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de:tipitaka:sut:mn:mn.021x.than

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Kakacupama Sutta

<docinfo_head>

Title: Kakacupama Sutta: Das Gleichnis mit der Säge

Summary: url=index.html#mn.021x.than Der Buddha regt mit Geschichten und Gleichnissen die Bhikkhus dazu an, uneingeschränkt Metta und Geduld zu entwickeln. (Anmerkung: Die vollständige Übersetzung dieses Suttas hier, die vorhergehende war nur ein Auszug, wurde der Sammlung neu hinzugefügt.

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MN 21

PTS: M i 122

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Kakacupama Sutta: Das Gleichnis mit der Säge

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übersetzt aus dem Pali vom

Ehrw. Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

Alternative Formate: <a href=„http://www.suttareadings.net/audio/index.html#mn.021“ title=„Hören Sie sich dieses Sutta auf SuttaReadings.net an“><img src=„./../../img/listen_16x16.gif“ alt='[SuttaReadings.net icon]' class='suttaReadings' /></a>

<docinfo_head_end>

<p>Ich habe gehört, daß der Befreite zu einer Begebenheit nähe Sāvatthī, in Jetas Hain, Anāthapiṇḍikas Klöster verweilte.

Nun, zu dieser Begebenheit verbrachte der Ehrw. Moliya Phagguna zu viel Zeit verstrickt mit den Bhikkhunīs. Dies ist wie viel Zeit er, verstrickt mit den Bhikkhunīs, verbrachte: Wenn irgend ein Bhikkhu, in seiner Gegenwart, im Tadel über die Bhikkhunīs sprach, würde er verärgert sein, unerfreut, und ein Thema daraus machen. Und wenn irgend ein Bhikkhu über ihn, in der Gegenwart der Bhikkhunīs, im Tadel sprach, würden diese verärgert sein, unerfreut, und ein Thema daraus machen. Dieses ist wie viel er an Zeit, verstrickt mit den Bhikkhunīs, verbrachte.

Ein gewisser Bhikkhu ging zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt habend, setzte er sich an eine (passende) Seite. Als er dort saß, sprach er zum Befreiten: „Herr, der Ehrw. Moliya Phagguna verbringt zu viel Zeit, verstrickt mit den Bhikkhunīs. Dies ist wie viel Zeit er, verstrickt mit den Bhikkhunīs, verbringt: Wenn irgend ein Bhikkhu, in seiner Gegenwart, im Tadel über die Bhikkhunīs spricht, ist er verärgert, unerfreut, und macht ein Thema daraus. Und wenn irgend ein Bhikkhu über ihn, in der Gegenwart der Bhikkhunīs, im Tadel spricht, sind diese verärgert, unerfreut, und machen ein Thema daraus. Dieses ist wie viel er an Zeit, verstrickt mit den Bhikkhunīs, verbringt.

Dann sprach der Befreite zu einem gewissen Bhikkhu: „Kommt, Bhikkhu. In meinem Namen, ruft Moliya Phagguna, sagend: 'Der Lehrer ruft Euch, Freund Moliya Phagguna.“

Erwidernd: „Wie Ihr sagt Herr“, zum Befreiten, ging der Bhikkhu zum Ehrw. Moliya Phagguna, und mit Ankunft, sprach er zu ihm: „Der Lehrer ruft Euch, Freund Moliya Phagguna.“

Erwidernd: „Wie Ihr sagt, mein Freund“, zu dem Bhikkhu, ging der Ehrwürdige Moliya Phagguna zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor Ihm verneigt habend, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sagte der Befreite zu ihm: „Ist es wahr, Phagguna, daß Ihr zu viel Zeit, verstrickt mit den Bhikkhunīs, verbringt? Dies ist wie viel Zeit Ihr, verstrickt mit den Bhikkhunīs, verbringt: Wenn irgend ein Bhikkhu, in Eurer Gegenwart, im Tadel über die Bhikkhunīs spricht, seid Ihr verärgert, unerfreut, und macht ein Thema daraus. Und wenn irgend ein Bhikkhu über Euch, in der Gegenwart der Bhikkhunīs, im Tadel spricht, ist sind diese verärgert, unerfreut, und machen ein Thema daraus. Dieses ist wie viel Ihr an Zeit, verstrickt mit den Bhikkhunīs, verbringt.“

