Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


Übersetzungen dieser Seite?:
de:tipitaka:sut:kn:iti:iti.3.050-099.than

Preperation of htmls into ATI.eu currently in progress. Please visite the corresponding page at ZzE. If inspired to get involved in this merits here, one may feel invited to join best here: [ATI.eu] ATI/ZzE Content-style

Itivuttaka

<docinfo_head>

Title: Itivuttaka: Die Gruppe der Dreier

Summary:

Iti 50-99

PTS: Iti 44-98

Vagga.sutta: Iti 3.1-50

Itivuttaka: Die Gruppe der Dreier

übersetzt aus dem Pali von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

jb für ZzE (teilweise)

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

Alternative Übersetzung: Ireland

<docinfo_head_end>

Einleitung | Einser | Zweier | Dreier | Vierer

§ 50. {Iti 3.1; Iti 44}

(Querverweis: Iti 44)

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Wurzel dessen, was ungeschickt ist. Welche drei? Gier, als eine Wurzel dessen, was ungeschickt ist, Ablehnung, als eine Wurzel dessen, was ungeschickt ist, Unwissenheit, als eine Wurzel dessen, was ungeschickt ist. Dieses sind die drei Wurzeln dessen, was ungeschickt ist..“

Gier, Ablehnung, Unwissenheit zerstören, eben diese Person von bösem Geist, von dem sie geboren, wie das Fruchten des Bambus.

§ 51.

{Iti 3.2; Iti 45}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Beschaffenheiten. Welche drei? Die Beschaffenheit von Form, die Beschaffenheit von Formlosigkeit und die Beschaffenheit von Beendigung.(1) Dieses sind die drei Beschaffenheiten.“

Die Beschaffenheit von Form verstehen, keine Haltung einnehmend in Formlosigkeit, so in Beendigung befreit, sind Leute, die den Tod, gelassen haben hinter sich. Mit diesem Körper berührt, die Todlosigkeit- Beschaffenheit frei von Anschaffungen, den Verzicht verwirklicht, von Anschaffungen, gärungsfrei, der rechtens Selbsterwachte Eine lehrt den Zustand mit keinem Kummer, keinen Staub.

Anmerkung

<dl>

1.

Die Beschaffenheit von Form stimmt mit der Erfahrung von Form des Körpers auf den ersten vier Ebenen von Jhana (siehe Glossar) überein. Die Beschaffenheit der Formlosigkeit, stimmt mit der Erfahrung, gegründet auf die vierte Ebene von Jhana überein: die Dimension von unendlichem Raum, die Dimension von unendlichem Bewußtsein, die Dimension von Nichtsheit, die Dimension von weder Vorstellung noch Nichtvorstellung. Die Beschaffenheit von Beendigung, ist die Erfahrung der völligen Beendigung von Streß.

</dl>

§ 52.

{Iti 3.3; Iti 46}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Gefühle. Welche drei? Ein Gefühl von Wohl, ein Gefühl von Weh, ein Gefühl von werde-Wohl-noch-Weh. Dieses sind die drei Gefühle.“

Zentriert, achtsam, wachsam, des Erwachtens Schüler erkennen Gefühle, wie Gefühle ins Spiel kommen, wo sie vergehen, und den Pfad zu deren End'. Mit dem Enden von Gefühlen, ein Bhikkhu frei von Wunsch völlig ungebunden weilt.

§ 53.

{Iti 3.4; Iti 47}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Gefühle. Welche drei? Ein Gefühl von Wohl, ein Gefühl von Weh, ein Gefühl von weder-Wohl-noch-Weh. Ein Gefühl von Wohl, sollte als streßreich angesehen werden. Ein Gefühl von Weh, sollte als Pfeil angesehen werden. Ein Gefühl von weder-Wohl-noch-Weh, sollte als unbeständig angesehen werden. Wenn eine Bhikkhu ein Gefühl von Wohl als streßreich, ein Gefühl von Weh, als Pfeil, und ein Gefühl von weder-Wohl-noch-Weh, als unbeständig gesehen hat, dann wird er, ein Bhikkhu der nobel ist, genannt, einer der recht gesehen hat, einer der Verlangen abgeschnitten hat, die Fesseln zerstört, und einer der, durch das rechte Druchbrechen von Dünkel, dem Leiden und Streß ein Ende gemacht hat.“

Wer auch immer sieht Wohl als Streß, sieht Weh als einen Pfeil, sieht friedvolles weder-Wohl-noch-Weh als unbeständig: er ist ein Bhikkhu der recht sieht. Aus diesem, ist er dort freigesetzt. Ein Meister des direkten Wissen, in Frieden, ein Held ist er über Bande hinausgegangen.

§ 54.

{Iti 3.5; Iti 48}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Das sind diese drei Suchen. Welche drei? Die Suche nach Sinnlichkeit, die Suche nach Werden, die Suche nach dem Heiligen Leben. Dieses sind die drei Suchen.“

Zentriert, achtsam, wach, des Erwachtens Schüler erkennen Suchen, wie Suchen, kommen ins Spiel, wo sie vergehen, und den Pfad, zu deren End'. Mit dem Enden von Suchen, ein Bhikkhu frei von Wünschen völlig ungebunden ist.

§ 55.

{Iti 3.6; Iti 48}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Suchen. Welche drei? Die Suche nach Sinnlichkeit, die Suche nach Werden, die Suche nach einem Heiligen Leben. Dieses sind die drei Suchen.“

Sinnliche Suche, Werde-Suche, zusammen mit der Heiligen-Leben-Suche, d.h. greifen nach Wahrheit, gegründet auf einen Erwerb von Ansichtspunkten: durch das Aufgeben von Suchen, und dem Verwerfen von Ansichtspunkten, von einem, nichtbegehrlich gegenüber allen Begierden, und befreit im Enden von Verlangen, durch das Enden von Suchen, der Bhikkhu, ist von Verwirrung und Begehren frei.

§ 56.

{Iti 3.7; Iti 49}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Gärungen. Welche drei? Die Gärung der Sinnlichkeit, die Gärung des Werdens, die Gärung von Unwissenheit. Dieses sind die drei Gärungen.“

Zentriert, achtsam, wach, des Erwachtens Schüler Gärungen erkennt, wie Gärungen, kommen ins Spiel, wie sie vergehen, und den Pfad zu deren End'. Mit dem Enden von Gärungen, ein Bhikkhu von Wünschen frei ist völlig ungebunden.

§ 57.

{Iti 3.8; Iti 49}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Gärungen. Welche drei? Die Gärung der Sinnlichkeit, die Gärung des Werdens, die Gärung von Unwissenheit. Dieses sind die drei Gärungen.“

Seine Gärung der Sinnlichkeit geendet, seine Unwissenheit fortgewaschen seine Gärung des Werdens verbraucht: einer völlig befreit, Anschaffungsfrei, seinen letzten Körper tragend, Mara hat besiegt, zusammen mit seinem Roß.

§ 58.

{Iti 3.9; Iti 50}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Verlangen. Welche drei? Verlangen von Sinnlichkeit, Verlangen nach Werden, Verlangen nach Nichtwerden. Dieses sind die drei Verlangen.“

Gebunden mit dem Band des Verlangens, deren Geist geplagt, mit Werden und Nicht-, gebunden sie sind, in den Banden Maras, Leute, von Bindung keine Sicherheit, Wesen, das Weiterwandern durchlaufend, Geburt und Tod ausgerichtet. Während jene, die Verlangen abgelegt, frei vom Verlangen nach Werden und Nicht-, das Enden der Gärungen erreichen, obgleich in der Welt, darüber hinaus sind gegangen.

§ 59.

{Iti 3.10; Iti 50}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Bestückt mit drei Qualitäten, ist ein Bhikkhu über die Verfügung von Mara hinaus gegangen, und scheint wie die Sonne. Welche drei? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu mit der Ansammlung von Tugend, über Übung hinaus [d.h. ein Arahat], bestückt ist, der Ansammlung von Konzentration, über Übung hinaus, der Ansammlung von Einsicht, über Übung hinaus. Bestückt mit diesen Qualitäten, ist ein Bhikkhu über die Verfügung von Mara hinaus gegangen und scheint wie die Sonne.“

Tugend, Konzentration, Einsicht: in einem, in dem diese gutentwickelt, geht über die Verfügung Maras hinaus, scheint, scheint der Sonne gleich.

§ 60.

{Iti 3.11; Iti 51}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Gründe für verdienstvolle Handlungen. Welche drei? Der Grund für verdienstvolle Handlungen, getan aus Geben, der Grund für verdienstvolle Handlungen, getan aus Tugend, und der Grund für Verdienstvolle Handlungen, getan aus Entwickeln [Meditation]. Dieses sind die drei Gründe für verdienstvolle Handlungen.“

Übt im Taten von Verdiensten die langbleibenden Segen bringen, entwickelt Geben, ein Leben gutgestimmt, einen Geist des Wohlwollens. Entwickeln dieser drei Dinge, die Segen einher bringen, wiedererscheint der Weise in einer Welt des Segens unvermischt.

§ 61.

{Iti 3.12; Iti 52}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Augen. Welche Drei? Das Auge des Fleisches, das himmlische Auge [Hellsichtigkeit] und das Auge der Einsicht. Dieses sind die drei Augen.“

Das Auge des Fleisches, das himmlische Aug', das Auge der Einsicht, unübertroffen: diese drei Augen, waren gelehrt von der Äußersten Person. Das Aufkommen des Auges des Fleisches, ist der Pfad, zum Auge, himmelgleich. Wenn Wissen aufkommt, das Auge der Einsicht unübertroffen: wer immer diese Auge erwirbt ist, von allem Leiden und Streß, freigemacht.

