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Kukkuravatika Sutta: Der Hundspflichtenasket

Kukkuravatika Sutta

Summary: url=index.html#mn.057.nymo Handeln Sie wie ein Hund, ist es das was Sie erhalten. Die Moral: Wählen Sie ihre Handlungen mit Umsicht.

MN 57 PTS: M i 387

Kukkuravatika Sutta: Der Hundspflichtenasket

übersetzt aus dem Pali von

Ñanamoli Thera

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: letter.jpg

Einleitung

vom Ehrw. Bhikkhu Khantipalo

Da waren, in des Buddhas Tage, einige seltsame Leute herum, einige seltsame Dinge glaubend, aber das war nicht anders als in unseren Tagen ist, wo Leute immer noch an die ausgefallensten Ideen glauben. In diesem Sutta treffen wir auf Leute, die daran glaubten, Tiere zu imitieren, würde sie retten. Vielleicht sind sie immer noch unter uns!

Glaube ist meist eine Sache, Handlungen eine andere. Während Glaube manchmal Handlungen beeinflußt, ist für andere Leute Glaube etwas Getrenntes, von dem was sie tun. Doch der Buddha sagte, daß alle beabsichtigten Handlungen, egal ob Gedanken, Sprache oder körperliche Handlungen, wie auch immer ausgedrückt, Kamma sind, und den Täter dazu führen, das Ergebnis derer, früher oder später zu erfahren. In diesem Sutta teilt der Buddha Kamma in vier Gruppen ein:

  • i. dunkel, mit dunklem Ergebnis;
  • ii. hell, mit hellen Ergebnis;
  • iii. dunkel und hell, mit einem dunklen und hellen Ergebnis;
  • iv. weder dunkel noch hell, mit einen weder dunklen noch hellen Ergebnis.

Dunkles (schlecht) Kamma, ergibt kein helles (erfreuliches) Ergebnis, noch führt helles (nützliches) Kamma zu dunklem (schlechten) Ergebnissen. Kamma kann vermengt sein, wo immer eine Handlung aus verschiedenen Motiven getan wird, einige gute, einige schlechte. Und diese Art von Kamma besteht, welche Anhaftungen an und Interesse an den anderen Dreien aufgibt, und so aus der Reichweite von Kamma hinaus führt.

1. Dieses habe ich gehört. Zu einem Anlaß hat der Befreite im Koliyan-Land gelebt: Dort ist eine Stadt der Koliyans, Haliddavasana genannt.

2. Da gingen Punna, ein Sohn der Koliyans, wie auch Ochspflichtenasket, und auch Seniya, ein nackter Hundspflichtenasket, zum Gesegneten, und Punna, der Ochspflichtenasket, zollte Respekt gegenüber den Gesegneten, und setzte sich an eine Seite, während Seniya, der nackte Hundspflichtenasket, Grüße mit dem Gesegneten austauschte, und als das zuvorkommende und umgängliche Gespräch beendet war, setzte auch er sich an eine Seite, gewunden wir ein Hund. Als sich Punna, der Ochspflichtenasket nieder setzte, fragte er den Gesegneten: „Ehrwürdiger Herr, dieser nackte Hundspflichtenasket, tut was schwer zu tun ist, er ißt seine Nahrung, wenn sie auf den Boden geworfen wird. Diese Hundeverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von ihm ausgeübt. Was wird seine Bestimmungsort sein? Was wir sein zukünftiger Verlauf sein?“(1)

„Genug, Punna, laßt das sein. Fragt mich das nicht.“

Ein zweites Mal… Ein drittes Mal, fragte Punna, der Ochspflichtenasket den Gesegneten: „Ehrwürdiger Herr, dieser nackte Hundspflichtenasket, tut was schwer zu tun ist, er ist seine Nahrung, wenn sie auf den Boden geworfen wird. Diese Hundeverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von ihm ausgeübt. Was wird seine Bestimmungsort sein? Was wir sein zukünftiger Verlauf sein?“

„Gut, Punna, nachdem Ihr Euch offensichtlich nicht überzeugen laßt, wenn ich sage: 'Genug, Punna, laßt das sein. Fragt mich das nicht', werde ich Euch deshalb antworten.

