen.“

„Was dann, Ehrwürdiger Herr, ist der Vorsatz der Gottheiten?“

„Euer Vorsatz, Vasetthas, ist dieser: 'Wir haben dem Körper des Gesegneten mit Tanz, Lied, Musik, Blumengestecken und Duftstoffen Respekt erwiesen, Ehren und Huldigung. Laßt uns nun den Körper des Gesegneten südwärts, zum südlichen Teil der Stadt und dahinter tragen, und laßt uns dort den Körper des Gesegneten, im Süden der Stadt, einäschern.' Aber der Vorsatz der Gottheiten, Vasetthas, ist dieser: ' Wir haben dem Körper des Gesegneten, mit himmlischem Tanz, Lied, Musik, Blumengestecken und Duftstoffen, Respekt erwiesen, Ehren und Huldigung. Laßt uns nun den Körper des Gesegneten nordwärts, zum nördlichen Teil der Stadt tragen, und ihm durch das nördliche Tor getragen, laßt uns durch das Zentrum der Stadt gehen, und dann ostwärts, zum Osten der Stadt, und durch das Osttor gegangen, laßt ihn uns zu der Cetiya der Mallas, Makuta-bandhana, tragen, und dort laßt uns den Körper des Gesegneten einäschern.'“

„So die Gottheiten es wünsche, Ehrwürdiger Herr, so soll es sein.“

23. Darauf hin wurde ganz Kusinara, selbst die Schmutzhaufen und Misthaufen, knietief mit Mandarava-Blumen bedeckt.(62) Und Verehrung wurde dem Körper des Gesegneten von den Gottheiten wie auch den Mallas von Kusinara gezollt. Mit Tanz, Lied, Musik, Blumengestecken und Duftstoffen, himmlisch und menschlich, wurde Respekt, Ehrung und Huldigung gezeigt. Und dann trugen sie den Körper des Gesegneten nordwärts, zum nördlichen Teil der Stadt, und ihn durch das nördliche Tor getragen, gingen sie durch das Zentrum der Stadt und denn ostwärts, zum Osten der Stadt, und nachdem sie durch das Osttor geschritten waren, trugen sie den Körper des Gesegneten zum Cetiya der Mallas, Makuta-bandhana, und legten ihn dort nieder.

24. Dann sprachen die Mallas von Kusinara zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: „Und wie sollen wir handeln, Ehrwürdiger Ananda, den Körper des Tathagatas zu respektieren?“

„Selber Weise folgend, Vasetthas, wie gegenüber dem Körper eines universellen Monarchen.“

„Aber wie, Ehrwürdiger Ananda, handeln sie, den Körper eines universellen Monarchen respektierend?“

„Der Körper eines universellen Monarchs, Vasetthas, wird zuerst mit frischem Leinen eingewickelt, und dann mit Baumwolle bestückt. Und nochmals wird er mit einer Reihe frischem Leinen eingewickelt und wieder mit Baumwolle bestückt, und dieses wird in fünfhundert Schichten von Leinen und fünfhundert aus Baumwolle getan. Wenn dieses getan ist, wird der Körper eines universellen Monarchs in einem eisernen Ölkessel platziert, welcher in einem anderen Eisenkessel eingeschlossen wird, ein Verbrennungsscheiterhaufen wird aus allen Arten von parfümiertem Holz errichtet, und so wird der Körper eines universellen Monarchs verbrannt, und an einer Straßenkreuzung, wird eine Stupa für den universellen Monarchen errichtet. So wird es getan, Vasetthas, mit dem Körper eines universellen Monarchs.

„Und gleich, Vasetthas, so wie mit dem Körper eines universellen Monarchs, so sollte es mit dem Körper eines Tathagatas getan werden, und an einer Straßenkreuzung sollte eine Stupa für den Tathagata hochgezogen werden. Und wer auch immer an diesen Platz Bestecke oder Räucherwerk oder Sandelholzpulver bringen sollte, oder Ehrbietung erweist, und dessen Geist dort zur Ruhe kommt, wird es für dessen langfristiges Wohlergehen und Glück sein.“

25. Dann gaben die Mallas Anordnung an ihre Mannen, sagend: „Sammelt nun alles an Baumwolle der Mallas zusammen!“ Und die Mallas von Kusinara wickelten den Körper des Gesegneten in frischem Leinen ein und bestückten ihn mit Baumwolle. Und nochmal wickelten sie ihn in frischem Leinen ein und bestückten ihn mit Baumwolle, und wurde es, für bis zu fünfhundert Schichten aus Leinen und fünfhundert Schichten aus Baumwolle. Als dieses getan war, platzierten sie den Körper des Gesegneten in einem eisernen Ölkessel, welcher in einem anderen Eisenkessel eingeschlossen war, und errichteten einen Verbrennungsscheiterhaufen aus allen Arten von parfümiertem Holz, und darauf legten sie den Körper des Gesegneten.