§ 62.

{Iti 3.13; Iti 52}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Fähigkeiten. Welche drei? Die Fähigkeit 'ich bin daran zu wissen, was nun noch nicht letztlich gewußt', die Fähigkeit von letztlichem Wissen, die Fähigkeit von einem, der letztlich gewußt hat.(1) Dieses sind die drei Fähigkeiten.“

Für einen Lerner in Übung dem geraden Pfad entlang: zuerst, das Wissen von Enden, dann, unverzüglich, Erkenntnis; dann, von dem Enden der Fessel, Werden, ist da das Wissen, der Erkenntnis einer befreit, der So:(2) Einer in diesen Fähigkeiten vollendet, friedvoll, den friedlichen Zustand genießt, seinen letzten Körper tragend, hat Mara bezwungen zusammen mit seinem Roß.

Anmerkungen

<dl>

1.

Entsprechend dem Kommentar, passt die erste Fähigkeit zur ersten Noblen Erlangung, dem Pfad des Stromeintritts; die zweite zu den nächsten sechs Erlangungen, von der Fruchtung des Stromeintritts, bis zum Pfad zur Arahatschaft; und die dritte, zur höchsten Erlangung, der Fruchtung der Arahatschaft.

2.

So (tadi): siehe Anmerkung zu §44.

</dl>

§ 63.

{Iti 3.14; Iti 53}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Zeiten. Welche drei? Vergangene Zeit, zukünftige Zeit und gegenwärtige Zeit. Dieses sind die drei Zeiten.“

Vorstellen in Begriffen von Zeichen, Wesen, nehmen Stand in Zeichen ein. Zeichen nicht völlig verstehend, diese kommen in die Bande des Tods. Doch Zeichen völlig verstehen, einer keinen Bedeuter, hinein interprediert. Mit dem Herzen Befreiung berührend, der Zustand von Friede unübertroffen, in Begriffen von Zeichen vollkommen, friedvoll, friedlichen Zustand genießt, urteilsfähig, ein Weisheitserlanger macht Nutzen der Einteilungen nicht aber eingeteilt werden kann.(1)

Anmerkung

<dl>

1.

Mit dem ersten Hinblick, hat der Vers nicht viel mit der Prosaeinleitung zu tun. Wenn dieser jedoch im Zusammenhang mit MN 2 (siehe die Anmerkung zu §16) betrachtet wir, wird deren Beziehung klar. Die Person, die sich der passenden Aufmerksamkeit der Ideen von vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Zeit annimmt, definiert sich selbst nicht mit diesen Begriffen, und haftet so nicht an einem Selbst in diesen Begriffen. Ohne anzuhaften, ist man befreit von Geburt und Tod.

</dl>

§ 64.

{Iti 3.15; Iti 54}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Fehlverhalten. Welche drei? Körperliches Fehlverhalten, sprachliches Fehlverhalten, geistiges Fehlverhalten.(1) Dieses sind die drei Arten von Fehlverhalten.“

Sich betätigt in körperlichem Fehlverhalten, sprachlichem Fehlverhalten, Fehlverhalten des Geistes, oder was immer auch schlecht, nicht getan, das was geschickt, viel getan, was es nicht, mit dem Zerfall des Körpers, erscheint der Gedankenlose in der Hölle.

Anmerkung

<dl>

1.

Siehe Anmerkung zu §30.

</dl>

§ 65.

{Iti 3.16; Iti 55}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei guten Verhalten. Welche drei? Körperlich gutes Verhalten, sprachlich gutes Verhalten, geistig gutes Verhalten. Dieses sind die drei guten Verhalten.“

Abgelegt habend körperliches Fehlverhalten, sprachliches Fehlverhalten, Fehlverhalten des Geistes, und was immer auch schlecht, nicht getan, das was nicht geschickt, viel getan, was es ist, mit dem Zerfall des Körpers, erscheint der Bedachte in der Himmelwelt.

§ 66.

{Iti 3.17; Iti 55}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Arten von Reinheiten. Welche drei? Körperliche Reinheit, sprachliche Reinheit, geistige Reinheit. Dieses sind die drei Arten von Reinheit.“

Rein mit Körper, rein in Sprache, rein im Wesen — Gärungsfrei — einem, der rein, vollkommen in Reinheit, wird nachgesagt abgelegt habend das Alles.

§ 67.

{Iti 3.18; Iti 56}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Formen von Klugheit. Welche drei? Körperliche Klugheit, sprachliche Klugheit und geistige Klugheit. Dieses sind die drei Formen von Klugheit.“

Ein Kluger mit Körper, ein Kluger in Sprache, ein Kluger im Geist, gärungsfrei: ein Kluger vollkommen in Klugheit wird als gewaschen bezeichnet vom Schlechten.

§ 68.

{Iti 3.19; Iti 56}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Jeder dessen Begehren unabgelegt ist, dessen Ablehnung unabgelegt ist, dessen Unwissenheit unabgelegt ist, von dem wird gesagt, in Maras Lager übergelaufen, unter Maras Macht gekommen. Der Böse kann mit der Person tun, wie immer er mag. Aber jeder dessen Begehren abgelegt, dessen Ablehnung abgelegt, dessen Unwissenheit abgelegt, von dem wird gesagt, nicht in Maras Lager übergelaufen zu sein, Maras Macht abgeworfen. Mit dieser Person, kann der Böse, nicht tun wie immer er mag.“

Einer dessen Begehren, Ablehnung und Unwissenheit, fortgewaschen sind, wird nachgesagt: gestillt im Geist, Brahma-geworden, erwacht, Tathagata, einer für den Furcht und Angst, Vergangenes sind, einer der abgelegt das All'.

§ 69.

{Iti 3.20; Iti 57}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Jeder, Bhikkhu oder Bhikkhuni, in dem Begehren unabgelegt ist, Ablehnung unabgelegt ist und Verwirrung unabgelegt ist, von dem wird gesagt, den Ozean, mit seinen Wellen, Brechern und Strudeln, seinen Monstern und Dämonen(1), nicht überquert zu haben. Jeder, Bhikkhu oder Bhikkhuni, in dem Begehren abgelegt, Ablehnung abgelegt und Verwirrung abgelegt ist, von dem wird gesagt, den Ozean, mit seinen Wellen, Brechern und Strudeln, seinen Monstern und Dämonen, überquert zu haben. Gequert, das ferne Ufer erreicht habend, steht er/sie auf hohem Grund, eine Brahmane.“

Einer dessen Begehren, Ablehnung und Unwissenheit weggewaschen sind, über diesen Ozean ist gequert mit seinen Haien, Dämonen, gefährlichen Wellen, so schwer zu queren. Frei von Anschaffungen — Bande überstiegen, Tod abgelegt — er Streß hat aufgelassen mit keinen weiteren Werden mehr. Zum Ziel geschritten er unbezeichnet ist,(2) hat überlistet, sage ich Euch, des Todes König.

Anmerkungen

<dl>

1.

Siehe §109.

2.

Siehe §63.

</dl>

§ 70.

{Iti 3.21; Iti 58}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Ich habe Lebewesen gesehen, die, bestückt mit körperlichem Fehlverhalten, sprachlichem Fehlverhalten und geistigem Fehlverhalten, welche die Noblen verunglimpften, falsche Ansichten hielten und Handlungen, unter dem Einfluß von falschen Ansichten unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in der Ebene der Elends wiedererschienen sind, dem schlechten Bestimmungsort, den niedrigen Reichen, in der Hölle. Es ist nicht vom Hören von anderen Brahmanen und Besinnlichen, daß ich Euch erzähle, Lebewesen gesehen zu haben, die, bestückt mit körperlichem Fehlverhalten, sprachlichem Fehlverhalten und geistigem Fehlverhalten, welche die Noblen verunglimpften, falsche Ansichten hielten und Handlungen, unter dem Einfluß von falschen Ansichten unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in der Ebene der Elends wiedererschienen sind, dem schlechten Bestimmungsort, den niedrigen Reichen, in der Hölle. Es ist durch selbst wissen von mir, von mir selbst gesehen, es für mich selbst wahrgenommen, daß ich Euch sage, Lebewesen gesehen zu haben, die, bestückt mit körperlichem Fehlverhalten, sprachlichem Fehlverhalten und geistigem Fehlverhalten, welche die Noblen verunglimpften, falsche Ansichten hielten und Handlungen, unter dem Einfluß von falschen Ansichten unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in der Ebene der Elends wiedererschienen sind, dem schlechten Bestimmungsort, den niedrigen Reichen, in der Hölle.“

Mit einem Geist, falsch ausgerichtet, falsche Sprache sprechend, mit dem Körper, falsche Handlungen tun: eine Person hier, von wenig Belehrtheit, ein Tuer von Schlechtem hier in diesem Leben, so kurz, mit dem Zerfall des Körpers, gedankenlos, in der Hölle wiedererscheint.

§ 71.