3. „Hier, Punna, entwickelt einer die Hundeverpflichtung vollständig und ausgiebig, er entwickelt die Hundeangewohnheit vollständig und ausgiebig, er entwickelt den Hundegeist vollständig und ausgiebig, er entwickelt das Hundeverhalten vollständig und ausgiebig. Dieses getan habend, mit dem Zerfall der Auslösung des Körpers, nach dem Tod, wiedererscheint er in der Gefährtenschaft der Hunde. Aber wenn seine Ansicht so wie diese ist: 'Mit dieser Tugend, oder Verpflichtung, oder Askese ,oder religiösen Leben, werde ich ein (großer) Gott werden, oder irgend ein (niedrigerer) Gott', ist das falsche Ansicht, in seinem Fall. Nun sind da zwei Bestimmungsorte, für einen mit falscher Ansicht, sage ich: Hölle, oder der Tierschoß. So, Punna, wenn seine Hundeverpflichtung perfekt ist, wird es ihn in die Gefährtenschaft der Hunde bringen, wenn nicht, wird es ihn in die Hölle bringen.“

4. Als dieses gesagt war, weinte Seniya, der nackte Hundspflichtenasket, und verlor Tränen. Dann sagte der Gesegnete zu Punna, dem Sohn der Koliyans, sowie Ochspflichtenasket: „Punna, ich konnte Euch nicht überzeugen, als ich sagte: 'Genug, Punna, laßt das sein. Fragt mich das nicht'.“

„Ehrwürdiger Herr, ich weine nicht, weil der Gesegnete es so gesprochen hat. Dennoch, diese Hundeverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von mir ausgeübt. Ehrwürdiger Herr, da ist dieser Punna, ein Sohn der Koliyans, sowie Ochspflichtenasket: Diese Ochsenverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von ihm ausgeübt. Was wird seine Bestimmungsort sein? Was wird sein zukünftiger Verlauf sein?“

„Genug, Seniya, laßt das sein. Fragt mich das nicht. Ein zweites Mal… Ein drittes Mal, fragte Seniya, der nackte Hundspflichtenasket den Gesegneten: Ehrwürdiger Herr, da ist dieser Punna, ein Sohn der Koliyans, sowie Ochspflichtenasket: Diese Ochsenverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von ihm ausgeübt. Was wird seine Bestimmungsort sein? Was wird sein zukünftiger Verlauf sein?“

„Gut, Seniya, nachdem Ihr Euch offensichtlich nicht überzeugen laßt, wenn ich sage: 'Genug, Seniya, laßt das sein. Fragt mich das nicht', werde ich Euch deshalb antworten.“

5. „Hier, Seniya, entwickelt einer die Ochsenverpflichtung vollständig und ausgiebig, er entwickelt die Ochsenangewohnheit vollständig und ausgiebig, er entwickelt den Ochsengeist vollständig und ausgiebig, er entwickelt das Ochesnverhalten vollständig und ausgiebig. Dieses getan habend, mit dem Zerfall der Auslösung des Körpers, nach dem Tod, wiedererscheint er in der Gefährtenschaft der Ochsen. Aber wenn seine Ansicht so wie diese ist: 'Mit dieser Tugend, oder Verpflichtung, oder Askese, oder religiösen Leben, werde ich ein (großer) Gott werden, oder irgend ein (niedrigerer) Gott', ist das falsche Ansicht, in seinem Fall. Nun sind da zwei Bestimmungsorte, für einen mit falscher Ansicht, sage ich: Hölle, oder der Tierschoß. So, Punna, wenn seine Ochsenverpflichtung perfekt ist, wird es ihn in die Gefährtenschaft der Ochsen bringen, wenn nicht, wird es ihn in die Hölle bringen.“

6. Als dieses gesagt war, weinte Punna, ein Sohn der Koliyans, sowie Ochspflichtenasket, und verlor Tränen. Dann sagte der Gesegnete zu Seniya, dem nackten Hundspflichtenasket: „Seniya, ich konnte Euch nicht überzeugen, als ich sagte: 'Genug, Seniya, laßt das sein. Fragt mich das nicht'.“

„Ehrwürdiger Herr, ich weine nicht, weil der Gesegnete es so gesprochen hat. Dennoch, diese Ochsenverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von mir ausgeübt. Ehrwürdiger Herr, ich habe in den Gesegneten solch eine Zuversicht: 'Der Gesegnete ist fähig das Dhamma in solch einer Weise zu lehren, daß es mir möglich ist, diese Ochsenverpflichtung abzulegen, und das dieser nackte Hundspflichtenasket, Seniya seine Hundeverpflichtung ablegen mag.'“

7. „Dann, Punna, hört zu und beachtet gut was ich sagen werden.“

„Ja, Ehrwürdiger Herr“, erwiderte er. Der Gesegnete sprach dieses:

8. „Punna, da sind vier Arten des Kammas, erklärt von mir, nach dem von mir selbst, mit direktem Wissen, erkannt habend. Welche sind die vier? Da ist dunkel Kamma, mit dunklem Reifen, da ist helles Kamma, mit hellem Reifen, da ist dunkles-und-helles Kamma, mit dunklem-und-hellem Reifen, und da ist Kamma, das weder dunkel noch hell ist, mit weder-dunklem-noch-hellem Reifen, welches der Erschöpfung von Kamma dient.