26. Nun reiste zu dieser Zeit, der Ehrwürdige Maha Kassapa(63), mit einem großen Gefolge von fünfhundert Bhikkhus, von Pava nach Kusinara. Und auf dem Weg, ging der Ehrwürdige Maha Kassapa von der Hauptstraße ab und setzte sich an den Fuß eines Baumes.

Und ein bestimmter Ajivaka, kam, auf seinem Weg nach Pava, vorbei und er hatte eine Mandarava-Blume aus Kusinara mit sich gebracht. Und der Ehrwürdige Maha Kassapa sah den Ajivaka aus der Ferne kommend und wie er sich näherte, sprach er zu ihm, sagend: „Wißt Ihr, Freund, irgend etwas über unseren Meister?“

„Ja, Freund, ich weiß. Es ist nun sieben Tage her, seit dem der Asket Gotama dahingeschieden ist. Von dort habe ich diese Mandarava-Blume mitgenommen.“

27. Darauf hin erhoben einige Bhikkhus, die jetzt noch nicht frei von Begehren waren, deren Arme und weinten, und einige warfen sich selbst auf den Boden und rollten sich von einer Seite zur anderen und weinten: „Zu früh ist der Gesegnete zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh ist der Beglückte zu seinem Parinibbana gekommen! Zu früh ist dem Auge der Welt der Blick erloschen!“

28. Nun zu dieser Zeit saß ein Subhadda, der erst im hohen Alter entsagt hatte, in der Versammlung.(64) Und er richtete sich an die Bhikkhus, sagend: „Genug Freunde! Trauert nicht, jammert nicht. Wir sind den großen Asketen gut los. Zu lange, Freunde, wurden wir von ihm unterdrückt, indem er sagte: 'Dieses ist passend für Euch, dieses ist nicht passend für Euch.' Nun soll es uns möglich sein, zu tun wie wir es wünschen, und das was wir nicht wünschen brauchen wir nicht zu tun.“

Doch der Ehrwürdige Maha Kassapa richtete sich an die Bhikkhus, sagend: „Genug Freunde! Trauert nicht, jammert Nicht. Denn hat der Gesegnete nicht erklärt, daß alles was gemocht und geliebt ist, dort Veränderung sein muß, Trennung und Abbruch? Von dem was geboren, ins Entstehen kommt, zusammengesetzt und Gegenstand des Vergehens, wie kam einer da sagen: 'Möge es nicht zur Auflösung kommen!'?“

29. Nun zu dieser Zeit versuchten vier Mallas, von den führendsten Familien, gebadet von deren Kröne auf deren Kopf hinunter, und neue Kleider tragend, mit dem Gedanken: „Wir werden den Scheiterhaufen des Gesegneten anzünden“, dieses, doch sie vermochten es nicht zu tun. Und die Mallas sprachen zum Ehrwürdigen Anuruddha, sagend: „Was ist der Grund, Ehrwürdiger Anuruddha, was ist die Ursache, das diese vier Mallas, von den führendsten Familien, gebadet von deren Kröne auf deren Kopf hinunter, und neue Kleider tragend, mit dem Gedanken: 'Wir werden den Scheiterhaufen des Gesegneten anzünden', dieses versuchend, es jedoch nicht zu tun vermochten?“

„Ihr, Vasetthas, habt einen Vorsatz, die Gottheiten haben einen anderen.“

„Und was, Ehrwürdiger Herr, ist der Vorsatz der Gottheiten?“

„Der Vorsatz der Gottheiten, Vasetthas, ist dieser: 'Der Ehrwürdige Maha Kassapa ist auf dem Weg von Pava nach Kusinara, zusammen mit einem großen Gefolge von fünfhundert Bhikkhus. Laßt den Scheiterhaufen nicht entzünden werden, bis der Ehrwürdige Maha Kassapa Verehrung zu den Füßen des Gesegneten gezollt hat.'“

„So wie die Gottheiten wünschen, Ehrwürdiger Herr, so soll es sein.“

30. Und der Ehrwürdige Maha Kassapa wartete den Scheiterhaufen des Gesegneten, beim Cetiya der Mallas, Makuta-bandhana, in Kusinara, auf. Und er richtete seine äußere Robe über einer Schulter und mit zur Verneigung gefalteten Händen, ging er drei mal um den Scheiterhaufen und behielt dabei seine rechte Seite gegenüber dem Körper des Gesegneten gerichtet, und er zollte Verehrung zu den Füßen des Gesegneten. Und dem gleich, taten es die fünfhundert Bhikkhus.