{Iti 3.22; Iti 59}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Ich habe Lebewesen gesehen, die, bestückt mit körperlich gutem Verhalten, sprachlich gutem Verhalten und geistig gutem Verhalten, welche die Noblen nicht verunglimpften, rechte Ansichten hielten und Handlungen, unter dem Einfluß von rechten Ansichten unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den guten Bestimmungsorten wiedererschienen sind, den himmlischen Welten. Es ist nicht vom Hören von anderen Brahmanen und Besinnlichen, daß ich Euch erzähle, Lebewesen gesehen zu haben, die, bestückt mit körperlich gutem Verhalten, sprachlich gutem Verhalten und geistig gutem Verhalten, welche die Noblen nicht verunglimpften, rechte Ansichten hielten und Handlungen, unter dem Einfluß von rechten Ansichten unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den guten Bestimmungsorten wiedererschienen sind, den himmlischen Welten. Es ist durch selbst wissen von mir, von mir selbst gesehen, es für mich selbst wahrgenommen, daß ich Euch sage, Lebewesen gesehen zu haben, die, bestückt mit körperlich gutem Verhalten, sprachlich gutem Verhalten und geistig gutem Verhalten, welche die Noblen nicht verunglimpften, rechte Ansichten hielten und Handlungen, unter dem Einfluß von rechten Ansichten unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den guten Bestimmungsorten wiedererschienen sind, den himmlischen Welten.“

Mit einem Geist, recht ausgerichtet, rechte Sprache sprechend, mit dem Körper rechte Handlungen tun: eine Person hier, von viel Belehrtheit, ein Tuer von Verdiensten hier in diesem Leben, so kurz, mit dem Zerfall des Körpers, bedacht, im Himmel wiedererscheint.

§ 72. \\

{Iti 3.23; Iti 61}

[Alternative Übersetzung: Ireland]

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Beschaffenheiten von Flucht. Welche drei? Dieses ist die Fluch von Sinnlichkeit: Entsagung.(1) Dieses ist die Flucht von Form: Formlosigkeit. Und für was auch immer ins Entstehen gekommen, gestalten und bedingt mitaufkommend ist, die Flucht von diesem ist die Beendigung. Dieses sind die drei Beschaffenheiten von Flucht.“

Die Flucht vor Sinnlichkeit kennend, und das Überwinden von Formen, — begeistert stets — das Stillen berühren von allen Gestaltungen: er ein Bhikkhu ist, der recht sieht. Von diesem, ist er dort freigesetzt. Ein Meister von direktem Wissen, in Frieden, ein Held ist er über Bande, gegangen hinaus.

Anmerkung

<dl>

1.

Entsagung bedeutet hier die erste Stufe von Jhana, welche dann erreicht wird, wenn jemand zurückgezogen von Sinnesbegehren und ungeschickten geistigen Qualitäten ist. Zur Formlosigkeit und Beendigung, siehe auch die Anmerkung zu §51.

</dl>

§ 73.

{Iti 3.24; Iti 62}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Formlose Erscheinungen, sind friedvoller als Formen; Beendigung friedvoller als formlose Erscheinungen.“

Jene Lebewesen die an Form ausgerichtet, und jene, die in Formlosigkeit stehen, ohne Wissen der Beendigung sind, zu weiterem Werden, kehren zurück. Doch, Form verstehend, einnehmend keinen Stand, in Dingen der Formlosigkeit, so in Beendigung befreit sind Leute, die den Tod gelassen hinter sich weit. Mit diesem Körper berührt die Todlos-Beschaffenheit frei von Anschaffungen, haben Verzicht von Anschaffungen realisiert, gärungsfrei, der Rechtens Selbsterwachte den Zustand lehrt, mit keinerlei Kummer, ohne Staub.

§ 74.

{Iti 3.25; Iti 62}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Arte von Söhnen und Töchter, existierend in dieser Welt. Welche drei? Jene von höherer Geburt, jene von gleicher Geburt, jene von niedriger Geburt.

„Und wie ist ein Sohn, oder eine Tochter von höherer Geburt? Da ist der Fall, daß eines Sohns oder einer Tochters Eltern nicht zu dem Buddha Zuflucht genommen haben, nicht zum Dhamma Zuflucht genommen haben, nicht zur Sangha Zuflucht genommen haben. Sie stehen nicht von Nehmen von Leben, vom Stehlen, von geschlechtlichem Fehlverhalten, von falscher Sprache, stehen nicht von gebrauten und gebrannten Getränken, die Gewissenlosigkeit verursachen, ab. Sie sind grundsatzlos und schlecht von Natur. Wie auch immer hat deren Sohn oder Tochter, Zuflucht zu dem Buddha genommen, hat Zuflucht zum Dhamma genommen, hat Zuflucht zur Sangha genommen. Er/Sie steht vom Nehmen von Leben ab, vom Stehlen, von geschlechtlichem Fehlverhalten, von falscher Sprache, von gebraute und gebrannten Getränken, die Gewissenlosigkeit verursachen, ab. Er/Sie ist mit Grundsätzen und vorzüglich von Natur. Dieses wird ein Sohn oder eine Tochter, mit höherer Geburt genannt.

„Und wie ist ein Sohn oder eine Tochter von gleicher Geburt? Da ist der Fall, daß eines Sohns oder einer Tochters Eltern zu dem Buddha Zuflucht genommen haben, zum Dhamma Zuflucht genommen haben, zur Sangha Zuflucht genommen haben. Sie stehen vom Nehmen von Leben, vom Stehlen, von geschlechtlichem Fehlverhalten, von falscher Sprache, von gebrauten und gebrannten Getränken, die Gewissenlosigkeit verursachen, ab. Sie sind mit Grundsätzen und vorzüglich von Natur. Deren Sohn oder Tochter hat auch zu dem Buddha Zuflucht genommen, hat zum Dhamma Zuflucht genommen, hat zur Sangha Zuflucht genommen. Er/Sie steht vom Nehmen von Leben, vom Stehlen, von geschlechtlichen Fehlverhalten, von falscher Sprache, von gebrauten und gebrannten Getränken, die Gewissenlosigkeit verursachen, ab. Er/sie ist mit Grundsätzen und vorzüglich von Natur. Dieses wird eine Sohn oder eine Tochter von gleicher Geburt genannt.

„Und wie ist ein Sohn oder eine Tochter von niedriger Geburt? Da ist der Fall, daß eines Sohns oder einer Tochters Eltern zu dem Buddha Zuflucht genommen haben, zum Dhamma Zuflucht genommen haben, zur Sangha Zuflucht genommen haben. Sie stehen vom Nehmen von Leben, vom Stehlen, von geschlechtlichem Fehlverhalten, von falscher Sprache, von gebrauten und gebrannten Getränken, die Gewissenlosigkeit verursachen, ab. Sie sind mit Grundsätzen und vorzüglich von Natur. Wie auch immer, hat deren Sohn oder Tochter keine Zuflucht zu dem Buddha genommen, hat keine Zuflucht zum Dhamma genommen, hat keine Zuflucht zur Sangha genommen. Er/Sie steht nicht vom Nehmen von Leben, vom Stehlen, von geschlechtlichem Fehlverhalten, von falscher Sprache, von gebrauten und gebrannten Getränken, die Gewissenlosigkeit erzeugen, ab. Er/Sie ist grundsatzlos und schlecht von Natur. Dieses wird ein Sohn oder eine Tochter von niedrigerer Geburt genannt“

Der Weise hofft für ein Kind, von höherer oder gleicher Geburt, nicht für eines von niedrigerer Geburt, eine Schmach für die Familie. Diese Kinder in der Welt, Laiennachfolger, vollkommen in Tugend, Überzeugung, großzügig, frei von Knausigkeit, in jeder Versammlung, stets scheinen gleich dem Mond wenn von einer Wolke befreit.

§ 75. \\

{Iti 3.26; Iti 64}

[Alternative Übersetzung: Ireland]

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Diese drei Arten von Personen, können, in der Welt existierend, gefunden werden. Welche drei? Eine gleich einer Wolke ohne Regen, eine die lokal regnet und eine, die überall regnet.

„Und wie ist eine Person gleich einer Wolke ohne Regen? Da ist der Fall, daß eine Person kein Geber von Nahrung, Getränk, Bekleidung, Fahrzeugen, Gestecken, Duftstoffen, Salben, Liegen, Unterkunft und Licht, an Brahmanen und Besinnliche, an irgend welche Unglückliche, Heimlose, oder Bettler, ist. Dieses ist eine Person, einer Wolke ohne Regen gleich.

„Und wie ist eine Person, wir lokal regnet? Da ist der Fall, daß eine Person ein Geber von Nahrung, Getränk, Bekleidung, Fahrzeugen, Gestecken, Duftstoffen, Salben, Liegen, Unterkunft und Licht, an manche Brahmanen und Besinnliche, an manche der Unglücklichen, Heimlose und Bettler, ist. Dieses ist eine Person, die lokal regnet.

„Und wie ist eine Person, die überall regnet? Da ist der Fall, daß eine Person ein Geber von Nahrung, Getränk, Bekleidung, Fahrzeugen, Gestecken, Duftstoffen, Salben, Liegen, Unterkunft und Licht an alle Brahmanen und Besinnliche, an all die Unglücklichen, Heimlose und Bettler, ist. Dieses ist eine Person, die überall regnet.

„Dieses sind die drei Arten von Personen, die in der Welt existierend, zu finden sind.“

Nicht an Besinnliche, an Brahmanen, an die Unglücklichen, noch an die Heimlosen teilt er, was er erlangt hat: Speisen, Getränke, Nährung. Er, der niedrigste der Leute, wird, eine Wolke ohne Regen, genannt. An manchen er gibt, an andere gibt er nicht: der Intelligente ihn nennt, einer der lokal Regen läßt. Eine Person, empfänglich der Anfrage, mitfühlend mit allen Lebewesen, erfreut im Almosen verteilen: „Gib ihnen! Gib!“ sagt er. Wie eine Wolke, widerhallen, donnernd, regnet, mit Wasser füllend, Drainagen die Ebenen und Rinnen: eine Person wie diese ist wie dies. Rechtschaffend angehäuft habend, Wohlstand durch Eigenbetätigung erlangt, er befriedigt völlig mit Speise und Trank, jene die gefallen, in den heimlosen Zustand.

§ 76.