„Ja, Herr.“

„Phagguna, seid Ihr nicht ein Stammesbruder, der aus Überzeugung, aus dem Hausleben, fort in die Hauslosigkeit, gezogen ist?“

„Ja, Herr.“

„Es ist nicht passend für Euch, Phagguna, als ein Stammesbruder, der aus Überzeugung aus dem Hausleben, fort in die Hauslosigkeit gezogen ist, daß Ihr zu viel Zeit, verstrickt mit den Bhikkhunīs verbringt. Wenn so, Phagguna, irgend jemand, in Eurer Gegenwart, im Tadel über die Bhikkhunīs spricht, selbst dann solltet Ihr jede Begierde, im Zusammenhang mit dem Hausleben, und jeden Gedanken, im Zusammenhang mit dem Hausleben, ablegen. Und selbst dann solltet Ihr Euch üben: 'Mein Geist wird unberührt sein, und ich werde keine bösen Worte sprechen. Ich werde verständnisvoll gegenüber dieser Persons Wohlsein bleiben, mit einem Geist von Wohlwollen, und mit keinem Inneren Haß.' Das ist wie Ihr Euch selbst üben sollt.

„Und, Phagguna, wenn irgend jemand, in Eurer Gegenwart, den Bhikkhunīs einen Stoß mit der Hand gibt, oder mit einem Stein, oder mir einer Rute, oder mit einem Messer, genau dort, solltet Ihr Begierden, im Zusammenhang mit dem Haushälterleben, und jeden Gedanken, im Zusammenhang mit dem Haushälterleben, ablegen. Und selbst dann solltet Ihr Euch üben: 'Mein Geist wird unberührt sein, und ich werde keine bösen Worte sprechen. Ich werde verständnisvoll gegenüber dieser Persons Wohlsein bleiben, mit einem Geist von Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß.' Das ist wie Ihr Euch selbst üben sollt.

„Und, Phagguna, wenn irgend jemand über Euch, in Eurer Anwesenhei, im Tadel spricht, selbst dann solltet Ihr Begierden, im Zusammenhang mit dem Haushälterleben, und jeden Gedanken, im Zusammenhang mit dem Haushälterleben, ablegen. Und selbst dann solltet Ihr Euch üben: 'Mein Geist wird unberührt sein, und ich werde keine bösen Worte sprechen. Ich werde verständnisvoll gegenüber dieser Persons Wohlsein bleiben, mit einem Geist von Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß.' Das ist wie Ihr Euch selbst üben sollt.

„Und, Phagguna, wenn irgend jemand Euch einen Stoß mit der Hand gibt, oder mit einem Stein, oder mir einer Rute, oder mit einem Messer, genau dort, solltet Ihr Begierden, im Zusammenhang mit dem Haushälterleben, und jeden Gedanken, im Zusammenhang mit dem Haushälterleben, ablegen. Und selbst dann solltet Ihr Euch üben: 'Mein Geist wird unberührt sein, und ich werde keine bösen Worte sprechen. Ich werde verständnisvoll gegenüber dieser Persons Wohlsein bleiben, mit einem Geist von Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß.' Das ist wie Ihr Euch selbst üben sollt.