Und als die Verehrung vom Ehrwürdigen Maha Kassapa und den fünfhundert Bhikkhus gezollt war, entfachte sich der Scheiterhaufen des Gesegneten von selbst in Flammen.

31. Und es kam so, daß, nachdem der Körper des Gesegneten verbrannt worden war, keine Asche oder Teilchen zu sehen waren, die Haut, Gewebe, FLeisch, Sehnen und Flüssigkeiten waren, nur Knochen waren verblieben. Gerade so, wie wenn Ghee oder Öl verbrannt wird, es keine Teilchen oder Asche zurück läßt, eben so auch mit Körper des Gesegneten, der verbrannt wurde, war keine Asche oder Teilchen zu sehen, welches Haut, Gewebe, Fleisch, Sehnen oder Flüssigkeit war, nur Knochen waren verblieben. Und von den fünfhundert Leinenhüllen, wurden nur zwei nicht aufgebraucht, die innerste und die äußerste.

32. Und als der Körper des Gesegneten verbrannt war, fiel Regen vom Himmel und erlöschte den Scheiterhaufen des Gesegneten, und aus den Sala-Bäumen kam Wasser hervor, und die Mallas von Kusinara brachten Wasser, parfümiert mit vielen Arten von Duftstoffen, und auch diese erlöschten den Scheiterhaufen des Gesegneten.

Und die Mallas von Kusinara legten die Überreste des Gesegneten in deren Ratshalle und umgrenzten ihn mit Gitterwerk aus Speeren und umreihten diesen mit einem Zaum aus Bogen, und dort zollten sie für sieben Tage Verehrung gegenüber den Überresten des Gesegneten, mit Tanz, Lied, Musik, Blumengestecken und Duftstoffen und zeigten deren Respekt, Verehrung und Huldigung gegenüber den Überresten des Gesegneten.

Aufteilung der Überreste

33. Dann erfuhr der König von Magadha, Ajatasattu, Sohn der Videhi Königin, das in Kusinara der Gesegnete dahingeschieden war. Und er sendete eine NAchricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch ich. Ich bin es würdig, einen Anteil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Ich werde eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

34. Und die Licchavis von Vesali erfuhren, daß der Gesegnete in Kusinara dahingeschieden war. Und sie sandten eine Nachricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch wir. Wir sind würdig einen Teil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Wir werden eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

35. Und die Sakyas von Kapilavatthu erfuhren, daß der Gesegnete in Kusinara dahingeschieden war. Und sie sandten eine Nachricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch wir. Wir sind würdig einen Teil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Wir werden eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

36. Und die Bulis von Allakappa erfuhren, daß der Gesegnete in Kusinara dahingeschieden war. Und sie sandten eine Nachricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch wir. Wir sind würdig einen Teil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Wir werden eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

37. Und die Kolis von Ramagama erfuhren, daß der Gesegnete in Kusinara dahingeschieden war. Und sie sandten eine Nachricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch wir. Wir sind würdig einen Teil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Wir werden eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

38. Und der Vethadipa Brahmane erfuhren, daß der Gesegnete in Kusinara dahingeschieden war. Und er sandte eine Nachricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch ich. Ich bin würdig einen Teil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Ich werde eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

39. Und die Mallas von Pava erfuhren, daß der Gesegnete in Kusinara dahingeschieden war. Und sie sandten eine Nachricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch wir. Wir sind würdig einen Teil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Wir werden eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

40. Aber als sie dieses hörten, richteten sich die Mallas von Kusinara an die Versammlung, sagend: Der Gesegnete ist in unserer Siedlung dahingeschieden. Wir werden keinen Anteil der Überreste des Gesegneten teilen.“ Dann sprach der Brahmane Dona zur Versammlung, sagend:

Ein Wort von mir, ich bitte Euch, Herren, es anzuhören! Unser Buddha lehrte uns des Verzichts, Ungeziem es wäre, wenn Zerrissenheit aufkommen würde, Und Krieg und Blutvergießen, über die Obhut, Über die Überreste, dessen der Bester unter Menschen war! Laßt uns alle, Herren, in Freundlichkeit zustimmen, Acht Anteile zu teilen, sodaß fern und weit, Stupas aufkommen mögen, und diese sehend, Menschheit Vertrauen in den All-Erleuchteten finden wird!

„So sei es, Brahmane! Teilt die Überreste des Gesegneten in acht gleiche Anteile für Euch selbst.“

Und der Brahmane sagte zu der Versammlung: „So sei es, Herren.“ Und er teile die Überreste des Gesegneten gerecht in acht gleiche Anteile, und so getan, richtete er sich an die Versammlung, sagend: „Laßt diese Urne, mir übergeben werden. Über diese Urne werde ich eine Stupa errichten, und in Ehren dessen, werde ich eine Festlichkeit abhalten.“ Und die Urne wurde dem Brahmanen Dona gegeben.