{Iti 3.27; Iti 67}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Nach diesen drei Arten von Segen trachtend, sollte eine weise Person seine Tugend bewachen. Welche drei? [Denkend:] 'Möge Lob über mich kommen', eine weise Person, seine Tugend bewachen sollte. [Denkend:] 'Möge Wohlstand über mich kommen', eine weise Person, seine Tugend bewachen sollte. [Denkend:] 'Mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, möge ich an einen guten Bestimmungsort, im Himmel, wiedererscheinen', eine weise Person, seine Tugend bewachen sollte. Nach diesen drei Arten von Segen trachtend, sollte eine weise Person, seine Tugend bewachen“

Intelligent, solltet Ihr Eure Tugend bewachen, nach drei Formen von Segen trachtend: Lob; das Erlangen von Wohlstand; und, nach dem Tod, Erfreuen im Himmel. Selbst wenn Ihr kein Schlechtes tun aber an einen haltet der tut, seid ihre des Bösen in Verdacht. Eurer schlechter Ruf wächst. Die Art von Personen, Ihr zu Freunden macht, die Art an der Ihr halten tut, daß ist die Art, zu der Ihr selbst werdet, den Euer Zusammenleben ist von dieser Art. Jener der damit sich abgibt, jener, der sich abgibt, jener, der berührt, jener, der andere berührt — wie ein Pfeil beschmiert mit Gift — verseucht den Köcher. So, Verseuchung fürchtend, der erleuchtete sollte nicht mit schlechten Leuten Kamerad sein. Ein Mann der verrotten Fisch hüllt in den Halm von Kusa-Gras, macht des Gras stinkend: so es ist, wenn Ihr an Dummköpfen hält. Doch ein Mann, pulfrigen Weihrauch einhüllt, in das Blatt eines Baumes, das Blatt duftend macht: so es ist, wenn Ihr haltet, an die Erleuteten. So, Eure eigenes Auswirken kennend, wie die Einhüller in Blätter, solltet Ihr nicht halten, an jene, die nicht gut. Der Weise sich abgeben würde, mit jenen, die es sind. Jene die nicht gut, zur Hölle Euch führen. Die Guten helfen Euch zu erreichen einen guten Ankunftsort.

§ 77.

{Iti 3.28; Iti 69}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Diese Körper fällt auseinander, Bewußtsein ist Gegenstand des Vergehens; alle Anschaffungen sind unbeständig, streßreich und Gegenstand der Veränderung.“

Den Körper kennend als auseinander fallend, und Bewußtsein als verfließend, die Gefahr sehend in allem was angeschafft, seid Ihr darüber hinaus gegangen über Geburt und Tod. Den höchsten Frieden erreicht, Eure Zeit wartet ab, gestillt.

§ 78.

{Iti 3.29; Iti 70}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Es ist aufgrund deren Beschaffenheit, daß Lebewesen zusammen kommen und mit einander verkehren. Lebewesen von niedrigerer Veranlagung, kommen zusammen und verkehren mit Lebewesen von niedrigerer Veranlagung. Lebewesen von vorzüglicher Veranlagung, kommen zusammen und verkehren miteinander… In der Zukunft, wird es im Einklang mit deren Beschaffenheiten sein, daß Lebewesen zusammen kommen werden und miteinander verkehren… Und nun in der Gegenwart, ist es im Einklang mit deren Beschaffenheiten, daß Lebewesen zusammen kommen und miteinander verkehren. Lebewesen von niedrigerer Veranlagung, kommen zusammen und verkehren mit Lebewesen von niedrigerer Veranlagung. Lebewesen von vorzüglicher Veranlagung, kommen zusammen und verkehren mit Lebewesen von vorzüglicher Veranlagung.“

Das Unterholz geboren aus Verkehren ist weggeschnitten, durch Nichtverkehren. Wie wenn jemand treibt auf einem Holzbrett, klein, sinken wurde in der großen See, so selbst einer von rechtem Leben sinkt, mit den Faulen verkehrend. So die Faulen meidend, jene mit wenig Beharrlichkeit. Lebt mit den Noblen, zurückgezogen, entschlossen, vertieft in Jhana, deren Beharrlichkeit stets aufgekommen: Weise.

§ 79.

{Iti 3.30; Iti 71}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Diese drei Dinge, führen zum Abfall für einen Bhikkhu in Übung. Welche Drei? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu in Übung, Unternehmungen genießt,(1) sich an Unternehmungen erfreut, an seinem Vergnügen an Unternehmungen bestrebt ist. Er genießt Geschwätz, erfreut sich an Geschätz, ist an seinem Vergnügen an Geschätz bestrebt. Er genießt Schlaf, erfreut sich an Schlaf, ist an seinem Vergnügen an Schlaf bestrebt. Dieses sind die Drei Dinge, die zum Abfall für einen Bhikkhu in Übung führen.

„Diese drei Dinge, führen zum Nicht-Abfall für einen Bhikkhu in Übung. Welche Drei? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu in Übung, Unternehmungen nicht genießt,(1) sich an Unternehmungen nicht erfreut, an seinem Vergnügen an Unternehmungen nicht bestrebt ist. Er genießt Geschwätz nicht, erfreut sich nicht an Geschätz, ist an seinem Vergnügen an Geschätz nicht bestrebt. Er genießt Schlaf nicht, erfreut sich nicht an Schlaf, ist an seinem Vergnügen an Schlaf nicht bestrebt. Dieses sind die Drei Dinge, die zum Nicht-Abfall für einen Bhikkhu in Übung führen.“

Unternehmung genießend, sich an Geschätz erfreuend, vergnügend am Schlaf, und rastlos: er unfähig ist — ein Bhikkhu wie dies — zu berühren, das überragende Selbsterwachen. So sollte er ein Mann von wenig Aufgaben sein, von wenig Faulheit, nicht rastlos. Er fähig ist — ein Bhikkhu wie dies — zu berühren, das überragende Selbsterwachen.

Anmerkung

<dl>

1.

Unternehmung = Arbeiten verschiedener Art, wie Bauarbeiten, Roben machen, usw.

</dl>

§ 80.

{Iti 3.31; Iti 72}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Arten von ungeschicktem Denken. Welche drei? Denken bedacht, nicht verachtet werden zu wollen, denken bedacht auf Gewinn, Gaben und Anerkennung, denken bedacht mit Einfühlsamkeit gegenüber anderen.(1) Dieses sind die drei Arten des ungeschickten Denkens.“

Gefesselt dazu nicht verachtet werden zu wollen; für Gewinn, Gaben, Respekt; um sich in Gefolgschaft zu erfreuen: seid Ihr weit weg von Enden der Fesseln. Aber wer immer hier, abgelegt habend Söhne, Vieh, Heriat, Vertraute: er ist fähig — ein Bhikkhu wie dies — zu berühren, das überragende Selbsterwachen.

Anmerkung

<dl>

1.

Entsprechend dem Kommentar, bezieht sich diese auf eines Bhikkhus Neigung, zu sehr intim mit Laienpersonen zu sein, überempfindlich für deren Aufkommen und Vergehen von Glück: „glücklich, wenn sie glücklich sind, traurig, wenn sie traurig sind, sich mit deren Angelegenheiten beschäftigend.“

</dl>

§ 81.

{Iti 3.32; Iti 73}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen vom Erhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle. Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen vom Nichterhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle. Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen von beidem, vom Erhalt und vom Nichterhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle.

„Es ist nicht durch Hören von anderen Brahmanen und Besinnlichen, daß ich gesagt habe: 'Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen vom Erhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle. Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen vom Nichterhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle. Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen von beidem, vom Erhalt und vom Nichterhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle.'

„Anstelle ist es dadurch das ich es selbst erkannt habe, es für mich selbst gesehen, für mich selbst beobachtet, daß ich sage: 'Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen vom Erhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle. Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen vom Nichterhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle. Ich habe Lebewesen gesehen, eingenommen von beidem, vom Erhalt und vom Nichterhalt von Gaben, deren Geist überwältigt, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, in den Ebenen des Elends wiedererscheinen, dem schlechten Bestimmungsorten, der Hölle.'“

Beiderseits, wenn Gaben erhaltend, und nicht: seine Konzentration, nicht flattern würd', gewissenhaft er verbleibt: er, durchgehend in Jhana vertieft, tiefsinnig in Sichten und klar sehend, das Enden von Anhaften genießend — er ein Mann von Rechtschaffenheit wird genannt.

§ 82. \\

{Iti 3.33; Iti 75}

[Alternative Übersetzung: Ireland]

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Diese drei himmlischen Klänge, erklingen unter dem Devas, zu passendem Anlaß. Welche Drei? Wenn ein Anhänger der Noblen, seine Haar und Bart abscherend, sich selbst in ockerner Robe kleidet, seinen Geist zum Fortziehen, aus dem Heim in die Hauslosigkeit, ausrichtet, zu diesem Anlaß erklingt der himmlische Klang unter den Devas: 'Dieser Anhänger der Noblen, hat seinen Geist für den Kampf mit Mara zurecht gemacht.' Dieses ist der erste himmlische Klang, der unter den Devas, zu passenden Anlässen, erklingt.

„Wenn ein Anhänger der Noblen, ergeben dem Entwickeln der Sieben [Sets von] Qualitäten, welche die Flügel zum Erwachen(1) sind, lebt, zu diesem Anlaß erklingt der himmlische Klang unter den Devas: 'Dieser Anhänger der Noblen, führt den Kampf mit Mara.' Dieses ist der zweite himmlische Klang, der unter den Devas, zu passenden Anlässen, erklingt.