Dann richtete sich der Befreite an die Bhikkhus: „Bhikkhus, wie die Bhikkhu meinen Geist zu befriedigen pflegten! Da war der Fall, Bhikkhus, daß wenn ich die Bhikkhus aufwartete (, sprechend): „Bhikkhus, ich esse ein einziges Mahl (am Tag). Ein einziges Mahl (am Tag) essend, nehme ich so gut wie keine Krankheit wahr, so gut wie keine Betroffenheit, Leichtigkeit, Kraft und einen behaglichen Verbleib. So solltet such Ihr ein einziges Mahl (am Tag) essen. Ein einziges Mahl (am Tag) essend, werdet auch Ihr nahezu keine Krankheit wahrnehmen, nahezu keine Betroffenheit, Leichtigkeit, Kraft und einen behaglichen Verbleib.' Ich hatte keinen Bedarf der Einweisung für dieser Bhikkhus. Ich benötigte nur Achtsamkeit in Ihnen aufzubringen.

„Angenommen da wäre ein Wagen auf den Plateau der Kreuzung von vier Straßen, Vollblutroße vorgespannt, die Gerten bereitliegend wartend, sodaß ein gewandter Lenker, ein Zurechtweiser von zügelbaren Pferden, es aunehmen würde, die Zügel mit der seiner linken Hand, und die Gerte mit der rechten Hand, nehmend, auszufahren und zurück, an was immer für einen Ort, auf welch immer Straße er möchte. In selber Weise hatte ich keinen Bedarf für eine Einweisung dieser Bhikkhus. Ich benötigte nur Achtsamkeit in ihnen aufbringen.

„So solltet auch Ihr, Bhikkhus, ungeschickte Qualitäten ablegen und Euch geschickten Qualitäten annehmen, und in dieser Weise werdet auch Ihr dazu kommen: zum Wachsen, Mehren und Fülle, in dieser Dhamma-Vinaya. Angenommen, Bhikkhus, daß da, nicht weit von einem Dorf oder einer Stadt, ein großer Sal-Weidenwald, umschlungen von Rizinusstaudenranken, wäre. Und angenommen, daß igendein Mann erscheinen würde, seinen Vorzug begehrend, sein Wohlsein gegehrend, seine Sicherheit vor Mühsaal begehrend. Die Sal-Weidenjungbäume, welche Lebenskraft raubten, umgeschnitten habend, würde er diese hinauswerfen und den Raum des Waldes frei machen, und er würde sich den sal-geraden, gut herangewachsenen Weidenjungbäumen gut widmen, sodaß der Sal-Weidenwald zu später Zeit zum Wachsen, Mehren und Fülle kommen würde. In selber Weise, Bhikkhus, solltet auch Ihr ungeschickte Qualitäten ablegen und Euch geschickten Qualitäten annehmen, und in dieser Weise werdet auch Ihr dazu kommen: zum Wachsen, Mehren und Fülle, in dieser Dhamma-Vinaya.

„Einst, Bhikkhus, im selben Sāvatthī, war da eine Dame eines Haushalts Namens Vedehikā. Diese gute Nachrede, über die Dame Vedehikā, hatte sich verbreitet: 'Die Dame Vedehikā ist sanftmütig. Die Dame Vedehikā ist zurückhaltend. Die Dame Vedehikā ist ruhig.' Nun, die Dame Vedehikā hatte einen Sklavin Namens Kālī, welche fleißig, flink und ordentlich in ihrer Arbeit war. Der Gedanke kam Kālī, der Sklavin auf: 'Diese gute Nachrede, über die Dame Vedehikā, hatte sich verbreitet: „Die Dame Vedehikā ist sanftmütig. Die Dame Vedehikā ist zurückhaltend. Die Dame Vedehikā ist ruhig.“ Nun, ist da Zorn in meiner Dame anwesend, ohne es zu zeigen, oder ist er abwesend? Oder ist es nur, weil ich fleißig, flink und ordentlich in meiner Arbeit bin, daß der Zorn, anwesend in meiner Dame, sich nicht zeigt? Warum teste ich sie nicht?'

„So stand Kālī, die Sklavin, nach der Tagesrast auf. Dann sprach die Dame Vedehikā zu ihr: 'Hey, Kālī!'

“'Was, Madame?'

“'Warum bist Du nach der Tagesrast aufgestanden?'

