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de:tipitaka:sut:sn:sn22:sn22.086.than

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Anuradha Sutta: An Anuradha

Anuradha Sutta

Summary: Der Ehrw. Anuradha lernt, warum man keine Hoffnung haben sollte, die Fügung des Tathagatas nach seinem Tod beantworten zu können, da man den Tathagata nicht einmal lokalisieren kann, wenn er neben einem sitzt.

SN 22.86 PTS: S iii 116 CDB i 936

Anuradha Sutta: An Anuradha

übersetzt aus dem Pali von

Ehrwürdigen Thanissaro Bhikkhu

Übersetzung ins Deutsche von:

jb für ZzE

Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

Alternative Übersetzung: Walshe

Dieses Sutta ist identisch mit SN 44.2.

Alternative Formate:

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einem Anlaß nahe Vesali, in dem Größen Wäldern, bei der Halle des gegiebelten Pavillons verweilte. Zu dieser Zeit verweilte der Ehrw. Anuradha nicht weit entfernt vom Befreiten in einer Wildnisunterkunft.

Da ging eine große Anzahl von wandernden Sektenanhängern zum Ehrw. Anuradha und, mit Ankunft, tauschten sie höfliche Grüße mit ihm aus. Nach dem Austausch von freundlichen Grüßen und Höflichkeiten, setzten sie sich an eine Seite. Wie sie dort saßen, sagten sie zum Ehrw. Anuradha: „Freund Anuradha, der Tathagata, der erhabene Mann, der hervorragende Mann, der Erlanger von hervorragenden Errungenschaften, wenn dargestellt, wird mit [einer von] diesen vier Stellungen dargestellt: Der Tathagata existiert nach dem Tod, existiert nicht nach dem Tod, beides: existiert und existiert nicht nach dem Tod, weder: existiert noch existiert nicht nach dem Tod.“

Als dies gesagt war, sprach der Ehrw. Anuradha zu den wandernden Sektenanhängern: „Freunde, der Tathagata, der erhabene Mann, der hervorragende Mann, der Erlanger von hervorragenden Errungenschaften, wenn dargestellt, wird auf andere Weise als in diesen vier Stellungen dargestellt: Der Tathagata existiert nach dem Tod, existiert nicht nach dem Tod, beides: existiert und existiert nicht nach dem Tod, weder: existiert noch existiert nicht nach dem Tod.“

Als dies gesagt war, sagten die wandernden Sektenanhänger zum Ehrw. Anuradha: „Dieser Bhikkhu ist entweder ein Neuling, nicht lange fortgezogen, oder ein Älterer, der dumm und unerfahren ist.“ So standen die wandernden Sektenanhänger, den Ehrw. Anuradha aufwartend als würde er ein Neuling oder ein Dummer sein, von ihren Sitzplätzen auf und gingen.

Dann, nicht lange nachdem die wandernden Sektenanhänger gegangen waren, kam im Ehrw. Anuradha dieser Gedanke auf: „Wenn ich abermals von diesen wandernden Sektenanhängern gefragt werde, wie werde ich antworten, sodaß ich im Einklang dessen, was der Befreite gesagt hat, spreche, den Befreiten nicht mit etwas Falschem darstellen werde, daß unsachlich ist, im Einklang mit dem Dhamma antworten werde, sodaß niemand, dessen Denken im Einklang mit dem Dhamma ist, einen Grund haben würde mich zu kritisieren?“

Dann ging der Ehrw. Anuradha zum Befreiten und mit Ankunft, sich vor dem Befreiten verneigt, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sagte er zum Befreiten: „Gerade jetzt verweilte ich nicht weit vom Befreiten in einer Wildnisunterkunft. Dann kam eine große Anzahl von wandernden Sektenanhänger und… sagten zu mir: 'Freund Anuradha, der Tathagata, der erhabene Mann, der hervorragende Mann, der Erlanger von hervorragenden Errungenschaften, wenn dargestellt, wird mit [einer von] diesen vier Stellungen dargestellt: Der Tathagata existiert nach dem Tod, existiert nicht nach dem Tod, beides: existiert und existiert nicht nach dem Tod, weder: existiert noch existiert nicht nach dem Tod.'

„Als das gesagt war, sprach ich zu ihnen: 'Freunde, der Tathagata, der erhabene Mann, der hervorragende Mann, der Erlanger von hervorragenden Errungenschaften, wenn dargestellt, wird auf andere Weise als in diesen vier Stellungen dargestellt: Der Tathagata existiert nach dem Tod, existiert nicht nach dem Tod, beides: existiert und existiert nicht nach dem Tod, weder: existiert noch existiert nicht nach dem Tod.'