„Wenn ein Anhänger der Noblen, durch das Enden von Gärungen, in der Wesensbefreiung und Einsichtsbefreiung verweilt, welche frei von Gärungen sind, für sich selbst wissentlich gemacht und verwirklicht, genau in diesen gegenwärtigen Leben, zu diesem Anlaß erklingt der himmlische Klang unter den Devas: 'Dieser Anhänger der Noblen hat den Kampf gewonnen. An den Frontlinien des Kampfes gewesen, verweilt er nun siegreich.' Dieses ist der dritte himmlische Klang, der unter den Devas, zu passenden Anlässen, erklingt.

„Dieses sind die drei himmlischen Klänge, die unter den Devas, zu passenden Anlässen, erklingen.“

Sehend, er den Kampf gewonnen hat — der Anhänger des Rechtens Selbsterwachten Einen — selbst die Devas Verehrung zollen diesem Großen, völlig gereift. „Verehrung Euch, Oh Vollblutmann — Ihr habt den harten Sieg errungen, die Arme des Todes besiegt, ungehindert in Emanzipation.“ So zollen sie Verehrung, die Devas, einem, der des Herzens Ziel erreicht, den sie sehen in ihm kein Mittel, das Ihn bringen würde, unter des Todes Macht.

Anmerkung

<dl>

1.

Die Flügel des Erwachend sind die Vier Rahmen der Bezugnahme, die vier rechten Anstrengungen, die Vier Grundlagen von Kraft, die Fünf Fähigkeiten, die Fünf Kräfte, die Sieben wirkenden Größen für das Erwachen, und der Noble Achtfache Pfad.

</dl>

§ 83.

{Iti 3.34; Iti 76}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört::

„Wenn ein Deva, daran ist, aus dem Gefolge der Devas dahinzuscheiden, kommen fünf Vorzeichen auf: seine Gestecke welken, sein Gewand wird schmutzig, Schweiß kommt aus seinen Achseln, Schwerfälligkeit überkommt seinen Körper, er erfreut sich nicht länger an seinem eigenen Deva-Sitz. Die Devas dieses wissend, daß: 'Dieser Deva-Sohn, ist dabei dahinzuscheiden', ermutigen ihn mit drei Aussagen: 'Geht von hier, ehrwürdiger Herr, an einen guten Bestimmungsort. An einen guten Bestimmungsort gegangen, erwerbt den Erwerb, welcher ein guter Erwerb ist. Den Erwerb erworben habend, der ein guter Erwerb ist, werdet guteingerichtet.'“

Als dieses gesagt war, sprach ein gewisser Bhikkhu zum Befreiten: „Was, Herr, ist der Devas Mutmaßung, von zu einem guten Bestimmungsort gehen? Was ist deren Mutmaßung, des Erwerbs, dessen was guter Erwerb ist? Was ist deren Mutmaßung von guteingerichtet werden?“

„Der Menschenzustand, Bhikkhus, ist der Devas Mutmaßung, von zu einem guten Bestimmungsort gehen. Ein menschliches Wesen geworden, Überzeugung in das Dhamma und Vinaya, gelehrt von dem Tathagata, zu erwerben: dieses ist der Devas Mutmaßung, des Erwerbs, dessen was guter Erwerb ist. Wenn diese Überzeugung in einem gesetzt ist, verwurzelt, eingerichtet und stark, nicht zu zerstören von irgend einem Brahmanen oder Besinnlichen, Deva, Mara oder Brahma, oder irgend jemanden in der Welt: dies ist der Devas Mutmaßung, über guteingerichtet zu werden.“

Wenn ein Deva dahinscheidet von der Deva-Gefährtenschaft hierdurch seine Lebenspanne endet, drei Klänge erklingen fort — der Devas Ermutigung. 'Geht von hier, ehrbarer Herr, an einen guten Bestimmungsort, zur Gesellschaft mit den Menschenwesen. Mit Werden eines Menschenwesens, erwerbt Überzeugung, unübertroffen, in das Wahre Dhamma. Diese Eure Überzeugung in das Wahre Dhamma, gut gelehrt, sollte sein gesetzt, verwurzelt, eingerichtet, — unzerstört so lange Ihr lebt. Abgelegt habend körperliches Fehlverhalten, sprachliches Fehlverhalten, geistiges Fehlverhalten, und was sonst noch fehlerhaft, getan mit dem Körper, was geschickt, und viel von dem was geschickt mit Sprache, getan jenes, das geschickt mit einem Herzen ohne Grenzen, ohne Anschaffungen, dann — gemacht habend so viel, von der Grundlage von Verdiensten, durch Geben — richtet andere Sterbliche im Wahren Dhamma und dem Heiligen Leben ein.' Mit diesem Einfühlen, die Devas — wenn sie wissen von eines Devas Dahinscheiden — ermutigen ihn: 'Kommt zurück, Deva, wieder und wieder.'

§ 84. \\

{Iti 3.35; Iti 78} Hören Sie dieses Sutta auf SuttaReadings.net [Alternative Übersetzung: Ireland]

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Diese drei Personen, in der Welt erscheinend, erscheinen für den Nutzen vieler, das Glück vieler, aus Anteilnahme für die Welt, für das Wohlergehen, den Nutzen, das Glück von menschlichen Wesen und Himmlischen, auf. Welche drei?

„Da ist der Fall, daß eine Tathagata in der Welt erscheint, würdig und rechtens Selbsterwacht, vollkommen in Wissen und Verhalten, gutgegangen, ein Kenner im Bezug des Kosmos, unübertrefflicher Schuler von zügelbaren Leuten, Lehrer von menschlichen Wesen und Himmlischen, erwacht, gesegnet. Er lehrt das Dhamma, vorzüglich in seinem Beginn, vorzüglich in seiner Mitte, vorzüglich an seinem Ende. Er verlautbart das Heilige Leben im Einzelnen und seinem Wesen, gänzlich perfekt, hervorragend rein. Diese ist die erste Person, die, in der Welt erscheinend, für den Nutzen vieler, das Glück vieler, aus Anteilnahme für die Welt, für das Wohlergehen, den Nutzen, das Glück von menschlichen Wesen und Himmlischen, erscheinen.

„Weiters, ist das der Schüler des Lehrers, der ein Würdiger ist, seine geistigen Gärungen beendet, einer der Erfüllung erreicht hat, die Aufgabe getan, den Mühsal abgelegt, das wahre Ziel erreicht, die Fessel des Werdens völlig zerstört und der durch rechte Erkenntnis befreit ist. Er lehrt das Dhamma, vorzüglich an seinem Beginn, vorzüglich in seiner Mitte, vorzüglich an seinem Ende. Er verlautbart das Heilige Leben im Einzelnen und seinem Wesen, gänzlich perfekt, hervorragend rein. Diese ist die zweite Person, die, in der Welt erscheinend, für den Nutzen vieler, das Glück vieler, aus Anteilnahme für die Welt, für das Wohlergehen, den Nutzen, das Glück von menschlichen Wesen und Himmlischen, erscheinen.

„Weiter ist da der Schüler diese Lehrers, einer Lernender, dem Weg folgend, belehrt, bestückt mit [guter] Ausübung und Grundsätzen. Auch er lehrt das Dhamma, vorzüglich an seinem Beginn, vorzüglich in seiner Mitte, vorzüglich an seinem Ende. Diese ist die dritte Person, die, in der Welt erscheinend, für den Nutzen vieler, das Glück vieler, aus Anteilnahme für die Welt, für das Wohlergehen, den Nutzen, das Glück von menschlichen Wesen und Himmlischen, erscheinen.

„Dieses sind die drei Personen, welche, in der Welt erscheinend, für den Nutzen vieler, das Glück vieler, aus Anteilnahme für die Welt, für das Wohlergehen, den Nutzen, das Glück von menschlichen Wesen und Himmlischen, erscheinen.“

Der Lehrer, Großer Seher, ist zuerst in der Welt; ihm folgend, der Schüler, gestillt; und dann der Lernende, belehrt, dem Weg folgend, bestückt mit guter Tugend, Ausübungen. Diese drei, Führer unter Lebewesen, himmlisch und menschlich, geben Licht, verkünden das Dhamma, durch Öffnen des Tores zu Todlosigkeit, viele von der Bindung befreien. Jene, die dem Pfad folgen, vom Caravanführer gutgelehrt, unübertrefflich, dem Streß eine Ende werden setzten, genau hier — jene, welche die Nachricht beachten, des Gutgegangenen.

§ 85.

{Iti 3.36; Iti 80}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Verbleibt gesammelt, Bhikkhus, auf die Schäbigkeit des Körpers. Habt Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen, gut eingerichtet, in Front von Euch. Verbleibt gesammelt auf die Unbeständigkeit von allen Gestaltungen. Denn für einen, der auf die Schäbigkeit des Körpers gesammelt bleibt, ist die Besessenheit mit Begehren nach der Beschaffenheit des Schönen, abgelegt. Für einen, der Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen, gut eingerichtet, in Front in einem Selbst, hat, existieren anwidernde äußerliche Gedanken und Neigungen nicht. Für einen, der gesammelt auf die Unbeständigkeit von allen Gestaltungen verbleibt, ist Unwissenheit abgelegt, klares Wissen kommt auf.“

Sammelnd auf Abscheulichkeit im Körper, achtsam auf Ein- und Ausatmen, sehend das Stillen aller Gestaltungen — begeistert stets: er ein Bhikkhu ist, der rechtens sieht. Aus diesem ist er dort frei gesetzt. Ein Meister des direkten Wissens, in Frieden, ist er, dieser Held über Bande, gegangen hinaus.

§ 86.

