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de:tipitaka:sut:dn:dn.26.0.than

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Cakkavatti Sutta

<docinfo_head>

Title: Cakkavatti Sutta: Der Rad-drehende Weltherrscher

Summary: url=index.html#dn.26.0.than In diesem Auszug erklärt Buddha, wie geschickte Handlung in der besten Art von langem Leben, der besten Art von Schönheit, der besten Art von Glück und der besten Art von Stärke resultieren kann.

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DN 26

PTS: D iii 58

					</div>

Cakkavatti Sutta: Der Rad-drehende Weltherrscher

übersetzt aus dem Pali von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Laien für ZzE

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

<docinfo_head_end>

<h1>Einleitung des Übersetzers</h1> <p>In der Vergangenheit war ungeschicktes Verhalten unbekannt unter der menschlichen Art. Als ein Resultat lebten die Menschen für eine immens lange Zeit — 80,000 Jahre — ausgestattet mit großer Schönheit, Reichtum, Wohl und Stärke. Mit der Zeit allerdings begannen sie sich in vielfacher Weise ungeschickt zu verhalten. Dies verursachte die schrittweise Verkürzung der Lebensspanne, bis zu dem Punkt, wo sie nun steht, bei 100 Jahren, mit menschlicher Schönheit, Reichtum, Wohl und Stärke in proportionalem Maße verringert. In der Zukunft, während die Moral fortsetzt, zu degenerieren, wird das menschliche Leben fortsetzen, sich zu verkürzen, bis zu dem Punkt, wo die normale Lebensspanne 10 Jahre beträgt und Menschen mit fünf Jahren die sexuelle Reife erreichen. „Unter jenen Menschen werden zehn Arten der Handlung (siehe AN 10.176) vollständig verschwunden sein… Das Wort 'geschickt' wird nicht existieren, von wo also wird da irgendjemand sein, der tut, was geschickt ist? Jene, welchen die ehrbaren Qualitäten von Mutterschaft, Vaterschaft, Asketenschaft und Brahmanenschaft eignen, werden diejenigen sein, welchen Ehre erwiesen wird… Scharfer Hass wird aufkommen, scharfe Böswilligkeit, scharfe Rage und mörderische Gedanken: Mutter für Kind, Kind für Mutter, Vater für Kind, Kind für Vater, Bruder für Schwester, Schwester für Bruder.“ Zu allerletzt werden die Bedingungen sich bis zu dem Punkt eines „Schwert-Intervalls“ verschlechtern, in welchem Schwerter in den Händen aller Menschen erscheinen und sie einander jagen wie Wild. Einige wenige Leute allerdings werden Zuflucht in der Wildnis suchen, um dem Gemetzel zu entkommen, und wenn die Schlächterei vorüber ist, werden sie aus ihren Verstecken kommen und sich entschließen, wieder ein Leben von geschickter und tugendhafter Handlung aufzunehmen. Mit der Wiederherstellung von Tugend wird die menschliche Lebensspanne sich wieder schrittweise erhöhen, bis sie 80.000 Jahre beträgt und die Menschen mit 500 Jahren die sexuelle Reife erlangen. Nur drei Krankheiten werden zu der Zeit bekannt sein: Begierde, Mangel an Nahrung und Alter. Ein anderer Buddha — Metteyya (Maitreya) — wird das Erwachen erlangen, seine monastische Sangha in den Tausenden zählend. Der größte König der Zeit, Sankha, wird in die Hauslosigkeit fortziehen und Arahatschift unter Metteyyas Führung erlangen.

Die Geschichte schließt nach der zeitlichen Abfolge der Aufs und Abs von menschlichem Reichtum, Lebensspanne und so weiter mit der folgenden Lehre über Kamma und geschickte Handlung ab.</p>

<p>…„„Bhikkhus, lebt mit euch selbst als eurer Insel, euch selbst als eurer Zuflucht, mit niemand anderem als eurer Zuflucht. Lebt mit dem Dhamma als eurer Insel, dem Dhamma als eurer Zuflucht, mit niemand anderem als eurer Zuflucht.(1) Und wie lebt ein Bhikkhu mit sich selbst als einer Insel, sich selbst als seiner Zuflucht, mit niemand anderem als seiner Zuflucht? Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu auf den Körper an und für sich selbst fokussiert bleibt — entschlossen, geistesgegenwärtig und achtsam — Begierde und Bedrängnis mit Bezug auf die Welt beiseite legend. Er verbleibt fokussiert auf Gefühle an und für sich selbst… Geist an und für sich selbst… mentale Qualitäten an und für sich selbst — entschlossen, geistesgegenwärtig und achtsam — Begierde und Bedrängnis mit Bezug auf die Welt beiseite legend. Dies ist, wie ein Bhikkhu mit sich selbst als einer Insel lebt, sich selbst als einer Zuflucht, mit nichts anderem als einer Zuflucht; mit dem Dhamma als seiner Insel, dem Dhamma als seiner Zuflucht, mit nichts anderem als seiner Zuflucht.