„Als dies gesagt war, sprachen die wandernden Sektenanhänger zu mir: 'Dieser Bhikkhu ist entweder ein Neuling, nicht lange fortgezogen, oder ein Älterer, der dumm und unerfahren ist.' Mich so aufwartend, wie gegenüber einem Neuling oder Dummen, standen sie von ihren Sitzen auf und gingen.

„Dann, nicht lange nachdem die wandernden Sektenanhänger gegangen waren, kam in mir dieser Gedanke auf: 'Wenn ich abermals von diesen wandernden Sektenanhängern gefragt werde, wie werde ich antworten, sodaß ich im Einklang dessen, was der Befreite gesagt hat, spreche, den Befreiten nicht mit etwas Falschem darstellen werde, daß unsachlich ist, im Einklang mit dem Dhamma antworten werde, sodaß niemand, dessen Denken im Einklang mit dem Dhamma ist, einen Grund haben würde mich zu kritisieren?'“

„Was denkt Ihr, Anuradha: Ist Form beständig oder unbeständig?“

„Unbeständig, Herr“

„Und ist das was unbeständig ist, ruhig oder streßvoll?“

„Streßvoll, Herr.“

„Und ist es angebracht, das was unbeständig, streßvoll, Gegenstand der Veränderung ist, als 'Dies ist mein. Dies ist mein Selbst. Dies ist was ich bin', zu bezeichnen?“

„Nein, Herr“

„Ist Gefühl beständig oder unbeständig?“

„Unbeständig, Herr.“ …

„Ist Vorstellung beständig oder unbeständig?“

„Unbeständig, Herr.“ …

„Sind Gestaltungen beständig oder unbeständig?“

„Unbeständig, Herr.“ …

„Ist Bewußtsein beständig oder unbeständig?“

„Unbeständig, Herr.“

„Und ist das was unbeständig ist, ruhig oder streßvoll?“

„Streßvoll, Herr.“

„Und ist es angebracht, das was unbeständig, streßvoll, Gegenstand der Veränderung ist, als 'Dies ist mein. Dies ist mein Selbst. Dies ist was ich bin', zu bezeichnen?“

„Nein, Herr.“

„Was denkt Ihr, Anuradha: Seht Ihr Form als den Tathagata an?“

„Nein, Herr“

„Seht Ihr Gefühle als den Tathagata an?“

„Nein, Herr“

„Seht Ihr Vorstellung als den Tathagata an?“

„Nein, Herr“

„Seht Ihr Gestaltungen als den Tathagata an?“

„Nein, Herr“

„Seht Ihr Bewußtsein als den Tathagata an?“

„Nein, Herr“

„Was denkt Ihr, Anuradha: Seht Ihr den Tathagata als in Form seiend?… Anderwärts als Form?… In Gefühlen?… Anderwärts als Gefühle?… In Vorstellung?… Anderwärts als Vorstellungen?… In Gestaltungen?… Anderwärts als Gestaltungen?… In Bewußtsein?… Anderwärts als Bewußtsein?“

„Nein, Herr“

„Was denkt Ihr: Seht Ihr den Tathagata als Form-Gefühl-Vorstellung-Gestaltungen-Bewußtsein an?“

„Nein, Herr“

„Seht Ihr den Tathagata als das, was ohne Form, ohne Gefühle, ohne Vorstellung, ohne Gestaltungen, ohne Bewußtsein ist, an?“

„Nein, Herr“

„Und so, Anuradha, wenn Ihr den Tathagata selbst in diesem gegenwärtigen Leben nicht als Wahrheit oder Realität festnageln könnt, ist es angebracht für euch zu erklären: 'Freunde, der Tathagata, der erhabene Mann, der hervorragende Mann, der Erlanger von hervorragenden Errungenschaften, wenn dargestellt, wird auf andere Weise als in diesen vier Stellungen dargestellt: Der Tathagata existiert nach dem Tod, existiert nicht nach dem Tod, beides, existiert und existiert nicht nach dem Tod, weder existiert noch existiert nicht nach dem Tod.'?“

„Nein, Herr“

Sehr gut, Anuradha. Sehr gut. In Beidem, zuvor und jetzt, ist es nur Streß den ich erkläre, und die Beendigung von Streß.“

Siehe auch: Die Suttas im Avyakata Samyutta.


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de/tipitaka/sut/sn/sn22/sn22.086.than.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/30 13:23 von Johann