{Iti 3.37; Iti 81}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Mit Bezug auf einen Bhikkhu, der das Dhamma im Einklang mit dem Dhamma übt, ist es diese Art im Einklang mit dem Dhamma, die er als die Ausübung des Dhammas, im Einklang mit dem Dhamma, beschreiben sollte. Wenn er spricht, spricht er Dhamma, und nicht Nicht-Dhamma. Wenn er denkt, denkt er Dhamma, und nicht Nicht-Dhamma. Beide dieser Dinge vermeidend, verbleibt er gleichmütig, achtsam und wachsam.“

Dhamma seine Unterkunft, Dhamma sein Erfreuen, ein Bhikkhu Dhamma bedenkend, Dhamma in seinen Geist ruft, fällt nicht ab, vom wahren Dhamma. Ob gehend, stehend, sitzend, oder niederlegend — sein Geist innerlich gebändigt — kommt er an genau in Frieden.

§ 87.

{Iti 3.38; Iti 82}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Arten des ungeschickten Denkens, welche Blindheit erzeugen, Fehlen von Vision erzeugen, zur Beendigung von Einsicht führen, mit Ärger einhergehen und nicht förderlich zur Ungebundenheit sind. Welche Drei? Denken durchdrungen mit Sinnlichkeit… Denken durchdrungen mit Übelwollen… Denken durchdrungen mit Verletzungen, erzeugt Blindheit, erzeugt Fehlen von Vision, führt zur Beendigung von Einsicht, geht mit Ärger einher, und ist nicht förderlich zur Ungebundenheit. Dieses sind die drei Arten des ungeschickten Denkens, welche Blindheit erzeugen, Fehlen von Vision erzeugen, zur Beendigung von Einsicht führen, mit Ärger einhergehen und nicht förderlich zur Ungebundenheit sind.

„Da sind diese drei Arten von geschicktem Denken welche Nicht-Blindheit erzeugen, Vision erzeugen, Einsicht nähren, mit Nicht-Ärger einhergehen und förderlich zur Ungebundenheit sind. Welche Drei? Denken durchdrungen mit Entsagen… Denken durchdrungen mit Nicht-Übelwollen… Denken durchdrungen mit Nicht-Verletzung, erzeugt Nicht-Blindheit, erzeugt Vision, nährt Einsicht, geht mit Nicht-Ärger einher, und ist förderlich zur Ungebundenheit. Dieses sind die drei Arten des geschickten Denkens, welche Nicht-Blindheit erzeugen, Vision erzeugen, Einsicht nähren, mit Nicht-Ärger einhergehen und förderlich zur Ungebundenheit sind.“

Drei geschickte Gedanken, sollten bedacht werden, drei ungeschickte Gedanken abgelehnt. Wer immer stillt anhaltende Gedanken — wie Regen wurde, mit einer Wolke Staub — durch sein Wesen, mit Denken gestillt, erlangt genau hier, den Zustand von Frieden.

§ 88.

{Iti 3.39; Iti 83}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei inneren Makel, inneren Feinde, inneren Gegner, inneren Mörder, inneren Widersacher. Welche drei? Gier ist ein innerer Makel, innerer Feinde, innerer Gegner, innerer Mörder, innerer Widersacher. Ablehnung ist ein innerer Makel… Verwirrung ist ein innerer Makel, innerer Feinde, innerer Gegner, innerer Mörder, innerer Widersacher. Dieses sind die drei inneren Makel, inneren Feinde, inneren Gegner, inneren Mörder, inneren Widersacher.“

Gier verursacht Verletzung. Gier fordert den Geist heraus. Leute dieses nicht ersehen, als eine Gefahr, geboren aus sich heraus. Eine Person, wenn gierig, ihr eigenes Wohlergehen nicht kennt; wenn gierig, das Dhamma nicht sieht. Überkommen von Gier, ist er in Dunkelheit, blind. Doch wenn einer, abgelegt Gier, keine Gier erfühlt, für was es Gier verdienen würde, Gier blättert sich von ihm ab — wie ein Tropfen Wasser auf des Lotus Blatt. Ablehnung verursacht Verletzung. Ablehnung fordert den Geist heraus. Leute dieses nicht ersehen, als eine Gefahr, geboren aus sich heraus. Eine Person, wenn ablehnend, ihr eigenes Wohlergehen nicht kennt; wenn ablehnend, das Dhamma nicht sieht. Überkommen von Ablehnung, ist er in Dunkelheit, blind. Doch wenn einer, abgelegt Ablehnung, keine Ablehnung erfühlt, für was es Ablehnung verdienen würde, Ablehnung blättert sich von ihm ab — wie ein Tropfen Wasser auf des Lotus Blatt. Verwirrung verursacht Verletzung. Verwirrung fordert den Geist heraus. Leute dieses nicht ersehen, als eine Gefahr, geboren aus sich heraus. Eine Person, wenn verwirrt, ihr eigenes Wohlergehen nicht kennt; wenn verwirrt, das Dhamma nicht sieht. Überkommen von Verwirrung, ist er in Dunkelheit, blind. Doch wenn einer, abgelegt Verwirrung, keine Verwirrung erfühlt, für was es Verwirrung verdienen würde, Verwirrung blättert sich von ihm ab — wie ein Tropfen Wasser auf des Lotus Blatt.

§ 89.

{Iti 3.40; Iti 85}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Erobert von drei Formen von falschem Dhamma, sein Geist eingenommen, ist Devadatta(1) unabwendbar, dem Elend geweiht, zur Hölle, für die Dauer eines Äeons. Welche drei? Erobert von bösen Begehren, sein Geist eingenommen, ist Devadatta, dem Elend geweiht, zur Hölle, für die Dauer eines Äeons. Erobert von Freundschaft mit schlechten Leuten, sein Geist eingenommen, ist Devadatta, dem Elend geweiht, zur Hölle, für die Dauer eines Äeons. Und, da noch etwas weiter zu erledigen, stoppte er auf halben Weg, mit einer geringeren Menge an unverwechselbaren Erlangungen. Erobert von diesen drei Formen von falschem Dhamma, sein Geist eingenommen, ist Devadatta unabwendbar, dem Elend geweiht, zur Hölle, für die Dauer eines Äeons.“

Möge niemand in der Welt, je wiedergeboren werden, mit üblen Begehren. Wisse das, durch dieses üble Begehren, ist seine Bestimmung jene, von allen die übles Begehren haben. Ich habe gehört, wie Devadatta, — als weise gehalten, gestillt, heißglühend mit Verehrung — in der Leibeigenheit der Gewissenlosigkeit den Tathagata angriff und in den viertorigen, fürchtbaren Platz, viel: Avici, durch und durch Hölle. Wer immer darstellt, gegen einen, frei von Korruption der keine üble Tat getan: dieses Übel erfaßt ihm selbst, korrupt im Geist, respektlos. Wer immer denken mag den Ozean vergiften mit einem Topf voller Gift, keinen Erfolg würde haben, denn die Masse des Wassers ist groß. So ist es wenn irgend jemand mit Schmähung angeht, den Tathagata — Rechtensgegangenen, von friedvollem Geist — den Schmähung in ihm nicht wächst. Eine weise Person, Freundschaft schließen sollte, sich abgeben sollte, mit einer Person wie ihn — dessen Pfad ein Bhikkhu einschlagen kann, und das Enden erreicht von Leiden und Streß.

Anmerkung

<dl>

1.

Devadatta, einer von Buddhas Cousins, plante die Sangha zu übernehmen und endete damit eine Spaltung zu verursachen. Seine Geschichte wird in Cv VII. [siehe auch §18.] erzählt. Seine „geringere Menge an unverwechselbaren Erlangungen“, war seine Meisterung von übersinnlichen Kräften.

</dl>

§ 90. \\

{Iti 3.41; Iti 87}

[Alternative Übersetzung: Ireland]

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei äußersten Gegenstände des Vertrauens. Welche drei?

„Unter was immer da ein Lebewesen sein mögen, beinlos, zweibeinig, vierbeinig, vielbeinig, mit Formen der Formlosigkeit, wahrnehmend, nichtwahrnehmend, weder wahrnehmend noch nichtwahrnehmend, wird der Tathagata, würdig und rechtens Selbsterwacht, als höchstes angesehen. Für jene, die Vertrauen in den Erwachten haben, Vertrauen in was das Höchste ist, und für jene, mit Vertrauen in das Äußerste, ist das Höchste das Ergebnis.

Unter was immer Qualitäten da sein mögen, gestaltet oder ungestaltet, ist die Qualität von Nichtbegierde, das Bändigen von Berauschung, das Vernichten des Durstes, das Entwurzeln von Anhaftung, das Durchbrechen der Runden, die Zerstörung von Verlangen, Nichtbegierde, Beendigung, die Verwirklichung der Ungebundenheit, die Höchste. Für jene, die Vertrauen in die Qualität von Nichtbegierde haben, Vertrauen in was das Höchste ist, und für jene, mit Vertrauen in das Äußerste, ist das Höchste das Ergebnis.

„Unter was immer da an gestalteten Qualitäten sein mögen, ist der Noble Achtfache Pfad, rechte Ansicht, rechte Entschlossenheit, rechte Sprache, rechte Handlung, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration, als Höchstes angesehen. Für jene, die Vertrauen in den Noblen Achtfachen Pfad haben, Vertrauen in was das Höchste ist, und für jene, mit Vertrauen in das Äußerste, ist das Höchste das Ergebnis.

„Unter was immer da an Gemeinschaften und Gruppen sind, ist die Sangha des Tathagatas Schüler, als Höchste angesehen, d.h. die vier [Gruppen von noblen Schülern], wenn als Paar genommen, die acht, wenn als Personen genommen..(1) Für jene, die Vertrauen in die Sangha haben, Vertrauen in was das Höchste ist, und für jene, mit Vertrauen in das Äußerste, ist das Höchste das Ergebnis.