„Wandert, Bhikkhus, in eurer passenden Reichweite, eurem eigenen angestammten Territorium. Wenn ihr in eurer passenden Reichweite, eurem eigenen angestammten Territorium wandert, werdet ihr an langem Leben, Schönheit, Wohl, Reichtum und Stärke wachsen.

„Und was macht eines Bhikkhus langes Leben aus(2) Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu die Grundlage von Kraft, ausgestattet mit Konzentration, begründet auf Willen und den Gestaltungen der Anstrengung entwickelt. Er entwickelt die Grundlage von Kraft begründet auf Beharrlichkeit… begründet auf Absicht… entwickelt die Grundlage von Kraft ausgestattet mit Konzentration, begründet auf Unterscheidung und den Gestaltungen der Anstrengung. Von der Entwicklung und Verfolgung dieser vier Grundlagen von Kraft, kann er für ein Äon (am Leben) bleiben, wenn er will, oder für den Verbleib eines Äons. Dies macht eines Bhikkhus langes Leben aus.

„Und was macht eines Bhikkhus Schönheit aus? Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu tugendhaft ist. Er verweilt gezügelt in Bezug auf die Patimokkha, vollendet in seinem Verhalten und seinem Bereich der Aktivität. Er trainiert sich selbst, nachdem er die Übungsregeln auf sich genommen hat, Gefahr in den geringsten Fehlern erkennend. Dies macht eines Bhikkhus Schönheit aus.

„Und was macht eines Bhikkhus Wohl aus? Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu — ganz zurückgezogen von Sinnlichkeit, zurückgezogen von ungeschickten geistigen Qualitäten — in die erste Vertiefung eintritt und darin verweilt: Verzückung und Wohlgefühl geboren aus Zurückgezogenheit, begleitet von zielgerichtetem Denken und Abwägen. Mit dem Stillen von zielgerichtetem Denken und Abwägen tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin: Verzückung und Wohlgefühl geboren aus Gelassenheit, Sammlung des Wesens, frei von zielgerichtetem Denken und Abwägen — innere Versicherung. Mit dem Schwinden von Verzückung bleibt er gleichmütig, achtsam und geistesgegenwärtig und empfindet ein Wohlgefühl mit dem Körper. Er tritt in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin, von welcher die Edlen erklären: 'Gleichmütig und achstam hat er ein angenehmes Verweilen.' Mit dem Verwerfen von Wohl und Weh — wie mit dem früheren Verschwinden von Entzücken und Bedrängnis tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin: Reinheit von Gleichmut und Achtsamkeit, weder Wohl noch Weh. Dies macht eines Bhikkhus Wohl aus.

„Und was macht eines Bhikkhus Reichtum aus? Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu dabei bleibt, die erste Richtung [den Osten] — so wie die zweite Richtung, die dritte und die vierte — mit einem Wesen durchtränkt mit Wohlwollen zu durchdringen. In ebensolcher Weise bleibt er dabei, oben, unten, ringsherum, überall und in jeder Hinsicht die allumfassende Welt mit einem Wesen durchtränkt mit Wohlwollen zu durchdringen: reichhaltig, ausgedehnt, unermesslich, frei von Feindseligkeit, frei von Übelwollen.

„Er bleibt dabei, die erste Richtung — so wie die zweite Richtung, die dritte und die vierte — mit einem Wesen durchtränkt mit Mitgefühl… durchtränkt mit Mitfreude… zu durchdringen.

„Er bleibt dabei, die erste Richtung — so wie die zweite Richtung, die dritte und die vierte — mit einem Wesen durchtränkt mit Gleichmut zu durchdringen. In ebensolcher Weise bleibt er dabei, oben, unten, ringsherum, überall und in jeder Hinsicht die allumfassende Welt mit einem Wesen durchtränkt mit Gleichmut zu durchdringen: reichhaltig, ausgedehnt, unermesslich, frei von Feindseligkeit, frei von Übelwollen.

„Dies macht eines Bhikkhus Reichtum aus.

„Und was macht eines Bhikkhus Stärke aus? Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu, durch das Enden von geistigen Gärungen in die gärungsfreie Wesensbefreiung und Einsichtsbefreiung eintritt, sie direkt für sich selbst im Hier und Jetzt verwirklicht habend. Dies bestimmt eines Bhikkhus Stärke.

„Bhikkhus, ich sehe keine einzige Stärke, die so schwer zu überwinden ist wie diese: die Stärke von Mara.(3) Und das Aufnehmen von geschickten Qualitäten ist, was diesen Verdienst zum Ansteigen bringt.“(4)

„Das ist, was der Befreite sagte. Zufrieden freuten sich die Bhikkhus an den Worten des Befreiten.</p>

<h1>Anmerkungen</h1> <dl>

1.

