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Garava Sutta

<docinfo_head>

Title: Garava Sutta: Verehrung

Summary: Kurz nach seinem Erwachen, überblickte der Buddha die Welt um sich, nach jemanden anderen suchend, den er rechtens seinen Lehren nennen könnte.

SN 6.2

PTS: S i 138

CDB i 233

Garava Sutta: Verehrung

übersetzt aus dem Pali von

Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

Samana Johann

Alternative Übersetzung: letter.jpg

<docinfo_head_end>

Ich habe gehört, daß zu einem Anlaß, als der Befreite kürzlich Selbst-erwachte, er in Uruvela verweilte, am Ufer des Nerañjara-Flusses, am Fuße des Ziegenherdens Banyanbaum. Dann, während er allein und in Zurückgezogenheit war, kam diese Reihe an Gedanken in seinem Wesen auf: „Man leidet, wenn ohne Verehrung oder Respekt verweilend. Nun in Abhängigkeit von welchem Brahmanen oder Besinnlichen, kann ich, ihn achtend, verehrend und respektierend, verweilen?“

Dann kam ihm der Gedanke auf: „Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Tugend sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Tugend als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

„Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Konzentration sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Konzentration als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

„Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Einsicht sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Einsicht als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

„Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Befreiung sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Befreiung als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

„Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Wissen und Vision sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Wissen und Vision als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

„Was wäre, wenn ich in Abhängigkeit eben dieses Dhammas, zu dem ich völlig erwacht bin, es verehrend und respektierend, verweile?“

Dann, mit seinem eigenen Wesen die Reihe von Gedanken in des Befreitens Wesen erkannt, verschwand Brahma Sahampati, gerade so, wie ein starker Mann seinen gebeugten Arm ausstreckt, oder seinen gestrecken Arm beugt, aus der Brahma-Welt und wiedererschien vor dem Befreiten. Seine obere Robe auf einer Schulter richtend, begrüßte er den Befreiten, mit seinen Händen vor seinem Herzen gefalten, und sagte: „So ist es, Befreiter! So ist es Gutgegangener! Jene die in der Vergangenheit Arahats waren, Rechtensselbsterwachte, auch diese verweilten in der Abhängigkeit von eben diesem Dhamma selbst, es verehrend und respektierend. Jene, die in der Zukunft Arahat, Rechtensselbsterwachte sein werden, auch diese werden in Abhängigkeit von eben diesem Dhamma selbst, verweilen, es verehrend und respektierend. Und laßt den Befreiten, der nun in der Gegenwart der Arahat, der Rechtensselbsterwachte ist, in Abhängigkeit von eben diesem Dhamma selbst verweilen, es verehrend und respektierend.“

Das ist was Brahma Sahampati sagte. Dieses gesagt, sprach er jenes fort:

Vergangene Buddhas, zukünftige Buddhas, und er, der nun der Buddha ist, entfernen den Kummer von vielen — alle verweilten, werden verweilen, er verweilt, verehrend, das wahre Dhamma. Dieses, für Buddhas, ein Naturgesetz ist. Deshalb, jener der nach seinem eigenen Wohl bestrebt, der Großartigkeit zugeneigt, sollte das wahre Dhamma respektieren, des Buddhas Lehren wiederbesinnen.

de/tipitaka/sut/sn/sn06/sn06.002.than.txt · Zuletzt geändert: 2019/05/11 05:25 von Johann