„Dieses sind, Bhikkhus, diese drei äußersten Gegenstände des Vertrauens.“

Mit Vertrauen, das höchste Dhamma verwirklichen um Höchst zu sein, Vertrauen in den höchsten Buddha, unübertroffen im Verdienen von Gaben; Vertrauen in das höchste Dhamma, der Stillung durch Nichtbegierde, Segen; Vertrauen in die höchste Sangha, unübertroffen als ein Feld der Verdienste; Gaben an das Höchste gegeben, einer höchsten Verdienst entwickelt, äußerstes langes Leben und Schönheit, Ansehen, Ehre, Segen und Kraft. An das Höchste gegeben, die weise Person, zentriert im höchsten Dhamma, wird entweder zum himmlischen oder menschlichen Wesen, erfreut sich, das Höchste erlangt.

Anmerkung

<dl>

1.

Die vier Gruppen von noblen Schülern, wenn als Paar genommen, sind jene, die (1) den Pfad zum Stromeintritt und die Fruchtung des Stromeintritts, (2) den Pfad zum Einmalwiederkehren und die Fruchtung des Einmalwiederkehrens, (3) den Pfad zum Nichtwiederkehren und die Fruchtung des Nichtwiederkehrens, und (4) den Pfad zur Arahatschaft und die Fruchtung der Arahatschaft, erlangt haben. Jede Errungenschaft einzeln nehmend, ergibt die acht „Individuen“

</dl>

§ 91.

{Iti 3.42; Iti 89}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Dies ist eine einsame Lebensweise, Almosen sammeln. Es ist eine Form der Verletzung in der Welt [zu sagen]: 'Ihr geht herum wie ein Almosensammler, mit einer Schale in Eurer Hand!' Doch sensible junge Männer guter Familien, nehmen sich dessen aus zwingendem Grund an. Sie wurden nicht von Königen oder Räubern dazu gezwungen, noch aus Schuld, noch aus Angst, noch aus dem Verlust ihres Lebensunterhaltes, doch aus dem Gedanken: 'Wir sind besessen von Geburt, Altern und Tod, Kummer, Wehklage, Schmerz, Elend und Verzweiflung, besessen von Streß, eingenommen von Streß. Oh, daß das Ende von dieser gesamten Masse des Leidens und Streß erkannt werde!' Aber dieser junge Mann, guter Familie, der in dieser Weise fortgezogen ist, mag gierig nach sinnlichem Behagen sein, stark in seinem Begehren, übelwollend in seinem Geist, korrupt in seinen Entschlüssen, seine Achtsamkeit verwirrt, unaufmerksam, unzentriert, sein Geist zerstreut und seine Fähigkeiten unkontrolliert. Gerade so wie wie die Brandfackel aus einem Feuerbestattung - brennend an beiden Enden, in der Mitte mit Exkrementen bedeckt - weder in einem Dorf noch in der Wildnis als Treibstoff verwendet wird: sage ich Euch, daß dieses das Gleichnis für diese Person ist. Er hat die Vergnügen eines Haushälters verfehlt und erfüllt den Zweck eines beschaulichen Lebens nicht.“

Er hat verfehlt der Haushälter Vergnügen und den Zweck des beschaulichen Lebens — unglücklicher Mann! Es verderbend, wirft er es weg, verendend wie eine Brandfackel für eine Feuerbestattung benutzt. Besser eine Eisenkugel zu essen — glühend, brennend — als gewissenlos und ungezügelt, er Almosen des Landes essen sollt'.

Siehe auch: SN 22.80

§ 92.

{Iti 3.43; Iti 91}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Selbst wenn eine Bhikkhu an meiner äußern Robe festhalten würde, mir direkt nachfolgen würde, seine Füße in meine Fußstapfen setzt, wenn er nun gierig nach sinnlichem Behagen wäre, stark in seinem Begehren, übelwollend in seinem Geist, korrupt in seinen Entschlüssen, seine Achtsamkeit verwirrt, unaufmerksam, unzentriert, sein Geist zerstreut und seine Fähigkeiten unkontrolliert, dann würde er weit weg von mir sein, und ich von ihm. Warum ist das? Weil er das Dhamma nicht sieht. Nicht das Dhamma sehend, sieht er mich nicht.

„Doch wenn ein Bhikkhu auch einhundert Meilen weit weg lebt, nun nicht gierig nach sinnlichem Behagen wäre, nicht stark in seinem Begehren wäre, nicht übelwollend in seinem Geist, nicht korrupt in seinen Entschlüssen, seine Achtsamkeit eingerichtet, aufmerksam, zentriert, sein Geist auf Einzigkeit und seine Fähigkeiten gutgezügelt, dann würde er mir nahe sein, und ich ihm. Warum ist das? Weil er das Dhamma sieht. Das Dhamma sehend, sieht er mich.“

Obgleich direkt dahinter folgend, voller Gier, Groll: Seht wie weit weg er ist! — der Unberuhigte vom Beruhigten, der Gebundene vom Ungebundenen, der Gierige von jenem ohne Gier. Doch die weise Person, die durch direktes Wissen des Dhammas, Erkenntnis des Dhammas, wächst still und beruhigt, wie ein See unberührt glatt vom Wind: Seht wie nahe er ist! — der Beruhigte dem Beruhigten, der Ungebundene dem Ungebundenen, der Gierlose von jenem ohne Gier.

§ 93.

{Iti 3.44; Iti 92}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Bhikkhus, da sind diese drei Feuer. Welche Drei? Das Feuer der Begierde, das Feuer der Ablehnung, das Feuer der Verwirrung. Diese, Bhikkhus, sind die drei Feuer.“

Das Feuer der Begierde brennt in einem Sterblichen angeregt, hingerissen von sinnlichen Begierden; das Feuer der Ablehnung, in einer übelwollenden Person Leben nimmt; das Feuer der Verwirrung, in einer verwirrten Person unwissend der noblen Lehren. Diese Feuer nicht verstehend, Leute — verliebt in Selbstidentität — unbefreit von Maras Ketten, blähen die Ebenen der Hölle, die Schoße der gewöhnlichen Tiere, Dämonen die Reiche der hungrigen Schatten auf. Während jene, die Tag und Nacht, den Lehren des rechtens Selbst-Erwachten gewidmet, das Feuer der Begierde aus machen, ständig das Faule ersehen. Diese, hervorragende Leute, machen das Feuer der Ablehnung mit Wohlwollen, und das Feuer der Verwirrung mit Einsicht, führend zur Durchdringung, aus. Diese, die Meisterhaften, unermüdlich bei Tag und bei Nacht, [die Feuer] ausgemacht, Streß, ohne Rückstand, begriffen, sind, ohne Rückstand, völlig ungebunden. Diese, die Weisen, mit der des Weisheitserlangers nobler Vision, rechter Befreiung, direkt wissend das Enden von Geburt, gelangen zu keinem weiteren Entstehen.

§ 94.

{Iti 3.45; Iti 94}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Ein Bhikkhu sollte in solch einer Weise untersuchen, daß er - sein Bewußtsein weder im Außen verteilt und zerstreut, noch im Inneren fixiert - durch dem Mangel von Festhalten/Unterhalt, unerregt und da kein Samen für den Ursprung von weiterer Geburt, Altern, Tod und Streß ist.“

Für einen Bhikkhu, der abgelegt sieben Anhaftungen und den Führen abgeschnitten hat:(1) ist das Fort-Wandern in Geburt beendet, da ist kein weiters Entstehen.

Anmerkung

<dl>

1.

Die „sieben Anhaftungen“ sind Begierde, Ablehnung, Verwirrung, Ansichten, Dünkel, Trübung und Fehlverhalten. Der „Führer“ ist Begierde, welche zu weiterem Werden führt.

</dl>

§ 95.

{Iti 3.46; Iti 94}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Da sind diese drei Wege des Erlangens von Sinnesvergnügen. Welche drei? Das jener, die bereits mit Sinnesvergnügen versorgt sind, das jener, die sich am Erschaffen erfreuen, das jener, die Kontrolle über das halten, was andere erschaffen haben.(1) Dieses sind die drei Wege des Erlangens von Sinnesvergnügen.“

Devas, deren mit Vergnügen bereits versorgt sind, jene, die kontrollieren, jene, die sich an den Erschaffungen erfreuen, und alle anderen, die Sinnesvergnügen genießen in diesem Zustand hier oder irgendwo sonst, gehen nicht darüber hinaus, dem Fortwandern. Die Nachteile kennend in Sinneslust, der Weise alle Sinnesobjekte ablegen sollte, ob Mensch oder Gottheit. Zerschnitten den Fluß der Gier, nach lieblichen, betörenden Formen, zu überwinden, so schwer, ohne Rückstände, Streß verstanden haben, sind sie, ohne Überbleib, völlig ungebunden. Sie, die Weisen, mit eines Weisheitserlangers nobler Vision, rechter Erkenntnis, direkt wissen, das Enden von Geburt, kommt zu keinem weiteren Werden.

Anmerkung

<dl>

1.

So wie der Vers klar macht, beschreiben diese drei Kategorien, die drei Ebenen von Devas des Sinnesvergnügens. „Jene mit Kontrolle“, ist deren höchste Ebene.

</dl>

§ 96.