9. „Was ist dunkel Kamma, mit dunklem Reifen? Hier erzeugt jemand einen (kammischen) körperlichen Ablauf (zusammenhängend) mit Bedrängnis,(2) er erzeugt einen (kammischen) sprachlichen Ablauf, (zusammenhängend) mit Bedrängnis, er erzeugt einen (kammischen) geistigen Ablauf, (zusammenhängend) mit Bedrängnis. So tuend, erscheint er in einer Welt mit Bedrängnis. Wenn das passiert, berühren ihm bedrängende Kontakte(3). Von diesen berührt seiend, empfindet er bedrängende Gefühle, vollkommen schmerzlich, so wie im Fall von Lebewesen in der Hölle. So ist eines Lebewesens Wiedererscheinen, infolge eines Lebewesen: Er wiedererscheint, verschuldet dem Kamma, daß er erzeugt hat. Wenn er wiedererscheint, berührt ihm Kontakt. So sage ich, sind Lebewesen Erben deren Kammas. Dieses wird dunkles Kamma, mit dunklem Reifen, genannt.

10. „Was ist helles Kamma, mit hellem Reifen? Hier erzeugt jemand einen (kammischen) körperlichen Ablauf, nicht (zusammenhängend) mit Bedrängnis, er erzeugt einen (kammischen) sprachlichen Ablauf, nicht (zusammenhängend) mit Bedrängnis, er erzeugt einen (kammischen) geistigen Ablauf, nicht (zusammenhängend) mit Bedrängnis. So tuend, erscheint er in einer Welt ohne Bedrängnis. Wenn das passiert, berühren ihm nichtbedrängende Kontakte. Von diesen berührt seiend, empfindet er nichtbedrängende Gefühle, vollkommen angenehm, so wie im Fall der Subhakinhas, den Göttern des strahlenden Ruhms. So ist eines Lebewesens Wiedererscheinen, infolge eines Lebewesen: Er wiedererscheint, verschuldet dem Kamma, daß er erzeugt hat. Wenn er wiedererscheint, berührt ihm Kontakt. So sage ich, sind Lebewesen Erben deren Kammas. Dieses wird helles Kamma, mit hellem Reifen, genannt.

11. „Was ist dunkles-und-helles Kamma, mit dunklem-und-hellem Reifen? Hier erzeugt jemand einen (kammischen) körperlichen Ablauf, beiderseits, (zusammenhängend) mit Bedrängnis und nicht (zusammenhängend) mit Bedrängnis, er erzeugt einen (kammischen) sprachlichen Ablauf, beiderseits, (zusammenhängend) mit Bedrängnis und nicht (zusammenhängend) mit Bedrängnis, er erzeugt einen (kammischen) geistigen Ablauf, beiderseits, (zusammenhängend) mit Bedrängnis und nicht (zusammenhängend) mit Bedrängnis. So tuend, erscheint er in einer Welt mit und ohne Bedrängnis. Wenn das passiert, berühren ihm bedrängende und nichtbedrängende Kontakte. Von diesen berührt seiend, empfindet er bedrängende und nichtbedrängende Gefühle, vermischt Wohl und Weh, so wie im Fall von menschlichen Wesen, und manchen Göttern, und machen Bewohnern der Zustände der Entbehrung. So ist eines Lebewesens Wiedererscheinen, infolge eines Lebewesen: Er wiedererscheint, verschuldet dem Kamma, daß er erzeugt hat. Wenn er wiedererscheint, berührt ihm Kontakt. So sage ich, sind Lebewesen Erben deren Kammas. Dieses wird dunkles-und-helles Kamma, mit dunklem-und-hellem Reifen, genannt.

12. „Was ist weder-dunkles-noch-helles Kamma, mit weder-dunklem-noch-hellem Reifen, daß zur Erschöpfung von Kamma führt? Was diese (drei Arten von Kamma) betrifft, jeder Wille im Ablegen der Art des Kammas, welches dunkel, mit dunklem Reifen, ist, jeder Wille im Ablegen der Art des Kammas, welches hell, mit hellem Reifen, ist, jeder Wille im Ablegen der Art von Kamma, welches dunkel-und-hell, mit dunklem-und-hellem Reifen, ist: Dieses wird weder-dunkles-noch-helles Kamma, mit weder dunklem-noch-hellem Reifen genannt.