“'Kein Grund, Madame.'

“'Kein Grund, du böse Sklavin, und du stehst auf, nach der Tagesrast?' Verärgert und unerfreut, blicke sie finster.

Dann kam Kālī, der Sklavin, der Gedanke auf: 'Zorn ist in meiner Dame anwesend, ohne ihn zu zeigen, und nicht abwesend. Und es ist nur weil ich fleißig, flink und ordentlich in meiner Arbeit bin, daß der Zorn, anwesend in meiner Dame, sich nicht zeigt. Warum teste ich sie nicht etwas mehr?'

„So stand Kālī, die Sklavin, später des Tages auf. Dann sprach die Dame Vedehikā zu ihr: 'Hey, Kālī!'

“'Was, Madame?'

“'Warum bist Du spät des Tages aufgestanden?'

“'Kein Grund, Madame.'

“'Kein Grund, du böse Sklavin, und du stehst spät des Tages auf?' Verärgert und unerfreut, schimpfte sie.

Dann kam Kālī, der Sklavin, der Gedanke auf: 'Zorn ist in meiner Dame anwesend, ohne ihn zu zeigen, und nicht abwesend. Und es ist nur weil ich fleißig, flink und ordentlich in meiner Arbeit bin, daß der Zorn, anwesend in meiner Dame, sich nicht zeigt. Warum teste ich sie nicht etwas mehr?'

„So stand Kālī, die Sklavin, noch später des Tages auf. Dann sprach die Dame Vedehikā zu ihr:

'Hey, Kālī!'

“'Was, Madame?'

“'Warum bist Du noch später des Tages aufgestanden?'

“'Kein Grund, Madame.'

“'Kein Grund, du böse Sklavin, und du stehst noch später des Tages auf?' Verärgert und unerfreut, ergriff sie ein Nudelholz, und gab ihr einen Schlag auf den Kopf, ihn zum Aufplatzen bringend.

„Dann ging Kālī, die Sklavin, mit Blut von ihrem augeplatzten Kopf strömend, zu den Nachbarn, ihre Herrin anprangern: 'Seht, Damen, eines Sanftmütigens Handwerk? Seht eines Zurückhaltendens Handwerk? Seht eines Ruhigens Handwerk? Wie könnte sie, verärgert und unerfreut mit ihrer einzigen Sklavin, für nach der Tagespause aufstehend, ein Nudelholz ergreifen und ihr einen Schlag auf den Kopf geben, ihn zum aufplatzen bringend?'

„Nach diesem verbreitete sich diese schlechte Nachrede über die Dame Vedehikā: 'Die Dame Vedehikā ist bösartig. Die Dame Vedehikā ist übellaunig. Die Dame Vedehikā ist gewalttätig.'

In selber Weise, Bhikkhus, mag ein Bhikkhu stets so sanftmütig, stets so zurückhaltend, stehts so ruhig sein, solange er nicht von unanehmlichen Gesichtpunkten der Sprache beruhrt wird. Doch es ist nur wenn unannehmliche Gesichtspunkte der Sprache berühren, daß er wahrlich als sanftmütig, zurückhaltend und ruhig gekannt wird. Ich nenne einen Bhikkhu nicht leicht ermahnbar, wenn er leicht zu ermahnen und sich leicht, aufgrund von Roben, Almosenspeise, Unterkunft und Medizin für Krankheit, zu ermahnen macht. Warum ist das? Weil er, wenn er Roben, Almosenspeisr, Unterkunft und Medizin für Krankhet nicht bekommt, er dann nicht leicht zu ermahnen ist, und sich selbst nicht leicht zu ermahnen macht. Doch wenn ein Bhikkhu leicht zu ermahnen ist, und sich selbst leicht zu ermahnen macht, rein aus der Wertschätzung für das Dhamma, Respekt vor dem Dhamma, Ehrbietung vor dem Dhamma, dann nenne ich ihn leicht zu ermahnen. So, Bhikkhus, solltet ihr Euch selbst üben: „Wir werden leicht zu ermahnen sein, uns selbst leicht zu ermahnen machen, rein aus Wertschätzung für das Dhamma, Respekt vor dem Dhamma, Ehrbietung vor dem Dhamma.' Dies ist wie Ihr Euch üben sollt.