41. Dann erfuhren die Moriyas von Pipphalivana, daß der Gesegnete in Kusinara dahingeschieden war. Und sie sandten eine Nachricht an die Mallas von Kusinara, sagend: „Der Gesegnete war von der Kriegerkaste, und so auch wir. Wir sind würdig einen Teil der Überreste des Gesegneten zu erhalten. Wir werden eine Stupa über den Überresten des Gesegneten errichten und eine Feierlichkeit in deren Ehren abhalten.“

„Da ist kein Anteil der Überreste des Gesegneten übrig, die Überreste des Gesegneten wurden ausgeteilt. Aber nehmt von hier die Asche.“ Und sie nahmen von dort die Asche.

42. Und der König von Magadha, Ajatasattu, Sohn der Videhi Königin, errichtete eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Rajagaha, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Die Licchavis von Vesali, errichteten eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Vesali, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Und die Sakyas von Kapilavatthu, errichteten eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Kapilavatthu, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Die Bulis von Allakappa, errichteten eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Allakappa, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Die Kolis von Ramagama, errichteten eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Ramagama, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Der Vethadipa Brahmane, errichtete eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Vethadipa, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Die Mallas von Pava, errichteten eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Pava, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Die Mallas von Kusinara, errichteten eine Stupa über den Überresten des Gesegneten in Kusinara, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Der Brahmane Dona, errichtete eine Stupa über der Urne, und in dessen Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten. Und die Moriyas von Pipphalivana, errichteten eine Stupa über der Asche in Pipphalivana, und in deren Ehren, wurde eine Festlichkeit abgehalten.

So passierte es, daß da acht Stupas für die Überreste waren, eine neunte für die Urne und eine zehnte für die Asche.

Und so war es in den Tagen der alten Zeit.

43. Acht Anteile waren da, an Überresten von Ihm, Der Allsehende Eine, der größte unter Menschen. Sieben in Jambudipa werden geehrt, und einer In Ramagama, vom König der Nagarasse. Einem Zahn wird im Tavatimsa-Himmel geehrt, Einem im Reich von Kalinga, und einer von den Nagakönigen. Durch deren Strahlen, diese großzügige Erde, Mit ihrem hervorragendstem Geschenk ist bestückt, Von jenen, durch welche die Überreste des Allsehenden Einen bestens geehrt Von jenen, die würdig der Verehrung, durch Götter und Nagas, Und Herren der Menschen, wahrlich, von Höchsten der Menschenart. Zolle Verehrung, mit gefaltener Hand! Denn schwer ist es, fürwahr, Durch hunderte von Zeiten, zusammenzutreffen, mit einem Allerleuchteten!(65)

Anmerkungen

[Bezüge zu Anguttara Nikaya (= AN), sind zu Sammlungen nach Sutta-Nummern; Jene zu Digha Nikaya (= DN) und zu Majjhima Nikaya (= MN), sind Sutta-Nummern.]

1.

Bhagava:, auch als „der Verheißungsvolle“, oder „der Erhabene“ übersetzt, die häufigste Benennung des Buddhas, wenn auch gleich nicht für buddhistischen Nutzen eingeschränkt.

2.

Ajatasattu Vedehiputta. Die Kommentare geben an, daß Ajatasattus Mutter eine Kosala Prinzessin war, und nicht die Tochter des Vedehi Königs. So erklärt der Kommentar vedehiputta als „Sohn einer Weisen Mutter“. Ajatasattu wurde nach dem Ermorden seines Vaters, König Bimbisara (siehe DN 2) , König des mächtigen Staates von Magadha.

3.

Tathagata: lit. „So-Gegangene“ oder „So-Gekommene“; ebenfalls eine Benennung des Buddhas, welche er generell benützte, wenn er von sich selbst sprach.

4.

Ananda war ein Cousin des Buddhas und sein persönlicher Diener für vierundzwanzig Jahre. Er erlangte nach dem Dahinscheiden von Buddha Arahatschaft, gerade kurz vor dem Beginn des Ersten Konzils, in welchem er ein Rezitierender des Digha Nikayas und Autorität des Sutta Pitaka war.

5.

Die Lehrrede, die hier Bezug nimmt, ist AN 7.19.

6.

Die Gruppennamen, die vom Original nicht dargeboten werden, wurden aus anderen Quellen bezogen, die Qualitäten behandelt; hier satta saddhamma, über welches in AN 7.63; MN 53 nachzulesen ist. Im Kommentar zu MN 8 wird es „die vollständige Ausrüstung, die für Einsicht erforderlich ist“ genannt (BPS Wheel Nr. 61/62, S.48).