„Dieses sind die vier Arten von Kamma, erklärt von mir, nach dem von mir selbst, mit direktem Wissen, erkannt.“

13. Als dieses gesagt war, sprach Punna, ein Sohn der Koliyans und ein Ochspflichtenasket, zum Gesegneten: “Hervorragend, Meister Gotama! Hervorragend, Meister Gotama! Das Dhamma wurde vom Meister Gotama auf viele Arten klar gemacht, als ob er etwas hochdrehen würde, was umgedreht war, freigelegt das Verdeckte, dem Weg einem zeigend, der verloren war, eine Lampe in die Dunkelheit haltend, für jene, die Formen sehen können.

14. „Ich nehme im Meister Gotama Zuflucht, und zum Dhamma, und zu der Sangha der Bhikkhus. Von heute an, laßt Meister Gotama meiner als Laienanhänger, der ihn als Zuflucht genommen hat, erinnern.“

15. Doch Seniya, der nackte Hundspflichtenasket sagte: “Hervorragend, Meister Gotama!… Das Dhamma wurde vom Meister Gotama auf viele Arten klar gemacht… für jene, die Formen sehen können.

16. „Ich nehme im Meister Gotama Zuflucht, und zum Dhamma, und zu der Sangha der Bhikkhus. Ich würde das Fortziehen, unter dem Meister Gotama, und die volle Anerkennung, annehmen.“(4)

17. „Seniya, einer der zuvor einer anderen Sekte angehörte, und das Fortziehen, und die volle Anerkennung in diesem Dhamma und dieser Disziplin, möchte, lebt für vier Monate auf Bewährung. Am Ende dieser vier Monate, geben ihm Bhikkhus, die mit ihm im Geist zufrieden sind, das Fortziehen in die Hauslosigkeit, und auch die volle Anerkennung zum des Bhikkhus Stand. Eine Unterscheidung von Person ist mir in dieser (Bewährungszeit) bekannt geworden.“

„Ehrwürdiger Herr, wenn jene, zuvor einer anderen Sekte angehörend, und das Fortziehen, und die volle Anerkennung in diesem Dhamma und dieser Disziplin, möchten, für vier Monate auf Bewährung leben, und am Ende dieser vier Monate, die Bhikkhus, die mit ihm im Geist zufrieden sind, ihm das Fortziehen in die Hauslosigkeit, und auch die volle Anerkennung zum des Bhikkhus Stand, geben, werde ich für vier Jahre auf Bewährung leben, und am Ende dieser vier Jahre, den Bhikkhus, die im Geist zufrieden sind, mir das Fortziehen in die Hauslosigkeit, und auch die volle Anerkennung zum des Bhikkhus Stand, geben lassen.“

18. Seniya, der nackte Hundspflichtenasket, erhielt das Fortziehen unter dem Befreiten, und erhielt die volle Anerkennung. Nicht lange nach seiner vollen Anerkennung, alleine verweilend, zurückgezogen, eifrig, begeistert und selbstbeherrscht, trat der Ehrwürdige Seniya, mit dem eigen Erkennen, mit direktem Wissen, hier und jetzt, in das höchste Ziel des Heiligen Lebens, für welches Stammesmänner rechtens aus dem Hausleben in die Hauslosigkeit ziehen, ein und verblieb dort. Er hatte so direktes Wissen: „Geburt ist erschöpft, das Heilige Leben wurde gelebt, was zu tun war, wurde getan, da ist nicht weiters dazu.“

Und der Ehrwürdige Seniya wurde ein weiterer der Arahats.

Anmerkungen

<dl>

1.

Von Geburten im Samsara, das Weiterwandern in Geburt und Tod.

2.

Ein verschmutztes Kamma, ausgedrückt durch den Körper (Sprache, Geist).

3.

Schmerzvolle „Berührung“ über Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist.

4.

Das ist die Novizeneinweihung und die volle Einweihung als Bhikkhu oder Mönch.

</dl>

Siehe auch: AN 4.235; “Kamma, und das Beenden von Kamma“ in Die Flügel für das Erwachen (Thanissaro Bhikkhu).


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de/tipitaka/sut/mn/mn.057.nymo.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/30 13:23 von Johann