„Bhikkhus, da sind diese fünf Gesichtspunkte, aus denen andere Euch aufwarten mögen: zeitgerecht oder unzeitgerecht, falsch oder wahr, zugeneigt oder abweisend, nützlich oder unnütz, mit einem Geist von Wohlwollen, oder innerem Haß. Andere mögen Euch in zeitgerechter Weise, oder in unzeitgerechter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit was wahr ist, oder was falsch ist, aufwarten. Sie mögen Euch in zugeneigter Weise, oder abgeneigter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch in nützlicher Weise, oder in unnützlicher Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit einem Geist von Wohlwollen, oder mit innerem Haß, aufwarten. Zu jedem Ereignis, solltet Ihr Euch selbst üben: 'Unsere Geister werden unberührt sein, und wir werden keine bösen Worte sprechen. Wir werden anteilnehmend gegenüber der Persons Wohlsein, mit einem Geist aus Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß, bleiben. Wir bleiben dabei sie mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, zu durchdringen, und beginnend damit, werden wir daran bleiben, die allumfassende Welt, mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, reichhaltig, aufgeweitet, unmessbar, frei von Feindseeligkeit, frei von Übelwollen, zu durchdringen.' Dies ist wie Ihr Ech selbst üben sollt.

Angenommen ein Mann würde einherkommen, eine Feldhacke und einen Korb mit sich tragend, sagend: „Ich werde diese große Erde frei von Erde machen.' Er wurde hier und dort graben, hier und dort Erde anhäufen, hier und dort teilen, hier und dort urinieren, sagend: 'Sei ohne Erde. Sein ohne Erde.' Nun, was denkt Ihr? Würde er diese Erde frei von Erde machen?“

„Nein, Herr. Warum ist das? Weil diese große Erde tief und ausgedehnt ist. Sie kann nicht leicht frei von Erde gemacht werden. Der Mann würde nur einen Anteil an Überdruß und Enttäuschung ernten.

„In selber Weise, Bhikkhus, sind da diese fünf Gesichtspunkte, aus denen andere Euch aufwarten mögen: zeitgerecht oder unzeitgerecht, falsch oder wahr, zugeneigt oder abweisend, nützlich oder unnütz, mit einem Geist von Wohlwollen, oder innerem Haß. Andere mögen Euch in zeitgerechter Weise, oder in unzeitgerechter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit was wahr ist, oder was falsch ist, aufwarten. Sie mögen Euch in zugeneigter Weise, oder abgeneigter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch in nützlichre Weise, oder in unnützlicher Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit einem Geist von Wohlwollen, oder mit innerem Haß, aufwarten. Zu jedem Ereignis, solltet Ihr Euch selbst üben: 'Unsere Geister werden unberührt sein, und wir werden keine bösen Worte sprechen. Wir werden anteilnehmend gegenüber der Persons Wohlsein, mit einem Geist aus Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß, bleiben. Wir bleiben dabei sie mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, zu durchdringen, und beginnend damit, werden wir daran bleiben, die allumfassende Welt, mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, gleich der Erde, reichhaltig, aufgeweitet, unmessbar, frei von Feindseeligkeit, frei von Übelwollen, zu durchdringen.' Dies ist wie Ihr Ech selbst üben sollt.

Angenommen ein Mann würde einherkommen, Farbe, grellgelb, indigo oder purpurrot, mit sich tragend, sagend: 'Ich werde ein Bild in den Raum malen, ich werde Bilder zum Erscheinen bringen.' Nun, was denkt Ihr? Würde er Bilder in den Raum malen und Bilder zum Erscheinen bringen?“

„Nein, Herr. Warum ist das? Weil Raum formlos und ohne Oberfläche ist. Es ist nicht leicht Bilder dort zu malen und diese zum Erscheinen zu bringen. Der Mann würde nur einen Anteil an Überdruß und Enttäuschung ernten.