7.

Satta bojjhanga. Siehe Piyadassi Thera, Die Sieben Faktoren der Erleuchtung (BPS Wheel Nr. 1).

8.

Saraniya dhamma: auch in MN 48, AN 6.11, 12.

9.

Tugend (sila), Konzentration (samadhi) und Weisheit (pañña) sind die drei Abschnitte es Noblen Achtfachen Pfades. Unsere Texte bemühen die Wichtigkeit der vollen Entwicklung aller drei, für eine letztliche Befreiung, wieder und wieder.

10.

Asava: diese verunreinigenden Großen: Sinnesbegehren, Verlangen nach Existenz und Unwissenheit, sind grundlegend für die Bindung an den Kreislauf der Geburt verantwortlich. Sie werden auch als „Geschwüre“ oder „Korruptionen“ übersetzt. Spätere Texte fügen einen vierten hinzu, den Makel der falschen Sichtweise.

11.

Sariputta war der führende Schüler des Buddhas, und jener, der herausragend in Weisheit war. Bezüglich einer vollständigen Behandlung des Lebens und der Arbeit, oder seine dargestellte Person, sehen Sie Nyanaponika Theras, Das Leben von Sariputta (BPS Wheel Nr. 90/92) ein.

12.

Evam-dhamma. Kommentare und Sub-Kommentare: Die bezieht sich auf Konzentration und zu geistigen Qualitäten, die zur Konzentration (samadhipakkhiya dhamma), wie Energie, Achtsamkeit, usw., gehören. Der Kommentar erklärt „Verweilstätte“ (vihara) als einen Aufenthaltsort für das Erlangen der Beendigung (nirodha-samapatti).

13.

Evam-vimutta: deren Erlösung von Trübungen und von zukünftigen Geburten.

14.

Betreffend der fünf Hindernisse, siehe Nyanaponika Theras, Die Fünf Hindernisse (BPS Wheel Nr. 26).

15.

Über die vier Grundlagen der Achtsamkeit, siehe unten, II:14. Die sieben Faktoren der Erleuchtung werden in I:9 aufgezählt.

16.

Puta-bhedanam. Der Kommentar erklärt es als Aufbrechen, das Entpacken von Boxen (puta) von Handelsware, zum Zwecke der Verteilung. Aber vielleicht bezieht es sich auf das Aufplatzen der Samenkammern der Patali-Blume.

17.

Die Ebene der Arahatschaft, die letzte von vier Stufen der Befreiung. Die nächsten drei Paragraphen beziehen sich auf die drei niedrigeren Stufen, d.h. den Nichtwiederkehrer, Einmalwiederkehrer und Stromeintreter (anagami, sakadagami, sotapanna).

18.

Oder: „nicht hingehalten (in seinen Resultaten).“

19.

Animitta cetosamadhi. Der Kommentar erklärt den Begriff hier, als bezugnehmend auf die Fruchtungserlangung der Arahatschaft (phalasamapatti), in welcher der Buddha Einvernahme von direkter Erfahrung von Nibbana erlangt und sich nicht länger äußeren Gegenständen annimmt, oder weltliche Gefühle fühlt. In einem anderen Zusammenhang kann es, die Konzentration, welche durch intensive Einsicht erlangt wurde, bedeuten.

20.

Tamatagge: ein schwieriges Wort. Der Kommentar nimmt an, daß es für die Superlativform des Wortes aggatama, „höchste“, steht, aber spielt auch auf das Pali-Wort tama, „Dunkelheit“, an. Es ist etwas schwierig anzunehmen, daß eine superlative Vorsilbe, der Qualität des Wortes voransteht. Tibetische und Chinesische Parallelen (Waldschmidt, Das Mahaparinirvana-sutra Berlin, 1950-51, S. 200 ff.) deuten auf die Bedeutung von „das Höchste“. In den Fragmenten der Turfan Sanskrit-Version, sind diese Worte nicht erhalten. Der Kommentar besagt: “Tamatagge = tama-agge; das 't' in der Mitte, ist für euphonische Zwecke eingefügt. Die Bedeutung sei: diese sind die aller höchsten, die erhabensten (ime aggatama tamatagga). Alle Bande der Dunkelheit durchschnitten (tama-yoga), werden meine Bhikkhus an der Spitze sein, im höchsten Rang (ativiya agge uttamabhave). Unter ihnen werden jene sein, die am Gifpel sein werden (ati-agge), jene, die nach der Ausübung begehren; und jene, die in den vier Grundlagen der Achtsamkeit verweilen, werden an der Spitze von ihnen sein.“

21.

Kappam va tittheyya kappavasesam va. Der Kommentar hält kappa nicht für eine „Weltzeit“ oder „Äeon“, sondern als ayu-kappa, „Lebensspanne“ und erklärt avasesa (üblicher Weise „Reste“) mit „im Exzess“.