Dies kann auch übersetzt werden als: „Lebt mit geistigen Qualitäten (Dhammas) als eurer Insel, geistigen Qualitäten als eurer Zuflucht, mit nichts anderem als eurer Zuflucht.“

2.

Wörtlich, „was ist in eines Bhikkhus langem Leben?“ Dies scheint ein idiomatischer Gebrauch des Lokativ-Falls zu sein. Der Kommentar interpretiert dieses Idiom als bedeutend, was eines Bhikkhus langes Leben, Schönheit, usw. <i>verursacht</i>. Aus dieser Lesart ist zum Beispiel erklärt, dass ein Bhikkhu Reichtum anzieht, wenn er die vier erhabenen Geisteshaltungen entwickelt. Während dies zwar wahr ist, scheint es die Botschaft dieser Passage zu verbilligen.

3.

Diese letzte Passage ist bezogen auf die eröffnende Passage des Sutta, in welcher der Buddha sagt, „Wandert, Bhikkhus, in eurer passenden Reichweite, eurem eigenen angestammten Territorium. Wenn einer in seiner passenden Reichweite, seinem eigenen angestammten Territorium wandert, gewinnt Mara keine Öffnung, gewinnt keinen Fußhalt. Und es ist wegen des Aufnehmens geschickter Qualitäten, dass dieser Verdienst sich vermehrt.“ Siehe auch SN 47.6-7.

4.

Dies ist der Refrain, der mit jeder Stufe in der Erzählung davon, wie menschliches Leben sich im Nachspiel dieses Schwertintervalls verbessern wird, wiederholt wird. Hier scheint „Verdienst“ die Bedeutung zu haben, die es in Iti 22hat. „Seid nicht ängstlich vor Handlungen von Verdienst.“ Dies ist eine andere Weise, zu sagen, was glückverheißend, wünschenswert, angenehm, liebreich, liebreizend und so weiter ist — Handlungen von Verdienst.

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<b>Herkunft:</b>

	<div id="F_sourceCopy">Quelle dieser Arbeit ist die Gabe mit der Access to Insight "Offline Edition 2012.09.10.14", letztmaliger Abgleich 12. März 2013, großzügig geteilt von John Bullitt und angeführt als: ©2002 Thanissaro Bhikkhu.</div>
	<div id="F_sourceCopy_translation">Übersetzt ins Deutsche von: Laien für ZzE</div>
	<div id="F_sourceEdition">Letzte Revision: sj, 10. April 2015.</div>
	<div id="F_sourceTitle">Übernommen von einem File, bereitgestellt vom Übersetzer.</div>
	<div id="F_atiCopy">Diese Ausgabe von Zugang zur Einsicht ist <img width="8" src="./../../img/d2.png" alt="[dana/©]" class='cd'/>2013 (ATI 2002-2012).</div>
	<div id="F_zzeCopy">Übersetzungen, Publizierungen, Änderungen und Ergänzungen liegen im Verantwortungsbereich von <em>Zugang zur Einsicht</em>.</div>
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<div id="F_termsOfUse"><b>Umfang des Dhamma-Geschenkes: </b>Sie sind eingeladen, dieses Dhamma-Geschenk hier, und Ihre Verdienste damit, neben der eigenen Verwendung auch wieder als Dhamma-Geschenk zu vervielfachen (Anumodana) und in jedes dafür passende Medium zu kopieren, es umzuformatieren, zu drucken, publizieren und zu verteilen, vorausgesetzt: (1) Sie machen Kopien usw. verfügbar, <em>ohne eine Gegenleistung</em> zu verlangen; (2) Sie kennzeichnen klar, daß jedes Ergebnis aus dieser Arbeit (inkl. Übersetzungen) aus diesem Dokument stammt; und (3) Sie fügen diesen hier angeführten "Umfang des Dhamma-Geschenkes" jeder Kopie oder Abwandlung aus diesem Werk bei. Alles, was darüber hinaus geht, ist hier nicht gegeben. Für eine ausführliche Erklärung, siehe [[de:faq#copyright|FAQ]].
</div>
<div id="F_citation"><b>Wie das Dokument anzuführen ist</b> (ein Vorschlag): "Cakkavatti Sutta: The Wheel-turning Emperor" (DN 26), übersetzt aus dem Pali von  Thanissaro Bhikkhu. <i>Access to Insight</i>, 11 Februar 2012, [[http://www.accesstoinsight.org/tipitaka/dn/dn.26.0.than.html|http://www.accesstoinsight.org/tipitaka/dn/dn.26.0.than.html]] . Übernommen am 10 September 2012 (Offline Edition 2012.09.10.14), übersetzt von Laien für ZzE und am 14.08.2014 wiederveröffentlicht von <i>Zugang zur Einsicht</i> auf: 

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de/tipitaka/sut/dn/dn.26.0.than.txt · Zuletzt geändert: 2018/10/28 12:52 von Johann