{Iti 3.47; Iti 95}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Gebunden vom Joch der Sinnlichkeit und dem Joch des Werdens, ist einer ein Wiederkehrer, kehrt zurück in diesen Zustand. Entbunden von dem Joch der Sinnlichkeit, aber gebunden vom Joch des Werdens, ist eine ein Nichtwiederkehrer, kehrt nicht wieder in diesen Zustand zurück. Entbunden vom [beiden] Joch der Sinnlichkeit und vom Joch des Werdens, ist einer ein Arahat, dessen Gärungen beendet sind.“

Von beidem gebunden, dem Joch der Sinnlichkeit und dem Joch des Werdens, gehen Lebewesen fort zu wandern, zu Geburt führend und Tod. Jene, die Sinnlichkeit abgelegt, ohne ein Enden der Gärungen erreicht, sind gebunden von des Werdens Joch, gesagt wird von ihnen Nichtwiederkehrer zu sein. Während jene, die Zweifel abgeschnitten keinen Dünkel mehr haben oder weiteres Werden. Jene, die erreicht haben der Gärungens Ende, während in der Welt sind darüber hinaus gegangen.

§ 97.

{Iti 3.48; Iti 96}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Ein Bhikkhu, der vorzügliche Tugend, vorzügliche Qualitäten und vorzügliche Einsicht hat, wird in dieser Dhamma-und-Vinaya, einer der vollständig ist, erfüllt, eine hervorragende Person, genannt.

„Und wie ist eine Bhikkhu eine Person, mit vorzüglicher Tugend? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu tugendhaft ist. Er verweilt beherrscht im Einklang mit dem Patimokkha, vollständig in seinem Verhalten und dem Bereich einer Unternehmungen. Er übt sich selbst, sich der Übungsregeln angenommen, die Gefahr im geringsten Vergehen sehend. In dieser Weise ist ein Bhikkhu eine Person, mit vorzüglicher Tugend. So ist er von vorzüglicher Tugend.

„Und wie ist ein Bhikkhu eine Person, mit vorzüglichen Qualitäten? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu ergeben im Entwickeln der sieben [Sets von] Qualitäten, die Flügel zu Erwachen(1) sind, lebt. In dieser Weise ist ein Bhikkhu eine Person, mit vorzüglichen Qualitäten. So ist er von vorzüglicher Tugend und vorzüglicher Qualitäten.

„Und wie ist ein Bhikkhu eine Person, mit vorzüglicher Einsicht? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu, durch das Enden der Gärungen, in der Wesensbefreiung und Einsichtsbefreiung verweilt, welche frei von Gärungen ist, für sich selbst, in diesem gegenwärtigen Leben, wissend und verwirklicht. In dieser Weise, ist ein Bhikkhu eine Person, mit vorzüglicher Einsicht. So ist er von vorzüglicher Tugend, vorzüglichen Qualitäten, vorzüglicher Einsicht. In dieser Dhamma-und-Vinaya wird er, einer der vollständig ist, vollfüllt, eine hervorragende Person, genannt.“

Leer von Fehltun in Gedanken, Wort oder Tat, wird er eine Person, von vorzüglicher Tugend genannt: der Bhikkhu, gewissenhaft. Gutentwickelt in den Qualitäten, die zum Erlangen von Selbsterwachen gehen, wird er eine Person, von vorzüglichen Qualitäten genannt: der Bhikkhu, anspruchslos. Einsicht, genau hier, für sich selbst, in im selbst, das Enden von Streß wird er eine Person, von vorzüglicher Einsicht genannt: der Bhikkhu, ohne Gärungen. Vollkommen in diesen Dingen, ungestört, mit Zweifel abgetrennt, unanhaftend in all der Welt, wird gesagt, das er abgelegt das Alles.

Anmerkung

<dl>

1.

Siehe Anmerkung zu §82.

</dl>

§ 98.

{Iti 3.49; Iti 98}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Dieses sind die zwei Arten von Gaben: Eine Gabe von materiellen Dingen und das Geschenk des Dhammas. Von den Zweien, ist dieses das Höchste: das Geschenk des Dhammas. Da sind zwei Arten des Teilens: Teilen von materiellen Dingen und teilen von Dhamma. Von den Zweien, ist diese das Höchste: das Teilen des Dhammas. Da sind diese zwei Arten von Mitwirken: Mitwirken in materiellen Dingen und Mitwirken im Dhamma. Von den Zweien, ist diese das Höchste: Hilfe im Dhamma.“

Das Geschenk welches er beschreibt als führend und unübertrefflich, das Teilen, daß der Befreite erhebt: wer — vertrauensvoll in das höchste Feld der Verdienste, weise, erkennend — würde es nicht geben zu angemessener Zeit? Beiderseits, für jene die es verkünden und jene die es anhören, vertrauensvoll in die Botschaft des Einen Gutgegangen: veredelt es deren höchsten Nutzen — jene, die der Botschaft folgen, des Einen Gutgegangen.

§ 99.

{Iti 3.50; Iti 98}

Dieses wurde vom Befreiten gesagt, vom Arahat gesagt, so habe ich es gehört:: „Es ist aufgrund der Stärke des Dhammas, daß ich [eine Person als] einen Brahmanen mit dreifachem Wissen beschreibe, und nicht anders, wie gemessen an zitieren und wiederzitieren. Und wie ist es aufgrund der Stärke des Dhammas, daß ich [eine Person als] einen Brahmanen mit dreifachem Wissen beschreibe, und nicht anders, wie gemessen an zitieren und wiederzitieren?

„Da ist der Fall. daß ein Bhikkhu sich seiner vielfältigen vergangenen Leben erinnert, d.h. eine Geburt, zwei… fünf, zehn… fünfzig, einhundert, eintausend, einhunderttausend, viele Äeons an kosmischen Schrumpfen und kosmischer Ausdehnung: 'Dort hatte ich solchen Namen, gehörte solch einem Klan an, hatte solche eine Erscheinung. So war meine Nahrung, so meine Erfahrung von Wohl und Weh, so endete mein Leben. Aus diesem Zustand scheidend, kam ich dort wieder auf. Auch dort hatte ich solch einen Namen, gehörte solch einem Klan an, hatte solch eine Erscheinung. So war meine Nahrung, so meine Erfahrung von Wohl und Weh, so endete mein Leben.' So wiedererinnert er sich seiner vielfältigen Leben in deren Arten und Einzelheiten.

„Diese ist das erste Wissen, das er erlangt hat. Unwissenheit wurde zerstört, Wissen ist aufgekommen, Dunkelheit wurde zerstört, Licht ist aufgekommen, so wie es in einem passiert, der gewissenhaft, begeistert und entschlossen ist.

„Dann weiter, sieht der Bhikkhu, mit dem Mittel des himmlischen Auges, gereinigt und das Menschliche übertreffend, Lebewesen dahinscheiden und wiedererscheinen, und erkennt, wie diese minder und erhaben sind, schön und häßlich, beglückt und unglücklich, im Einklang mit deren Handlungen: 'Diese Lebewesen, welche bestückt waren mit körperlichem Fehlverhalten, sprachlichem Fehlverhalten und geistigem Fehlverhalten, welche die Noblen verunglimpften, falsche Ansichten hielten und, unter Einfluß von falschen Ansichten, Handlungen unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, sind in der Ebene des Elends, dem schlechten Aufenthaltsort, den niedrigen Reichen, in der Hölle wiedererschienen. Aber diese Lebewesen, welche bestückt waren mit gutem körperlichem Verhalten, gutem sprachlichem Verhalten und gutem geistigen Verhalten, welche die Noblen nicht verunglimpften, rechte Ansichten hielten und, unter Einfluß von rechten Ansichten, Handlungen unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, sind in den guten Bestimmungorten, in der himmlischen Welt, wiedererschienen. So sieht er, mit dem Mittel des himmlischen Auges, gereinigt und das Menschliche übertreffend, Lebewesen dahinscheiden und wiedererscheinen, und erkennt, wie diese minder und erhaben sind, schön und häßlich, beglückt und unglücklich, im Einklang mit deren Handlungen.

„Diese ist das zweite Wissen, das er erlangt hat. Unwissenheit wurde zerstört, Wissen ist aufgekommen, Dunkelheit wurde zerstört, Licht ist aufgekommen, so wie es in einem passiert, der gewissenhaft, begeistert und entschlossen ist.

„Dann weiter, verbleibt der Bhikkhu, mit dem Enden der Gärungen, in der gärungfreien Wesensbefreiung und Einsichtsbefreiung, für sich selbst, in dem gegenwärtigen Leben, wissend gemacht und verwirklicht.

“„Diese ist das dritte Wissen, das er erlangt hat. Unwissenheit wurde zerstört, Wissen ist aufgekommen, Dunkelheit wurde zerstört, Licht ist aufgekommen, so wie es in einem passiert, der gewissenhaft, begeistert und entschlossen ist.

„Es ist auf diese Weise, aufgrund der Stärke des Dhammas, daß ich [eine Person als] einen Brahmanen mit dreifachem Wissen beschreibe, und nicht anders, wie gemessen an zitieren und wiederzitieren.

Er kennt seine früheren Leben. Er sieht Himmel und Zustände des Elend, hat erreicht das Enden von Geburt, ist ein Held, der gemeistet Vollwissen. Mit den Mitteln dieser drei Wissen wird er zu einem Dreiwissens-Brahman'.(1) Er ist, was einen Dreiwissensmann, ich nenne — nicht andere, zitierend, wiederzitierend.

Anmerkung

<dl>

1.

In der brahmanischen Religion, war ein „Dreiwissenmann“, einer, des sich der drei Vedas erinnerte. Diese Verse nehmen diesen brahmanischen Begriff, und geben ihm eine neue Bedeutung, eine buddhistische.

</dl>

Siehe auch: MN 4; Dhp 423.

Einleitung | Einser | Zweier | Dreier | Vierer

de/tipitaka/sut/kn/iti/iti.3.050-099.than.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/14 09:11 von Johann