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de:tipitaka:sut:mn:mn.020.than

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Vitakkasanthana Sutta

<docinfo_head>

Title: Vitakkasanthana Sutta: Die Entspannung von Gedanken

Summary: url=index.html#mn.020.than The Buddha offers five practical methods of responding wisely to unskillful thoughts (thoughts connected with desire, aversion, or delusion.

MN 20

PTS: M i 118

Vitakkasanthana Sutta: Die Entspannung von Gedanken

übersetzt aus dem Pali von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

jb für ZzE

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

Alternative Übersetzung: Soma

Alternative Formate:

<docinfo_head_end>

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einem Anlaß in Savatthi verweilte, in Jetas Hain, Anathapindikas Kloster. Dort richtete er sich an die Bhikkhus: „Bhikkhus!“

„Ja, Herr“, erwiderten die Bhikkhus.

Der Befreite sprach: „Wenn ein Bhikkhu in erhöhtem Geist bestrebt, sind da fünf Gegenstände, die er zu angemessener Zeit aufwarten sollte. Welche fünf?

„Da ist der Fall, daß böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, in einem Bhikkhu auskommen, während er sich auf einen bestimmten Gegenstand bezieht und zuwendet. Er sollte sich einem anderen Gegenstand zuwenden, weg von diesem, verbunden mit dem was geschickt ist, dann sind diese bösen und ungeschickten Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassen, festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn.

Wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, noch immer in einem Bhikkhu aufkommen, während er sich einem anderen Gegenstand, verbunden mit dem was geschickt ist, zuwendet, so sollte er eingehend die Rückauswirkungen dieser Gedanken prüfen: 'Wahrlich, diese meine Gedanken sind ungeschickt, diese meine Gedanken sind tadelnswert, diese meine Gedanken führen zu Streß.' Wie er die Rückauswirkungen dieser Gedanken eingehend prüft, sind diese bösen, ungeschickten Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn. Gerade so als ob eine junge Frau, oder Mann, Schmuck lieb haben, entsetzt, beschämt und angewidert wäre, wenn der Kadaver einer Schlange oder eines Hundes oder eines menschlichen Lebewesens von deren Nacken hängen würde; in selber Weise sollte ein Bhikkhu, wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, immer noch aufkommen, wenn er sich zu diesem anderen Gegenstand, verbunden mit dem was geschickt, zuwendet, die Rückauswirkungen eingehend prüfen: 'Wahrlich, diese meine Gedanken sind ungeschickt, diese meine Gedanken sind tadelnswert, diese meine Gedanken führen zu Streß.' Wie er die Rückauswirkungen dieser Gedanken eingehend prüft, sind diese bösen, ungeschickten Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn.

„Wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, noch immer in einem Mönch aufkommen, während er die Rückauswirkungen von diesen Gedanken eingehend prüft, sollte er diesen Gedanken keinen Geist, keine Aufmerksamkeit schenken. Sowie er keinen Geist, keine Aufmerksamkeit diesen schenkt, sind diesen bösen, ungeschickten Gedanken (, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung), aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn. Gerade so wie ein Mann mit guten Augen, eine Form, die in Reichweite gekommen ist, nicht sehen möchte, seine Augen schließen oder sich wegdrehen würde; in selber Weise sollte ein Bhikkhu, wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, immer noch aufkommen, wenn er die Rückauswirkungen eingehend prüft, diesen Gedanken keinen Geist, keine Aufmerksamkeit schenken. Wie er diesen keinen Geist, keine Aufmerksamkeit schenkt, sind diese bösen, ungeschickten Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn.

„Wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, noch immer in einem Mönch aufkommen, während er diesen Gedanken keinem Geist, keine Aufmerksamkeit schenkt, sollte er sich der Entspannung von Gedanken-Gestaltung im Zusammenhang mit diese Gedanken zuwenden. Sowie er sich der Entspannung von Gedanken-Gestaltungen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zugewendet hat, sind diesen bösen, ungeschickten Gedanken (, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung), aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn. Gerade so wie der Gedanke einem Mann, der zügig geht aufkommt: 'Warum gehe ich zügig? Warum gehe ich nicht langsam?' So geht er langsam. Der Gedanke kommt ihm auf: 'Warum gehe ich langsam? Warum bleibe ich nicht stehen?' So steht er. Der Gedanke kommt ihm auf: 'Warum stehe ich? Warum setze ich mich nicht?' So sitzt er. Der Gedanke kommt ihm auf: 'Warum sitze ich? Warum lege ich mich nicht nieder?' So legt er sich nieder. In dieser Weise, die gröbere Haltung aufgebend, nimmt er sich der feineren an. In selber Weise sollte ein Bhikkhu, wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, immer noch aufkommen, wenn er diesen keinen Geist, keine Aufmerksamkeit schenkt, sich der Entspannung von Gedanken-Gestaltungen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zuwenden. Wie er sich der Entspannung von Gedanken-Gestaltungen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zuwendet, sind diese bösen, ungeschickten Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn.

„Wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, noch immer in einem Mönch aufkommen, während er sich der Entspannung von Gedankengestaltungen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zugewendet hat, dann sollte er, mit seinen Zähnen zusammengepresst und seiner Zunge gegen das Dach seines Mundes gedrückt, seinen Geist mit seinem Wesen niederschlagen, bezwingen und zermahlen. Sowie er, mit seinen Zähnen zusammengepresst und seiner Zunge gegen das Dach seines Mundes gedrückt, seinen Geist mit seinem Wesen niederschlägt, bezwingt und zermahlt, sind diesen bösen, ungeschickten Gedanken (, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung), aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn.

Gerade so, wie ein stärker Mann, einen schwächeren Mann am Kopf oder am Nacken oder an den Schultern ergreifend, niederschlagen, bezwingen und zermahlen würde; in selber Weise sollte ein Bhikkhu, wenn böse, ungeschickte Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, immer noch aufkommen, wenn er sich der Entspannung von Gedanken-Gestaltungen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zuwendet, dann sollte er, mit seinen Zähnen zusammengepresst und seiner Zunge gegen das Dach seines Mundes gedrückt, seinen Geist mit seinem Wesen niederschlagen, bezwingen und zermahlen. Wie er, mit seinen Zähnen zusammengepresst und seiner Zunge gegen das Dach seines Mundes gedrückt, seinen Geist mit seinem Wesen niederschlägt, bezwingt, und zermahlt. diesen keinen Geist, keine Aufmerksamkeit schenkt, sich der Entspannung von Gedanken-Gestaltungen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zuwenden. Wie er sich, mit seinen Zähnen zusammengepresst und seiner Zunge gegen das Dach seines Mundes gedrückt, seinen Geist mit seinem Wesen niederschlagen, bezwingen und zermahlen., sind diese bösen, ungeschickten Gedanken, getränkt mit Begierde, Ablehnung oder Verwirrung, aufgelassen und verebbt. Mit deren Auflassung festigt er seinen Geist geradewegs darin, setzt ihn, vereint ihn und konzentriert ihn.

„Nun, wenn ein Bhikkhu… einem anderen Gegenstand zuwendet… die Rückauswirkungen diese Gedanken eingehend prüft… diesen Gedanken keinen Geist, keine Aufmerksamkeit, schenkt… sich dem Entspannen von Gedanken-Gestaltungen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zuwendet… sie mit seinem Wesen seinen Geist niederschlägt, bezwingt und zermahlt… seinen Geist geradewegs darin festigt, ihn setzt, ihn vereint und ihn konzentriert: Wird er ein Bhikkhu mit Vorherrschaft über die Wege von Gedankenabläufen genannt. Er denkt, was immer Gedanken er möchte und denkt nicht, was auch immer er nicht möchte. Er hat Begierde abgetrennt, die Fessel verworfen und, durch das rechte Durchdringen von Dünkel, dem Leiden und Streß ein Ende gemacht.“

Dies ist, was der Buddha sagte. Befriedet erfreuten sich die Bhikkhus an den Worten des Befreiten.

de/tipitaka/sut/mn/mn.020.than.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/14 09:25 von Johann