„In selber Weise, Bhikkhus, sind da diese fünf Gesichtspunkte, aus denen andere Euch aufwarten mögen: zeitgerecht oder unzeitgerecht, falsch oder wahr, zugeneigt oder abweisend, nützlich oder unnütz, mit einem Geist von Wohlwollen, oder innerem Haß. Andere mögen Euch in zeitgerechter Weise, oder in unzeitgerechter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit was wahr ist, oder was falsch ist, aufwarten. Sie mögen Euch in zugeneigter Weise, oder abgeneigter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch in nützlichre Weise, oder in unnützlicher Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit einem Geist von Wohlwollen, oder mit innerem Haß, aufwarten. Zu jedem Ereignis, solltet Ihr Euch selbst üben: 'Unsere Geister werden unberührt sein, und wir werden keine bösen Worte sprechen. Wir werden anteilnehmend gegenüber der Persons Wohlsein, mit einem Geist aus Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß, bleiben. Wir bleiben dabei sie mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, zu durchdringen, und beginnend damit, werden wir daran bleiben, die allumfassende Welt, mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, gleich dem Raum, reichhaltig, aufgeweitet, unmessbar, frei von Feindseeligkeit, frei von Übelwollen, zu durchdringen.' Dies ist wie Ihr Ech selbst üben sollt.

Angenommen da würde ein Mann einherkommen, eine brennende Grasfackel mit sich tragend, und sagend: 'Mit dieser brennenden Grasfackel, werde ich den Ganges-Fluß anheizen und ihn zum Kochen bringen.' Nun, was denkt Ihr? Würde er, mit dieser brennender Grasfackel, den Ganges-Fluß anheizen, und zum Kochen bringen?“

„Nein, Herr. Warum ist das? Weil der Ganges-Fluß tief und ausgedehnt ist. Es ist nicht leicht, ihn mit einer Grasfackel auzuheizen, und zum Kochen bringen. Der Mann würde nur einen Anteil an Überdruß und Enttäuschung ernten.

„In selber Weise, Bhikkhus, sind da diese fünf Gesichtspunkte, aus denen andere Euch aufwarten mögen: zeitgerecht oder unzeitgerecht, falsch oder wahr, zugeneigt oder abweisend, nützlich oder unnütz, mit einem Geist von Wohlwollen oder innerem Haß. Andere mögen Euch in zeitgerechter Weise, oder in unzeitgerechter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit was wahr ist, oder was falsch ist, aufwarten. Sie mögen Euch in zugeneigter Weise, oder abgeneigter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch in nützlichre Weise, oder in unnützlicher Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit einem Geist von Wohlwollen, oder mit innerem Haß, aufwarten. Zu jedem Ereignis, solltet Ihr Euch selbst üben: 'Unsere Geister werden unberührt sein, und wir werden keine bösen Worte sprechen. Wir werden anteilnehmend gegenüber der Persons Wohlsein, mit einem Geist aus Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß, bleiben. Wir bleiben dabei sie mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, zu durchdringen, und beginnend damit, werden wir daran bleiben, die allumfassende Welt, mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, gleich dem Ganges-Fluß, reichhaltig, aufgeweitet, unmessbar, frei von Feindseeligkeit, frei von Übelwollen, zu durchdringen.' Dies ist wie Ihr Ech selbst üben sollt.