Kommentar: „Er möge am Leben bleiben, solange es die Lebensspanne von Menschen, zur jeweiligen Zeit, erlaubt. (Sub-Kommentar: die maximale Lebensspanne.) Kappavasesa: 'im Exzeß' (atireka), d.h., mehr oder weniger über hundert Jahre, wird als normal höchste Lebenserwartung angesehen.“

Unter der Vielzahl der Bedeutungen des Wortes kappa ist tatsächlich diese der Zeit im allgemeinen Sinn (kala), und nicht nur die Dauer eines Äeons, aber die Bedeutung „Lebensspanne“, scheint nur in diesem Abschnitt zugesprochen worden sein. Auch ist die Bedeutung „im Exzeß“ für avasesa (üblicher Weise „Rest“) unüblich.

Die vier Bestandteile von übermenschlichen Kräften (iddhipada) sind Konzentration gegenüber einer Bestrebung, Reinheit des Geistes und Untersuchung.

Anmerkung des Übersetzers: Es besteht kein nachvollziehbarer Grund, die Aussage des Kommentars hier nicht zu übernehmen, da es gänzlich keinen Sinn macht und nicht zum Gesamteindruck der Lehren des Buddhas passen würde, hier dem Übersetzer, in der Annahme, mit kappa sei hier fortgehendes Wiederwerden, für ein Weltzeitalter gemeint, zu folgen. Hier nicht annehmend, das der Übersetzer meint, daß ein menschlicher Körper willentlich für unnatürliche Zeitspannen erhalten werden kann.

22.

Entsprechend dem Kommentar war Anandas Geist durch ein furchterregendes Zeichen, durch Mara dargestellt, beeinflußt (pariyutthitacitto), und hielt ihn davon ab Buddhas Anregung zu ergreifen.

23.

„Überzeugung und Befreiung.“ Dieses steht für das einzelne Pali-Wort sappatihariya, und ist dafür vorgesehen, diese beiden Bedeutungen, entsprechend dem Kommentar und auch im Zusammenhängen, die im Kanon vorkommen, zu beschreiben. Die Kommentare leiten es von Verb patiharati, „zu entfernen“ ab und erklären es, (1) als die Entfernung von dem was feindlich, wie zum Beispiel Opposition und Einsprüche (abgedeckt durch „überzeugen“), ist, und (2) mit der Entfernung der inneren Hindernisse, wie etwas Trübungen wie Gier usw. Es ist wahrscheinlich im Bezug auf letzteres, daß die Kommentare zu unserem Text hier, den Abschnitt wie folgt wiederfomulieren: „bis sie fähig sind, die Lehren in seinem befreienden (niyyanika) Umfang, zu lehren.“

24.

Tulam atulañca sambhavam: lit. „die messbare und unmessbare, produktive Ursache (des Lebens)“, d.h. willentliche Handlungen verursachen Wiedergeburt in der begrenzten, oder eingeschränkten Sinnessphäre, oder in der uneingeschränkten feinmateriellen und nichtmateriellen Sphäre.

25.

Bhavasankhara: die formende Kraft des Werdens, im Sinne welche Formen existieren.

26.

Kavacam iv'attasambhavam. Kommentar: „Er bricht durch das gesamte Netz von Trübungen, das individuelle Existenzen umwickelt, wie ein Kettenhemd; er zerbricht die Trübungen, wie ein großartiger Krieger, seinen Panzer nach dem Kampf“. Die Sanskrit-Version führt „wie eine Eischale“ an (kosam iv' anda-sambhavam).

27.

Kommentar: „Genau in diesem Ausmaß des Umstandes, war sich der Ehrw. Ananda der Tatsache bewußt, daß: 'Sicher, heute hat der Gesegnete seinem Willen weiterzuleben entsagt.' Dadurch, daß der Gesegnete wußte, daß der Ehrwürdige Ananda sich dessen bewußt was, gab er ihm keine weitere Möglichkeit, um ein Weiterleben entsprechend der Reste seiner Lebensspanne zu beten. Doch sprach er zu ihm über andere achtbenannte Gruppen, beginnend mit den acht Versammlungen. Sub-Kommentar: „Manche sagen, daß der Buddha so tat, um den Ehrw. Ananda abzulenken, und ihm von aufkommender Trauer zu bewahren.“

28.

Siehe auch das Maha-sihanada Sutta (MN 12).

29.

Abhibhayatana.

30.

Das ist: „Formen an des eigenen Körpers wahrnehmen.“ Dieses bezieht sich hauptsächlich auf Konzentration.

31.

Dieses bezieht sich auf das kasina-nimitta, das Nach-Bildnis, nach dem Aufkommen von vollständiger Konzentration.