Angenommen da wäre ein Katzenfellbeutel, geklopft, gut-geklopft, durch und durch geklopft, weich, seidig, frei von Prasseln und Rasseln, und ein Mann würde einherkommen, einen Stock oder eine Scherbe mit sich tragend, und sagen: 'Mit diesem Stock oder einer Scherbe werde ich diesen Katzenfellbeutel, geklopft, gut-geklopft, durch und durch geklopft, nehmen, und ich werde ihn prasselnd und rasselnd machen.' Nun, was denkt Ihr? Würde er, mit diesem Stock oder einer Scherbe, den Katzenfellbeutel nehmend, geklopft, gut-geklopft, durch und durch geklopft, und ihn prasseln und rasseln machen?“

„Nein, Herr. Warum ist das? Weil der Katzenfellbeutel, geklopft, gut-geklopft, durch und durch geklopft, weich, seidig, frei ist von Prasseln und Rasseln. Es ist nicht leicht ihn prasselnd und rasselnd zu machen, mit einem Stock oder einer Scherbe.

„In selber Weise, Bhikkhus, sind da diese fünf Gesichtspunkte, aus denen andere Euch aufwarten mögen: zeitgerecht oder unzeitgerecht, falsch oder wahr, zugeneigt oder abweisend, nützlich oder unnütz, mit einem Geist von Wohlwollen oder innerem Haß. Andere mögen Euch in zeitgerechter Weise, oder in unzeitgerechter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit was wahr ist, oder was falsch ist, aufwarten. Sie mögen Euch in zugeneigter Weise, oder abgeneigter Weise, aufwarten. Sie mögen Euch in nützlichre Weise, oder in unnützlicher Weise, aufwarten. Sie mögen Euch mit einem Geist von Wohlwollen, oder mit innerem Haß, aufwarten. Zu jedem Ereignis, solltet Ihr Euch selbst üben: 'Unsere Geister werden unberührt sein, und wir werden keine bösen Worte sprechen. Wir werden anteilnehmend gegenüber der Persons Wohlsein, mit einem Geist aus Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß, bleiben. Wir bleiben dabei sie mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, zu durchdringen, und beginnend damit, werden wir daran bleiben, die allumfassende Welt, mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, gleich dem Katzenfellbeutel, reichhaltig, aufgeweitet, unmessbar, frei von Feindseeligkeit, frei von Übelwollen, zu durchdringen.' Dies ist wie Ihr Ech selbst üben sollt.

„Bhikkhus, selbst wenn Banditen dabei wären Euch grausam, Glied für Glied, mit einer Zweihandsäge, zerteilend, jener unter Euch, der sein Herz verärgert geraten läßt, selbst aufgrund dessen, würde mein Angebot nicht tun. Selbst dann, solltet Ihr Euch selbst üben: „Unsere Geister werden unberührt sein, und wir werden keine bösen Worte sprechen. Wir werden anteilnehmend gegenüber der Persons Wohlsein, mit einem Geist aus Wohlwollen, und mit keinem inneren Haß, bleiben. Wir bleiben dabei sie mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, zu durchdringen, und beginnend damit, werden wir daran bleiben, die allumfassende Welt, mit einem Wesen, durchtränkt mit Wohlwollen, reichhaltig, aufgeweitet, unmessbar, frei von Feindseeligkeit, frei von Übelwollen, zu durchdringen.' Dies ist wie Ihr Ech selbst üben sollt.

„Bhikkhus, wenn Ihr Euch fortwährend dieser Ermahnung, über das Gleichnis von der Säge, annehmt, seht Ihr dann irgend einen Gesichtpunkt an Sprache, fein oder grob, den Ihr nicht ertragen könntet?“

„Nein, Herr.“

„Dann nehmt Euch dieser Ehrmahnung, über das Gleichnis von der Säge, fortwährend an. Dieses wird für Euer langfristiges Wohlsein und Glück sein.“

Das ist was der Befreite sagte. Befriedet, erfreuten sich die Bhikkhus an des Befreitens Worte.</p>