32.

Er bezieht den „Anblick“ von Gegenständen, außerhalb des Körpers.

33.

Attha vimokkha.

34.

Rupi. Dieses bezieht sich auf die Form-Sphäre-Vertiefung (rupajjhana), erlangt mittels Formgegenständen des eigenen Körpers.

35.

Subhan tveva adhimutto hoti. Kommentar: „Hiermit meditative Vertiefung (jhana), durch Blau-kasinas, erreicht, usw., auf tiefblaue Farbe wird gedeutet.“

36.

Der Kommentar besagt, daß der Buddha, wenn er zurück blickt, den gesamten Körper dreht, wie es ein Elefant tut.

37.

In früheren Ausgaben dieser Arbeit, wurde mahapadesa als „Große Autorität“ übersetzt. Es ist nun bekannt, daß die passende Bedeutung von apadesa, nicht „Autorität“, sondern „Bezug“ oder „Quelle“ ist. Abseits des Abschnittes ist klar, daß da nur zwei wahre „Autoritäten“ sind: die Lehrreden (Suttas) und die Disziplin (Vinaya).

38.

Sukara-maddava: ein umstrittener Begriff, der deshalb unübersetzt geblieben ist. Sukara = Schwein; maddava = weich, fein, angenehm. Damit sind zwei alternative Ausführungen möglich: (1) die feinen Teile von einem Schwein oder Eber; (2) das was von einem Schwein oder Eber genoßen wird. In der letzteren Bedeutung, wurde der Begriff Pilzen oder Trüffel zugesprochen, oder Süßkartoffel oder Wurzelknollen. K.E. Neumann, im Bezug auf seine deutsche Übersetzung des Majjhima Nikaya, zitiert einen Leitfaden von indischen Heilpflanzen Rajanigantu, wo mehrere Pflanzen mit sukara beginnen.

Der Kommentar gibt drei alternative Erklärungen: (1) das Fleisch eines einzelnen erstgeborenen (Wild) Schweines, weder zu jung noch zu alt, welches jemandem ohne absichtsvolle Tötung zugefallen ist; (2) ein Kreation aus weichgekochtem Reis mit feinen Kuhprodukten; (3) eine Art alchemistisches Elixier (rasayanavidhi). Dhammapala, in seinem Kommentar zu Udana VIII.5, gibt weiters, junge Bambussproßen, von Schweinen zertrampelt (sukarehi maddita-vamsakaliro) an.</p>

39.

Kommentar: „Diese Verse, und diverses Folgendes, wurde von Älteren eingefügt, die das Dhamma sammelten (Texte zum ersten Konzil).“

40.

Alara Kalama war einer von Buddhas Lehrern, vor seiner Erleuchtung. Er lehrte dem Bodhisatta, wie man die Sphäre der Nichtsheit erreicht, doch konnte ihm den Weg zu Nibbana nicht zeigen.

41.

Kommentar: „Von der Stadt Pava, ist es drei gavutas (etwa fünf Meilen) bis Kusinara. Diese Entfernung mit großer Anstrengung gehend, und sich an fünfundzwanzig Stellen am Weg niedersetzend, erreichte der Gesegnete den Sala-Hain zur Abenddämmerung, als die Sonne bereits am Untergehen war. So kommt Krankheit über den Mensch, zerquetscht all seine Gesundheit. Als ob er auf diesen Punkt deuten wollte, sprach der Gesegnete diese Worte, welche die Welt tief bewegten: 'Ich bin müde, Ananda, und möchte mich hinlegen'“

42.

Siehe The Four Sacred Shrines, von Piyadassi Thera (BPS Bodhi Leaves (Bodhi Blätter) No. 8).

43.

Zu Lumbini nahe Kapilavatthu, der Ahnensitz der Sakyans, in den Fußbergen der Himalayas. Eine Asoka-Säule markiert diesen Ort.

44.

Zu Buddha-Gaya, in Bihar.

45.

Zu Isipatana nahe Benares (modern Sarnath).

46.

Sadatthe. Kommentar: „zur den höchsten Zweck, das Ziel der Arahatschaft.“ Da gibt es eine unterschiedliche Darstellung: saratthe, „für einen essenziellen Zweck“.

47.

Cakkavatti-raja: der ideale König von Rechtschaffenheit, entsprechend der buddhistischen Tradition.

48.

Ayasa: normal „aus Eisen gemacht“, hat hier entsprechend dem Kommentar die Bedeutung „aus Gold gemacht“, für welches auch Unterstützung im Sanskrit-Gebrauch des Wortes besteht.

49.