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<div id="F_colophon">

<fieldset id=„F_publisherColophonzze“><legend>Anmerkung der Geber:</legend><p>Diese Übersetzung des Originals ins Deutsche, gegeben vom Bearbeiter-Team, der beitragenden Personen und Spender, ist der Savaka Sangha der vier Richtungen gewidmet, und beansprucht keinerlei Exklusivrecht. Es steht Ihnen gegeben frei, auf dieser Arbeit aufbauen, sie zu verbessern und sie für all Ihre guten Unternehmungen und Dhamma-Dana zu nutzen. Eine Erwähnung der Quelle wie des Autors hier, ist nicht Bedingung und steht Ihnen frei. Der Umstand, daß diese Arbeiten für keine Art der wirtschaftlichen Verwertung und/oder für Gegenleistungen jeglicher Art vorgesehen sind, ist damit nicht berührt und bleibt auch für diese Ausgabe aufrecht. Der Gabenumfang des Originalautors bleibt unberührt. Sie sind natürlich stets herzlich eingeladen sich vielleicht auch direkt in die Arbeiten im Arbeitsforum auf sangham.net einzubringen und gerne teilen wir auch Ihre Arbeit weiter.</p></fieldset>

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<b>Herkunft:</b>

	<div id="F_sourceCopy"><img width="8" src="./../../../img/d2.png" alt="[dana/©]" class='cd'/> 2017 Ṭhānissaro Bhikkhu.</div>
	<div id="F_sourceCopy_translation">Ins Deutsche übersetzt von sj.</div>
	<div id="F_sourceEdition">Neuausgabe 2017.</div>
	<div id="F_sourceTitle">Übernommen und übersetzt von einem File, bereitgestellt vom Übersetzer via dhammatalks.org.</div>
	<div id="F_atiCopy">Diese Ausgabe von Zugang zur Einsicht ist <img width="8" src="./../../img/d2.png" alt="[dana/©]" class='cd'/> 2017</div>
	<div id="F_zzeCopy">Übersetzungen, Publizierungen, Änderungen und Ergänzungen liegen im Verantwortungsbereich von <em>Zugang zur Einsicht</em>.</div>
</div>
<div id="F_termsOfUse"><b>Umfang des Dhamma-Geschenkes: </b>Sie sind eingeladen, dieses Dhamma-Geschenk hier, und Ihre Verdienste damit, neben der eigenen Verwendung auch wieder als Dhamma-Geschenk zu vervielfachen (Anumodana) und in jedes dafür passende Medium zu kopieren, es umzuformatieren, zu drucken, publizieren und zu verteilen, vorausgesetzt sie machen Kopien usw. verfügbar, <em>ohne eine Gegenleistung</em> zu verlangen. Diese Arbeit ist unter Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0 Unported vom Ursprungsgeber lizensiert. Um eine Kopie der Lizenz zu sehen, besuchen Sie [[http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/|http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/]].	Alles was darüber hinaus geht, ist hier nicht gegeben.		Für eine ausführliche Erklärung, siehe [[de:faq#copyright|FAQ]].
</div>
<div id="F_citation"><b>Wie das Dokument anzuführen ist</b> (ein Vorschlag): "Kakacupama Sutta: Das Gleichnis mit der Säge" (MN 21), übersetzt aus dem Pali von Ehrw. Thanissaro Bhikkhu. <i>Zugang zur Einsicht</i>, 9. September 2017, übersetzt von sj und am 15. September 2017 veröffentlicht von <i>Zugang zur Einsicht</i> auf: 

http://www.zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/mn/mn.021x.than.html. Zitat entnommen am: <script type=„text/javascript“>var d=new Date();document.write(d);</script><noscript> Ihr Browser unterstützt kein JavaScript oder das Skript für den Dateinamen und das Datum der Entnahme wurde geblockt! Tragen Sie bitte die genaue Quell-URL auf http://zugangzureinsicht.org und das Datum der Entnahme händisch ein, wenn Sie etwas von dieser Seite zitieren.</noscript>

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Anumodanā puñña kusala!

de/tipitaka/sut/mn/mn.021x.than.txt · Zuletzt geändert: 2018/10/28 12:52 von Johann