Paccekabuddha ist jemand, der für sich alleine erwacht oder erleuchtet ist. Solche Paccekabuddhas kommen zu Zeiten auf, wenn da kein Vollkommenerleuteter (samma-sambuddha) vorhanden ist. Wie der Letzter, erlangen diese deren Erleuchtung durch eigene Anstrengung, aber im Gegensatz, sind diese nicht fähig, andere zur Befreiung zu führen. Siehe Ria Kloppenberg, The Paccekabuddha: A Buddhist Ascetic (BPS Wheel No. 305/307).

50.

Das Wort Vihara, hier im Text wiedergegeben, kann sich nicht auf ein Kloster oder die Unterkunftstätte von Mönchen beziehen. Der Kommentar erklärt es als ein Pavilion (mandala-mala). So es üblich war Treffpunkte für die Sippen zu haben, so der Kommentar, kann es gut sein, daß dort solch eine Unterkunft war. Die Liege im Freien, welche Ananda gebeten wurde, für den Meister herzurichten, war wahrscheinlich der Sitz der Führer des Malla-Klans, der an diese Stelle gebracht wurde.

51.

Sekha. Dieses bedeutet jene zu den drei niedrigeren Zuständen der Emanzipation. Ananda hatte zu dieser Zeit die erste Stufe dieser Zustände, Stromeintritt, erreicht.

52.

Anasavo: das ist ein Arahat.

53.

Die „Sieben Juwelen“ eines universellen Monarchs sind: magisches Rad, Wappen seiner Souveränität, womit der die Welt ohne dem Nutzen von Gewalt erobert; seine wundervollen Elefanten; seine Pferde; seine schönen Frauen; seine wertvollen Juwelen, seine Schatzmeister, seine Berater. Alle sind im Besitz von wundervollen Besitztümer. Mehr über Maha Sudassana, siehe das Sutta, daß seinen Namen trägt: DN 17.

54.

Die vier Grade der Heiligkeit sind der Stromeintreter, der Einmalwiederkehrer, der Nichtmehrwiederkehrer und der Arahat.

55.

„Freund“, in Pali ist avuso, „Ehrwürdiger Herr“ = Bhante, „Euer Würden“ = ayasma.

56.

Nachdem Ananda, an diesem Punkt, nicht fragte, was die geringeren Regeln sind, beschloß die Sangha keine der Regeln der Vinaya aufzuheben.

57.

Channa war der Kutscher des Buddhas, zu der Zeit, als er noch ein Prinz war, und im Palast lebte. Wegen seiner vorhergehenden Verbindung mit dem Buddha, war er verbohrt und weigerte sich der Disziplin anzunehmen. Das Verhängen der „höheren Strafe“ (brahmadanda), verwandelte ihn in einen folgsamen Mönch.

58.

Handa dani bhikkhave amantayami vo: Vayadhamma sankhara appamadena sampadetha. Ernsthaftigkeit (appamada), wird als „Anwesenheit von Achtsamkeit“ erklärt. Kommentar: “'Man sollte all seine Pflichten erfüllen, ohne Achtsamkeit einbrechen zu lassen!' So tat der Gesegnete, während auf dem Bett seines Parinibbana, zusammenfassend, all seine Ratschläge, die er über die vierzig Jahre gegeben hatte, in einem Wort.“

59.

Anuruddha, der ältere Bruder von Ananda, wußte dieses aufgrund seiner übermenschlichen Kraft, den Geist anderer zu lesen, welche er besaß.

60.

Brahma Sahampati war eine höhere Gottheit der Brahma-Welt. Es war er, der den frisch erleuchteten Buddha bat, das Dhamma der Welt zu lehren. Siehe MN 26.

61.

Sakka ist der König der Götter im Tavatimsa-Himmel, und so eine niedrigere Gestalt in der kosmischen Hierarchie als Brahma Sahampati.

62.

Eine himmlische Blume, welche nur zu speziellen Anlässen auf der Erde aufkommt, im Speziellen mit Schlüsselereignissen im Leben Buddhas. Das Erscheinen in der Hand des Asketen Ajivaka, signalisiert dem Ehrwürdigen Maha Kassapa, daß des Buddhas Parinibbana wirklich stattgefunden hat. (Siehe darunter, Abschnitt 26.)

63.

Er war einer der führendsten Schüler von Buddha und wurde das Oberhaupt am Ersten Großen Konzil, welches kurz nach Buddhas Parinibbana stattgefunden hatte. Siehe Helmuth Hecker, Maha Kassapa: Vater der Sangha (BPS Wheel Nr. 345).

64.

Dieser Subhadda, ist eine andere Person, als der Wanderer Subhadda, welcher der letzte Buddhas persönlicher Schüler wurde.

65.

Der Kommentar schreibt diese Verse den „Älteren der Tambapanni Insel (Sri Lanka)“ zu.

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